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October 8, 2014

Fotostrecke: 25.000 gedenken marschierend dem Massaker von Tlatelolco

Fotostrecke: 25.000 gedenken marschierend dem Massaker von Tlatelolco

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Veröffentlicht: 21:50, 8. Okt. 2014 (CEST)
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Mexiko-Stadt (Mexiko), 08.10.2014 – Beim Massaker von Tlatelolco am 2. Oktober 1968 ermordeten Sicherheitskräfte 200 bis 300 friedlich demonstrierende Studierende in einem Stadtteil von Mexiko-Stadt. Am 46. Jahrestag fand ein Gedenkmarsch mit über 25.000 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich. Einige Studierende nutzten die Kundgebung, um ihrer Ablehnung einer Bildungsreform unter Staatspräsident Enrique Peña Nieto Ausdruck zu verleihen.

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October 5, 2014

Nach Protesten mit Schusswechsel: Mexikanische Polizei findet Massengrab

Nach Protesten mit Schusswechsel: Mexikanische Polizei findet Massengrab

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Veröffentlicht: 12:01, 6. Okt. 2014 (CEST)
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Iguala (Mexiko), 05.10.2014 – Die mexikanische Polizei hat bei Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero ein Massengrab entdeckt. Die Polizei war auf der Suche nach 43 Lehramtsstudenten, die nach einem Schusswechsel mit Polizisten verschwunden waren, als das Massengrab gefunden wurde. Ein anonymer Anrufer hatte die Polizei auf den Tatort aufmerksam gemacht. Ob es sich bei den Toten um die Studenten handelt, ist offiziell nicht bestätigt.

Am 29. September 2014 hatten die Studenten drei öffentliche Busse gekapert, um gegen die Polizeigewalt in ihrem Bundesstaat Guerrero zu demonstrieren. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer. Sechs Studenten starben, die meisten anderen wurden laut Augenzeugenberichten in Polizeifahrzeuge gebracht, 43 der Studenten werden bisher vermisst. Einige Studenten, die sich vor der Polizei verstecken konnten, haben inzwischen Lebenszeichen an ihre Familien gesandt, halten sich aber weiter versteckt, da sie um ihr Leben fürchten. Wegen des Vorfalls wurden inzwischen 22 Polizeibeamte verhaftet. Es wurden Haftbefehle gegen den Bürgermeister von Iguala und seinen Sicherheitschef erlassen, die beiden befinden sich auf der Flucht. Man geht nicht nur von einer Verwicklung der beiden in die Gewalttat aus, sondern auch von Verbindungen zum Organisierten Verbrechen.

Ein Zusammenhang mit dem Leichenfund ist nicht bestätigt. In den Medien gibt es jedoch Vermutungen, dass es sich um die Vermissten handelt. Ein Sicherheitsbeamter berichtet von mindestens sechs Leichen. Der Gouverneur von Guerrero, Angel Aguirre, bestätigte, dass die Leichen “grausam geschlachtet” wurden. Er meint allerdings auch, dass es unverantwortlich wäre, vorzeitig Schlüsse auf die Identität der Opfer zu ziehen. Es könnte sich auch um Opfer von Drogenkriminalität handeln. Forensiker bemühen sich nun um die Identifizierung der Toten. Mit einer sehr hohen Zahl von Morden gilt Guerrero als gefährlichster Bundesstaat Mexikos. Er ist Schauplatz blutiger Kämpfe und hat eine hohe Drogenkriminalität und große soziale Probleme.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Mexiko: Ciudad Juárez, die möglicherweise gefährlichste Stadt der Welt (08.03.2011)

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February 6, 2014

Mexiko legalisiert die Bürgerwehren

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Mexiko legalisiert die Bürgerwehren

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Veröffentlicht: 08:55, 6. Feb. 2014 (CET)
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Mexikanisches Militär im Kampf im Bundesstaat Michoacán (2007)

