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June 26, 2006

Entführte russische Diplomaten im Irak hingerichtet

Entführte russische Diplomaten im Irak hingerichtet

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Artikelstatus: Fertig 14:50, 26. Jun. 2006 (CEST)
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Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) / Bagdad (Irak), 26.06.2006 – Eine Al-Qaida nahe Gruppe hat am Sonntag im Internet in einer Videobotschaft die Hinrichtung von drei der vier am 3. Juni entführten russischen Diplomaten veröffentlicht. In einer vorausgegangenen Nachricht forderte sie den Abzug aller russischen Truppen aus Tschetschenien binnen 48 Stunden.

Auf einer Internetseite, die immer wieder von Terroristen für derartige Nachrichten genutzt wird, hinterließ eine Gruppe namens „Mudschaheddin Shura Council“ einen 90 Sekunden langen Film, in dem zwei Maskierte zu sehen waren, die nachdem sie „Gott ist groß“ gerufen hatten, zwei Männer enthaupteten und einen weiteren erschossen. Das Schicksal des vierten Diplomaten ist weiterhin ungewiss. Nach Angaben der Terrorgruppe töteten sie ihn ebenfalls.

In einem Statement sagten die Terroristen, dass das Urteil Gottes über die russischen Diplomaten ausgesprochen worden sei, als Rache für Folter, Töten und Vertreibung ihrer Brüder und Schwestern in Tschetschenien von der ungläubigen russischen Regierung.

Das russische Außenministerium wollte den Tod der Männer jedoch noch nicht bestätigen.

Aliya Agliulin, die Schwester von Rinat Agliulin, hatte in einer Botschaft an die Entführer, die am vergangenen Mittwoch auf dem in Katar ansässigen Fernsehsender Al Jazeera ausgestrahlt wurde, die Männer aufgefordert, weise zu handeln, und bat um Freilassung ihres Bruders und der anderen.

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Quellen

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December 7, 2005

Verwirrung um Video-Ausstrahlung von Al-Dschasira

Verwirrung um Video-Ausstrahlung von Al-Dschasira

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Artikelstatus: Fertig 07:05, 8. Dez. 2005 (CET)
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Doha (Katar), 07.12.2005 – Um die Video-Ausstrahlung des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira gab es seit heute Nachmittag unter den Medien Verwirrung. Der Sender zeigte eine Botschaft von Al-Qaida, in der Aiman az-Zawahiri, der Stellvertreter Osama bin Ladens, unter anderem zu Anschlägen auf die Ölpipelines aufrief.

Alle wichtigen Medien interpretierten das Video als neu und meldeten sinngemäß: „Osama bin Laden lebt.“ Dabei handelte es sich jedoch um ein altes Band. Ahmed Scheich, der Chef-Redakteur des Senders, entschuldigte sich für die Panne und bestätigte eine vormalige Ausstrahlung eines anderen Teils des Bandes am 19. September.

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September 25, 2005

IslamOnline.net: Fünf islamische Abgeordnete im neuen Bundestag

IslamOnline.net: Fünf islamische Abgeordnete im neuen Bundestag

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Artikelstatus: Fertig 01:09, 25. Sep. 2005 (CEST)
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Doha (Katar) / Berlin (Deutschland), 25.09.2005 – Die Internet-Homepage von „IslamOnline.net“ mit Sitz in Katar, die sich der Verbreitung des Islam verschrieben hat und die sich nach eigenen Angaben an das islamische Gesetz, die Scharia, gebunden fühlt, berichtet mit Interesse darüber, dass sich die Anzahl muslimischer Abgeordneter im Deutschen Bundestag nach der Neuwahl des Parlaments am 18. September 2005 im Vergleich zur vergangenen Legislaturperiode verdoppelt hat.

Lale Akgün (SPD) und Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen) waren auch schon in der letzten Legislaturperiode im Bundestag vertreten. Neu hinzugekommen sind Hakki Keskin, Sevim Dagdelen und Hüseyin Aydin (alle über die Liste der Linkspartei in den Bundestag gewählt). Die genannten Abgeordneten sind alle türkischer Herkunft.

Die islamische Website vermerkt, dass Akgün mit der größten Stimmenzahl der muslimischen Parlamentarier gewählt wurde. Sie schlug ihren CDU-Konterpart in Köln mit einem Vorsprung von zehn Prozent der Stimmen. Sie hat sich in den letzten 25 Jahren mit Fragen der Immigration und Integration von Ausländern auseinandergesetzt. Über Deligöz, die Mitglied der Grünen ist, wird berichtet, dass sie im letzten Bundestag für die Kinderkommission zuständig war, die sie auch leitete. Sie unterstützt die Einführung von Islam-Klassen in Deutschland. Über Keskin wird berichtet, dass er die Wahl als einen Wendepunkt in seinem Leben betrachte. Er hat sich intensiv um die Rechte türkischer Immigranten in Deutschland gekümmert. Die Kölner Jura-Studentin Dagdelen hat sich verpflichtet, den Interessen ihrer Wähler zu dienen.

