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July 7, 2006

Hubschrauberabsturz in Niestetal: Pilot weiterhin im Koma

Hubschrauberabsturz in Niestetal: Pilot weiterhin im Koma

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Artikelstatus: Fertig 18:07, 7. Jul. 2006 (CEST)
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Niestetal (Deutschland), 07.07.2006 – Der 46-jährige Pilot, der mit seinem Hubschrauber Agusta A 109 C am 20. März im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule in einen Vorgarten stürzte, befindet sich nach wie vor im Koma. Er wurde mittlerweile von einer Kasseler Klinik nach Wien überführt. Sein Zustand ist weiterhin „unverändert ernst“.

Nach Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) in Braunschweig sind die Ermittlungen zu dem Unfall vor dreieinhalb Monaten abgeschlossen. Der Abschlussbericht über die Unglücksursache ist derzeit in Bearbeitung, ein genauer Zeitpunkt für die Veröffentlichung liegt jedoch noch nicht vor. Bei einem ersten Vorabbericht im Mai 2006 wurde bereits erwähnt, dass die Maschine wegen Treibstoffmangels abstürzte. Ob die BFU in dem Abschlussbericht Aussagen zu einem Fehlverhalten des Piloten oder der Mitarbeiter des Flughafens Kassel-Calden machen wird, ist ebenfalls noch unklar.

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June 28, 2006

Passagierflugzeug in Nürnberg von Landebahn abgekommen

Passagierflugzeug in Nürnberg von Landebahn abgekommen

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Artikelstatus: Fertig 21:19, 28. Jun. 2006 (CEST)
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Nürnberg (Deutschland), 28.06.2006 – Auf dem Flughafen Nürnberg ist am Mittwochmorgen eine 50-sitzige Passagiermaschine kurz vor 09:00 Uhr seitlich von der Landebahn abgekommen und auf einer angrenzenden Wiese zum Stillstand gekommen. Dabei handelt es sich um eine Maschine des brasilianischen Herstellers Embraer vom Typ „ERJ 145“ der deutschen Regionalfluggesellschaft Cirrus Airlines, die von Nürnberg nach Zürich unterwegs war. Die Maschine flog im Auftrag der Swiss.

Kurz nach dem Start um 08:24 Uhr setzte sich der Pilot mit dem Tower in Verbindung und meldete technische Probleme an Bord. Daraufhin kehrte das Passagierflugzeug wieder um. Im Cockpit hatte sich Rauch entwickelt. An Bord befanden sich 49 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Vorsorglich wurde Großalarm ausgelöst. 15 Minuten nach dem Notruf landete die knapp 30 Meter lange Maschine auf der Wiese. Die Flugzeuginsassen konnten die Maschine über die Treppe verlassen. Die Rettungskräfte mussten nicht eingreifen. Es wurde niemand verletzt. Der Flughafen Nürnberg war eine Stunde gesperrt, und zwei Lufthansa-Flüge mussten gestrichen werden.

Für die Ermittlungen zur Klärung des technischen Defekts hat sich die Flugunfallstelle des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig nach Nürnberg begeben.

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Munich Airlines: Probleme vor dem Erstflug

Munich Airlines: Probleme vor dem Erstflug

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Artikelstatus: Fertig 21:06, 28. Jun. 2006 (CEST)
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München (Deutschland), 28.06.2006 – Kunden der Munich Airline mussten Verzögerungen in ihrem Zeitplan durch Umbuchung auf andere Fluglinien in Kauf nehmen. Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) hat der Munich Airlines bis zum 1. Juli die Betriebszulassung entzogen.

Die ersten Passagiere mussten auf Umwegen zu ihrem Ziel auf den Bermudas gelangen. Sie wurden auf andere Airlines aus London und den Vereinigten Staaten umgebucht. Bis Ende Juni darf die Airline nicht fliegen. Der Eigentümer macht das Luftfahrtbundesamt dafür verantwortlich, diese besitze eine langsame Bürokratie. Das LBA wies alle Vorwürfe zurück. Fristen und Formalia seien von der Airline missachtet worden.

