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August 12, 2008

Fred Sinowatz ist tot

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Fred Sinowatz ist tot

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Veröffentlicht: 10:14, 12. Aug. 2008 (CEST)
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Neufeld an der Leitha (Österreich), 12.08.2008 – Der ehemalige Bundeskanzler von Österreich Fred Sinowatz ist tot. Der Politiker, der der SPÖ angehörte und deren Chef war, wurde 79 Jahre alt. Der gebürtige Burgenländer starb am heutigen Montag. Lange Jahre war er Unterrichtsminister. An wichtigen repräsentativen Punkten des Landes wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt.

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April 24, 2006

Tragischer Unfall auf Flugplatz im Südburgenland

Tragischer Unfall auf Flugplatz im Südburgenland

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Artikelstatus: Fertig 14:39, 24. Apr. 2006 (CEST)
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Punitz (Österreich), 24.04.2006 – Zu einem tragischen Unfall kam es am Sonntagvormittag. Der Unfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr auf dem Flugfeld von Punitz im Südburgenland. Eine 33 Jahre alte Frau aus der Steiermark wurde schwerst verletzt. Der Flugplatz ist außer für Privatflugzeuge auch Standort der Österreichischen Luftstreitkräfte. Das Heer hat dort seine Hubschrauber für die Grenzüberwachung stationiert.

Die Frau begleitete ihren Lebensgefährten zu einem Kleinflugzeug, mit dem er anschließend starten wollte. Als sie den Mann im Flugzeug fotografieren wollte, geriet sie mit ihrem Arm in den bereits laufenden Propeller. Der Oberarm wurde bei dem Unfall fast völlig abgetrennt. Augenzeugen des Unfalls berichteten davon, dass der Pilot die Frau noch durch Gesten gewarnt habe. Es war jedoch bereits zu spät.

Die Frau wurde sofort ärztlich versorgt. Der Betriebsleiter des Flugfeldes ist Arzt. Der Rettungshubschrauber Christophorus 16 des ÖAMTC brachte die Frau in Begleitung eines ÖAMTC-Notarztes in das Landeskrankenhaus in Graz. Vor dem Abflug wurde sie noch in ein künstliches Koma versetzt. Ob der Arm gerettet werden kann, stand zu dem Zeitpunkt noch nicht fest.

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October 28, 2005

Reifendiebstähle beschäftigen die Beamten von Knittelfeld und Eisenstadt

Reifendiebstähle beschäftigen die Beamten von Knittelfeld und Eisenstadt

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Artikelstatus: Fertig 18:54, 28. Okt. 2005 (CEST)
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Eisenstadt / Knittelfeld (Österreich), 28.10.2005 – Im Ortsteil Kobenz bei Knittelfeld wurden am 26. Oktober 300 Winterreifen gestohlen. Die unbekannten Einbrecher entwedeten auch einen Mähtraktor. Das Diebesgut luden die Täter auf einen Lastwagen und transportierten es ab. Die Schadenssumme beläuft sich nach Meinung der Polizei zwischen 15.000 und 20.000 Euro. Die Täter sind flüchtig.

Am 27. Oktober frühmorgens um 05:40 Uhr wollte ein Kleinlastwagen den Grenzübergang Klingenbach bei Eisenstadt überfahren. Ein 22-jähriger Ungar saß am Steuer. Als die Grenzer die Ladefläche des LKW überprüften, fanden sie dort 105 Auto-Reifen. Sie haben einen Wert von rund 9.000 Euro. Nachdem der Ungar nicht nachweisen konnte, dass die Reifen ihm gehören, stellten die Beamten die Ladung sicher. Der Fahrer wurde nicht verhaftet, ihn erwartet jedoch eine Anzeige.

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October 9, 2005

Ergebnisse der burgenländischen Landtagswahl 2005

Ergebnisse der burgenländischen Landtagswahl 2005

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Artikelstatus: Fertig 9. Okt. 2005 (CEST)
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Lage des Burgenlands

Eisenstadt (Österreich), 09.10.2005 – Heute, eine Woche nach der Landtagswahl in der Steiermark, wählte auch das Burgenland.

Beim vorläufigen Endergebis, erreicht die SPÖ die absolute Mehrheit und kommt auf 52 Prozent der Stimmen. Die ÖVP gewinnt leicht. Der Stimmenanteil der FPÖ wird halbiert. Sie liegt nur noch knapp vor den Grünen

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August 19, 2005

Der österreichische Neusiedlersee wird ab 2010 austrocknen

Der österreichische Neusiedlersee wird ab 2010 austrocknen

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Artikelstatus: Fertig 13:19, 2. Nov. 2005 (CET)
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Neusiedl am See (Österreich), 19.08.2005 – Eine Expertenrunde präsentierte die Ergebnisse zweier Studien der Universität für Bodenkultur Wien. Diese prognostizieren eine weitestgehende Austrocknung des Neusiedlersees ab 2010 bis 2050. Damit kämen Tourismus und Landwirtschaft der Region zum erliegen.

