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May 12, 2010

Schachweltmeisterschaft 2010: Anand verteidigt Weltmeistertitel

Schachweltmeisterschaft 2010: Anand verteidigt Weltmeistertitel

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Veröffentlicht: 17:32, 12. Mai 2010 (CEST)
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Anand bleibt Schachweltmeister (Foto: 2008 in Bonn)

Sofia (Bulgarien), 12.05.2010 – Mit einem Schwarzsieg in der 12. Partie hat der Inder Viswanathan Anand (40) bei der Schachweltmeisterschaft 2010 gegen den Bulgaren Wesselin Topalow (35) am 11. Mai seinen Titel verteidigt. Anand bezeichnete die Partie anschließend als die schwierigste seiner Karriere.

Topalow beging im 32. Zug einen Fehler, durch den Anand einen Königsangriff entwickelte, und musste sich im 56. Zug geschlagen geben. Bei einem unentschiedenen Ausgang der Partie hätten am 13. Mai Tiebreaks stattgefunden, ein Sieg Topalows hätte hingegen diesem den Titel beschert.

Das Duell zwischen Anand und Topalow war auf 12 Partien angelegt. Vor der 12. Partie stand es 5,5 zu 5,5. Für seinen Sieg kassiert Titelverteidiger Anand 1.200.000 Euro, Herausforderer Topalow muss sich mit 800.000 Euro zufrieden geben. Schachexperte Helmut Pfleger lobte das Niveau der im Zentralen Militärklub in Sofia gespielten Partien.

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November 12, 2008

Schacholympiade startet in Dresden

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Schacholympiade startet in Dresden

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Veröffentlicht: 21:33, 12. Nov. 2008 (CET)
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Dresden (Deutschland), 12.11.2008 – Die Schacholympiade 2008 beginnt am 12. November 2008 im Internationalen Kongresszentrum in Dresden.

Nach der Schachweltmeisterschaft im Oktober findet auch die 38. Schacholympiade in diesem Jahr in Deutschland statt. Dirk Jordan, der Sportdirektor, erwartet 2.160 Teilnehmer aus 152 Nationen zu dem Ereignis. Damit wäre es die bisher größte Schacholympiade. Auch Vizeweltmeister Wladimir Kramnik wird am Start sein, wenn in der sächsischen Landeshauptstadt zwei Wochen lang, außer an den Ruhetagen am 18. und 24. November, rund 550 Partien täglich gespielt werden. Auch 25 weitere der 30 weltbesten Spieler nehmen teil, darunter allerdings nicht Weltmeister Viswanathan Anand. Es werden 50 Millionen Zuschauer weltweit via Internet und 15.000 Besucher vor Ort erwartet.

Zum Rahmenprogramm zählen bei dem Großereignis neben Schachturnieren für Familien, Senioren und Gehörlose auch die Aufführung des Musicals „Chess“ in der Staatsoper Dresden und ein großes Kulturangebot.

Die Kosten in Höhe von 4,2 Millionen Euro wurden nach Angaben der Veranstalter beinahe vollständig durch Sponsoren gedeckt.

Goldmedaillenfavoriten sind Russland, China, Ukraine und Armenien. Ebenfalls auf die Medaillenränge können Ungarn und Aserbaidschan gelangen. Die deutsche Mannschaft ist auf Platz 11 gesetzt. Dass in Deutschland, das zuletzt 1939 eine Goldmedaille holte, dennoch Potenzial steckt, wurde 2000 bewiesen, als die Nationalmannschaft in Istanbul hinter dem russischem Team den zweiten Platz errang. Die letzten Goldmedaillensieger waren Armenien in Turin 2006, Ukraine 2004 in Calvià und Russland 2002 in Bled.

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October 30, 2008

Schachweltmeisterschaft 2008: Anand verteidigt Weltmeistertitel

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Schachweltmeisterschaft 2008: Anand verteidigt Weltmeistertitel

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Veröffentlicht: 20:44, 30. Okt. 2008 (CET)
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Anand (links) besiegte Kramnik (rechts) mit 6½ zu 4½ Punkten

Anand bleibt Schachweltmeister

Bonn (Deutschland), 30.10.2008 – Viswanathan Anand bleibt Schachweltmeister. Der Inder verteidigte seinen Titel bei der stets fair verlaufenden Schachweltmeisterschaft 2008 in der Bonner Bundeskunsthalle mit 6½ zu 4½ Punkten gegen Exweltmeister Wladimir Kramnik. Dem Titelverteidiger reichte in der elften Runde ein Remis nach 24 Zügen aus. Somit ist die erste Schachweltmeisterschaft in Deutschland seit 1934 beendet. Als nächstes schachliches Großereignis steht bereits im November die Schacholympiade 2008 an, für die mehr als zweitausend Teilnehmer aus 152 Ländern erwartet werden. Es ist die erste Schacholympiade in Deutschland seit 1970.