Mexiko-Stadt / Morelia (Mexiko), 06.02.2014 – Im Kampf gegen die Drogenkartelle hat sich die mexikanische Regierung einer Grundsatzfrage angenommen: Sollten die Sicherheitsbehörden mit militanten Bürgerwehren in den Problemgebieten Mexikos in Kooperation treten? Bisher ließ die Regierung sie lediglich gewähren, eine offizielle Unterstützung gab es nicht. Dies ändert sich nun. Die mexikanische Regierung und Bürgermiliz der Provinz Michoacán verständigten sich auf einen Kompromiss. Die Mitglieder der Bürgermiliz sollen in Einheiten gefasst und unter polizeiliche Kontrolle gestellt werden. Zudem sollen alle Mitglieder und Waffen der Bürgerwehren registriert werden. Danach besteht die Möglichkeit, diese Einheiten durch Ausrüstung zu unterstützen oder auch komplett in die reguläre Polizei zu integrieren. Nach Angaben der Bürgerwehren stehen von ihnen etwa 20.000 Mann unter Waffen.

Michoacán

Das in Michoacán ansässige Drogenkartell Los Caballeros Templarios, zu Deutsch: Die Tempelritter, ist eine der größten kriminellen Vereinigungen und wirbt seit Jahren um eines der am stärksten umkämpften Gebiete Mexikos. Bereits 2006 entsandte die Regierung 6.500 Soldaten zur Stabilisierung des Bundesstaates. Ein großes Problem stellt dabei die Korruption dar. Ganze Polizeistationen sollen durch das Kartell bestochen worden sein. Korruption, der Drogenschmuggel, anhaltende Entführungen und die Erpressung der Einwohner ließen diese das Vertrauen in Ihre Politiker verlieren. Anfang 2013 formierten sich die ersten „Selbstverteidigungsgruppen“ – mit großem Anklang. Die Milizen gehen dabei professionell vor, geplante Offensiven, gute Ausrüstung sowie der Rückhalt der Bevölkerung machten es möglich, den großen Kartellen den Kampf anzusagen.

Die Regierung hingegen beharrte auf Ihrem Standpunkt, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen, unterliege alleine dem Staat. Wer illegale Waffen trage, müsse demnach mit Strafen rechnen. Die Milizen beriefen sich hingegen auf das bisherige Versagen der Regierung, für Sicherheit zu sorgen, und wollten dem Kampf erst aufgeben, wenn die Regierung ihrer Verantwortung auch praktisch nachkomme. Mit dem neugeschaffenen Vertrag wurde nun zumindest ein Kompromiss erzwungen, der für Mexiko nicht noch einen zusätzlichen Konfliktherd öffnet.

Die heftigen Kämpfe in der Unruheprovinz Michoacán veranlassten die Regierung Anfang Januar, etwa 10.000 Soldaten in den Bundesstaat zu schicken, um die Kontrolle wiederherzustellen. In Anbetracht der Tatsache, dass es offensichtlich einen derart großen Einsatz von Soldaten benötigt, um die staatliche Kontrolle durchzusetzen, ist daher die Entscheidung, wie mit Bürgermilizen umzugehen ist, längst überfällig. Im Grunde bleibt aber auch Mexikos Regierung keine andere Wahl, als mit den Milizen zu kooperieren. Der seit 2000 anschwellende Konflikt, dem die mexikanische Regierung lange passiv begegnete, konnte auch durch militärische Präsenz nicht an Schwung verlieren. An eine rein militärische Lösung ist kaum mehr zu denken, vielmehr ist es notwendig, jungen Mexikanern Perspektiven zu bieten und den korrupten Staatsapparat zu reorganisieren.

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August 21, 2012

Mexiko-Stadt: 348 Polizisten am internationalen Flughafen ausgetauscht

Mexiko-Stadt: 348 Polizisten am internationalen Flughafen ausgetauscht

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Veröffentlicht: 06:26, 21. Aug. 2012 (CEST)
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Mexiko-Stadt (Mexiko), 21.08.2012 – Ende Juni wurden beim Versuch der Festnahme von zwei mutmaßlichen Rauschgifthändlern am Flughafen von Mexiko-Stadt (AICM) drei Polizisten getötet. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den Tätern ebenfalls um Polizisten. Der regionale Sicherheitschef Luis Cardenas Palomino gab am Sonntag bekannt, dass alle 348 Polizeibeamte des Flughafens durch Bundesbeamte ersetzt sind, die besonders überprüft wurden.

