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April 27, 2012

Sebastian Vettel gewann den Großen Preis von Bahrain

Sebastian Vettel gewann den Großen Preis von Bahrain

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Veröffentlicht: 21:15, 27. Apr. 2012 (CEST)
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Sebastian Vettel 2011 Sebastian Vettel in Yokohama Infiniti event.jpg

Manama (Bahrain), 27.04.2012 – Sebastian Vettel ist der Gewinner des Großen Preis von Bahrain 2012. Der Heppenheimer, der sich am Samstag die Pole Position sicherte, fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein. Für Vettel ist das der erste Sieg in diesem Jahr. Zweiter wurde Rückkehrer Kimi Räikkönen, der sich 2009 aus der Formel 1 zurück zog und erst seit diesem Jahr wieder in der Formel 1 mitfährt, im Lotus-Renault. Sein Teamkollege Romain Grosjean wurde Dritter. Nico Rosberg wurde Fünfter. Teamkollege Michael Schumacher, der nach einer verpatzten Qualifikation und wegen Getriebewechsels nur als 23. ins Rennen gehen konnte, arbeitete sich zunächst bis auf den elften Rang vor und wurde durch den Ausfall von Jenson Button in der 56. Runde noch Zehnter.

Am Start konnte sich Vettel vom Rest des Feldes gut absetzen. In den Runden 8-12 kamen dann die meisten Fahrer zum ersten Boxenstopp. Im Verlauf des Rennens blieben alle Positionen fast gleich. Nach dem zweiten Boxenstopp überholte Räikönnen erst seinen Teamkollegen Grosjean und näherte sich Vettel immer mehr. In Runde 30 kam dieser bis zu eine Sekunde an Vettel heran. Doch Vettel konnte sich wehren und blieb Erster. In der 40. Runde kamen beide gleichzeitig in die Box und Vettel konnte sich durch einen schnelleren Boxenstopp um 3,5 Sekunden von Räikönnen distanzieren. Diesen Rückstand konnte Räikkönen nicht mehr aufholen und Vettel konnte sich Platz 1 und 25 Punkte sichern.

Der Große Preis von Bahrain war höchst umstritten, da seit 2011 im Inselstaat Bahrain Unruhen herrschen. Die Formel-1-Saison 2011 sollte am 14. März 2011 in Bahrain eröffnet werden. Wegen den politischen Ausschreitungen zwischen der Regierung und der Bevölkerung wurde das Rennen am 21. Februar 2011 abgesagt. Es wurde später von der FIA vorgeschlagen, den Großen Preis am 30. Oktober 2011 stattfinden zu lassen. Schließlich wurde auch dieser Termin wegen verschiedener Kritiken abgesagt. Auch dieses Jahr war nicht sicher, ob der Große Preis stattfinden würde.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Großer Preis von Bahrain 2012“.

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March 12, 2011

Bahrain: Aufstände werden mit Gewalt niedergeschlagen

Bahrain: Aufstände werden mit Gewalt niedergeschlagen

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Veröffentlicht: 21:18, 16. Mär. 2011 (CET)
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Manama (Bahrain), 12.03.2011 – Am heutigen Mittwoch haben Polizei und Militär die Demonstration auf dem Perlenplatz mit dem Einsatz von Tränengas und scharfen Geschossen gewaltsam beendet. Dabei starben nach verschiedenen Berichten mindestens zwei bis sechs Menschen. Tags zuvor hat Bahrains König Hamad ibn Isa Al Chalifa einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausgerufen und dem Militär die Erlaubnis erteilt, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Demonstrationen zu beenden. Die Niederschlagung der Aufstände stößt in weiten Teilen der nationalen und internationalen Öffentlichkeit auf Kritik. „Das hier ist ein Vernichtungskrieg!“, sagte der Vorsitzende der Opposition zur Welt. „Das ist einfach nicht hinnehmbar.“ Der deutsche Außenminister, Guido Westerwelle, kritisierte heute im Bundestag den Einmarsch von 1000 Soldaten und 500 Polizisten in Bahrain, die sich seit Sonntag in Bahrain befinden, da der König nach einer Eskalation der Demonstrationen Verstärkung aus den Golfstaaten forderte. Die Aufstände in Bahrain dauern nun schon seit Mitte Februar an. Die Bevölkerung findet die Regierung nicht gerecht, da Schiiten scheinbar das Polizei- und Regierungsamt nicht ausüben dürfen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Proteste in Bahrain 2011“.

