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July 25, 2012

Taxifahrer überrollt Fahrgast nach Streit und begeht Fahrerflucht

Taxifahrer überrollt Fahrgast nach Streit und begeht Fahrerflucht

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Veröffentlicht: 00:14, 25. Jul. 2012 (CEST)
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(Symbolbild)

Erlangen (Deutschland), 25.07.2012 – In Erlangen ist am Sonntagabend ein Streit in einem Taxi eskaliert: Zwischen dem Taxifahrer und seinem Kunden entstand kurz vor dem Erreichen des Fahrtziels im Stadtteil Büchenbach eine erregte Diskussion. Der 56-jährige Fahrer drohte, mit dem 48-Jährigen zur Polizei zu fahren. Dieser öffnete die Tür und ließ sich aus dem fahrenden Auto fallen. Dabei geriet er unter das Taxi. Der Mann erlitt massive Verletzungen am Oberkörper, Blutungen und Brüche. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, nachdem Anwohner durch laute Schreie auf das Unfallopfer aufmerksam wurden. Es bestand aber keine Lebensgefahr.

Der Taxifahrer fuhr weiter, informierte aber später die Polizei. Gegen ihn wird wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfallgeschehens.

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January 29, 2010

Siemens plant „Struktur- und Kapazitätsanpassungen“: 2.000 Stellen sollen in Deutschland entfallen

Siemens plant „Struktur- und Kapazitätsanpassungen“: 2.000 Stellen sollen in Deutschland entfallen

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Veröffentlicht: 13:22, 29. Jan. 2010 (CET)
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München / Bad Neustadt an der Saale / Erlangen (Deutschland), 29.01.2010 – Trotz einer positiven Geschäftsentwicklung plant der Siemenskonzern laut einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung „Struktur- und Kapazitätsanpassungen“ im industriellen Sektor. Insgesamt bedeutet das für Deutschland den Verlust von rund 2000 Arbeitsplätzen. Zur Begründung verweist die Unternehmensführung auf zwei Faktoren: Die Anpassung der Fertigungsstruktur wegen eines „Technologiewechsels bei Niederspannungsmotoren“ sowie die Absatzeinbrüche im Maschinen- und Anlagenbau.

Betroffen sind schwerpunktmäßig die Standorte Bad Neustadt (Saale) (840 Stellen) und Erlangen (300 Stellen). Weitere 850 Stellen sollen ohne konkrete Standortangabe im Bereich der „Division Industry Solutions“ entfallen. Siemens will dabei „möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen“ auskommen.

Am Standort Bad Neustadt an der Saale (Unterfranken) demonstrierten nach Bekanntwerden der Pläne spontan 1000 Menschen vor den Werkstoren der Firma. Die Produktion soll in ein Elektromotoren-Werk nach Mohelnice in Tschechien verlagert werden. Siemens will die Produktion energieeffizienter Motoren der nächsten Generation an dem tschechischen Standort bündeln.

Der Siemenskonzern beschäftigt in Deutschland insgesamt 402.000 Mitarbeiter. Vor zwei Tagen hatte der Vorstandsvorsitzende von Siemens, Peter Löscher, einen Gewinn des Konzerns in Höhe von 2,2 Milliarden Euro für das zurückliegende Quartal (Oktober/November/Dezember 2009) bekannt gegeben.

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  • Portal:Siemens

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January 9, 2010

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen präsentiert neuen Standard für den Download von 5.1 Surround-Musik

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen präsentiert neuen Standard für den Download von 5.1 Surround-Musik

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Veröffentlicht: 15:25, 9. Jan. 2010 (CET)
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Erlangen (Deutschland), 09.01.2010 – Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), Erlangen, präsentiert auf der internationalen Consumer Electronics Show (CES), die vom 8. bis 11. Januar in Las Vegas (Vereinigte Staaten) stattfindet, einen neuen Musikstandard zur Codierung von 5.1 Surround-Musik. Das Fraunhofer-Institut trug durch die Erfindung des MP3-Standards (1982) wesentlich dazu bei, dass Musik inzwischen weitgehend verlustfrei kompromiert und die digitalen Daten schnell übers Internet übertragen und auf elektronischen Speichermedien gespeichert werden können. Der neue Surround-Musik-Standard trägt die Bezeichnung MPEG Surround.

