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August 3, 2007

Entwarnung auf den Kanaren: Waldbrände endlich unter Kontrolle

Entwarnung auf den Kanaren: Waldbrände endlich unter Kontrolle

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Veröffentlicht: 07:54, 3. Aug. 2007 (CEST)
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Teneriffa / Gran Canaria (Spanien), 03.08.2007 – Nachdem Löschmannschaften vorgestern bereits auf der Insel Gran Canaria die Brände unter Kontrolle bekommen haben, zeigt nun auch die Brandbekämpfung auf Teneriffa Erfolge. Die Feuerwehr war gestern damit beschäftigt, ein erneutes Auflodern der Flammen zu verhindern. Bis zum Wochenende sollen die Feuer endgültig gelöscht sein.

Insgesamt 35.000 Hektar Wald – etwa ein Drittel des Waldbestandes beider Inseln – waren zerstört worden, nachdem Brandstifter mehrere Feuer gelegt hatten. Dennoch haben nach Aussage der Inselregierung auch in den betroffenen Gebieten viele Wälder das Flammeninferno unbeschadet überstanden. Hinter den Brandstiftungen werden skrupellose Bauunternehmer vermutet, die auf diese Weise Bauland gewinnen wollten. In einem Fall war es aber auch ein Forstarbeiter, der sich für seine Entlassung gerächt hat.

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  • Waldbrände auf den Kanarischen Inseln: Lage spitzt sich zu, Tausende auf der Flucht (01.08.2007)
  • Portal:Brände

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August 1, 2007

Waldbrände auf den Kanarischen Inseln: Lage spitzt sich zu, Tausende auf der Flucht

Waldbrände auf den Kanarischen Inseln: Lage spitzt sich zu, Tausende auf der Flucht

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Veröffentlicht: 09:47, 1. Aug. 2007 (CEST)
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Gran Canaria / Teneriffa (Spanien), 01.08.2007 – Die Waldbrände auf den beiden Kanareninseln Gran Canaria und Teneriffa dehnen sich weiter aus und werden für die dort lebenden Einwohner und Urlauber zunehmend zur Bedrohung. Die Regionalregierung gab an, dass inzwischen 14.000 Menschen evakuiert werden mussten. 35.000 Hektar Wald fielen dem Feuer bereits zum Opfer.

Auf Gran Canaria verbrannten bis gestern abend 10.000 Hektar Pinienwald, und 5.200 Menschen wurden in die Flucht geschlagen. 65 Prozent des Vogelschutzparks „Palmitos“ wurden zerstört. Auf dem mit Kiefern bewaldeten Teneriffa sind 15.000 Hektar Wald betroffen und 8.500 Menschen auf der Flucht. Beide Baumarten sind für ihre gute Brennbarkeit und hohe Brandtemperatur bekannt. Die große Hitze und ein starker Wind erschweren die scheinbar aussichtslose Arbeit der Löschmannschaften, die von acht Löschflugzeugen unterstützt werden.

Der Oberurseler Reiseveranstalter Aldiana schloss seine Anlage „Mirador“ auf Gran Canaria. Die 40 Gäste wurden in ein Hotel an der Küste gebracht. Urlauber mit Aufenthaltsbeginn in der nächsten Zeit könnten bis auf Weiteres kostenlos umbuchen. Der Ferienclub wurde bislang laut Veranstalter nicht beschädigt, es sei nur eine prophylaktische Räumung. Der Betrieb werde bei Normalisierung der Lage wieder aufgenommen.

Auf Gran Canaria gestand ein Forstarbeiter, das Feuer gelegt zu haben. Auf Teneriffa sind inzwischen drei Brände ausgebrochen, wobei auch hier Brandstiftung vermutet wird. Auch auf La Gomera ist durch den Wind ein Feuer erneut ausgebrochen.

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  • Portal:Naturkatastrophen

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January 25, 2006

Teneriffa: UNESCO-Weltkulturerbe durch Brand zerstört

Teneriffa: UNESCO-Weltkulturerbe durch Brand zerstört

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Artikelstatus: Fertig 08:40, 25. Jan. 2006 (CET)
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La Laguna

Teneriffa (Spanien), 25.01.2006 – Der Bischofspalast auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa ist am Montag, dem 23. Januar 2006, durch einen Brand vollkommen zerstört worden. Ersten Angaben zufolge könnte der Brand durch einen Ofen ausgelöst worden sein. Auch von einem möglichen Kurzschluss wurde berichtet.

Der erste Alarm wurde um 11:55 Uhr gerufen. Der persönliche Sekretär von Bischof Bernardo Álvarez entdeckte den Brand und rief: „Feuer, Feuer!“.

In einem an das Arbeitszimmer des Bischofs angrenzenden Raum stand ein Bücherregal in Flammen und der persönliche Sekretär von Bischof Bernardo Álvarez schlug Alarm.

Der Palast in der Altstadt von La Laguna galt als architektonisch wertvolles Gebäude, da er die traditionelle Architektur der Spanier bei der Kolonisierung Lateinamerikas repräsentierte. Erbaut im 17. Jahrhundert, steht er seit 1999 als Weltkulturerbe auf der Liste der UN-Kulturorganisation UNESCO als „Weltkulturerbe der Menschheit“.

Der Bischofspalast gehörte einst dem Grafen von Salazar.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

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December 30, 2005

Pöbelnder Fluggast auf einsamer Insel ausgesetzt

Pöbelnder Fluggast auf einsamer Insel ausgesetzt

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Artikelstatus: Fertig
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Porto Santo (Portugal), 30.12.2005 – Eine drastische Maßnahme ergriff die Besatzung eines Passagierflugzeugs der Monarch Airlines. Weil ein Fluggast die Flugbegleiter angepöbelt hat, wurde er kurzerhand auf einer einsamen Insel ausgesetzt.

Der betrunkene Mann hatte während des Fluges von Großbritannien nach Teneriffa nach einem weiteren Whiskey verlangt. Nachdem ihm das verweigert wurde, beleidigte er die Besatzungsmitglieder auf das Übelste. Der Pilot landete daraufhin auf der Insel Porto Santo vor der afrikanischen Küste und setzte den Störenfried dort ab. Er wurde der Polizei übergeben.

Der Pilot gab an, er habe die anderen 211 Passagiere vor dem Rowdy schützen wollen. Die Zeitung „Daily Mail“ berichtete weiter, dass der Mann schließlich von der benachbarten Insel Madeira weiterfliegen musste. Im Januar muss sich der Störenfried vor einem portugiesischen Gericht verantworten.

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November 30, 2005

Teneriffa betroffen von Sturm Delta

Teneriffa betroffen von Sturm Delta – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Teneriffa betroffen von Sturm Delta

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Artikelstatus: Fertig 22:10, 30. Nov. 2005 (CET)
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Teneriffa (Spanien), 30.11.2005 – Nach dem Zug des tropischen Wirbelsturms Delta über die Kanarischen Inseln am 28. November waren mehr als 200.000 Bewohner der Insel Teneriffa auch in der zweiten Nacht ohne Stromversorgung. Orkanböen des Sturms sollen mehr als 30 Strommasten umgestürzt haben, Material zur Reparatur der Schäden müsse vom spanischen Festland herbeitransportiert werden, wird berichtet. Bis Freitag soll der Stromausfall anhalten.

Delta war nach Hurrikan Vince der zweite tropische Wirbelsturm, der während der Hurrikansaison 2005 über dem Osten des Atlantik entstand und afrikanische oder europäische Küsten bedrohte. Vince war stark abgeschwächt als gewöhnlicher Sturm am 11. Oktober über die südspanische Küste bei Huelva gezogen. Entstehungsorte und Zugbahnen wie bei diesen beiden Stürmen kommen sehr selten vor.

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