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February 22, 2011

Formel 1: Großer Preis von Bahrain wegen Unruhen abgesagt

Formel 1: Großer Preis von Bahrain wegen Unruhen abgesagt

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Veröffentlicht: 19:52, 22. Feb. 2011 (CET)
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Manama (Bahrain), 22.02.2011 – Das Auftaktrennen für die Formel-1-Saison 2011, der Große Preis von Bahrain, wurde wegen der Unruhen in dem Wüstenstaat am Persischen Golf abgesagt. Ob und gegebenenfalls wann das Rennen, das am 13. März hätte stattfinden sollen, nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Die Formel-1-Saison startet nun mit dem Großen Preis von Australien, der am 27. März in Melbourne stattfinden soll.

In einer offiziellen Erklärung wurde als Grund für den Verzicht des Königreichs Bahrain angegeben, er sei notwendig, damit „sich das Land dem nationalen Dialog widmen kann“.

Deutschland, die Schweiz, das Vereinigte Königreich und Frankreich – Staaten, in denen einige der Formel-1-Rennsportteams ihren Sitz haben – hatten für Bahrain Reisewarnungen ausgegeben und aufgefordert, nicht notwendige Reisen in den Golfstaat zu unterlassen. Die Teams hatten Formel-1-Boss Bernie Ecclestone bereits am Samstag (19. Februar) aufgefordert, eine Entscheidung zu treffen.

Nick Heidfeld, der für den vor einigen Tagen bei einer Rallye-Veranstaltung verunglückten Robert Kubica in das Team von Renault nachgerückt war, fühlte sich nicht wohl bei dem Gedanken, das Rennen würde stattfinden. „Die Bilder aus Bahrain sind schon erschreckend. Wenn es nicht sicher ist, will ich da nicht fahren“, sagte Heidfeld. Der Mercedes-Motorsportdirektor Norbert Haug begrüßte die Absage des Rennens, da die Sicherheit der Teammitglieder das wichtigste Anliegen von Mercedes sei.

Ecclestone kommentierte die Absage mit den Worten: „Es ist traurig, dass Bahrain das Rennen zurückziehen musste.“ Bereits am Wochenende wurden zwei Rennen der GP2-Asia-Serie abgesagt.

Bei den Unruhen in Bahrain starben bislang sieben Menschen, hunderte wurden verletzt.

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February 16, 2011

Arabische Welt: Weitere Proteste gegen autoritäre Regime

Arabische Welt: Weitere Proteste gegen autoritäre Regime

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Veröffentlicht: 22:37, 16. Feb. 2011 (CET)
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Proteste im Jemen am 3. Februar 2011

Bengasi (Libyen) / Sanaa (Jemen) / Manama (Bahrain), 16.02.2011 – Nach den Umwälzungen in Tunesien und Ägypten ist die Situation in weiteren arabischen Ländern von politischer Unruhe gekennzeichnet. Entsprechende Berichte gibt es aus Libyen, dem Jemen und dem Golfstaat Bahrain. Auch im Iran kam es erneut zu Massendemonstrationen. Erstmals seit der Umwälzung im benachbarten Tunesien wurde auch aus Libyen von Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und regimekritischen Demonstranten berichtet.

In der libyschen Hafenstadt Bengasi bewarfen Demonstranten Autos mit Steinen und schleuderten Brandsätze. Es soll auch zu Zusammenstößen zwischen regimekritischen Demonstranten und Anhängern des libyschen Staatspräsidenten Muammar al-Gaddafi gekommen sein. Medien berichten über 38 Verletzte, die Mehrzahl von ihnen Angehörige von Sicherheitskräften. Anlass der Demonstrationen in Libyen war offenbar die Festnahme eines Menschenrechtlers, der Familien unterstützte, deren Angehörige in dem Gefängnis Abu Salim in Tripolis inhaftiert sind. Viele der in diesem Gefängnis inhaftierten Gefangenen sind aus Bengasi kommende Islamisten und andere Regierungsgegner. Die Zahl der in Bengasi, der zweitgrößten Stadt Libyens, demonstrierenden Menschen soll Medienberichten zufolge einige Hundert betragen haben. Dem Vorbild anderer arabischer Staaten folgend riefen Aktivisten für den kommenden Donnerstag zu einem „Tag des Zorns“ auf.