So wird es bald möglich sein, 5.1 Surround-Musikdaten verlustfrei und komprimiert übers Internet zu verbreiten. Anwender können entsprechende Musikdateien mit geringem Zeitaufwand herunterladen. Der 5.1-Musikstandard ermöglicht die räumliche Wiedergabe von Musik, die dem Hörer einen dreidimensionalen Musikeindruck vermittelt. Dafür werden fünf Lautsprecher in einer kreisförmigen Anordnung aufgestellt.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „den 5.1 Surround-Standard, ein Mehrkanal-Tonsystem“.

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  • Portal:Wissenschaft

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July 22, 2007

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

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Veröffentlicht: 22:02, 22. Jul. 2007 (CEST)
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Erlangen (Deutschland), 22.07.2007 – In den fränkischen Landkreisen Erlangen und Forchheim ist infolge der schweren Unwetter in der vergangenen Nacht der Katastrophenalarm ausgelöst worden. Mehrere Gemeinden wurden völlig überflutet. Einige Gemeinden wurden von anderthalb Meter hohen Fluten überschwemmt. Eine 82-jährige Frau wurde von den Wassermassen in ihrer Kellerwohnung getötet. Sie wurde von ihrer Tochter gefunden, jedoch konnten die Rettungstaucher des Technischen Hilfswerks (THW) nur noch den Leichnam bergen.

Auf der Autobahn 73, die wegen Überflutung gesperrt werden musste, wurden Menschen in ihren Autos von den Wassermassen, die zum Teil 1,50 Meter hoch auf der Fahrbahn standen, eingeschlossen. Sie wurden vom THW befreit und in Notunterkünften untergebracht. Auch auf den Bahnverkehr hatte das Wetter Auswirkungen. Die Bahnstrecke zwischen Erlangen und Bamberg wurde unterspült und wurde daraufhin komplett gesperrt. 35 Menschen mussten aus einem Zug im Baiersdorfer Bahnhof befreit werden. Innerhalb von fünf Stunden gingen im Landkreis Erlangen 2.500 Notrufe ein.

Zahlreiche Katastrophenschutzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (vor allem der Fachgruppe Wassergefahren), des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes waren für Stunden im Einsatz. In den Ort Baiersdorf ist eine Einfahrt bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Es wird vor ausströmendem Gas gewarnt.

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April 11, 2007

Vor 25 Jahren: Erstes deutsches Retortenbaby erblickt das Licht der Welt

Vor 25 Jahren: Erstes deutsches Retortenbaby erblickt das Licht der Welt

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Artikelstatus: Fertig 16:30, 11. Apr. 2007 (CEST)
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Fast 100.000 Kinder kamen seit 1982 in Deutschland durch künstliche Befruchtung zur Welt

Erlangen (Deutschland), 11.04.2007 – In der Universitätsfrauenklinik Erlangen erblickt am 16. April 1982 um 14:49 Uhr der kleine Oliver das Licht der Welt. Das Baby wiegt 4.150 Gramm. Oliver ist ein ganz normaler Neugeborener – und doch eine Sensation, deretwegen Journalisten seinerzeit tagelang die Erlanger Klinik belagert hatten: Oliver ist der Beweis dafür, dass deutschen Medizinern erstmals eine künstliche Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers gelungen ist.

Der im April 2005 verstorbene Erlanger Frauenarzt und Reproduktionsmediziner Prof. Dr. Siegfried Trotnow hatte mit seinem Team, dem Spezialisten vieler verschiedener Fachrichtungen wie der Tiermediziner Professor Dr. Safaa Al-Hasani und die Biologin Dr. Tatjana Kniewald angehörten, entscheidend dazu beigetragen, dass sich die In-vitro-Fertilisation in Deutschland rasch etablieren konnte und Zehntausende ungewollt kinderloser Frauen neue Hoffnung schöpfen konnten. Dabei halfen dem Wissenschaftlerteam die umfangreichen Vorarbeiten, die der Erlanger Gynäkologe Professor Dr. Klaus-Georg Bregulla schon in den 60-er Jahren durchgeführt hatte, lange bevor 1978 in England Louise Brown, das weltweit erste Retortenbaby, geboren wurde. Diese frühen Forschungen verschafften dem Erlanger Team einen entscheidenen Vorsprung vor den anderen Forschergruppen, die in Deutschland ebenfalls auf diesem Gebiet arbeiteten.

