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August 6, 2012

Jimmy Wales betont die Verantwortung von Wikipedia

Jimmy Wales betont die Verantwortung von Wikipedia

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Veröffentlicht: 01:47, 6. Aug. 2012 (CEST)
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Jimmy Wales (2011)

London (Vereinigtes Königreich), 06.08.2012 – Im Gespräch mit dem britischen Fernsehsender BBC hat Jimmy Wales, Mitbegründer von Wikipedia, die Verantwortung der Internet-Community betont. Außerdem erklärte er, dass Wikipedia keine politischen Absichten verfolge. Die Aktionen gegen die Informationenbeschränkungen, zum Beispiel in Russland, seien länderspezifische Auseinandersetzungen, die jeweils getrennt zu bewerten seien. Aber er unterstütze diese Aktionen, obwohl ihm bewusst sei, dass er damit die Grenze der von Wikipedia einzuhaltenden Neutralität berühre. Mitglieder der von ihm gegründeten Enzyklopädie seien eher konservativ, aber nicht im politischen Sinne sondern in ihrem persönlichen Verhalten, was Wales mit dem englischen Begriff „cautious“ zu charaktersieren versuchte.


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January 18, 2012

Wikipedia ist aus Protest 24 Stunden nicht erreichbar

Wikipedia ist aus Protest 24 Stunden nicht erreichbar

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Veröffentlicht: 14:31, 18. Jan. 2012 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 18.01.2012 – Aus Protest gegen die Gesetzesinitiativen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) ist die englischsprachige Wikipedia für einen Tag vom Netz gegangen. Die Gesetze sehen weitreichende Netzsperren vor, man will so gegen Raubkopien vorgehen. Andere Onlinedienste schlossen sich der Aktion an.

Wikipedia Blackout Screen

Beim Aufruf der Seite erscheint eine dunkle Seite und die Worte: „Stellen Sie sich eine Welt ohne freies Wissen vor“. Die Wikimedia-Stiftung erklärte in San Francisco: „Das geplante Gesetz werde dem freien und offenen Internet Schaden zufügen.“

Die Gesetze würden es dem US-Justizministerium und Urheberrechtsinhabern erlauben, gerichtliche Verfügungen gegen die Betreiber von Internetseiten zu beantragen, die einen Verstoß gegen das US-amerikanische Urheberrecht darstellen. Das Anzeigen solcher Seiten in Suchmaschinen könnte blockiert werden. Herunterladen von geschützten Inhalten wäre dann eine schwere Straftat.

Kritiker befürchten eine Bevormundung der Internetnutzer und eine Zensur im Netz. In Deutschland war ein Gesetz geplant, das ebenfalls Internetsperren vorsah, die Regierung wollte so gegen Kinderpornografie vorgehen. Massive Proteste verhinderten den Erlass der Regelungen.

Nach Sebastian Nerz, dem Vorsitzenden der Piratenpartei, sind die Maßnahmen in den USA mit der Netzzensur in China zu vergleichen. Die Homepage der Grünen bleibt heute schwarz. So will man die Solidarität mit den Protesten gegen die geplanten Gesetze zeigen: „Man wehrt sich gegen eine Politik, die unverhältnismäßig die Grundrechte einschränkt und eine Gefahr für den Informations- und Wissensaustausch bedeutet.“ Bei Wikipedia hatten sich 1.800 freiwillige Mitarbeiter nach einer Onlinediskussion zu dem Schritt entschlossen. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales warnte vor neuen Zensurmöglichkeiten in den Vereinigten Staaten. Auch von Google, Twitter, Facebook und Yahoo kamen Proteste zu den Gesetzesvorhaben.

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  • Portal:Internet

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January 24, 2007

Microsoft bezahlt Programmierer für Mitarbeit an Wikipedia

Microsoft bezahlt Programmierer für Mitarbeit an Wikipedia

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Artikelstatus: Fertig 22:21, 24. Jan. 2007 (CET)
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Redmond (Washington) (Vereinigte Staaten), 24.01.2007 – Der Software-Gigant Microsoft versucht Einfluss auf den Artikel zum Thema „Open XML“ in der englischsprachigen Wikipedia zu nehmen, um ihn angeblich neutraler zu gestalten. Microsoft-Mitarbeiter Doug Mahugh erklärte, dass man Rick Jelliffe eine Bezahlung für das Umschreiben des Artikels angeboten habe. Jellife ist Technikchef von Topologi, einer Softwarefirma in Sydney und wird von Microsoft als glaubwürdig und eine der führenden Stimmen in der XML-Community bezeichnet.

