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January 25, 2011

Anklage gegen den Attentäter von Tucson

Anklage gegen den Attentäter von Tucson

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Veröffentlicht: 11:21, 25. Jan. 2011 (CET)
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Phoenix (Vereinigte Staaten), 25.01.2011 – Am Montag wurde der mutmaßliche Attentäter von Tucson dem Gericht in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona vorgeführt. Er wurde angeklagt wegen zweier Morde und drei Mordversuchen. Der zunächst als „geistig verwirrt“ dargestellte 22-jährige Jared Loughner bekannte sich nicht schuldig. Er folgte den Ausführungen des Richters ruhig und konzentriert. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Die Justiz kündigte an, dass weitere Anklagepunkte hinzukommen können.

Loughner war bei der Vorführung an Händen und Füßen gefesselt. Sein Kopf war kahlrasiert, an der rechten Schläfe hatte er eine Wunde.

Die angeschossene Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords befindet sich weiter in einem kritischen Zustand. Bei dem Attentat wurden sechs Personen getötet und 13 verletzt. Das Motiv des Täters liegt noch im Dunklen.

US-Präsident Barack Obama und seine Frau hielten am Montag eine Gedenkminute für die ermordete demokratische Abgeordnete am Weißen Haus ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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September 16, 2005

Streiks bei Boeing verzögern Auslieferung

Streiks bei Boeing verzögern Auslieferung

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Artikelstatus: Fertig 20:21, 16. Sep. 2005 (CEST)
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Phoenix (USA), 16.09.2005 – Der weltgrößte Flugzeughersteller Boeing wird 25 bis 30 Flugzeuge nicht mehr im September ausliefern können. Auf Grund der seit dem zweiten September anhaltenden Streiks von etwa 18.000 Mitarbeitern ist die Produktion in den Werken in Washington, Oregon und Kansas stark eingeschränkt. Höchstens zwei Dutzend Flugzeuge könnten rechtzeitig im Laufe dieses Monats fertiggestellt werden, teilte CEO James Bell am Mittwoch mit.

Bisher fanden keine Gespräche zwischen den Streikenden und der Unternehmensführung statt. James Bell sagte, dass der jetzige Vertrag die Mitarbeiter zu den bestbezahlten Mechanikern in der Industrie mache. Zwischen der Lohnforderung der Streikenden und dem Angebot der Unternehmensführung für neue Zweijahresverträge liege laut Bell eine Differenz von insgesamt einer Milliarde US-Dollar.

Quellen

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August 12, 2005

Der Mars Reconnaissance Orbiter ist auf dem Weg zum roten Planeten

Der Mars Reconnaissance Orbiter ist auf dem Weg zum roten Planeten

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Mars Reconnaissance Orbiter in einem Mars-Orbit

Start des Mars Reconnaissance Orbiters

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 12.08.2005 – Heute ist der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) mit einer Atlas-V(401)-Rakete um 13:43 Uhr MESZ von Cape Canaveral aus in den Weltraum gestartet. Dabei handelt es sich um eine Raumsonde, die nach sieben Monaten Flugzeit im März 2006 in den Orbit des Mars einschwenken soll.

Bereits am Mittwoch und Donnerstag sollte die Mission schon starten, jedoch gab es technische Probleme sowie ungünstige Wetterbedingungen, so dass die NASA den Start verschieben musste.

Wichtigstes Instrument an Bord ist die hochauflösende Kamera HiRISE. Sie hat eine Länge von 1,40 Metern und einen Durchmesser von 50 Zentimetern. Das Gerät wiegt etwa 65 Kilogramm und vermag aus 300 Kilometern Höhe Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 20 bis 30 Zentimetern pro Pixel zu liefern. Die Kamera verfügt über einen internen 28-GBit-Speicher, um die Aufnahmen zwischenzuspeichern, bevor sie an den Bordcomputer weitergegeben werden.

Seine wissenschaftliche Arbeit soll MRO im November 2006 beginnen. Der Einsatz ist vorläufig bis 2010 geplant. Vorher wird die Sonde etwa sechs Monate lang Aerobraking-Manöver in der Marsatmosphäre durchführen, um ihre Flughöhe zu senken. Nach der Beendigung der Manöver soll eine etwa 255 × 320 Kilometer hohe nahezu polare sonnensynchrone Bahn erreicht sein.

Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen wie der Untersuchung des Wetters und der Suche nach Wasser- und Eisvorkommen unter dem Marsboden soll außerdem nach geeigneten Landeplätzen für die im Jahr 2007 startende Phoenix-Sonde sowie für ein Marslaboratorium 2009 gesucht werden. Zudem soll MRO als Datenrelais für diese Landemissionen dienen.

Der Orbiter soll ebenfalls nach Überresten der verunglückten Mars Polar Lander und Beagle 2 Ausschau halten. 1999 bzw. 2003 wurde der Kontakt zur Erde beim Landemanöver jeweils abgebrochen. Es wird angenommen, dass beide Sonden auf dem Marsboden zerschellt sind.

Der Marsorbiter wird wohl der letzte Marssatellit dieses Jahrzehnts sein, da die 400 Millionen Euro teure Mars-Telecommunications-Orbiter-Mission im Jahr 2009 wegen Budgetkürzungen gestrichen wurde.