Dabei musste die Forschung an der Methode zur künstlichen Befruchtung anfangs viele Widerstände überwinden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft zum Beispiel hatte zwischen 1969 und 1981 alle Anträge auf finanzielle Förderung der Arbeiten abgelehnt. „Kontraproduktiv waren sicherlich auch einige Kollegen in der Klinik, die uns für verrückt hielten, und das gelegentlich die jüngeren Team-Mitglieder spüren ließen“, erinnerte sich Trotnow später.

Nach dem ersten großen Erfolg wurde die Methode der In-Vitro-Fertilisation rasch verfeinert und ist heute eines der Standardverfahren in der Reproduktionsmedizin, das in über 100 Behandlungszentren in Deutschland angewandt wird. Seit der Geburt des ersten Retortenbabys sind in Deutschland fast 100.000 Kinder nach einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen. Allerdings werden seit der Gesundheitsreform von 2003 die Kosten für eine solche Behandlung nur noch zur Hälfte von den Krankenkassen übernommen. Hierdurch nahm die Zahl der hilfesuchenden Personen, die zuvor stetig angestiegen war, erstmals ab und ging von 80.000 Behandlungen im Jahr 2003 auf 40.000 im Jahr 2004 zurück.

Nachdem die künstliche Befruchtung ihren Weg in die Praxis gefunden hat und man damit laut Klinikdirektor Prof. Dr. Matthias W. Beckmann „jetzt Paaren helfen [kann], deren Behandlung vor 30 Jahren kaum denkbar war“, suchen die Reproduktionsforscher an der Erlanger Universitätsklinik inzwischen nach einem Weg, der es jungen krebskranken Frauen ermöglichen soll, eigene Kinder zu bekommen. „Diese Frauen müssen bisher oft auf eigenen Nachwuchs verzichten, weil die Behandlung sie zwar geheilt hat, die Eierstöcke aber durch die nötigen Medikamente auf Dauer geschädigt wurden,“ sagte Professor Beckmann. Wie Privatdozent Dr. Dittrich aus dem Forscherteam erklärte, entnimmt man dazu den Frauen vor der Krebstherapie Eierstockgewebe. Dieses Gewebe wird eingefroren und nach Beendigung der Therapie retransplantiert. Da Krebsbehandlungen bei jungen Menschen immer häufiger erfolgreich verlaufen, rechnet Dr. Dittrich mit einem zunehmenden Bedarf an diesem Verfahren. In der Erlanger Gewebedatenbank warteten Ende 2006 schon 100 Gewebeproben darauf, ihren Besitzerinnen wieder eingepflanzt zu werden. Weltweit konnten durch diese Methode aber bisher nur zwei Schwangerschaften herbeigeführt werden.

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  • Portal:Medizinforschung

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March 27, 2007

Siemens-Vorstandsmitglied Johannes Feldmayer verhaftet

Siemens-Vorstandsmitglied Johannes Feldmayer verhaftet

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Artikelstatus: Fertig 22:11, 27. Mär. 2007 (CEST)
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Das Siemens-Forum in Erlangen

Nürnberg / Erlangen (Deutschland), 27.03.2007 – Am heutigen Morgen wurde Johannes Feldmayer, ein Mitglied des Zentralvorstands von Siemens AG, verhaftet. Dem Manager wird Untreue vorgeworfen, da er einen Auftrag für eine Beraterfirma unter Leitung von Wilhelm Schelsky unterschrieben hat. Schelsky ist Vorsitzender der Arbeitnehmerorganisation AUB und hatte keine entsprechende Gegenleistung erbracht. Er wurde bereits Mitte Februar 2007 verhaftet. Darüber hinaus haben Durchsuchungen der Standorte in Nürnberg und Erlangen stattgefunden.

Weiter besteht seitens der Staatsanwaltschaft der Verdacht, das die AUB als unabhängige Gewerkschaft verdeckt mitfinanziert wurde. Damit habe die Siemensführung eine Konkurrenzorganisation zur IG Metall fördern wollen.