In Sanaa, der Hauptstadt des Jemen, kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Demonstranten wurden an der Universität von Sanaa von regierungstreuen Demonstranten mit Knüppeln und Messern angegriffen. Seit Wochen soll der seit 30 Jahren amtierende Präsident des Jemen, Ali Abdullah Salih, zum Rücktritt gezwungen werden. Unter dem Eindruck der Massenproteste hatte Salih erklärt, im Jahr 2013 zurücktreten zu wollen.

Tausende Demonstranten zogen auch durch Manama, der Hauptstadt des Königreichs Bahrain am Persischen Golf. Die Demonstration war hier aus einer Trauerfeier für einen getöteten Demonstranten in einem Vorort der Hauptstadt, Mahus, entstanden. Das harte Durchgreifen von Sicherheitskräften am Vortag wird für den Tod des Demonstranten verantwortlich gemacht. Der Innenminister des Landes, Scheich Ratsched ben El Chalifa, kündigte im Fernsehen an, der Vorfall werde untersucht. König Hamad ibn Isa Al Chalifa sprach den Familien der getöteten Demonstranten am Dienstag sein Beileid aus. Auch in Bahrain fordern die Demonstranten den Rücktritt des autokratisch regierenden Regierungschefs Scheich Chalifa ibn Salman Al Chalifa, der seit 1971 im Amt ist. Seit Dienstag wird ein zentraler Platz in der Hauptstadt Manama, der Pearl Square, von Demonstranten besetzt gehalten. Der Platz wurde von den Demonstranten symbolisch in Tahrir-Platz umbenannt – in Anlehnung an einen Platz im Zentrum Kairos, der zum zentralen Sammelpunkt der Massendemonstrationen Anfang Februar in Ägypten geworden war, durch die schließlich der Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Mubarak erzwungen wurde.

Das Königreich Bahrain wird von einer sunnitischen Oberschicht regiert. Die Bewohner des Landes sind jedoch mehrheitlich Schiiten (laut Schätzungen etwa 70 Prozent), die sich in ihrem Land diskriminiert fühlen.

Auch aus der iranischen Hauptstadt Teheran wird erneut über die Niederschlagung einer regierungskritischen Demonstration berichtet, zu der es am Rande der Beisetzung eines am Montag getöteten Studenten gekommen war. In den letzten Tagen war es in dem schiitischen Gottesstaat zum ersten Mal seit der Präsidentschaftswahl im Jahr 2009 wieder zu Massenprotesten gegen die Regierung gekommen. Am Montag sollen im Iran Medienberichten zufolge bei der Niederschlagung von Demonstrationen durch Sicherheitskräfte mehrere Menschen getötet worden sein.

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March 11, 2006

Michael Jacksons Neverland-Ranch geschlossen

Michael Jacksons Neverland-Ranch geschlossen

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Artikelstatus: Fertig 16:55, 11. Mrz. 2006 (CET)
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Santa Maria (Vereinigte Staaten), 11.03.2006 – Nach einem Freispruch im Prozess wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger hatte sich der Popstar Michael Jackson in Bahrain niedergelassen. Zuhause in seiner Heimat Kalifornien hat er nun Probleme mit dem Amt für Arbeitsschutz.

Die Behörde hat am Donnerstag seine 1.100 Hektar große Neverland-Ranch geschlossen. Begründet wurde der Schritt mit ausstehenden Zahlungen für die Versicherung seiner 69 Angestellten auf der Ranch. 30 Angestellte haben bereits Beschwerde gegen die Entlassung eingereicht. Sie fordern weiterhin ihr Gehalt von Jackson. Der wiederum muss in dieser Angelegenheit bereits ein hohes Strafgeld bezahlen.

