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August 19, 2006

Hamburger Hauptbahnhof komplett gesperrt

Hamburger Hauptbahnhof komplett gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 23:55, 19. Aug. 2006 (CEST)
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Hamburger Hauptbahnhof

Hamburg / Kiel / Koblenz (Deutschland), 19.08.2006 – Nach einer Bombendrohung wurde der Hamburger Hauptbahnhof heute Nachmittag gegen 17:50 Uhr komplett geräumt, lediglich zwei leere Züge befanden sich noch im Gebäude. Der Zugverkehr wurde vollständig eingestellt. Auch die S-Bahnen, die den Hauptbahnhof anfahren, waren davon betroffen. Ansonsten lief der S-Bahnverkehr weiter. Die Vollsperrung dauerte zwei Stunden an. Ein Großaufgebot der Polizei suchte ergebnislos das Gelände des Bahnhofs ab.

Dies war heute bereits die dritte Vollsperrung eines Bahnhofs. Bereits am Morgen wurde der Kieler Hauptbahnhof gesperrt, dort wurde einer der mutmaßlichen Bombenleger festgenommen, die am 31. Juli 2006 Bomben in Regionalzügen deponiert hatten. In Koblenz wurde am Nachmittag Bombenalarm ausgelöst, da in einem Waggon eines Zuges ein herrenloser Koffer gefunden wurde. Es wurde jedoch von der Polizei Entwarnung gegeben.

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Mutmaßlicher Bombenleger in Kiel festgenommen

Mutmaßlicher Bombenleger in Kiel festgenommen

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Kiel (Deutschland), 19.08.2006 – In Kiel wurde der Hauptbahnhof am frühen Morgen vollständig abgesperrt. Grund war ein Bombenalarm und die Festnahme eines mutmaßlichen Bombenlegers.

Der festgenommene 21-jährige Mann soll an den versuchten Bombenanschlägen in Zügen vom 31. Juli 2006 in Köln beteiligt gewesen sein. Dabei waren zwei Bomben in Regionalzügen nach Koblenz und Hamm gelegt worden, die dann in den Hauptbahnhöfen von Dortmund und Koblenz entschärft wurden. Nach Darstellung des Bundeskriminalamtes war es nur einem handwerklichen Fehler zu verdanken, dass die Bomben nicht explodierten.

Neben der Festnahme im Kieler Kopfbahnhof wurde auch eine Durchsuchung in einem Kieler Studentenwohnheim im Stadtteil Projensdorf durchgeführt. Außerdem wird in einem Teich nach Computerteilen und Sprengstoff gesucht. Die Polizei sucht immer noch nach dem Mittäter. Sie veröffentlichte Videoaufnahmen der Überwachungskamera des Kölner Hauptbahnhofes und setzte eine Belohnung in Höhe von 50.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus.

Unterdessen wurde berichtet, der festgenommene Mann könnte aus dem Libanon stammen und einem bisher nicht enttarnten islamistischen Terrornetzwerk angehören.

Dass die Bevölkerung die Terrorgefahr ernst nimmt, zeigt der Fund eines heute Mittag herrenlos gefundenen Koffers in einem Zug nach Koblenz. Im Hauptbahnhof von Koblenz wurde der Waggon mit dem Koffer vom Zug abgetrennt und zu einem nicht weit entfernt gelegenen Güterbahnhof gebracht. Dort wurde er von Polizeispezialkräften untersucht und geöffnet. Der Inhalt stellte sich als harmlos heraus. Ein Brasilianer, der die Ansagen im Zug nicht verstehen konnte, ließ seinen Koffer unbeaufsichtigt im Zug und löste somit den Fehlalarm aus.

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April 16, 2006

Ermittlungen in Preetz wegen fahrlässiger Brandstiftung

Ermittlungen in Preetz wegen fahrlässiger Brandstiftung

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Artikelstatus: Fertig 19:51, 16. Apr. 2006 (CEST)
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Preetz / Kiel (Deutschland), 16.04.2006 – Nach einem Brand im schleswig-holsteinischen Preetz am Friedhofsdamm führt die Polizeidirektion Kiel Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung durch. Die Schadensumme wird mit ungefähr 80.000 Euro angegeben.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brach der Brand in einem Einfamilienhaus aus. Der Alarm bei der Feuerwehr ging um 04:52 Uhr ein.

