WikiNews de

February 7, 2008

Ludwigshafen: Übergriffe auf Feuerwehrleute

Ludwigshafen: Übergriffe auf Feuerwehrleute

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:37, 7. Feb. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Ludwigshafen am Rhein (Deutschland), 07.02.2008 – Drei Tage nach der Brandkatastrophe von Ludwigshafen muss einzelnen Feuerwehrleuten Polizeischutz gewährt werden. Begründet wird dies damit, dass ein am Einsatz beteiligter Feuerwehrmann am Dienstag in einer Gaststätte zusammengeschlagen wurde. Als Täter konnte ein 37-jähriger Türke ermittelt werden. Auch seien Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr bespuckt worden. Dies wurde von Polizeichef Wolfgang Fromm bestätigt. Diese Übergriffe stehen vermutlich in Zusammenhang mit Vorwürfen der türkischen Presse, wonach die Feuerwehr zu spät am Einsatzort eingetroffen zu sein. Dies wies der Ludwigshafener Bürgermeister Zeiser vehement zurück – die ersten Feuerwehrleute seien drei Minuten nach der Alarmierung vor Ort eingetroffen, was angesichts der 8 minütigen Hilfsfrist in Rheinland-Pfalz eine auffällig kurze Anrückzeit ist. Hierfür konnten Einsatzprotokolle als Belege vorgelegt werden.

Am Mittwochmorgen konnte das hochgradig einsturzgefährdete Gebäude von Experten betreten werden, was nun genauere Ermittlungen überhaupt erst ermöglicht. Bis Ergebnisse veröffentlicht werden können, werden aber nach Aussage einer Sprecherin der Polizei noch mehrere Tage vergehen. An den Ermittlungen waren sowohl Sachverständige des Landeskriminalamtes und des Bundeskriminalamtes als auch Spürhunde beteiligt. Sie sollen unter anderem ermitteln, ob es sich um Brandstiftung handeln könnte. Der Verdacht hierzu beruht vor allem auf Aussagen zweier Mädchen, die einen Mann beim Zündeln im Treppenhaus des Unglücksgebäudes beobachtet haben wollen. Den türkischen Medien zufolge soll es vor dem Brand jedoch auch rechtsradikale Drohungen gegen die türkischen Hausbesitzer gegeben haben. Die Sprecher der Polizei äußerten sich hierzu zunächst nicht. An der Fassade des Gebäudes fanden sich auch Nazischmierereien, die jedoch vor dem Brand angebracht wurden. In seinem Inneren beherbergte das Eckhaus zeitweilig einen Skinhead-Treffpunkt, der dann durch eine normale Gastwirtschaft abgelöst wurde, bevor der türkische Kulturverein die Räumlichkeiten anmietete. Ebenfalls den türkischen Medien zu entnehmen ist, dass in der Nähe des Brandortes ein türkenfeindlicher Spruch an eine Wand geschmiert wurde. Nach Auskunft der Polizei sei dies vor mehr als einem Jahr geschehen.

Die deutschen Ermittlungen der Brandursache werden durch die Türkei aufmerksam verfolgt. Am Mittwoch besuchte der türkische Staatsminister die Unglücksstelle, für heute hat sich der türkische Ministerpräsident angekündigt. Seit gestern begleiten zudem türkische Experten die Ermittlungen der Polizei. Die Gewerkschaft der Polizei stellte unterdessen klar, dass es für niemanden den geringsten Anlass gebe, der deutschen Polizei zu misstrauen. Die Gewerkschaft sieht die von der Türkei entsandten Experten als Beobachter, die sich vor Ort von der professionellen Arbeit der deutschen Strafverfolgungsbehörden überzeugen können.