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March 30, 2005

Offiziell: Montoya pausiert – de la Rosa Ersatzmann

Offiziell: Montoya pausiert – de la Rosa Ersatzmann

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Juan Pablo Montoya

Woking (Großbritannien), 30.03.2005 – Jetzt ist es offiziell: Nachdem die Spatzen es in den letzten Tagen immer lauter von den Dächern pfiffen, hat sich McLaren-Mercedes heute in einer Pressemitteilung zu Juan Pablo Montoyas Verletzung geäußert: Aufgrund einem Haarriß in der Schulter, den er sich am letzten Samstag beim Tennis zugezogen hat, muss der Kolumbianer beim Großen Preis von Bahrain am kommenden Wochenende pausieren. Er wird sich das Rennen in seiner Privatwohnung in Miami angucken.

In zwei Wochen wird es eine weitere Untersuchung geben, bei der entschieden werden soll, ob der Kolumbianer beim übernächsten Rennen in Imola wieder teilnehmen kann. Zum Ersatzmann wurde Pedro de la Rosa bestimmt. Alexander Wurz, der in seinem Vertrag eine Klausel hat, wonach er für den Fall, dass ein Stammfahrer ausfällt, dessen Silberpfeil übernehmen darf, war mit seiner Körpergröße von 1,86 Meter zu groß für den MP 4-20. Obwohl McLaren-Mercedes inzwischen, früher als geplant, eine Langversion des Autos fertiggestellt hat, wird er nicht zum Einsatz kommen, da Pedro de la Rosa bereits über 2.000 Testkilometer mit dem Auto gefahren ist. Alexander Wurz wird am Freitag als Testfahrer in Bahrain ins Geschehen eingreifen, es werden seine ersten Meter in diesem Auto sein.

Juan Pablo Montoya zeigte sich enttäuscht über seine Nichtteilnahme am Rennen: „Ich bin natürlich enttäuscht, nicht am Rennen teilnehmen zu können. Aber ein F1-Auto zu fahren ist harte Arbeit, und es wäre unmöglich dies mit meiner Verletzung zu machen. Deshalb müssen wir den Ratschlägen der Ärzte folgen. Ich werde es einige Wochen ruhig angehen lassen und das Team vor dem Fernseher unterstützen. Ich freue mich aber schon darauf, so schnell wie möglich wieder im Auto zu sitzen. Zumindest ist es noch früh in der Saison, weswegen viel passieren kann. Somit glaube ich nicht, dass meine Meisterschaftschancen schon vorüber sind.“

Ersatzmann Pedro de la Rosa wünschte gute Besserung: „Zuerst möchte ich Juan Pablo gute Besserung wünschen. Als einer der Testfahrer des Teams ist dies eine echte Erweiterung meiner Verantwortung an der Rennstrecke. Ich freue mich auf die Herausforderung, in Bahrain zu fahren und werde mein Bestes geben. Es wird eine neue Erfahrung sein, da ich noch nie in Bahrain gefahren bin. Ich kenne das Team und das Auto sehr gut und hoffe, dass wir eine starke Leistung zeigen können. Ich werde diese Möglichkeit auf alle Fälle genießen. “

Testfahrer Alexander Wurz sagte zu der Situation: „Natürlich hätte ich es vorgezogen, selbst das Rennen zu bestreiten. Aber das Team und ich haben uns darauf geeinigt, dass es die beste Lösung für dieses Rennen ist, und ich bin aufgeregt den MP4-20 am Freitag fahren zu dürfen. Wie der Rest des Teams, wünsche ich Juan Pablo natürlich alles Gute.“

Teamchef Ron Dennis hofft, Montoya bald wieder dabei zu haben: „In Situationen wie diesen werden die Rollen von Pedro und Alex noch wichtiger, und ich bin zuversichtlich, dass beide Fahrer eine starke Leistung zeigen werden. Wir werden Juan Pablos Zustand überwachen und möchten ihn so schnell wie möglich wieder im zweiten Auto sehen.“

Mercedes-Sportchef Norbert Haug baut auf Pedro de la Rosa: „Leider kann Juan Pablo nicht in Bahrain fahren. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung, damit er schon beim Rennen in Imola wieder mitfahren kann. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass Pedro gute Arbeit leisten wird, nachdem er bereits mehr als 2.000 Testkilometer mit dem MP4-20 hinter sich hat. Er und Kimi werden von Alex unterstützt, der in den freien Trainings am Freitag erstmals das neue Auto fahren wird.“