Von den drei Beamten, die des Mordes verdächtigt sind, befindet sich einer in Haft; die beiden anderen sind auf der Flucht. Die Polizisten, die am Flughafen bisher ihren Dienst verrichteten, sind in verschiedene Teile des Landes versetzt worden. Der Aeropuerto Internacional de la Ciudad de México (AICM) wird von den Drogenbanden zunehmend als Drehscheibe für den Schmuggel von Kokain in andere Länder genutzt; beteiligt sind dabei auch Polizisten und Angestellte. Der Drogenkrieg in Mexiko hat bereits 55.000 Menschen das Leben gekostet. Immer wieder werden Verwicklungen von Polizei und Militär festgestellt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Organisierte Kriminalität
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Drogenkrieg in Mexiko“.

Quellen

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March 21, 2012

Starkes Erdbeben erschüttert Mexikos Süden

Starkes Erdbeben erschüttert Mexikos Süden

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Veröffentlicht: 20:53, 21. Mär. 2012 (CET)
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Epizentrum des Erdbebens

Acapulco / Mexiko-Stadt (Mexiko) / Denver (Colorado) (Vereinigte Staaten), 21.03.2012 – Ein starkes Erdbeben hat den Süden Mexikos erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben des United States Geological Survey (USGS) etwa 160 Kilometer west-südwestlich von Oaxaca und 185 Kilometer östlich von Acapulco in der Nähe von Ometepec im Bundesstaat Guerrero. Das Beben erreichte eine Momenten-Magnitude von 7,4 Mw, teilte der USGS in Denver mit. Durch die Auswirkungen des Erdbebens gab es offenbar keine Toten.

Der BBC-Korrespondent in Mexiko-Stadt, Will Grant, berichtete, dass in der Hauptstadt mehrere Minuten lang die Erde gewackelt habe. Sirenen heulten, Polizeihubschrauber kreuzten über der Stadt. Viele Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen. Mexiko-Stadt ist eine der größten Städte der Welt.

Marcelo Ebrard, der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, teilte über Twitter mit, dass die Wasserversorgung und andere Versorgungsleitungen nicht beeinträchtigt seien. Beim Einsturz einer Fußgängerbrücke sei der Fahrer eines Kleinbusses leicht verletzt worden. Das völlig zerstörte Fahrzeug war zu dem Zeitpunkt unbesetzt. Im Bundesstaat Guerrero wurden in Nähe des Epizentrums etwa 500 Gebäude beschädigt, teilte Gouverneur Ángel Aguirre mit. Der Gouverneur des benachbarten Bundesstaates Oaxaca, Gabino Cué, sagte, in der Ortschaft Pinotepe an der Grenze zwischen den beiden Bundesstaaten seien fünf Personen verletzt worden.

Starke Erdbeben sind in Mexiko regelmäßig zu beobachten. Mindestens 9.000 Menschenleben, nach anderen Quellen bis zu 35.000 Opfer, forderte in Mexiko ein Erdbeben am 19. September 1985. Zuletzt hatte am 10. Dezember 2011 ein Erdbeben in Guerrero zu mehreren Toten geführt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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February 5, 2012

Bremerhavener Dirigent in Mexiko entführt

Bremerhavener Dirigent in Mexiko entführt

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Veröffentlicht: 13:33, 5. Feb. 2012 (CET)
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Mitglieder des kolumbianischen Cali-Kartells

Stadttheater Bremerhaven

Bremerhaven (Deutschland) / Matamoros (Mexiko), 05.02.2012 – Am 9. Juli 2011 wurde der Dirigent und Pianist am Stadttheater Bremerhaven Rodolfo Càzares in der Stadt Matamoros in Mexiko mit weiteren 17 Personen aus einem Haus entführt. Viermal wurde bereits Lösegeld gezahlt, zu einer Freilassung kam es nicht. Die Ehefrau Ludivine Càzares wandte sich jetzt in ihrer Verzweiflung an die Öffentlichkeit.