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck steht unterdessen in der Kritik durch islamische Organisationen, da er am Montag betonte, dass es nach dem damals aktuellen Stand der Ermittlungen keine Hinweise auf einen ausländerfeindlichen Hintergrund gebe. Der Generalsekretär des Islamrates kritisierte, dass es für eine solche Äußerung am Montag zu früh gewesen sei. Die Türkisch-Islamische Union kritisierte, dass es eine völlig falsche Botschaft an die Öffentlichkeit gewesen sei, beim damaligen Ermittlungsstand Brandstiftung auszuschließen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 8, 2007

Kaiserslautern: Böswilliger Fehlalarm in Kaiserslautern – Ermittlungen laufen an

Kaiserslautern: Böswilliger Fehlalarm in Kaiserslautern – Ermittlungen laufen an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:03, 8. Dez. 2007 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kaiserslautern (Deutschland), 08.12.2007 – Zum Nikolaustag dieses Jahres gegen vier Uhr ging auf der Leitstelle in Kaiserslautern ein Notruf ein. Eine Kinderstimme meldete einen Küchenbrand. Daraufhin alarmierte die Leitstelle den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie einen Rettungswagen. Die Polizei wird bei Notrufen über die 112 automatisch mitalarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch kein Feuer finden, da es sich offensichtlich um einen bösen Scherz des Anrufers gehandelt hatte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Missbrauchs von Notrufen.

Bei einem böswilligen Fehlalarm handelt es sich um eine Alarmierung von Einsatzkräften, obwohl kein echter Notfall vorliegt, wobei diese Alarmierung bewusst und böswillig geschieht. Nach Paragraph 145 Strafgesetzbuch kann dies mit einer Haftstrafe von bis zu zwölf Monaten oder Geldstrafen geahndet werden. Außerdem trägt der Täter die Kosten, die durch den Einsatz der Hilfskräfte entstanden sind. Wird ein Notruf mit bestem Wissen und Gewissen abgesetzt, so handelt es sich um keinen böswilligen Fehlalarm, wenn kein echter Notfall vorliegt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 30, 2007

Kaiserslautern: 31-Jähriger von Unbekanntem angegriffen

Kaiserslautern: 31-Jähriger von Unbekanntem angegriffen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 15:21, 30. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kaiserslautern (Deutschland), 30.01.2007 – Am Sonntagmorgen gegen vier Uhr wurde in Kaiserslautern ein 31-jähriger Mann, der mit einem Bekannten auf dem Nachhauseweg war, von einem Unbekannten angegriffen und dabei offenbar grundlos ins Gesicht geschlagen. Der etwa 1,90 Meter große Täter, der eine „bullige“ Figur und kurze Haare gehabt haben soll, schlug mehrmals auf den Mann ein. Dem Opfer sind die Gründe für den Vorfall unerklärlich. Die Polizei fahndete erfolglos nach dem Täter.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 16, 2007

Polizei veröffentlichte Einsatzberichte im Internet

Polizei veröffentlichte Einsatzberichte im Internet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19:24, 16. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Darmstadt (Deutschland), 16.01.2007 – Die Polizei in Südhessen hat durch einen peinlichen Fehler 41 Berichte aus der Zeit vom 6. bis zum 12. Februar 2006 ins Internet gestellt. Ein Kölner Rechtsanwalt stieß laut einem Bericht des „Darmstädter Echo“ bei einer Online-Recherche zufällig auf die Einsatzprotokolle, die sensible Daten zahlreicher überprüfter Personen enthielten.

Die Einsatzprotokolle wurden nach einer Verkehrskontrolle, in der nach Alkohol- und Drogensündern gesucht wurde, erstellt. Sie enthielten nicht nur die Namen der Betroffenen, sondern auch Geburtsdatum, Adresse und Informationen über Vorstrafen. Karlheinz Treusch, Leiter des Präsidialbüros beim Polizeipräsidium Südhessen, sagte, es sei derzeit noch unklar, ob der Vorfall durch menschliches oder technisches Versagen ausgelöst wurde.