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Englische Presse: Montoya fehlt definitiv

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Juan Pablo Montoya

Woking (Großbritannien), 30.03.2005 – Wie der britische Guardian berichtet, hat McLaren-Mercedes-Geschäftsführer Martin Whitmarsh bestätigt, dass Juan Pablo Montoya beim Großen Preis von Bahrain am kommenden Wochenende nicht teilnehmen wird. Nach einer intensiven Untersuchung am Dienstagabend sei diese Entscheidung gefallen. Montoya hatte eine Sportverletzung erlitten.

Ob Montoya beim Großen Preis von San Marino antreten wird, steht noch nicht fest. „Zwischen Bahrain und San Marino gibt es eine dreiwöchige Pause, daher hoffen wir, dass Juan-Pablo bis dahin wieder fit sein wird“, wird der McLaren-Mercedes-Geschäftsführer zitiert. Zudem soll die Entscheidung, ob Montoya durch Alexander Wurz oder Pedro de la Rosa ersetzt werde, noch heute getroffen werden. „Wir werden spätestens morgen die Medien in Form einer Pressemitteilung informieren“, sagte Mercedes-Pressesprecher Wolfgang Schattling.

Sollte es McLaren-Mercedes im McLaren-Hauptquartier nicht schaffen, eine Langversion des MP 4-20 auf die Beine zu stellen, damit der 1,86 Meter große Ersatzfahrer Alexander Wurz das Rennen bestreiten kann, ist davon auszugehen, dass Pedro de la Rosa den Silberpfeil lenken wird. Alexander Wurz hat in seinem Vertrag eine Klausel, wonach er der erste Ersatzfahrer ist, wenn Kimi Räikkönen und Juan Pablo Montoya nicht an einem Rennen teilnehmen können.

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  • Offiziell: Montoya pausiert – de la Rosa Ersatzmann (30.03.2005)
  • McLaren-Mercedes in Bahrain ohne Montoya? (28.03.2005)
  • Themenportal Formel 1

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March 29, 2005

Spanische Presse: Drei Rennen Pause für Montoya

Spanische Presse: Drei Rennen Pause für Montoya

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Juan Pablo Montoya

Woking (Vereinigtes Königreich), 29.03.2005 – Wie die spanische Presse berichtete, muss McLaren-Mercedes-Pilot Juan Pablo Montoya für drei Rennen pausieren. Beim Tennisspielen hat er sich am Ostersamstag einen Haarriss in der linken Schulter zugezogen, aufgrund einer Schwellung gestaltet sich die Diagnose schwierig.

Das McLaren-Mercedes-Team arbeitet derzeit unter Hochdruck an einer Langversion des MP 4-20, damit sich der reguläre Ersatzfahrer Alexander Wurz ins Auto setzen kann. Pedro de la Rosa ist eigentlich zweiter Ersatzfahrer. Die Langversion des MP 4-20 war ursprünglich für den Großen Preis von San Marino vom 22.-24. April geplant. Sollte Montoya wirklich drei Rennen aussetzen müssen, wäre zudem eine Möglichkeit, dass er am kommenden Wochenende durch Pedro de la Rosa bei den Großen Preisen von San Marino in Imola und Spanien in Barcelona allerdings durch Alexander Wurz ersetzt wird.

Das deutsch-britische McLaren-Mercedes-Team hat sich unterdessen noch nicht geäußert. Am kommenden Donnerstag, eine Nacht vor dem ersten freien Training, soll bekanntgegeben werden, mit welcher Fahrerpaarung ins Rennen gegangen wird. Ummeldungen sind bis Donnerstagabend, 18:00 Uhr Ortszeit möglich, in Ausnahmefällen bis Freitagabend, 18:00 Uhr Ortszeit. Pedro de la Rosa weiß nicht, ob er am kommenden Wochenende den Großen Preis von Bahrain in Manama bestreiten muss: „Ich habe noch keine offizielle Bestätigung erhalten. Man hat mir nur gesagt, dass ich vorbereitet sein soll.“

Sollte Montoyas Verletzung nicht wie geplant von selbst heilen, ist eine Operation notwendig. Für diesen Fall wäre mit einer Pause von vier Monaten zu rechnen. Dann würde der Kolumbianer erst zur Saisonmitte wieder in die Formel 1 Weltmeisterschaft eingreifen können.