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November 24, 2006

Siemens erhält Großauftrag aus Argentinien

Siemens erhält Großauftrag aus Argentinien

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Artikelstatus: Fertig 16:20, 24. Nov. 2006 (CET)
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Buenos Aires (Argentinien) / Erlangen (Deutschland), 24.11.2006 – Ein Konsortium, geführt von der Siemens Power Generation (PG), einem Tochterunternehmen der Siemens AG, hat zwei Großaufträge im Wert von insgesamt 1,6 Milliarden US-Dollar zum Bau zweier Kraftwerke in Argentinien erhalten. Das Unternehmen aus Erlangen hat sich letztendlich gegen die beiden Konkurrenten Alstom SA aus Frankreich und der japanischen Mitsubishi Corp. durchgesetzt.

Bis zum Jahr 2008 sollen die beiden Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils ungefähr 830 Megawatt in Timbúes, in der Nähe der Millionenstadt Rosario, und in Campana, in der Provinz Buenos Aires entstehen. Der Auftrag enthält den Bau der beiden Gas- und Dampfturbinen Kraftwerke. Dafür liefert Siemens zwei Gasturbinen des Typs SGT5-4000F, eine SST-5000 Dampfturbine, das Leittechniksystem SPPA-T3000, die komplette Elektrotechnik und einen Abhitzedampferzeuger. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Wartung der beiden Kraftwerke für eine Laufzeit von zehn Jahren übernehmen.

Die beide Anlagen sind Teil des nationalen Energieplans aus dem Jahr 2004. Argentinien verfügt momentan über eine installierte Kraftwerksleistung von 24.000 Megawatt, und die Wirtschaft, welche in den letzten drei Jahren durchschnittlich bei etwa neun Prozent wuchs, verlangt Strom, um den Bedarf, der bis 2015 auf 38.000 Megawatt ansteigen soll, zu decken. Die beiden geplanten Kraftwerke der unabhängigen Stromerzeuger Termoeléctrica Manuel Belgrano S.A. und Termoeléctrica José de San Martín S.A. sollen im Frühjahr 2009 mit voller Leistung den Betrieb aufnehmen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Energiepolitik
  • Portal:Südamerika
  • Portal:Siemens

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November 15, 2006

Razzia bei Siemens Erlangen und München

Razzia bei Siemens Erlangen und München

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München / Erlangen (Deutschland), 15.11.2006 – Im Rahmen von Ermittlungen wegen Veruntreuung von Firmengeldern und Bestechung durchsuchten am Mittwoch, den 15. November etwa 200 Polizeibeamte, Steuerfahnder und Staatsanwälte über 30 Bürohäuser an den Siemensstandorten München und Erlangen sowie diverse Privatwohnungen von hochrangigen Mitarbeitern, um gegebenenfalls Unterlagen sicherzustellen. Die groß angelegte Razzia sollte den Verdacht bestätigen, dass Angestellte des Konzerns im großen Stil Siemensvermögen veruntreut haben sollen, um Bestechungsgelder an mögliche Auftraggeber zu zahlen. Der Geldtransfer soll zum Teil über Auslandskonten in der Schweiz abgewickelt worden sein.

Themenverwandte Artikel

  • Siemens-Schmiergeldskandal weitet sich aus (20.11.2006)

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April 17, 2006

Siemens fertigt Reisezugwagen für Israel

Siemens fertigt Reisezugwagen für Israel

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Artikelstatus: Fertig 21:21, 17. Apr. 2006 (CEST)
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München / Erlangen (Deutschland), 17.04.2006 – 86 Reisezugwagen im Wert von 125 Millionen Euro wird Siemens Transportation Systems nach Israel liefern. Diesen Großauftrag vermeldete die Siemens Transportation Systems (TS) am Donnerstag, den 30. März. Eine Option von weiteren 585 Waggons wurde auch noch ausgesprochen, bis Mitte 2009 sollen alle Exemplare ausgeliefert sein. Hans M. Schabert, TS-Bereichsvorstandsvorsitzender, sprach im Zusammenhang mit dem Auftrag von einer weltweiten Anerkennung als Systemlieferant für Bahnindustrie.