Mahugh erklärte in seiner E-Mail-Anfrage an Jellife die Änderungswünsche wie folgt: „Der Wikipedia-Artikel über Open XML ist in einer gefärbten Sprache geschrieben, und wir würden ihn gerne objektiver gestalten. Wir denken aber, dass dies durch eine Non-Microsoft-Person geschehen sollte“. Es sei daher beschlossen worden, Jelliffe zu beauftragen. Jelliffe wurde ermutigt, den Handel bekannt zu machen, und ihn in seinem Blog auf oreillynet.com zu veröffentlichen. Microsoft versicherte, dass es Jelliffes Änderungen keiner Zensur unterziehen würde. Microsofts Pressesprecherin Catherine Brooker sagte, dass der Wikipedia-Artikel stark durch IBM-Leute beeinflusst sei, da IBM den Konkurrenzstandard OpenDocument befürwortet. OpenDocument ist von der ISO anerkannt und in der Open-Source-Community weit verbreitet.

Wikipedia rät grundsätzlich davon ab, einen Artikel zu einem Thema zu bearbeiten, mit dem der Autor persönlich zu tun hat, wenn ein Interessenkonflikt bestehen könnte. Statt einen solchen Artikel direkt zu editieren, schlägt Wikipedia vor, die gewünschten Änderungen bei anderen Autoren anzuregen. Die sollen dann entscheiden, ob die Veränderungen akzeptabel sind. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und einige Administratoren hatten in der Vergangenheit schon Benutzer geblockt, die diese Richtlinien verletzt haben. Zum geplanten Vorgehen von Microsoft sagte Wales: „Wir waren enttäuscht über den Ansatz von Microsoft.“ Statt dessen schlug Wales vor, Microsoft solle ein „White Paper“ über den Artikel erstellen und auf der Diskussionsseite des Open-XML-Artikels dorthin verlinken. „Das wäre ein besserer, transparenter, direkterer Weg“, so Wales.

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englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist inhaltlich eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 24.01.2007, wurde aber für die deutsche Wikinews überarbeitet

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December 24, 2006

Jimmy Wales sagt Google mit Suchmaschine den Kampf an

Jimmy Wales sagt Google mit Suchmaschine den Kampf an

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Artikelstatus: Fertig 15:33, 24. Dez. 2006 (CET)
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Saint Petersburg (Vereinigte Staaten), 24.12.2006 – „Wikiasari“, so heißt ein geplantes Projekt, mit dem der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales die Vorherrschaft von Google auf dem Markt der Suchmaschinen brechen will. Dabei soll es sich um eine Suchmaschine handeln, die auf der Wikipedia-Technologie beruht. Verantwortlichen Google-Mitarbeitern dürften nun ein paar schlaflose Nächte bevorstehen, denn Wales will bereits im ersten Quartal 2007 mit dem Projekt starten. Ziel von „Wikiasari“ ist es, mit Hilfe der Wikipedia-Community die Qualität der Suchergebnisse zu steigern.

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December 17, 2006

Wikimedia Foundation startet Spendenaufruf für das Jahr 2007

Wikimedia Foundation startet Spendenaufruf für das Jahr 2007

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Artikelstatus: Fertig 11:02, 17. Dez. 2006 (CET)
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Anwachsende Artikelzahlen der deutschen Wikipedia

Saint Petersburg (Vereinigte Staaten), 17.12.2006 – Die Wikimedia Foundation hat gestern einen Spendenaufruf gestartet, der bis zum 6. Januar 2007 dauern soll. Die Wikimedia Foundation ist die gemeinnützige Organisation, die hinter Projekten wie Wikipedia oder auch Wikinews steht. Das Ziel ist es, 1,5 Millionen US-Dollar zu erhalten [1].