Die drei Minuten später eintreffende Polizei musste erst die Hausbewohner aufwecken und aus dem brennenden Haus holen. Mittlerweile stand der Anbau des Hauses komplett in Brand. Gelöscht wurde der Brand von der Freiwilligen Feuerwehr Preetz. Nach ersten Angaben der Feuerwehr brach das Feuer in diesem Anbau aus und griff rasch auf den Dachstuhl über.

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February 19, 2006

Notlandung in Kiel-Holtenau war eine Meisterleistung

Notlandung in Kiel-Holtenau war eine Meisterleistung

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Artikelstatus: Fertig 13:20, 19. Feb. 2006 (CET)
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Kiel (Deutschland), 19.02.2006 – Am Mittwoch war ein russischer Jet vom Typ „Falcon 20“ auf dem Flughafen Kiel-Holtenau notgelandet. Obwohl die Staatsanwaltschaft ursprünglich gegen die Crew des am Mittwoch notgelandeten russischen Jets ermittelte, bezeichnete der Flughafenchef den Landevorgang jetzt als Meisterleistung der Piloten. Der Staatsanwalt bezeichnete den halbwegs guten Ausgang des Vorfalls sogar als „Wunder“. Bei der Notlandung wurden alle sechs Personen an Bord verletzt.

Nach und nach wurde bekannt, was sich am Mittwochabend an Bord abgespielt hatte.

Eine Rauchpatrone, die versehentlich geöffnet wurde, verqualmte das gesamte Flugzeuginnere. Die 22-jährige Stewardess an Bord stand erst am Anfang ihrer Berufsausübung. Sie wusste nicht, dass das Teil, das sie in der Bordküche des Jets öffnete, eine Rauchpatrone war. Durch die versehentliche Öffnung der Patrone gab es eine Verpuffung, die wiederum den Rauch auslöste. Da die Patrone unter anderem für ein Feuer unter Wasser hergestellt wurde, löste das darin enthaltene Magnesium einen sehr starken Qualm im Inneren der Kabine aus. Die Piloten konnten durch den Qualm im Flugzeuginneren nichts mehr sehen. Sie konnten den Landevorgang nur noch mit einem geöffneten Fenster im Cockpit absolvieren.

Zu klären ist nun die Frage, wie die Patrone in die Küche gelangen konnte. Die Patrone gilt als pyrotechnisches Hilfsmittel für Notfälle, wenn ein Flugzeug über dem Meer oder unwegsamem Gelände verschollen geht. Für solche Hilfsmittel sind in allen Flugzeugen gesicherte Ablageorte vorgeschrieben.

Am Freitag, zwei Tage nach der Notlandung, wurden die verletzten Personen aus den Kieler Krankenhäusern entlassen.

Ebenfalls am Freitag gegen 15:00 Uhr wurde der Jet geborgen. Dazu wurde am Freitagmorgen ein 140-Tonnen-Kran zum Flughafen gebracht. Die Maschine aus dem Jahr 1970 erlitt einen Totalschaden. Sie ist von außen völlig demoliert, das Hauptfahrwerk ist verbogen, die Flugzeugkabine ist angeknickt, und das Bugrad ist abgebrochen. Da die Triebwerke jedoch noch intakt sind, soll die Falcon nun „ausgeschlachtet“ werden. Der Rest wird verschrottet. Dazu hatte die Flughafenleitung die Genehmigung des Flugzeugeigentümers eingeholt.

Zur Verschrottung wurde das Flugzeug per Tieflader an einen abgelegenen Platz in Flughafennähe gebracht. Zuvor beförderte der Kran den 13 Tonnen schweren Jet von der abschüssigen Böschung hinauf neben die Landebahn. Flugtechniker entleerten dann den mit rund 1.300 Liter Kerosin gefüllten Tank, bevor er abtransportiert wurde.

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February 17, 2006

Notlandung in Kiel wegen geöffneter Rauchpatrone

Notlandung in Kiel wegen geöffneter Rauchpatrone

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Artikelstatus: Fertig 08:52, 17. Feb. 2006 (CET)
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Kiel (Deutschland), 17.02.2006 – Gegen die Crew des vorgestern auf dem Flughafen Kiel-Holtenau notgelandeten Jets wird jetzt ermittelt. Eine 22-jährige Stewardess hatte versehentlich eine Rauchpatrone geöffnet. Durch die Öffnung gab es eine Verpuffung, die wiederum den Rauch im Cockpit auslöste.