Der Dirigent hatte im Sommer mit seiner Familie einen Urlaub in seiner Heimat Mexiko verbracht. Schwer bewaffnete Männer drangen in das von der Familie bewohnte Haus ein und verschleppten die anwesenden Männer, Frauen und Kinder. Nach drei Tagen wurden die Frauen und Kinder wieder freigelassen. Die Männer befinden sich weiter in der Hand der Entführer, von denen man annimmt, dass sie zu einem der dort mächtigen Drogenkartelle gehören. Seit sechs Monaten gibt es von Càzares, seinem Vater und dem Schwager kein Lebenszeichen mehr. Hoffnung schöpft die Familie, da andere freigelassene Geiseln davon berichten, die Entführten lebend gesehen zu haben. In Mexiko kommt es häufig vor, dass Geiseln von den Drogenkartellen lange festgehalten werden. Im allgegenwärtigen Drogenkrieg werden sie als Druckmittel gegen die Regierung eingesetzt.

Unterstützt wird die Familie der Entführten durch die Organisation „Weißer Ring“, durch die Politik sowie Geschäftsleute aus Frankreich und Deutschland. Der Bremerhavener Oberbürgermeister Melf Grantz und der Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken haben sich mit einem Hilfeersuchen an die Botschaft gewandt; von dort wurde Unterstützung zugesagt.

Rodolfo Càzares studierte in seiner Heimat Mexiko Klavier, Chor- und Ensembleleitung. Von 2002 bis 2007 war er am Konservatorium in Wien, um das „Handwerk“ der Orchesterleitung zu erlernen. Seit dem Jahr 2008 ist er am Stadttheater Bremerhaven beschäftigt.

Mexikanisches Militär kämpft im Bundesstaat Michoacán (2007)

Im mexikanischen Drogenkrieg kämpfen 50.000 Armeeangehörige und 35.000 Bundespolizisten gegen schätzungsweise 300.000 Angehörige der mexikanischen Drogenkartelle, wobei die verschiedenen Kartelle auch gegeneinander in den Kampf ziehen. Die Kartelle sind mit hochmodernen Schusswaffen, Granatwerfern und Handgranaten ausgerüstet. In manchen Grenzregionen zu den Vereinigten Staaten ist das Gewaltmonopol des Staats faktisch außer Kraft gesetzt. Die Macht haben dort die kriminellen Drogenbosse an sich gezogen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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December 1, 2011

Mexiko: Menschenrechtsaktivist Moreno Nuñez in Hermosillo erschossen

Mexiko: Menschenrechtsaktivist Moreno Nuñez in Hermosillo erschossen

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Veröffentlicht: 22:20, 1. Dez. 2011 (CET)
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Javier Sicilia (Mai 2011)

Hermosillo (Mexiko), 01.12.2011 – Am Montag wurde der Menschenrechts-Aktivist Moreno Nuñez im Stadtteil Centenario der nordmexikanischen Grenzstadt Hermosillo durch fünf Schüsse getötet. Ein unbekannter Mann war an sein Fahrzeug herangetreten und hat das Feuer auf ihn eröffnet.

Nuñez hatte das Verschwinden von Menschen erfasst, darunter auch das seines eigenen Sohnes. Er hatte öffentlich die Vermutung geäußert, dass sein Sohn von der Polizei festgehalten wird. Nuñez war Aktivist der „Menschenrechtsbewegung für Frieden, Gerechtigkeit und Würde“ des mexikanischen Dichters und Journalisten Javier Sicilia. Sicilia hatte nach der Ermordung seines Sohnes den Kampf gegen die Gewalt in Mexiko aufgenommen. Er macht den Gouverneur des Bundesstaates Sonora für den Tod von Nuñez verantwortlich, da dieser die Bitte nach Personenschutz abgelehnt hatte, obwohl er Drohungen erhalten hatte.