Anand gab gegenüber Schachjournalist Dagobert Kohlmeyer an, dass es sich für ihn um das größte Ereignis seit dem Weltmeisterschaftskampf gegen Garri Kasparow 1995 gehandelt habe. Ein halbes Jahr Vorbereitung habe der Inder diesmal investiert. Artur Jussupow kommentierte, dass Anand auf dem Gipfel seiner Schachkarriere sei. Auch Schachgroßmeister Helmut Pfleger lobte Anand. Pfleger bezeichnete Kramnik und Anand als untadelige Spieler.

Die beiden Kontrahenten erhielten jeweils 600.000 Euro Preisgeld, während der Weltschachbund FIDE 300.000 Euro erhielt.

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October 28, 2008

Schachweltmeisterschaft 2008: Kramnik gewinnt zehnte Partie

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Veröffentlicht: 20:50, 28. Okt. 2008 (CET)
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Bonn (Deutschland), 28.10.2008 – Bei der Schachweltmeisterschaft 2008 hat Wladimir Kramnik die zehnte Partie gewonnen, die am Montag, den 27. Oktober 2008 stattfand. Sein Gegner Viswanathan Anand kapitulierte nach knapp drei Stunden im 29. Zug. Falls Kramnik in den folgenden Partien am Mittwoch und Freitag ebenfalls gewinnt, kommt es zu einem Tiebreak, in dem am Sonntag über den Weltmeistertitel entschieden wird. Ein einziges Remis in den kommenden zwei Partien würde jedoch Anand zur Titelverteidigung reichen.

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October 27, 2008

Schachweltmeisterschaft 2008: Remis in der achten Partie

Schachweltmeisterschaft 2008: Remis in der achten Partie

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Veröffentlicht: 12:40, 27. Okt. 2008 (CET)
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Bonn (Deutschland), 27.10.2008 – Die achte Partie der Schachweltmeisterschaft 2008 endete nach 39 Zügen unentschieden. Zum ersten Mal im Zweikampf habe er einen leichten Vorteil gehabt, so Wladimir Kramnik, der mehrere gute Möglichkeiten in der Partie ausgelassen hatte und nach eigenen Angaben zum Schluss das Remis erzwingen musste. Sein Konkurrent Viswanathan Anand braucht unterdessen nur noch einen Sieg oder zwei Unentschieden aus den kommenden vier Partien zur Titelverteidigung. Am Sonntag steht die nächste Partie an.

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Schachweltmeisterschaft 2008: Kramnik braucht drei Siege

Schachweltmeisterschaft 2008: Kramnik braucht drei Siege

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Veröffentlicht: 20:52, 27. Okt. 2008 (CET)
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Bonn (Deutschland), 27.10.2008 – Die neunte Partie der Schachweltmeisterschaft 2008 endete am gestrigen Sonntag nach rund fünf Stunden unentschieden.

In der Partie ließen sich die Spieler auf eine heiß diskutierte Variante ein, bei der Titelverteidiger Anand einen Bauern opferte. Sein Kontrahent Kramnik erkämpfte sich einen Vorteil und schien seinem ersten Schwarzsieg gegen Anand überhaupt nahe. Nachdem in Zeitnot die Damen abgetauscht wurden, entwickelte sich das Spiel jedoch zu einem Remis. Anand gab nach der Partie zu: „Ich habe heute nicht gut gespielt. Es war mein härtestes Spiel bis jetzt. Ich dachte, ich hätte eine verlorene Position.“

Viswanathan Anand hat sich damit die Titelverteidigung fast gesichert: Wladimir Kramnik muss nun die folgenden drei Partien gewinnen, um seinen Rückstand noch einzuholen und ins Tiebreak zu kommen. Dieser zeigte sich jedoch kampfbereit: „Ich werde bis zur letzten Patrone kämpfen.“

Heute nachmittag stand die zehnte Partie an, die jedoch Wladimir Kramnik für sich gewinnen konnte.

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October 22, 2008

Schachweltmeisterschaft 2008: Anand schafft den Hattrick

Schachweltmeisterschaft 2008: Anand schafft den Hattrick

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Veröffentlicht: 11:33, 22. Okt. 2008 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 22.10.2008 – In der sechsten Partie baute am Dienstag bei der Schachweltmeisterschaft 2008 der mit den weißen Steinen spielende Inder Viswanathan Anand seinen Vorsprung auf Herausforderer und Exweltmeister Wladimir Kramnik weiter aus, indem er zur Halbzeit den dritten Sieg errang. Im neunten Zug präsentierte der Inder eine Neuerung, gegen die der Russe nicht ankam und nach einigen Zügen einen Bauern opferte. Später versuchte Kramnik ein weiteres Bauernopfer, konnte jedoch auch damit die Stellung nicht mehr halten und gab im 47. Zug auf.