Die Ermittlungen gegen die Crew basieren auf fahrlässiger Körperverletzung und auf fahrlässiger Gefährdung des Luftverkehrs.

Der Flughafen war wegen des Zwischenfalls bis Donnerstagmittag 13:00 Uhr gesperrt. Die Landebahn konnte bis dahin nicht genutzt werden. Die Maschine, eine Falcon 20, liegt noch am Unglücksort. Bevor sie abtransportiert werden kann, muss erst das restliche Kerosin an Bord, rund zwei Tonnen, abgepumpt werden.

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February 16, 2006

Notlandung auf dem Regionalflughafen Kiel-Holtenau

Notlandung auf dem Regionalflughafen Kiel-Holtenau

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Artikelstatus: Fertig 16:16, 16. Feb. 2006 (CET)
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Kiel (Deutschland), 16.02.2006 – Auf dem kleinen Regionalflughafen Kiel-Holtenau ist gestern Abend um 19:30 Uhr ein Flugzeug mit sechs russischen Personen an Bord notgelandet. Alle Insassen wurden bei der Notlandung verletzt. Erste Meldungen mit 30 Menschen an Bord wurden zwischenzeitlich dementiert.

In der Maschine des Typs Falcon 20 war im Cockpit eine Rauchentwicklung festzustellen gewesen. Die Falcon war auf dem Weg von London nach Moskau. In dem Privatjet einer russischen Firma befanden sich drei Passagiere, zwei Piloten und eine Stewardess.

Nach Bemerken der Rauchentwicklung wandten sich die Piloten an die Flugsicherung. Von dort bekamen sie den Auftrag, in Kiel-Holtenau notzulanden. Bei der Notlandung konnte das Kleinflugzeug nicht rechtzeitig anhalten und rollte über die Landebahn hinaus. Dabei rutschte die Maschine eine Böschung hinunter. Nach ersten Angaben verletzte sich dabei eine Frau schwer, die anderen Insassen leicht.

Die angrenzende Bundesstraße 503 musste gesperrt werden. Die Flugzeuginsassen kamen alle ins Krankenhaus. In die Ermittlungen hat sich umgehend die Kriminalpolizei Kiel eingeschaltet. Auch die Braunschweiger Bundesstelle für Fluguntersuchung ist beteiligt.

Themenverwandte Artikel

  • Notlandung in Kiel wegen geöffneter Rauchpatrone (16.02.2006)
  • Themenportal Luftfahrt
  • Themenportal Brände

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November 26, 2005

Kieler Förde: Betrunkener Offizier steuert Frachtschiff auf Grund

Kieler Förde: Betrunkener Offizier steuert Frachtschiff auf Grund

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Artikelstatus: Fertig 11:53, 27. Nov. 2005 (CET)
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Kiel (Deutschland), 26.11.2005 – Ein Offizier hat in der Kieler Förde einen Frachter auf Grund gesetzt. Der Mann war nach Angaben der Wasserschutzpolizei in Ausübung seines Berufes betrunken, der Atemalkoholwert des Schiffers betrug 2,63 Promille.

Das Schiff „Paper Moon“ war mit Papier beladen nördlich von Laboe in eine Untiefe bugsiert worden. Die „Paper Moon“ fährt unter der Beflaggung des mittelamerikanischen Landes „Antigua und Barbuda“.

Bei dem Zwischenfall kamen keine Personen zu schaden, auch die Umwelt blieb verschont. Das Schiff musste von drei Schleppern wieder ins tiefe Gewässer gezogen werden.

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November 4, 2005

Kiel: Kletterversuch auf Fahnenmast endet mit schweren Verletzungen

Kiel: Kletterversuch auf Fahnenmast endet mit schweren Verletzungen

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Artikelstatus: Fertig 22:39, 15. Nov. 2005 (CET)
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Kiel (Deutschland), 04.11.2005 – Am vergangenen Wochenende zog sich ein Student nachts etwa um 03:45 Uhr schwere Verletzungen zu.