Normalerweise werden solche Berichte ins polizeiinterne Intranet gestellt, in diesem Fall hat aber vermutlich ein Beamter statt auf „Intranet“ auf „Internet“ geklickt und die Daten so der Weltöffentlichkeit zugänglich gemacht. Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch bezeichnete den Vorfall als „Super-GAU“ und sagte: „Man muss alles tun, damit sich so etwas nicht wiederholt.“

„Das war eine Panne und die sollte man nicht schön reden“, sagte der Sprecher des Wiesbadener Innenministeriums, Michael Bußer. Dienstrechtliche Konsequenzen seien nicht ausgeschlossen. Der Skandal wird voraussichtlich in der nächsten Woche Gegenstand einer Debatte im hessischen Landtag sein.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 15, 2007

Zwei Tote bei Geiselnahme in Mecklenburg-Vorpommern

Zwei Tote bei Geiselnahme in Mecklenburg-Vorpommern

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:34, 15. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Boizenburg/Elbe (Deutschland), 15.01.2007 – In Tessin bei Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ist es am Samstagabend zu einem Überfall mit Geiselnahme gekommen. Zwei 17-jährige Schüler sind gegen 22:00 Uhr in eine Wohnung eingedrungen und haben das dort wohnende Ehepaar getötet. Der 16-jährige Sohn konnte von seinem Zimmer aus die Polizei alarmieren.

Beim Eintreffen der Polizei nahmen die Täter die 15-jährige Freundin des Sohnes als Geisel und versuchten, mit dem Auto der Familie zu flüchten. Die Flucht endete jedoch kurze Zeit später an einem Zaun, wo die Polizei die beiden Jugendlichen zur Aufgabe überreden konnte. Die Geisel blieb äußerlich unverletzt, wurde aber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei war insgesamt eineinhalb Stunden im Großeinsatz. Am Abend erließ das zuständige Amtsgericht in Hagenow einen Haftbefehl wegen Totschlags, Geiselnahme und gemeinschaftlichen Diebstahls gegen die beiden Täter. Nach Angaben der Polizei hatten die Täter vor, das Auto der Opfer zu entwenden. Nachdem der Familienvater die Haustür geöffnet hatte, sollen die beiden 17-Jährigen sofort mit einem Messer zugestochen haben. Das Motiv der Tat ist noch unklar.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 10, 2006

Ermittlung gegen Polizisten aus Kaiserslautern eingestellt

Ermittlung gegen Polizisten aus Kaiserslautern eingestellt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 20:46, 10. Nov. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kaiserslautern (Deutschland), 10.11.2006 – Die Ermittlungen gegen die Polizisten, die Ende September einen Afrikaner in Kaiserslautern misshandelt haben sollen, wurden laut einer Meldung des SWR vom 7. November eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft ist es bei der Kontrolle des Mannes nach seiner Festnahme am 29. September nicht zu Misshandlungen gekommen. Die Schürfwunden und Fesselungsspuren seien auf die Gegenwehr des Afrikaners zurückzuführen.

Wegen Vorwürfen, der Mann, den die Polizisten wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer Drogenbande vernehmen wollten, sei geschlagen und getreten worden, hatte der Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.

Die Polizisten hatten den 25-jährigen Mann aus Ruanda im Rahmen der Suche nach einer Drogendealerbande vernehmen wollen. Da der Mann vor der Polizei geflohen war, hatten ihn die Beamten zu Boden gedrückt. Dabei habe es Kniestöße gegen die Oberschenkel des Mannes gegeben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei die Anwendung von Gewalt gegen den Mann „nach Lage der Sache verhältnismäßig“ gewesen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 18, 2006

Misshandlungsvorwürfe gegen Polizei in Kaiserslautern

Misshandlungsvorwürfe gegen Polizei in Kaiserslautern

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:04, 18. Okt. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kaiserslautern (Deutschland), 18.10.2006 – Die Polizei in Kaiserslautern muss sich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen mehrere Polizeibeamte beschäftigen. Wie die Polizei bestätigte, liegt eine Beschwerde vor, da mehrere Beamte einen ruandischen Mitbürger in einem Supermarkt der Barbarossastadt misshandelt haben sollen. Er hätte sich nicht wehren können, da die Ordnungshüter ihn mit Kabelbindern an Händen und Füßen gefesselt hätten. Inzwischen ist die Botschaft Ruandas in Berlin über den Vorfall informiert. Das Opfer ist wieder auf freiem Fuß.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 3, 2006