Das Geld soll dazu verwendet werden, den Betrieb von Wikipedia und den anderen Projekten aufrecht zu erhalten. Auch soll es für Verbesserungen eingesetzt werden. Die Vorsitzende der Foundation, Florence Nibart-Devouard, sagte: „Das ist eine großartige Gelegenheit für uns. Unsere zwei wichtigsten Ziele bei der Planung für die Zukunft von Wikipedia und den anderen Wikimedia Projekten sind die Zuverlässigkeit des Inhalts und die langfristige Aufrechterhaltung aller Projekte, an denen wir beteiligt sind. Wir benötigen die Hilfe jener Millionen von Menschen, die unsere Seite jeden Tag besuchen.“

Und Jimmy Wales, der Gründer der Wikimedia Foundation, meinte: „Jede Spende, die wir von einer Person oder einer Organisation erhalten, hilft uns dabei, Millionen von Menschen freies Unterrichtsmaterial zugänglich zu machen, einschließlich derer, die sich keine gedruckten Lexika oder Wörterbücher leisten können.“

Wikipedia gehört laut eigenen Angaben inzwischen zu einer der zehn meistbesuchten Internetseiten überhaupt. Es handelt sich um die am schnellsten wachsende, aktuellste und umfangreichste Enzyklopädie – mit beinahe sechs Millionen Artikeln in über 200 Sprachen.

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Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wikimedia

Quellen

  1. wikimediafoundation.org: „Fundraising FAQ“ (englischsprachige Quelle) (16.12.2006)

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November 9, 2006

Erfinderpreis 2006 geht an Wikipedia-Gründer Jimbo Wales

Erfinderpreis 2006 geht an Wikipedia-Gründer Jimbo Wales

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Artikelstatus: Fertig 10:44, 9. Nov. 2006 (CET)
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Preisträger Jimmy Wales

Berlin (Deutschland), 09.11.2006 – Der am Tag der Erfinder 2006 zum ersten Mal vergebene Preis geht an den „Erfinder“ von Wikipedia.

Im Gegensatz zu den fast zeitgleich verliehenen Nobelpreisen soll dieser jährlich zu vergebende Erfinderpreis praktische Ideen honorieren: Dinge, die im Leben Anwendung finden, statt im Labor. „Wir haben das ganze Jahr über Erfindungen sozusagen gesammelt und auf die Kriterien hin überprüft. Da waren tolle Erfindungen dabei, aber erst der Anstoß, von der Überlegung Erfindung = Patent abzuweichen, brachte uns auf den richtigen Weg“, erklärt das Jurymitglied Marijan Jordan.

Die Begründung der Jury bezieht sich vor allem auf die Unterschiede zwischen Wales’ Vorgehen und dem, wie bisher Erfinder agierten. So heißt es dort: „Wo andere Erfinder zuerst daran denken, dass ein Patent ihnen alle möglichen Rechte sichert und sie zum Erfolg führt, hat Wales bewiesen, dass neue Technologien wie das Internet auch neue Denkansätze bei der Realisierung von Ideen erfordern. Freie Inhalte statt Patent.“

Somit wurde von den Initiatoren des Tages der Erfinder neben der Erfinderin Hedy Lamarr als Aushängeschild nun auch beim ersten Preisträger des Erfinderpreises eine ungewöhnliche Wahl getroffen. Der Grund dafür liegt laut Initiator Gerhard Muthenthaler in einer neuen Erfindergeneration, die zunehmend mehr aus Programmierern besteht als aus Ingenieuren: „Von diesen neuen Ansätzen können auch andere Erfinder lernen.“

Der Preisträger wird nach der Veröffentlichung der Entscheidung am 9. November informiert und eine persönliche Übergabe für seinen nächsten Aufenthalt in Deutschland geplant.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Tag der Erfinder“.
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October 30, 2006

Jimmy Wales tritt vom Wikipedia-Vorstand zurück

Jimmy Wales tritt vom Wikipedia-Vorstand zurück

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Artikelstatus: Fertig 22:23, 30. Okt. 2006 (CET)
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Florence Nibart-Devouard, neue Vorsitzende der Wikimedia Foundation

Frankfurt am Main (Deutschland), 30.10.2006 – Nach einer Tagung der Wikimedia Foundation in Frankfurt am Main in Deutschland gab es Änderungen bei der Organisation des Treuhänderausschusses. Der Ausschuss, der aus Jimmy Wales, Tim Shell, Michael Davis, Florence Nibart-Devouard und Erik Möller bestand, wählte einstimmig Florence Nibart-Devouard zum neuen Vorstand der Wikimedia Foundation.