Die Studien wurden im Jahr 2003 aufgrund der herrschenden Trockenheit von der burgenländischen Landesregierung in Auftrag gegeben und sollten Prognosen und Lösungsvorschläge liefern. Dabei wurde von einer durchschnittlichen Temperaturerhöhung durch Globale Erwärmung von 2,5 Grad Celsius bis zum Jahr 2050 ausgegangen, was eine Steigerung der Verdunstung um 23,3 Prozent bedeuten würde. Heute sinkt der Wasserstand des seichten Steppensees in den Sommermonaten um 60 bis 80 Zentimeter durch Verdunstung auf etwa 100 Zentimeter Wassertiefe. Daneben konnte ein Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Niederschlagsmenge in der Region festgestellt werden. Demnach ist die nächste Trockenperiode in der Region bereits ab 2010/2012 zu erwarten, was in Kombination mit der steigenden Temperatur eine sukzessive Austrocknung des Sees in den kommenden Jahrzehnten zur Folge haben kann. Was an sich nicht aussergewöhnlich wäre, der Neusiedlersee ist in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder ausgetrocknet.

Die Auswirkungen auf Tourismus und Landwirtschaft im nördlichen Burgenland wären katastrophal, dem Großteil der Bevölkerung rund um den Neusiedlersee wäre die Existenzgrundlage entzogen. In einer Umfrage sprachen sich deshalb auch zwei Drittel der Betroffenen für ein künstliches Befüllen des Sees aus.

Derzeit wird untersucht, ob die Schwellwerte der Flutschleusen erhöht werden können, ohne Überflutungen auszulösen. Damit könnte der See mit Hochwasser längere Trockenphasen besser überstehen. Langfristig ist aber eine Zuleitung von Donauwasser erforderlich. Durch den slowakischen Stausee von Gabčíkovo ist flußaufwärts der Grundwasserspiegel in den letzten Jahren stark angestiegen. Ein Druckrohrsystem von einem Meter Durchmesser und 50 Kilometer Länge soll von Wolfsthal und Kittsee Brunnenwasser vom Donauufer in den Norden des Neusiedlersees einleiten. Mit einem Durchsatz von einem Kubikmeter pro Sekunde soll der Wasserstand pro Jahr um zehn Zentimeter angehoben werden können.

Obwohl Ökologen grundsätzlich einen hohen Wasserstand für die einzigartige Fauna und Flora des Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel begrüssen würden, besteht doch die Gefahr der Ausdünnung des Salzssees wenn durch sommerliche Regenfälle die Schleusen geöffnet werden müssen. Auch Nitrate, Phosphate und bakterielle Verunreinigungen werden als Risikofaktor gesehen. Der See würde vom Schilf zugewachsen werden. Darum wird im Hinblick auf die Natura 2000 Übereinkommen eine künstliche Dotation des Sees über ein Minimum hinaus abgelehnt. Als Lösung des Problems der Verunreinigungen wird eine Zuleitung in den Schilfgürtel untersucht, dieser könnte als natürlicher Filter funktionieren. Und um die Gefahr der Ausdünnung zu reduzieren wird eine dynamische angepasste Wasserstandsregulierung erforderlich werden.

Frühstens ab 2010 kann das 50 bis 70 Millionen Euro teure Projekt fertiggestellt werden. Nach Abschluss der laufenden Untersuchungen will die in Koalition regierende ÖVP einen entsprechenden Antrag im burgenländischen Landtag einbringen.

Dabei haben österreichische und ungarische Experten eine weitaus günstigere Variante empfohlen. Die Umleitung der Raab über Rabnitz und ein bestehendes Kanalsystem würde nur 13 bis 24 Millionen Euro kosten. Diese Lösungvariante wurde aber nach Bürgerprotesten der flussabwärts gelegenen Gemeinden in Ungarn aufgegeben. Die von der oppositionellen FPÖ vorgeschlagene Einleitung von Wasser aus der Leitha wurde wegen der zu geringen Wassermengen des Flusses verworfen.

Quellen


  • Hinweis nach Veröffentlichung: Der Artikeltext der oben angegebenen Quelle NATURSCHUTZBUND Österreich wurde inzwischen unter web.archive.org archiviert[1]

Fußnote

  1. web.archive.org

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