Kaiserslautern: Fahndung nach Grabscher

Kaiserslautern: Fahndung nach Grabscher – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kaiserslautern: Fahndung nach Grabscher

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:26, 3. Sep. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kaiserslautern (Deutschland), 03.09.2006 – Zwischen dem 18. Juli und 17. August soll ein Sittenstrolch in fünf Fällen junge Frauen sexuell belästigt oder genötigt haben. Nachdem er seine Opfer verfolgt und festgehalten hat, habe er versucht, ihnen unter die Kleidung zu fassen oder sie zu küssen. Er sei bisher immer schnell geflüchtet, nachdem seine Opfer sich zur Wehr setzen.

Die Kriminalpolizei bittet um Mithilfe bei der Fahndung. Der Mann sei 18 bis 25 Jahre alt, etwa 1,75 bis 1,85 Meter groß, schlank, Brillenträger und in allen Fällen bisher mit einem Pullover mit Kapuze und einer Dreiviertel-Stoffhose und weißen Turnschuhe bekleidet gewesen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0631/369-2620 entgegen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 17, 2005

Mann droht sich in die Luft zu sprengen

Mann droht sich in die Luft zu sprengen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mann droht sich in die Luft zu sprengen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:23, 17. Nov. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 17.11.2005 – Laut N24 hat sich ein Mann in Berlin-Kreuzberg in seiner Wohnung in der Manteuffelstraße verbarrikadiert. Er rief den Notruf an und drohte damit, sich in die Luft zu sprengen. Grund dafür ist eine bevorstehende Wohnungsräumung.

Die Polizei ist vor Ort und versucht, das Problem zu klären. Ihr wurde durch den Mann mitgeteilt, er verfüge über eine Granate und eine Tellermine. Gleichzeitig wurde aus Sicherheitsgründen die Manteuffelstraße weiträumig gesperrt. Zwei benachbarte Grundschulen und ein benachbarter Kindergarten wurden evakuiert. Die Polizei selbst kann nicht ausschließen, dass der Mann wirklich Sprengmittel besitzt, da er die Waffen detailliert beschreiben konnte.

Quellen

  • N24: Laufender Newsticker und „Morgenreport“ (09:29, 09:59 & 11:29 CET 17.11.2005, cyper)

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 16, 2005

Erfolg für Gäfgen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

Erfolg für Gäfgen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:07, 20. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Frankfurt am Main (Deutschland) / Straßburg (Frankreich), 16.10.2005 – Magnus Gäfgen, der rechtskräftig als Mörder des elfjährigen Bankierssohn Jakob von Metzler verurteilte Frankfurter Student, hat einen Erfolg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EuGHMR) in Straßburg erfochten.

Er hatte beim EuGHMR eine Klage wegen der Folterandrohung durch die Frankfurter Polizei eingereicht. Wie das deutsche Bundesjustizministerium bestätigte, wurde die Bundesrepublik Deutschland in der Sache zu einer Stellungnahme zu den Vorwürfen Gäfgens aufgefordert. Es geht nach wie vor um die Folterandrohungen des Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner gegenüber Gäfgen. Er hatte Gäfgen durch seine Untergebenen Folter androhen lassen und damit ein Geständnis Gäfgens erzwungen. Gäfgen hatte daraufhin tatsächlich gestanden.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte begründete seine Forderung damit, dass das deutsche Gerichte bereits mehrfach festgestellt hätten, eine Rechtsverletzung habe durchaus vorgelegen. Gäfgens Foltervorwurf wurde in allen vorhergehenden Verfahren bestätigt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »