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June 4, 2006

Ermittlungen gegen Anwältin des Holocaust-Leugners Ernst Zündel

Ermittlungen gegen Anwältin des Holocaust-Leugners Ernst Zündel

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Artikelstatus: Fertig 00:28, 4. Jun. 2006 (CEST)
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Mannheim (Deutschland), 04.06.2006 – Gegen Sylvia Stolz, eine frühere Anwältin des Holocaust-Leugners Ernst Zündel, ermittelt seit Ende Mai die Staatsanwaltschaft Mannheim. Auslöser der Ermittlungen ist eine Unterschrift der Anwältin auf einem Brief. Sie unterschrieb mit den Worten „Heil Hitler“.

Mit dem Gruß, der in Deutschland verboten ist, hat die Juristin einen Brief an das Oberlandesgericht Karlsruhe unterschrieben. Der Gegenstand der Ermittlungen lautet juristisch auf „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ (§86a StGB).

Die Anwältin wurde Ende März vom „Zündelprozess“ ausgeschlossen. Der Brief an das Oberlandesgericht Karlsruhe enthielt das Beschwerdeschreiben der Anwältin gegen ihren Ausschluss vom Prozess.

Themenverwandte Artikel

  • Zweiter Prozessbeginn gegen Ernst Zündel (10.02.2006)
  • Prozessbeginn gegen Ernst Zündel (08.11.2005)
  • Holocaustleugner in Mannheim angeklagt (20.07.2005)
  • Holocaust-Leugner Zündel in Untersuchungshaft (02.03.2005)

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February 10, 2006

Zweiter Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

Zweiter Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

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Artikelstatus: Fertig 00:12, 10. Feb. 2006 (CET)
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Mannheim (Deutschland), 10.02.2006 – Nachdem der erste Prozess gegen den Holocaustleugner und Rechtsextremisten Ernst Zündel im November 2005 geplatzt war, hat gestern der zweite Prozess begonnen. Das zweite Verfahren gegen den 66-jährigen Zündel läuft ebenso wie das erste vor dem Landgericht Mannheim.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Volksverhetzung, Beleidigung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.

Das schnelle Aus des ersten Prozesses kam, weil für Zündel neue Pflichtverteidiger gesucht werden mussten. Das Mannheimer Gericht hatte die erste Anwältin Zündels ihres Amtes enthoben. Sie bestand darauf, den Anwalt Horst Mahler als ihren Assistenten vor Gericht mitbringen zu dürfen. Mahler ist als rechtsradikal bekannt. Das Gericht hatte Mahler abgelehnt, da über ihn ein vorläufiges Berufsverbot verhängt ist. Somit war eine Mitwirkung am Prozess gegen Zündel nicht möglich.

Das Urteil gegen Zündel wird am 16. März 2006 erwartet.

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November 8, 2005

Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

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Prozessbeginn gegen Ernst Zündel

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Mannheim (Deutschland), 08.11.2005 – In Mannheim hat der Prozess gegen den Holocaust-Leugner und Rechtsextremisten Ernst Zündel begonnen. Das Verfahren läuft vor dem Landgericht Mannheim.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet systematische Leugnung und Verharmlosung von Völkermord an Juden. Der 66-Jährige Zündel streitet diese Taten der Nationalsozialisten ab. Zündel wanderte 1958 nach Kanada aus. Anfang März 2005 schoben ihn die Kanadischen Behörden nach Deutschland ab. Sie warfen Zündel vor, eine verfassungswidrigen Homepage ins Internet gestellt zu haben.

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July 20, 2005

Holocaustleugner in Mannheim angeklagt

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Holocaustleugner in Mannheim angeklagt

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Mannheim (Deutschland), 20.07.2005 – Der deutsche Holocaustleugner Ernst Zündel, der im März von Kanada an Deutschland ausgeliefert worden war, wurde nun wegen 14 Hassverbrechen in Mannheim angeklagt.

Zündel werden jahrzehntelange antisemitische Aktivitäten und die wiederholte Holocaustleugnung vorgeworfen.

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Quellen

  • New York Times: „World Briefing – Europe“ (20.07.2005)

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March 2, 2005

Holocaust-Leugner Zündel in Untersuchungshaft

Holocaust-Leugner Zündel in Untersuchungshaft

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Mannheim (Deutschland) / Toronto (Kanada), 02.03.2005 – Nach der Abschiebung aus Kanada ist heute Rechtsextremist und Holocaust-Leugner Ernst Zündel in Mannheim in Untersuchungshaft genommen worden. Dem 65-jährigen wird vorgeworfen, im Internet den Holocaust geleugnet zu haben.

Zündel lebte seit 1958 in Kanada und war dort als Verleger von rechtsextremistischen und antisemitischen Schriften bekannt geworden. Er war der Absender des unregelmäßig erscheinenden „Germania-Rundbriefes“, mit dem antisemitische Thesen verbreitet wurden.

Der Rechtsextremist versuchte mehrfach, die Einbürgerung in Kanada zu erhalten, dieses Anliegen wurde jedoch stets abgelehnt. Bereits zuvor hatten die USA seine Einbürgerung abgelehnt und ihn 2003 nach Kanada abgeschoben. Dort wurde er 2003 auf Grundlage eines neuen kanadischen Anti-Terror-Gesetzes festgenommen und in Toronto inhaftiert.

Themenverwandte Artikel

  • Holocaustleugner in Mannheim angeklagt (20.07.2005)
  • Prozessbeginn gegen Ernst Zündel (08.11.2005)
  • Zweiter Prozessbeginn gegen Ernst Zündel (09.02.2006)

Quellen

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