Helmut Pfleger sprach in der Internetausgabe der Welt bereits von einer Vorentscheidung: „Für Kramnik bahnt sich ein Debakel an, man kann langsam Sterbegesänge anstimmen“, so der deutsche Schachgroßmeister. Schachbundesligaspieler Daniel Rogozenko kommentiert auf Spiegel Online, dass nur noch ein Wunder Kramnik retten könne.

Kramnik muss nun mit einem vorzeitigen Ende der Weltmeisterschaft rechnen, falls er nicht aufholen kann. Anand fehlen nur noch zwei Punkte zum Sieg. In der nächsten Partie am Donnerstag hat Anand erneut die weißen Steine, da nach der Halbzeit die Farben gewechselt werden.

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October 21, 2008

Schachweltmeisterschaft 2008: Anand baut Vorsprung aus

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Schachweltmeisterschaft 2008: Anand baut Vorsprung aus

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Veröffentlicht: 13:49, 21. Okt. 2008 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 21.10.2008 – Die fünfte Partie der Schachweltmeisterschaft 2008 endete mit einem Sieg des mit den schwarzen Steinen spielenden Viswanathan Anand gegen Wladimir Kramnik. Anand hat in der drei Stunden und 35 Züge dauernden Partie seinen Vorsprung ausgebaut, den er in der dritten Partie errungen hatte. Die Kontrahenten wählten erneut die in der dritten Partie erprobte Eröffnung, bis Anand im 15. Zug anders spielte. Im 27. Zug habe er das Ergebnis kommen sehen, so Anand. Der Inder stellte eine Falle, in die Kramnik prompt im 29. Zug fiel. Ihm wurde so unter Zeitdruck eine Fehlkalkulation zum Verhängnis, durch die Anand mit einem feinen Springeropfer entscheiden konnte.

Kramnik hat nun zwei Punkte Rückstand. Chessdom sieht gute Chancen für Anand, den Titel zu verteidigen. Kramnik gab laut der Zeit an, sich eine bessere Situation vorstellen zu können. Seine Lage sei aber noch nicht völlig hoffnungslos.

Es sind insgesamt bis zu zwölf Partien zu spielen. Die nächste findet bereits heute statt, wenn Anand die weißen Steine führen wird.

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Schachweltmeisterschaft 2008: Remis in der vierten Partie

Schachweltmeisterschaft 2008: Remis in der vierten Partie

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Veröffentlicht: 13:48, 21. Okt. 2008 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 21.10.2008 – Wladimir Kramnik und Viswanathan Anand trennten sich bei der vierten Runde der Schachweltmeisterschaft 2008 am Samstag, den 18. Oktober nach rund zweieinhalb Stunden und 29 Zügen remis. Anand ist somit nach dem Sieg in der dritten Runde weiterhin in Führung. Kramnik gab an, sicher zu sein, dass sein Tag kommen werde. Beide zeigten sich zufrieden.

Die nächste Partie fand nach einem Ruhetag am Montag, den 20. Oktober statt.

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October 19, 2008

Schachweltmeisterschaft 2008: Anand gewinnt dritte Partie

Schachweltmeisterschaft 2008: Anand gewinnt dritte Partie

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Veröffentlicht: 20:01, 19. Okt. 2008 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 19.10.2008 – Nachdem sich die beiden Kontrahenten in den beiden vorangegangenen Partien unentschieden getrennt hatten, fiel bei der Schachweltmeisterschaft 2008 am Freitag erstmals eine Entscheidung. Herausforderer Wladimir Kramnik sah sich in seiner Partie gegen Viswanathan Anand mit einer Eröffnungsneuerung konfrontiert, die ein Bauernopfer beinhaltete. Kramnik geriet in der Folge unter Druck, konnte unter hohem Zeitverbrauch jedoch das Gleichgewicht wahren und durch ein Figurenopfer einen Gegenangriff aufbauen. Im Endspiel unterlief ihm schließlich ein Fehler, durch den Anand die Qualität erobern konnte. Der Inder übersah dies zwar und verspielte nach einem weiteren Fehler des Russen einen sofortigen Sieg, gewann aber dennoch entscheidendes Material. Nach dem 41. Zug gab sich Kramnik geschlagen.

Am Samstag wird Kramnik mit den schwarzen Steinen ab 15 Uhr in der vierten Partie des Zweikampfes gegen Anand antreten.

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