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October 18, 2011

Mexiko: 61 Männer aus der Hand eines Drogenkartells befreit

Mexiko: 61 Männer aus der Hand eines Drogenkartells befreit

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Veröffentlicht: 06:00, 18. Okt. 2011 (CEST)
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Piedras Negras (Mexiko), 18.10.2011 – Die mexikanische Armee hat in der Stadt Piedras Negras 61 Männer befreit, die von einem Drogenkartell verschleppt worden waren und vom Kartell zur Mitarbeit im Drogenhandel gezwungen werden sollten. Bei der Befreiungsaktion wurden auch drei Mitglieder des Kartells angetroffen und sechs Tonnen Marihuana beschlagnahmt.

Unter den Befreiten befand sich ein Honduraner. Die Opfer wurden aus verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten verschleppt.

Die Regierung geht seit dem Jahr 2006 gegen die Drogenkartelle vor. Bis heute wurden mehrere ranghohe Drogenbosse festgenommen. Eine Befriedung der Situation konnte dadurch nicht erreicht werden. Mehr als 40.000 Menschen starben bislang im Drogenkrieg.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Mexiko

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October 15, 2011

Mexiko: Neues Gebäude soll 300 Meter in die Tiefe gebaut werden

Mexiko: Neues Gebäude soll 300 Meter in die Tiefe gebaut werden

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Veröffentlicht: 18:03, 15. Okt. 2011 (CEST)
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Plaza de la Constitución

Mexiko-Stadt (Mexiko), 15.10.2011 – Am Plaza de la Constitución in Mexiko-Stadt ist ein Gebäude (Bild) geplant, das in ein riesiges Loch gebaut wird. 300 Meter soll es in Form einer nach unten zeigenden Pyramide in die Tiefe reichen.

Eigentlich dürfen in Mexiko-Stadt Neubauten nur acht Stockwerke haben, diese Beschränkung gilt jedoch nicht für den „Keller“. In der Stadt werden dringend Immobilien gebraucht, Büro- und Wohnraum fehlt. Die Lösung fand das Architekturbüros BNKR. Dort wurde das Gebäude geplant, das 65 Stockwerke in die Tiefe reichen soll. Das Gegenteil eines Wolkenkratzers soll in der Mitte einen Hohlraum haben, über diesen soll das Gebäude mit Frischluft versorgt werden und das Licht kann bis in die untersten Etagen vordringen. Vorausgesagt ist, dass es in dem ungewöhnlichen Haus angenehm kühl sein wird.

Sicher wird die Pyramide auf dem 57.600 Quadratmeter großen Platz eine neue Touristenattraktion werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Mexiko

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September 21, 2011

Mexiko: 35 Tote verteilt auf zwei Lastwagen entdeckt

Mexiko: 35 Tote verteilt auf zwei Lastwagen entdeckt

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Veröffentlicht: 21:43, 21. Sep. 2011 (CEST)
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Straße in Veracruz

Veracruz (Mexiko), 21.09.2011 – Die Leichen von 23 Männer und zwölf Frauen hat die Polizei in der Hafenstadt Veracruz entdeckt. Nach einem Bericht der Zeitung „Reforma“ haben die Mörder ein Bekennerschreiben hinterlassen. Danach ist ein neues Kartell mit dem Namen „Gente Nueva“ verantwortlich für die Tat, es soll mit dem Chef des Sinaloa-Kartells in Verbindung stehen.

Zwölf Männer und elf Frauen sind als Bandenmitglieder identifiziert. Reynaldo Escobar, der Generalstaatsanwalt von Veracruz: „Sie alle haben zuvor Verbrechen begangen wie Entführung, Mord, Drogenhandel“. Für die zunehmende Gewalt in Veracruz soll das Kartell „Los Zetas“ verantwortlich sein. In dem durch den Krieg der Drogenbanden erschütterten Land ist die Lage unübersichtlich, Morde sind an der Tagesordnung.

In der Nähe des Fundortes der Leichen fand eine Tagung von Staatsanwälten statt, die berieten über die Bekämpfung der alltäglichen Gewalt auf den Straßen. Eine Zeitung kommentiert: „Die Organisierte Kriminalität hat die Staatsanwälte mit einer besonderen Provokation empfangen“. Der seit dem Jahr 2006 herrschende Drogenkrieg hat schon über 35.000 Menschen das Leben gekostet.

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