Welche in Deutschland ansässigen Unternehmen sind nun noch auf dem Weltmarkt aktiv? Fast die Hälfte des Umsatzes mit Fahrzeugen und Infrastrukturtechnik wird mittlerweile im Ausland gemacht. Nach Angaben des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland waren es 2003 schon 42 Prozent. Fast 100 Unternehmen sind in dem Lobbyverband Mitglied, darunter Namen wie EADS, Thyssen Krupp und der deutsche Unternehmenszweig des Schweizer Riesen Stadler. In Berlin-Pankow und Weiden unterhält das Schweizer Unternehmen zwei Werke.

Einer der ganz Großen ist auch die kanadische Firma Bombadier, die in Berlin ihre Europazentrale hat. In einer Eigendarstellung auf ihrer Website bezeichnet sie sich als das Unternehmen, welches in der Welt eines der vollständigsten Produktportfolios im Bereich von Schienenfahrzeugen hat. Von U-Bahn-Wagen über Lokomotiven bis zu Hochgeschwindigkeitszügen produziere und liefere man alles.

Im Bereich der Antriebstechnik liegt die Firma MTU aus Friedrichshafen weit vorne. Das Unternehmen behauptet von sich selbst: „Wir zählen zu den führenden Anbietern von Antriebstechnologien für Schienenfahrzeuge.“

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November 21, 2005

AKH-Delegiertenversammlung 2005 in Erlangen abgehalten

AKH-Delegiertenversammlung 2005 in Erlangen abgehalten

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Erlangen (Deutschland), 21.11.2005 – Vom 18. bis zum 20. November 2005 trafen sich zirka 60 hauptamtliche und ehrenamtliche Mitglieder aus 27 katholischen Studenten- und Hochschulgemeinden in Erlangen zur jährlichen Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH). Die Delegiertenversammlung fand in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) in Erlangen statt.

Infostand der KSG Ilmenau zum Wintertreffen

Für früh Angereiste gab es schon am Freitagnachmittag, gemeinsam mit einem ehemaligen Geschichtsstudenten die Möglichkeit die Neustadt von Erlangen zu erkunden. Nach dem gemeinsamen Abendbrot referierte Prof. Dr. Peter Hess kurz zum Thema „Christlicher Glaube und berufliches Handeln – Wie bringe ich das zusammen?“ Er ist heute einerseits Prorektor an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg und sitzt andererseits auch in der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche Bayern. Die markantesten Erlebnisse, wo ihm seine christliche Moralvorstellung Fragen aufwarf, kamen aus drei Bereichen. Zum einen wurde ihm früher einmal ein Job angeboten, das voll automatische Lenksystem einer militärischen Rakten mitzuentwickeln, was er aber ablehnte. Dafür arbeitete er später bei Siemens und dann an der Fachhochschule in Nürnberg. Auch hier wurde er oft vor Probleme gestellt.

Nach dem Vortrag wurde der Vorstand seitens der Delegierten entlastet. Dabei kamen vor allem Diskussionen in Hinblick auf die Arbeit der AKH zum Weltjugendtag in Köln und Bonn auf. Auch ist das Projekt, die Fachhochschul-Studenten mehr in das Leben der Studentengemeinden einzubinden, gescheitert. Zusätzlich wurde die schlechte Kommunikation zwischen den Hochschulgemeinden und der AKH stark kritisiert.

Am Samstag Morgen wurde eine Gruppenarbeit unter dem Thema „Wissenschaft(s)glaube“ angeboten. Hierbei sammelten sich die Teilnehmer in den Gruppen „Technik“, „Naturwissenschaft“, „Wirtschaft“, „Sozialwissenschaft“ und „Theologie“ und diskutierten darüber, wie stark man in welchen Bereichen als Christ auf Konflikte stößt und in wieweit man dafür selbst verantwortlich gemacht werden kann. In den Gruppen haben zum Anfang Berufstätige aus den jeweiligen Fachrichtung einen Einstieg gegeben.