Gründer Jimmy Wales sagte: „Ich habe Florence in Anerkennung an ihre außergewöhnlichen Verdienste während der vergangenen Jahre und ihrer unübertroffenen Hingabe für unsere Ziele als neuen Vorstand der Foundation nominiert. Die Wahl einer Vertreterin mit so großem Vertrauen bei der Community zu unserer neuen Vorsitzenden demonstriert das Wachstum und die Stärke unserer Organisation.“

Nibart-Devouard, 38, lebt zur Zeit in Clermont-Ferrand und wird auch weiterhin eng mit Wales zusammenarbeiten, der den Titel „Vorsitzender Emeritus“ annehmen wird.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 30.10.2006

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January 15, 2006

Wikipedia feierte fünfjähriges Bestehen

Wikipedia feierte fünfjähriges Bestehen

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Washington D.C. (USA) / Berlin (Deutschland), 15.01.2006 – Die Online-Enzyklopädie Wikipedia konnte am 15. Januar 2006 ihren fünften Geburtstag feiern.

Gegründet wurde das Online-Portal im Jahr 2001 in den USA von den beiden US-Amerikanern Larry Sanger und Jimmy Wales. Sie stellten ein Forum ins Netz, das allen Benutzern weltweit die Möglichkeit zur Mitarbeit bot. Alle Internetnutzer konnten sich an der Erweiterung der Datenbank beteiligen.

Ihre Idee war, das gesammelte Wissen der Menschheit allen Menschen auf der Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen. Jedes Land hat die Möglichkeit, in seiner Sprache eine eigene Ausgabe zu erschaffen. Derzeit bestehen Wikipediaprojekte in über hundert verschiedenen Sprachen.

Bei den Sprachausgaben von Wikipedia liegt die englischsprachige bezüglich der Zahl der Einträge klar in Führung. Deren Benutzer haben in fünf Jahren 850.000 Artikel ins Netz gestellt. Danach folgt die deutschsprachige Ausgabe mit über 300.000 Lexikoneinträgen.

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Themenverwandte Artikel

  • Zoff bei Wikipedia – Streit zwischen Jimmy Wales und Mitbegründer Larry Sanger (12.01.2006)

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January 4, 2006

Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger plant neues Wiki-Projekt

Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger plant neues Wiki-Projekt

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Saint Petersburg (Vereinigte Staaten), 04.01.2006 – Wikipediamitbegründer Larry Sanger plant derzeit ein neues Wiki-Projekt. Fünf Jahre, nachdem er zusammen mit dem „Urvater“ der Wikipedia, Jimmy Wales, Wikipedia gegründet hatte, organisiert er die Entstehung einer neuen Online-Enzyklopädie.

Er möchte sein Projekt anders aufziehen als Jimmy Wales. Larry Sanger baut auf mehr abgesichertes Expertenwissen. Der Name der neuen Enzyklopädie soll „Digital Universe“ lauten. Für die Inbetriebnahme hat Sanger bereits die Firma „Digital Universe Foundation“ gegründet. Im Januar 2006 soll das Projekt online gehen. Bisher konnten zehn Millionen US-Dollar gesammelt werden.

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December 22, 2005

Verschärfte Regeln in der englischsprachigen Wikipedia

Verschärfte Regeln in der englischsprachigen Wikipedia

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Saint Petersburg (USA), 22.12.2005 – In den englischsprachigen Wikipedia dürfen ab sofort nur noch registrierte Nutzer neue Artikel anlegen, diese Neuerung kündigte Jimmy Wales an.

Elisabeth Bauer, die Pressesprecherin der Wikimedia Foundation, erläuterte, dass dies erst einmal nur für den englischsprachigen Bereich gelte. Nach wie vor dürfe man aber anonym die Artikel editieren. Die deutschsprachige Wikipedia habe eine vergleichbare Größe, dort seien aber vorerst noch keine Änderungen geplant. Für vollständige Artikel kann sich Bauer ein Sperren von Artikeln durch Administratoren vorstellen.

Die Veränderung wurde eingeführt, nachdem eine gezielt in einen Artikel eingefügte Fehlinformation öffentlich hohe Wellen geschlagen hatte. Der US-Amerikaner Jonathan Chase hatte, anonym den Enzyklopädieeintrag des ehemaligen Zeitungsverlegers John Seigenthaler editierend, diesen mit den Anschlägen auf die Kennedy-Familie in Verbindung gebracht. Er behauptete, der Verleger der Zeitung „Tennessean“ und Gründungsdirektor von „USA Today“ habe von 1971 bis 1984 in der Sowjetunion gelebt und sei in den Anschlag verwickelt gewesen. Die Biographie von Seigenthaler wurde somit bewusst gefälscht. Diese Falschinformation stand 132 Tage unentdeckt in einem Wikipedia-Artikel.

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