Themenverwandte Artikel

  • McLaren-Mercedes in Bahrain ohne Montoya? (28.03.2005)
  • Portal:Formel 1

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March 24, 2005

Ferrari beim nächsten Rennen mit neuem Auto

Ferrari beim nächsten Rennen mit neuem Auto

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Mugello (Italien) / Manama (Bahrain), 24.03.2005 – Nach dem missglückten Saisonstart will Ferrari beim am übernächsten Wochenende stattfindenden Großen Preis von Bahrain mit einem neuen Auto starten. In den ersten beiden Saisonläufen trat Ferrari mit einem modifizierten Vorjahresauto an. Mit 16 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Renault sind die Italiener lediglich Vierte in der Konstrukteursweltmeisterschaft. In der Fahrerwertung liegt Michael Schumacher mit nur zwei Zählern auf Platz elf.

„Der „Mugello-Test“ bestätigte das Potenzial des Autos. Wir werden zwei F2005, also für jeden Fahrer einen, mitnehmen, während das T-Car ein F2004 M sein wird, welcher in Australien und Malaysia eingesetzt wurde. Die unterschiedlichen Ergebnisse der ersten beiden Rennen gaben uns einen positiven Anreiz. Zusammen mit Bridgestone haben wir uns dazu entschlossen, das Entwicklungsprogramm zu beschleunigen und wir glauben, dass die Kombination aus verschiedenen neuen Elementen – Auto und Reifen – uns nach zwei defensiven Rennen wieder in die Offensive bringen wird“ sagte Teamchef Jean Todt heute morgen nach dem Ende der Ferrari-Testfahrten in Mugello.

Michael Schumacher hatte zuletzt fünfmal in Folge die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen, Ferrari sogar sechsmal in Folge die Konstrukteursweltmeisterschaft. Ob der neue F2005 der große Wurf ist, und ob Ferrari in Bahrain um den Sieg fahren kann, muss sich zeigen. Zum jetzigen Saisonzeitpunkt, nach zwei von 19 Rennen, ist es jedenfalls noch viel zu früh, ein Team abzuschreiben. Die ersten beiden Rennen wurden von den Renault-Piloten Giancarlo Fisichella und Fernando Alonso gewonnen.

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February 27, 2005

Schröder fährt nach Arabien

Schröder fährt nach Arabien – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schröder fährt nach Arabien

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Berlin (Deutschland), 27.02.2005 – Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ist heute zu seinem einwöchigen Besuch in den Staaten der arabischen Halbinsel aufgebrochen. Er will Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain, Jemen, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Darüberhinaus soll über die diplomatischen Bemühungen der EU über eine Beilegung der Atomwaffenproblematik des Iran und eine gemeinsame Bekämpfung des islamistischen Terrorismus gesprochen werden.

Weitere Themen werden der Wiederaufbau des Iraks und die Entwicklung des Ölpreises sein. Gerhard Schröder wird von 73 Wirtschaftsvertretern begleitet, die während der Reise Geschäfte in dreistelliger Millionenhöhe abschließen wollen. In Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten war der Bundeskanzler bereits 2003, die anderen Länder werden erstmals von einem deutschen Bundeskanzler besucht.

Bereits am Sonntagnachmittag wird sich der Bundeskanzler mit dem saudischen König Fahd und dem Regierungschef Kronprinz Abdullah treffen. Das Hauptthema wird voraussichtlich Terrorismusbekämpfung sein. In den vergangenen zwei Jahren gab es in Saudi-Arabien eine Serie von Terroranschlägen, der etwa 100 Menschen zum Opfer gefallen sind. Kronprinz Abdullah hat auf einer internationalen Anti-Terror-Konferenz Anfang Februar in Riad den Aufbau eines Zentrums zum weltweiten Informationsaustausch zum Terrorismus angeregt.

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  • Portal:Ölpreis

Quellen

  • de.news.yahoo.com: „Schröder in die Golfregion aufgebrochen“ (27.02.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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