Der 20-jährige Kieler kletterte einen Fahnenmast entlang. Der Mast befand sich im Stadtteil Düsternbrook vor dem Treffpunkt einer Studentenvereinigung. Er war waagerecht in etwa acht Metern Höhe in die Hauswand eingelassen und ragte dort auf die Bartelsallee. Als der Mast das Gewicht des Studenten nicht mehr aushielt und brach, stürzte der junge Mann in betrunkenem Zustand aus acht Metern Höhe auf einen Fahrradständer.

Die Gründe, warum der Student den Fahnenmast erklommen hatte, sind bisher nicht geklärt. Der Student ist Angehöriger einer benachbarten Studentenverbindung. Er kletterte über das Dach des nebenan liegenden Hauses und von dort aus auf den Fahnenmast. Vor dem Haus stand ein Freund von ihm und wartete. Nach dem Sturz wurde der Verletzte umgehend in eine Klinik eingeliefert.

Den Studenten erwartet nun ein Ermittlungsverfahren der Kieler Polizei wegen Diebstahlverdachts.

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May 30, 2005

Rauschgifthändler festgenommen

Rauschgifthändler festgenommen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Rauschgifthändler festgenommen

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Kiel (Deutschland), 30.05.2005 – Den Kieler Behörden ist ein Schlag gegen den Drogenhandel gelungen.

Am vergangen Freitag etwa um 22:00 Uhr griff die Ermittlungsgruppe Rauschgift, die sich aus Polizei und Zoll zusammen setzt, im Stadtgebiet von Kiel zu. Festgenommen wurden insgesamt fünf Mitglieder eines internationalen Rauschgifthändlerrings in einer so genannten Bunkerwohnung in Kiel-Dietrichsdorf. Auf die Spur kamen die Behörden durch die Beobachtung eines Albaners, der aus Belgien angereist war und einen in Kiel lebenden Albaner aufsuchte.

Bei der Stürmung der Wohnung versuchte einer der Täter zu fliehen und verletzte sich bei einem Sprung aus dem zweiten Obergeschoss des Hauses. Trotzdem gelang die Festnahme aller beteiligter Personen.

Bei der Aktion wurden 2,2 Kilogramm Kokain und weitere 100 Gramm verkaufsfertig portioniertes Kokain sowie Bargeld beschlagnahmt. Die Kieler Staatsanwaltschaft hat über das Amtsgericht Kiel Haftbefehle beantragt.

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January 13, 2005

Nazi-Aufmarsch am 29. Januar in Kiel

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Nazi-Aufmarsch am 29. Januar in Kiel

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Kiel (Deutschland), 13.01.2005 – Am 29. Januar 2005 will die NPD gemeinsam mit den Freien Kameradschaften unter dem Motto: „Gegen Multikulti und Hartz IV“ in Kiel (Schleswig-Holstein) aufmarschieren. Der 29. Januar ist ein Tag vor dem Jahrestag der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933. Dieser Bezug wird auch in manchen Aufrufen betont.

Die NPD tritt auch am 20. Februar zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein an. Geplant war zunächst eine Route durch den Stadtteil Gaarden, einem ehemaligen Arbeiterviertel mit besonders hohem Migrantenanteil und hoher Arbeitslosigkeit. Die vom Ordnungsamt genehmigte Route geht über Hauptbahnhof – Sophienblatt – Hummelwiese- Königsweg – Hopfenstraße –Ringstraße – Königsweg – Schülperbaum – Rathausstraße –Holstenbrücke – Andres-Gayk-Straße – Sophienblatt – Hauptbahnhof.

Gegen diese Demonstration gibt es Widerstand aus allen Teilen des politischen Spektrums. Zu der Demonstration und dem Widerstand wird die Anreise von Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet.

Im Januar 1999 anlässlich der Wehrmachtsausstellung gab es den letzten Versuch von Neonazis in Kiel einen Aufmarsch durchzuführen. Damals stellten sich über 3.000 Menschen aus verschiedensten politischen Lagern der Marschroute entgegen. Dadurch musste der Aufmarsch nach wenigen hundert Metern abgebrochen werden.

Die Auftaktkundgebung gegen den Naziaufmarsch findet am 29.01.2005 um 11:30 Uhr auf dem Wilhelmplatz, Kiel statt.

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  • Portal:Hartz IV
  • Portal:NPD

Hintegründe

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