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September 30, 2005

Geographischer Mittelpunkt des Landkreises Dingolfing-Landau liegt auf Maisfeld

Geographischer Mittelpunkt des Landkreises Dingolfing-Landau liegt auf Maisfeld

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Mamming (Deutschland), 30.09.2005 – Offiziell vermessen und heute amtlich bestätigt: Der geographische Mittelpunkt des Landkreises Dingolfing-Landau liegt auf einem Maisfeld. Genauer gesagt ist es das Maisfeld von Landwirt Herbert Krieger mit der Flubezeichnung „Am Schafbrunn“ in der Gemeinde Mamming.

Der Bürgermeister der Gemeinde, Georg Eberl, gleichzeitig stellvertretender Landrat, plant nun, an der Stelle ein Schild aufzustellen, eine Inspektion des Maisfeldes führte er bereits durch. Errechnet hat den Mittelpunkt der Leiter des Vermessungsamtes Johann Fuller, der eine entsprechende Formel vor ein paar Wochen im Internet gefunden hatte. Ein Programm errechnet dabei den exakten Flächenschwerpunkt, wenn man eine bestimmte Anzahl von Koordinaten eingibt. Ein Satelliten-Positionierungsgerät erledigt den Rest und ermitteln zentimetergenau den Punkt. Interessant dabei ist die Tatsache, das sich der Mittelpunkt verschieben kann, da die äußeren Grenzen oftmals von Flüssen oder Bächen gebildet werden. Wenn sich das Wasser neue Wege sucht, verschieben sich auch die Grenzen und damit auch der Punkt.

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September 17, 2005

Internationale Sitzung der Polarforscher in Jena

Internationale Sitzung der Polarforscher in Jena

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Jena (Deutschland), 17.09.2005 – Am Montag beginnt eine internationale Sitzung von Polarforschern in Jena. Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie der Temperaturanstieg auf dem sechsten Kontinent, die Niederschläge und das extrem große Ozonloch im Frühjahr 2005.

Der Jenaer Dr. Peter, welcher seit 1983 schon an 16 Expeditionen auf die King George Inseln teilnahm, sagt, „nirgendwo sind die Klimaveränderungen in den vergangenen Jahren so extrem ausgefallen wie an der Spitze der antarktischen Halbinsel“. Er erforscht die Tierwelt in der Antarktis und meint: „Man braucht sich bloß die Nahrungskette anzusehen. Die Erwärmung sorgt für weniger Eis und damit für weniger Kieselalgen am Eis. Die aber sind die Nahrung für den Krill, eine Kleinkrebsart. Auf die sind aber die Adele-Pinguine angewiesen. Folglich wird es im Frühjahr weniger von ihnen geben.“

Ein Ergebnis der Tagung sollen Vorschläge für zukünftige Aktivitäten sein, die die Umwelt so wenig wie möglich beeinflussen. Dr. Peter wird im Dezember mit acht Studenten zu seiner 17. Expedition auf die King George Inseln aufbrechen.

Für die Bürger von Jena wird eine Ausstellung von großflächigen Bildern des Polar-Malers Gerhard Rießbeck auf dem Ernst-Abbe-Platz auf dem Campus angeboten. Außerdem gibt es eine kostenlose populärwissenschaftliche Vortragsreihe.

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May 20, 2005

Endpunkt erreicht! Erfolgreiche Expedition nach Franz-Joseph-Land

Endpunkt erreicht! Erfolgreiche Expedition nach Franz-Joseph-Land

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Innsbruck (Österreich) / Moskau (Russland), 20.05.2005 – Auszug aus dem Live-Interview mit Expeditionsleiter Christoph Höbenreich, der die Expedition zum Franz-Josef-Land leitete: „Wir haben die Wasserstraße zur Insel Hohenlohe überschreiten können doch es war ein Labyrinth aus Eisblöcken und Wasserlöchern – ein wahrer Tanzboden des Teufels. Danach gelingt es uns die Insel Hohenlohe zu durchqueren. Die Insel hat weite Gletscherflächen und es fällt schlechtes Wetter ein! Null Sicht, nur Nebel – totales „white out“. Wir können uns dennoch mit Kugelkompass und GPS punktgenau bis auf das Kap Schröter vortasten. Wir fühlen uns sehr ausgesetzt. Ganz alleine ohne Zelt, Kocher und Schlafsack bei diesem schlechten Wetter so fern von unserem Ausgangslager. Schließlich finden wir auch Payers Lagerplatz.

Am Kap angekommen brechen große Emotionen frei! Robert und ich lassen Dampf ab. Wir schreien uns an, wir umarmen uns, weinen und genießen Momente der Stille und des Erfolgs! Wir machen uns dann auf den Heimmarsch! Die 15 Kilometer werden zur reinen Tortur. Wir plagen uns sehr und sind fix und fertig. Das Meereis ist auch schon sehr aufgeweicht, aber wir können es gerade noch begehen und den Rückweg zum Lager der Insel Torup schaffen.

Unser Husarenstück ist gelungen! Der Blick zur Insel Rudolf, der nördlichsten Insel des Archipels, bestätigt unsere Befürchtung. Die Insel ist von offenen Wasserstellen umgeben und somit ist die Payer-Route auf der Rudolf Insel derzeit mit Skiern nicht wiederholbar. Wir haben also Franz Josef Land von Süden nach Norden erfolgreich durchquert und den nördlichsten derzeit mit Skiern erreichbaren Punkt erreicht – das Kap Schröter! Die Tour hat 14 Stunden gedauert. Wir haben dabei mehr als 30 Kilometer über schwieriges, hocharktisches Terrain aus Meer- und Gletschereis zurückgelegt!“

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May 10, 2005

Expedition Franz-Joseph-Land 2005

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Expedition Franz-Joseph-Land 2005

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Artikelstatus: Fertig 10. Mai 2005 (CEST)
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Nordpolarmeer

Innsbruck (Österreich) / Moskau (Russland), 10.05.2005 – Seit dem 28. Mai 2005 sind zwei Österreicher und zwei Russen in Richtung Franz-Joseph-Land, zirka 900 km vom Nordpol entfernt, unterwegs. Vorgestern kam es wieder zu einer Begegnung mit einem Eisbären, wie Expeditionsleiter Christoph Höbenreich per Satellitenhandy mitteilte.

Kurz bevor gestern das Kap Tirol erstmals in der Expeditionsgeschichte zu Fuß erreicht wurde, brach der österreichische Expeditionsteilnehmer Robert Mühlthaler beim Begehen einer mit Jungeis zugefrorenen Wasserstelle bis zum Becken ein und konnte sich mit einem Hechtsprung retten.

Aus dem Gespräch mit Höbenreich: „Wir sind die ersten seit Julius Payer, die das Kap Tirol zu Fuß erreichen, und die ersten, die es alleine und aus eigener Kraft vom Süden des Archipels aus geschafft haben! Am Abend besuchen wir die Gedenktafel, die wir in Erinnerung an die beiden Tiroler Bergsteiger, Haller und Klotz bei der Anreise mit dem Hubschrauber angebracht haben. Morgen werden wir versuchen das Kap Tirol zu besteigen, so wie es Julius Payer und Johann Haller 1874 getan haben!“

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