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May 18, 2006

Iris Radisch übernimmt den Literaturclub

Iris Radisch übernimmt den Literaturclub

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Artikelstatus: Fertig 09:24, 18. Mai 2006 (CEST)
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Klagenfurt (Österreich), 18.05.2006 – Iris Radisch übernimmt die Moderation des Literaturclubs. Ab September 2006 wird sie mit der Sendung im TV-Programm „3sat“ und im deutschsprachigen Teil des Schweizer Fernsehens „SF“ zu sehen sein. Die 1959 in Berlin geborene Radisch ist Literaturchefin der „Zeit“ und die Vorsitzende der Jury „Tage der Deutschsprachigen Literatur“, die alljährlich in Klagenfurt den Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises kürt.

Nach ihrem Studium in Tübingen und Frankfurt/Main arbeitete Radisch als Journalistin bei mehreren politischen Tageszeitungen. An der Göttinger Georg-August-Universität hat sie eine Gastprofessur inne. Bei mehreren deutschen Fernsehsendern arbeitet sie als Moderatorin, unter anderem bei ARD, ZDF, WDR, HR und Vox.

Dem breiten Fernsehpublikum wurde Radisch bekannt, als sie im August 2000 in Marcel Reich-Ranickis „Das Literarische Quartett“ einstieg. Die verheiratete Mutter von drei Töchtern arbeitet auch selbst als Schriftstellerin und hat bereits einige politische Bücher auf den Markt gebracht.

Quellen

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December 6, 2004

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

Analoges Antennenfernsehen im Rhein-Main-Gebiet eingestellt

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Europaturm in Frankfurt

Wiesbaden (Deutschland), 06.12.2004 – Pünktlich zum Nikolaustag wird heute die analoge Fernsehverbreitung über Antenne im Rhein-Main-Gebiet eingestellt, um den Wechsel zum digitalen Antennenfernsehen DVB-T voranzutreiben. Der Fernsehempfang über eine herkömmliche Antenne ist damit nur noch mit einem speziellen DVB-T-Empfangsgerät möglich. Mit Ende des seit dem 4. Oktober laufenden Testbetriebs wird das digitale Programmangebot, das bislang nur acht öffentlich-rechtliche Sender umfasste, auf rund 20 Sender ausgeweitet.

Nach Angaben des Projektbüros DVB-T Rhein-Main sind neben den bisher auf terrestrischem Wege empfangbaren öffentlich-rechtlichen Sendern wie Das Erste (ARD), ZDF, hr-fernsehen, Südwest Fernsehen Rheinland Pfalz und Bayerisches Fernsehen auch die digitalen Zusatzkanäle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu empfangen. Darunter fallen der Ereigniskanal Phoenix, der deutsch-französische Kultursender arte sowie EinsFestival. Die digitalen Sender ZDFdokukanal/KI.KA und ZDFinfokanal/3sat werden halbtägig abwechselnd auf jeweils einem Kanal ausgestrahlt.

Außerdem erweitert sich die Programmpalette um die Privatsender RTL, RTL 2, Super RTL, VOX, Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. Die Programme Eurosport, Terra Nova und der Ballungsraumsender Rhein-Main-TV sind ebenfalls bereits zu empfangen.

Das Digitale Fernsehen wird von insgesamt drei Sendern in Frankfurt, auf dem Großen Feldberg im Taunus sowie auf der Hohen Wurzel bei Wiesbaden ausgestrahlt. Erste Messungen haben ergeben, dass die Sender stärker sind als ursprünglich angenommen, so dass die Programme in ganz Südhessen DVB-T mit einer Dachantenne empfangbar sind. Das Empfangsgebiet reicht von Gießen bis Ludwigshafen und von Bad Kreuznach bis Aschaffenburg.

Obwohl einige Sendungen sogar mit Mehrkanalton ausgestrahlt werden, werden Besitzer von hochwertigen Fernsehgeräten vorerst enttäuscht: Wie die Computerzeitschrift c’t in ihrer Ausgabe 11/04 berichtete, leide die Bildqualität derzeit unter einer sehr geringen Datenrate pro Kanal, was gerade bei bewegungsreichen Szenen auffalle. Die ebenfalls digitalen Schwesterverfahren DVB-C (Kabel) und DVB-S (Satellit) bieten dem Magazin zufolge teilweise höhere Datenraten.

Neben dem Rhein-Main-Gebiet, in dem drei Sender 6,5 Millionen Zuschauer versorgen, bieten auch die Regionen Berlin/Brandenburg, Nordwestdeutschland, Hannover/Braunschweig, Hamburg/Lübeck/Kiel, Ruhrgebiet/Düsseldorf und Köln/Bonn DVB-T an.

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Quellen

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