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September 2, 2005

Schnakenjagd per Hubschrauber

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Schnakenjagd per Hubschrauber

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Artikelstatus: Fertig 12:22, 2. Sep. 2005 (CEST)
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Emmendingen (Deutschland), 02.09.2005 – Letzten Montag waren per Hubschrauber und zu Fuß so genannte „Schnakenbekämpfer“ unterwegs. Sie versuchten, entlang des Rheins eine Stechmückenplage zu verhindern. Die Aktion begann zwar schon am Wochenende, doch erst am Montag wurden zusätzlich drei Hubschrauber eingesetzt.

Die Schnakenbekämpfer arbeiten im Auftrag der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS). Die KABS, gegründet 1976, hat die Aufgabe, die Stechmücken am Rhein zwischen dem Kaiserstuhl im Kreis Emmendingen und Bingen in Rheinland-Pfalz zu bekämpfen.

Durch das Hochwasser schlüpften in den letzten Tagen massenweise Stechmückenlarven. Die KABS setzt nur biologische Stoffe ein, um ausschließlich und gezielt die Stechmücken zu vernichten. Der Kampf gegen die Mücken lief bis Mittwoch.

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Quellen

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December 5, 2004

Erdbeben im Raum Freiburg

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Erdbeben im Raum Freiburg

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Lage des Epizentrums bei Waldkirch im Landkreis Emmendingen

Freiburg im Breisgau (Deutschland), 05.12.2004 – Um 02:52 Uhr erschütterte ein vergleichsweise starkes Erdbeben den Südwesten Deutschlands und die anliegenden Regionen in Frankreich und der Schweiz. Die Ausläufer waren auch in Österreich zu spüren. Wie der österreichische Erdbebendienst in einer Aussendung mitteilte, wurden sie in Tirol und Vorarlberg wahrgenommen.

Das Epizentrum lag in Waldkirch (12 km unter dem Kandel), Landkreis Emmendingen, nahe Freiburg, und erreichte eine Stärke von 5,43; die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich meldet offiziell eine Magnitude von 5,1 (siehe Link unten) auf der Richterskala.

Nach Angaben aus dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (LGRB) war das Erdbeben in einem Umkreis von zirka 250 Kilometern um das Epizentrum deutlich wahrzunehmen. Bis gegen 20:45 Uhr (Ortszeit) wurden insgesamt neun, deutlich schwächere, Nachbeben registriert.

Man rechnet mit Gebäudeschäden in einem Umkreis von bis zu 35 Kilometern. Neben einem kleinen eingestürzten Dach ist im knapp 150 Kilometer entfernten Stuttgart ein Schornstein eingestürzt.

Aktuell (6. Dezember 2004) gibt es noch Nachbeben mit einer Magnitude um 2,0. Nach Auskunft des Erdbebendienstes des LGRB Baden-Württemberg ist noch innerhalb von zwei bis drei Monaten mit Nachbeben zu rechnen.

Schadensmeldungen: Noch existieren keine genaueren Einschätzungen über die entstandenen Sachschäden.

  • In Furtwangen gab es zahlreiche Gebäudeschäden, in vielen Häusern wurden Risse in Putz und Mauerwerk festgestellt. Kachelöfen brachen zusammen, Kamine wurden beschädigt. Im ehemaligen Krankenhaus der Stadt brach Beton aus der Decke und riss einen Teil der Deckenverkleidung mit.
  • Weitere Häuser hatten Risse in den Wänden. So zum Beispiel in Denzlingen im Kreis Emmendingen und in Unterkirnach im Schwarzwald-Baar-Kreis.

Die vorläufige Abschätzung der Schadenshöhe beläuft sich auf zehn Millionen Euro.

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