WikiNews de

June 28, 2006

Passagierflugzeug in Nürnberg von Landebahn abgekommen

Passagierflugzeug in Nürnberg von Landebahn abgekommen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:19, 28. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Nürnberg (Deutschland), 28.06.2006 – Auf dem Flughafen Nürnberg ist am Mittwochmorgen eine 50-sitzige Passagiermaschine kurz vor 09:00 Uhr seitlich von der Landebahn abgekommen und auf einer angrenzenden Wiese zum Stillstand gekommen. Dabei handelt es sich um eine Maschine des brasilianischen Herstellers Embraer vom Typ „ERJ 145“ der deutschen Regionalfluggesellschaft Cirrus Airlines, die von Nürnberg nach Zürich unterwegs war. Die Maschine flog im Auftrag der Swiss.

Kurz nach dem Start um 08:24 Uhr setzte sich der Pilot mit dem Tower in Verbindung und meldete technische Probleme an Bord. Daraufhin kehrte das Passagierflugzeug wieder um. Im Cockpit hatte sich Rauch entwickelt. An Bord befanden sich 49 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Vorsorglich wurde Großalarm ausgelöst. 15 Minuten nach dem Notruf landete die knapp 30 Meter lange Maschine auf der Wiese. Die Flugzeuginsassen konnten die Maschine über die Treppe verlassen. Die Rettungskräfte mussten nicht eingreifen. Es wurde niemand verletzt. Der Flughafen Nürnberg war eine Stunde gesperrt, und zwei Lufthansa-Flüge mussten gestrichen werden.

Für die Ermittlungen zur Klärung des technischen Defekts hat sich die Flugunfallstelle des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig nach Nürnberg begeben.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 22, 2006

Toter Bussard landete im Hubschrauber

Toter Bussard landete im Hubschrauber – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Toter Bussard landete im Hubschrauber

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:56, 22. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Nürnberg (Deutschland), 22.02.2006 – Einen Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro verursachte heute Nachmittag gegen 15:00 Uhr ein Bussard.

Ein „Eurocopter AS 350“ einer privaten Firma wurde heute aus der Schweiz nach Nürnberg überführt. An Bord befanden sich der 53-jährige Pilot und zwei Besatzungsmitglieder. Kurz vor dem Flughafen Nürnberg durchschlug ein Bussard die Plexiglasscheibe des Cockpits. Dieser war sofort tot.

Obwohl sich der Vorfall in einer Höhe von rund 2.500 Fuß beziehungsweise etwa 800 Meter ereignete, konnte der Pilot den Hubschrauber noch sicher auf dem Flughafen Nürnberg landen. Alle Personen an Bord blieben unverletzt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 25, 2005

Nürnberger Flughafen: Cessna kippt nach Landung

Nürnberger Flughafen: Cessna kippt nach Landung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 00:15, 26. Sep. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Nürnberg (Deutschland), 25.09.2005 – Nach einer Landung auf dem Nürnberger Flughafen kippte am Sonntagnachmittag um 16:00 Uhr ein Kleinflugzeug zur Seite. Die Maschine des Typs „Cessna 210“ mit zwei Personen an Bord hatte zuvor nach dem Start in Egelsbach Fahrwerksprobleme gemeldet. Ursprünglich war der Pilot nach Coburg unterwegs, er entschloss sich jedoch zu einer Notlandung auf dem Flughafen in Nürnberg, die ihm nach mehreren Überflügen auch sicher gelang. Erst als die Maschine nur noch langsam ausrollte, kippte sie um und fiel auf die Tragfläche.

An der Maschine entstand durch das Umkippen Sachschaden, die Insassen blieben unverletzt, die Ursache des Fahrwerkschadens steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Feststellung des technischen Defekts wurden von den Behörden aufgenommen. Der Flugbetrieb am Nürnberger Flughafen lief unverändert weiter.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 25, 2004

Ermittlungen über Todesflug eingestellt

Ermittlungen über Todesflug eingestellt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Piper Cheyenne

Nürnberg / Erlangen (Deutschland), 25.12.2004 – Die Ermittlungen über den Todesflug, bei dem am 5. Mai 2001 der Unternehmer Prof. Dr. Max Schaldach ums Leben kam, wurden nach 3 ½ Jahren ergebnislos eingestellt. Der damals 68-jährige Gründer der Firma Biotronik GmbH mit Sitz in Erlangen galt als erfahrener Pilot. Er saß selbst am Steuer seines Flugzeuges, einer Piper-Cheyenne, als es nach wenigen Minuten und sechs Kilometern Flugstrecke über dem Erlenstegener Forst 800 Meter abseits des Nürnberger Flughafens und nur 100 Meter neben einer Autobahnanschlußstelle abstürzte. Die Maschine war unmittelbar nach dem Start mit zirka 280 Knoten fast senkrecht in die Höhe gerast, dann aus 500 Metern Höhe steil nach unten gestürzt und komplett ausgebrannt.

Seit damals lief ein Ermittlungsverfahren über die Absturzursache. Kriminalisten und Flugingenieure der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen aus Braunschweig forschten über die Gründe nach. In Fachkreisen konnte das „sehr ungewöhnliche Höhenprofil“ nach dem Start nicht geklärt werden. Im Dezember 2004 wurde nun die Einstellung der Ermittlungen ohne greifbare Ergebnisse bekannt gegeben. Die Ursache lässt sich im Nachhinein nicht mehr feststellen. Hinweise auf technische Mängel oder Manipulationen waren nicht zu finden. Auch gesundheitliche Probleme Schaldachs konnten bei der Obduktion nicht festgestellt werden.

Der Absturz von Schaldach hat in Nürnberg für großes Aufsehen gesorgt. Zum einen ist wenige Monate zuvor, am 8. Februar 2001, ein italienischer Learjet neben dem unmittelbar an den Flughafen grenzenden Vorort Nürnbergs, Kraftshof, im Wald bei einer mißglückten Notlandung zerschellt. Anders als im Fall Schaldach konnte damals die Absturzursache ermittelt werden.

Zum anderen war der Absturz Schaldachs nicht das einzige Flugunglück, das Personen aus seinem Unternehmen getroffen hat. Zwei Jahre vor Schaldachs Unfall war einer seiner Geschäftsführer ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Nürnberger Flughafens beim Landeanflug abgestürzt. Ein Zusammenhang mit dem Unglück vom Mai 2001 wurde nicht festgestellt. Ein weiteres Flugzeug aus dem Besitz Schaldachs, welches zur gleichen Zeit in einer Flughalle in Berlin geparkt war, stürzte ebenfalls im Mai 2001 ab, jedoch nicht im Luftraum Nürnberg sondern über Afrika. Auch bei diesem Absturz waren keine technischen Mängel erkennbar.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.