Themenverwandte Artikel

  • Start der Marssonde wieder verschoben (22.03.2007)
  • Portal:Unbemannte Raumfahrt
  • Portal:Marsmissionen

Quellen

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July 20, 2005

Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona

Filed under: Hitze,Hitzewelle,Phoenix,Themenportal Nordamerika — admin @ 5:00 am

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Elf Tote bei Hitzewelle in Arizona

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Phoenix (USA), 20.07.2005 – Die momentane Hitzewelle wird für elf Todesfälle seit Samstag in Phoenix verantwortlich gemacht. Das ist fast ein Drittel der Zahl des gesamten letzten Jahres.

Neun Tage in Folge betrug die Temperatur in Phoenix mindestens 110°F (~43°C). Sonntag wurde mit 116°F (~ 47°C) ein Rekord aufgestellt. Neun der elf Toten waren Obdachlose, die restlichen zwei waren ältere Frauen.

Daraufhin wurde vom Bürgermeister um Wasserspenden gebeten, um den Obdachlosen wenigstens teilweise zu helfen, da die Wettervorhersagen weiterhin hohe Temperaturen von um die 105°F (~40,5°C) voraussagen.

Das Gesundheitsamt von Arizona sagte, dass bei körperlicher Betätigung im Freien bis zu einer Gallone (~3,8l) an Wasser benötigt würden. Selbst Sitzende würden im Schatten bis zu einer halben Gallone benötigen, um den Wasserhaushalt ihres Körpers im Gleichgewicht zu halten.

Quellen

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December 9, 2004

Digital-TV in Rhein-Main mit Problemen

Digital-TV in Rhein-Main mit Problemen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Verlauf des Mains

Frankfurt (Deutschland), 09.12.2004 – Vier Tage nach dem Start des Digital-TV im Rhein-Main-Gebiet schauen einige Nutzer in die Röhre. Nicht überall sind die Sender arte, Phoenix und ARD zu empfangen.

Der Grund: Das DVB-T-Projektbüro hatte den Kanal dieser Sender kurz vor Start geändert. Nun wird vermutet, dass nicht alle für das digitale Programmangebot erforderlichen Geräte diesen Wechsel „verstehen“. Techniker hatten nach Angaben eines Projektbüro-Sprechers etwa 100 verschiedene Digital-TV-Boxen getestet. Es werde auch Hinweisen nachgegangen, dass alte TV-Antennen ein Störsignal aussenden würden. Seit vier Tagen ist in weiten Teilen Hessens kein analoger Fernsehempfang über Zimmer- oder Dachantenne mehr möglich.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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December 6, 2004

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

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Europaturm in Frankfurt

Wiesbaden (Deutschland), 06.12.2004 – Pünktlich zum Nikolaustag wird heute die analoge Fernsehverbreitung über Antenne im Rhein-Main-Gebiet eingestellt, um den Wechsel zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T voranzutreiben. Der Fernsehempfang über eine herkömmliche Antenne ist damit nur noch mit einem speziellen DVB-T-Empfangsgerät möglich. Mit Ende des seit dem 4. Oktober laufenden Testbetriebs wird das digitale Programmangebot, das bislang nur acht öffentlich-rechtliche Sender umfasste, auf rund 20 Sender ausgeweitet.

Nach Angaben des Projektbüros DVB-T Rhein-Main sind neben den bisher auf terrestrischem Wege empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sendern wie Das Erste (ARD), ZDF, hr-fernsehen, Südwest Fernsehen Rheinland Pfalz und Bayerisches Fernsehen auch die digitalen Zusatzkanäle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu empfangen. Darunter fallen der Ereigniskanal Phoenix, der deutsch-französische Kultursender arte sowie EinsFestival. Die digitalen Sender ZDFdokukanal/KI.KA und ZDFinfokanal/3sat werden halbtägig abwechselnd auf jeweils einem Kanal ausgestrahlt.

Außerdem erweitert sich die Programmpalette um die Privatsender RTL, RTL 2, Super RTL, VOX, Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. Die Programme Eurosport, Terra Nova und der Ballungsraumsender Rhein-Main-TV sind ebenfalls bereits zu empfangen.

Das Digitale Fernsehen wird von insgesamt drei Sendern in Frankfurt, auf dem Großen Feldberg im Taunus sowie auf der Hohen Wurzel bei Wiesbaden ausgestrahlt. Erste Messungen haben ergeben, dass die Sender stärker sind als ursprünglich angenommen, so dass die Programme in ganz Südhessen DVB-T mit einer Dachantenne empfangbar sind. Das Empfangsgebiet reicht von Gießen bis Ludwigshafen und von Bad Kreuznach bis Aschaffenburg.

Obwohl einige Sendungen sogar mit Mehrkanalton ausgestrahlt werden, werden Besitzer von hochwertigen Fernsehgeräten vorerst enttäuscht: Wie die Computerzeitschrift c’t in ihrer Ausgabe 11/04 berichtete, leide die Bildqualität derzeit unter einer sehr geringen Datenrate pro Kanal, was gerade bei bewegungsreichen Szenen auffalle. Die ebenfalls digitalen Schwesterverfahren DVB-C (Kabel) und DVB-S (Satellit) bieten dem Magazin zufolge teilweise höhere Datenraten.

Neben dem Rhein-Main-Gebiet, in dem drei Sender 6,5 Millionen Zuschauer versorgen, bieten auch die Regionen Berlin/Brandenburg, Nordwestdeutschland, Hannover/Braunschweig, Hamburg/Lübeck/Kiel, Ruhrgebiet/Düsseldorf und Köln/Bonn DVB-T an.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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