Die Abgeordneten im Deutschen Bundestag im Überblick

  • Die Diplom-Psychologin Dr. Lale Akgün (SPD)
Geboren 17.9.1953 in Istanbul /Türkei
Tätigkeitsfelder: Familienberatung bei der Stadt Köln
psycho-soziale Arbeit der Stadt Köln
seit 1997: Leiterin des Landeszentrums für Zuwanderung NRW in Solingen
Wahlkreis 095, Köln II
  • Die Juristin Sevim Dagdelen (Linkspartei)
Geboren 1975 in Duisburg, ledig.
Mitglied der Gewerkschaft ver.di
Journalistisch für verschiedene Zeitschriften tätig
Wahlkreis 115, Krefeld II – Wesel II
  • Die Diplomverwaltungswissenschaftlerin Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen)
Geboren am 21. April 1971 in Tokat/Türkei
seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages
Vorsitzende der Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) im Deutschen Bundestag
weitere Ausschüsse: „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ und „Gesundheit und Soziale Sicherung“
Wahlkreis 256, Neu-Ulm (Bayern)
  • Der Hochschullehrer Prof. Dr. Hakki Keskin (Linkspartei)
Geboren 1943 Maçka (Hamisköy) / Trabzon in der Türkei
1980-1982 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Professor für Politik und Migrationspolitik im Fachbereich Sozialpädagogik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
für Verwaltung und Rechtspflege Berlin und Berater des Innensenators Peter Ulrich in Ausländerfragen
1995 Mitbegründer und Bundesvorsitzender der „Türkischen Gemeinde in Deutschland“, ein Interessenverband der Deutschland-Türken
Wahlkreis 082, Berlin-Tempelhof – Schöneberg
  • Der Gewerkschaftssekretär IG Metall Düsseldorf, Hüseyin-Kenan Aydin (WASG,
auf der Liste der Linkspartei in den Bundestag gewählt)
1980-1984 Hüttenarbeiter bei Thyssen-Stahl (Duisburg)
1991-1995 Betriebsrat Thyssen
Mitglied des Bundesvorstandes und Vorstandssprecher des WASG-Landesverbandes NRW
gewählt über die Landesliste Nordrhein-Westfalen der Linkspartei

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  • Portal:Deutsche Bundestagswahl 2005

Quellen

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May 31, 2005

Online-News haben sehr kurze Lebensdauer

Online-News haben sehr kurze Lebensdauer

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South Bend / Indiana (USA), 31.05.2005 – Online-News, die älter als 36 Stunden sind, werden von den Usern im Internet nicht mehr wahrgenommen. Zu dieser Erkenntnis gelangte ein Forscherteam unter Leitung des aus Ungarn stammenden Physikers Zoltan Dezso an der University of Notre Dame in South Bend im US-Bundesstaat Indiana. Damit bewahrheitet sich die alte Journalistenweisheit “Nichts ist so alt wie die Schlagzeile von gestern”.

Zoltan Dezso hatte das größte ungarische News- und Unterhaltungsportal “Origo” analysiert, das täglich rund 4.000 News produziert und innerhalb eines Tages etwa sechseinhalb Millionen Zugriffe erzielt. Das Forscherteam fand – was wenig überrascht – heraus, dass die News am Tag der Publikation am meisten beachtet werden, danach drastisch weniger. Nach rund drei Tagen sei eine magische Grenze erreicht, nach der die meisten Menschen, die den Text lesen würden, dies getan hätten.

Nach Beobachtungen von Zoltan Deszo nehmen durchschnittliche User nur 53 % aller News auf der Homepage von “Origo” wahr, bevor sie von dort verschwinden. Insgesamt würden lediglich sieben Prozent der News angeklickt.

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May 18, 2005

Metager2 ist am Netz

Metager2 ist am Netz – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Hannover / Mainbernheim (Deutschland), 18.05.2005 – Vor wenigen Tagen ist die bekannteste deutsche Metasuchmaschine MetaGer in einer neuen Version erschienen: Metager2.

Die erste Version konnte lediglich die Ergebnisse abgefragter Suchmaschinen sammeln. Metager2 erweitert dieses Konzept: Alle Ergebnisse werden wie bisher gesammelt. Die Suchmaschine lädt dann die Seiten, die diesen Ergebnissen zugrunde liegen und wertet sie anhand bestimmter Regeln noch einmal aus. Anschließend wird nach Relevanz sortiert und ausgegeben. Die Suche wird von einem Python-Programm organisiert.

Die neue Version verspricht „Metasuche ohne Müll“: Nicht relevante Webseiten sollen ebenso nicht unter den Ergebnissen erscheinen wie Dialer-Seiten oder sinnloser Textmüll.

Für die Entwicklung von Metager2 zeichnet der Schüler Markus Franz verantwortlich. Er will die Quelltexte unter einer freien Lizenz veröffentlichen.

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December 23, 2004

MetaGer mit Nachrichtensuche

MetaGer mit Nachrichtensuche – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Hannover (Deutschland), 23.12.2004 – Deutschlands bekannteste Metasuchmaschine MetaGer hat die ROMSO-Nachrichtensuche (beta) eingebunden. Neben den Ergebnissen aus den abgefragten Suchdiensten werden jetzt aktuelle Nachrichten gefunden. Laut Eigenauskunft von ROMSO werden derzeitig 121 Quellen erfaßt.

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