Die Gruppe Technik war sehr stark der Meinung, es sei heutzutage schwierig, den Techniker für Waffen oder Unfälle verantwortlich zu machen. Die Grundlagenforschung wird oft vom Wissenschaftler getätigt, der Markt entscheidet dann, was vom Techniker weiterentwickelt und gebaut werden soll. Oft kann man als Techniker auch nicht sagen: „Wenn ich’s nicht baue, wird es nicht gebaut“. Darum sollte man eher sagen, wenn ich mein Fachwissen einbringe, wird es wenigstens so präzise gebaut, dass kein unnötiger Kolateralschaden entsteht. Zusätzlich wurde die Frage gestellt, wieviel Moral denn gut sei. Sollte der Arbeitslose Familienvater den Job nicht annehmen, dann wird ihm das Arbeitslosengeld gekürzt und die Chance nochmal ein Jobangebot zu bekommen wird auch eventuell gering sein. Nach eine Kaffeepause kam darauf zu sprechen, inwieweit die Ethik in den Technischen Studiengängen in Deutschland vertreten ist. Dabei wurde festgestellt, dass einige Hochschulen selber Vorlesungen dazu anbieten und an einigen die Vereine und Hochschulgemeinden dafür zuständig sind. Oftmals wurde auch kritisiert, dass es schwierig ist, Technikern etwas von Ethik beizubringen, da es starke Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Technikern und Sozialwissenschaftlern gibt.

Neuer Vorstand. Zusätzlich der Studentenpfarrer der KHG Erlangen, Harald Kreßmann (links) und zwei Vertreter des Forums Hochschule und Kirche Willi Junkmann (ganz links) und Tobias Nowesky (2. v.r. h.). Es fehlt Andreas Ihm aus Augsburg.

Am Nachmittag wurde der Regularienteil weiter abgehandelt. Es gab Grußworte der Bundes-ESG, welche durch Sabine Rühmland aus Berlin auf der Delegiertenversammlung vertreten war. Des weiteren richtete Dr. Bruno Kurth aus Bonn, der erste Vorsitzende des Forums Hochschule und Kirche seine Grüße von diesem aus. Das Forum ist der Dachverband aller Hochschularbeit der Katholischen Kirche in Deutschland. Des weiteren gab es die Berichte aus den einzelnen Ausschüssen und der Ausschuss Lobbyarbeit wurde wieder einstimmig für ein Jahr eingesetzt. Außerdem wurde der neue Vorstand der AKH gewählt. Als neuer und alter Vorstandvorsitzender wurde Florian Schulz, ein Theologiestudenten aus Münster gewählt. Zu guter Letzt haben einige Delegierte zwei Anträge gestellt. Zum einen wurde dem Vorstand nocheinmal explizit auf dem Weg gegeben, die Kommunikation zwischen dem Vorstand und den Gemeinden zu verbessern. Der zweite Antrag wurde dagegen abgelehnt. Er beinhaltete die Diskussion um eine Namensänderung der AKH, zu einem namen ähnlich der Bundes-ESG, damit er für sich sprechen würde.

Abendliche Disko in der KHG Erlangen

Am Abend fiel leider das Stück der internationalen Schauspielgruppe zum Thema „Gleis 9 3/4“ aus. Dafür wurde wieder Musik durch Tobias Weber aus Köln aufgelegt und die KHG Erlangen versorgte die Delegierten mit verschiedenen Getränken.

Der Sonntag begann mit einem Festvortag von Dr. Florian Schuller. Er war einmal Studentenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg. Später agierte er als Geistlicher Rektor des Cusanuswerkes und heute ist er Rektor der katholischen Akademie in Bayern. Florian Schuller refferierte über das Thema „Einsamkeit und Nüchternheit, unter anderem. Thesen zur Spirituellen Einübung des Christentums für postmoderne Studierende“. Dabei ging er zum einen auf die geschichtliche Entwicklung des Chistentums nach der Reformation ein. Der zweite Teil handelte dagegen über die geistige Entwicklung der Katholischen Hochschulgemeinden in Deutschland, auch gegenüber der Kirche selbst.

Beendet wurde die Sitzund durch einen feierlichen Gottesdienst in der Kapelle der KHG Erlangen. Außerdem lud man die Delegierten zum Wintertreffen der AKH in Ilmenau, sowie zur nächsten Delegiertenversammlung nach Magdeburg ein.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.

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