Im Frühjahr plante der Münchener Thomas Grothe, mit einer alten Tristar der „Sky Gate International Aviation“ zu fliegen. Doch Grothe musste umdisponieren, weil massive Sicherheitsbedenken aufgetreten waren. Die Tristar der „Sky Gate International Aviation“ wurde in die „Schwarze Liste“ der EU aufgenommen. Dann sollte seine Airline mit einer Boeing 767-200ER (Baujahr 1986) fliegen. Diese Maschine ist mit 90 First- beziehungsweise Business-Class-Sitzen ausgestattet. Zuvor war die Boeing als Regierungsjet in Kamerun im Einsatz. Aus noch ungeklärten Gründen entschied sich Munich Airlines letztendlich, einen Airbus A319 LR der italienischen Fluggesellschaft Eurofly einzusetzen. Er soll jetzt einmal die Woche, samstags, zu den Bermudas starten.

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June 27, 2006

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in der Nähe von Worpswede

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in der Nähe von Worpswede

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Artikelstatus: Fertig 19:29, 27. Jun. 2006 (CEST)
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Worpswede (Deutschland), 27.06.2006 – Am Abend des 13. Juni 2006 stürzte in der Nähe von Worpswede ein Kleinflugzeug ab. An Bord befanden sich der 50-jährige Pilot und sein Neffe, welcher noch im Teenageralter war. Die Maschine war um 19:12 Uhr vom Hüttenbuscher Flugplatz aus gestartet und stürzte kurz danach brennend auf eine Grünfläche in der Nähe des Startplatzes. Eine Chance zur Notlandung bestand nicht, da das Flugzeug vor dem Absturz ins Trudeln geraten war. Beide Insassen waren sofort tot.

Als Unglücksursache nannte die Polizei den Abbruch von Tragflächenteilen. Warum es dazu kam, wird derzeit durch das Luftfahrt-Bundesamt ermittelt.

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April 11, 2006

Woche „Drei“ nach dem Hubschrauberabsturz in Niestetal

Woche „Drei“ nach dem Hubschrauberabsturz in Niestetal

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Artikelstatus: Fertig 23:34, 11. Apr. 2006 (CEST)
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Niestetal (Deutschland), 11.04.2006 – Am 20. März stürzte im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma ab.

Drei Wochen nach dem Unglück befindet sich das Wrack der Agusta A 109 C noch immer in Kassel in einer Halle der dortigen Polizeidienststelle. Erste Untersuchungen unmittelbar nach dem Absturz wiesen auf Treibstoffmangel beim abgestürzten Hubschrauber hin. Schriftlich soll laut Angaben der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen in Braunschweig ein erster vorläufiger Ergebnisbericht noch im April der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Der 46-jährige österreichische Pilot der Unglücksmaschine liegt nach wie vor im künstlichen Koma im Klinikum Kassel.

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March 29, 2006

Erste Details zum Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön bekannt

Erste Details zum Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön bekannt

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Artikelstatus: Fertig 13:31, 29. Mrz. 2006 (CEST)
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Rantzau (Deutschland), 29.03.2006 – In der Nähe des schleswig-holsteinischen Ortes Rantzau im Landkreis Plön ist am Freitagnachmittag, den 24. März ein Sportflugzeug vom Typ „Aquila A 210“ mit der Kennung D-EAIZ abgestürzt. Am Montag danach gab die zuständige Polizeidienststelle erste Informationen zu dem Absturz bekannt.

Demnach gehörte die Maschine dem Sportclub „Airbus-Motorfluggruppe e.V.“, dessen Standort der Flughafen Hamburg-Finkenwerder ist. Der Absturz ereignete sich rund 70 Kilometer von Finkenwerder entfernt. Bei den Insassen handelt es sich um den 38-jährigen Gunnar T. aus Hamburg und den 25-jährigen Daniel M., einen Kanadier, der in Hamburg wohnte. Gunnar T. war Fluglehrer, beide Männer waren jedoch im Besitz einer gültigen Fluglizenz. Sie meldeten sich ordnungsgemäß bei der Flugkontrolle ab und gaben an, einen Flug in der Region Schleswig-Holstein unternehmen zu wollen. Die voraussichtliche Flugdauer gaben beide mit etwa einer Stunde an.

Gestartet war die einmotorige Aquila A 210 um 12:01 Uhr in Finkenwerder. Ein Zeuge hatte die Maschine um 12:50 Uhr noch in der Nähe von Rantzau in der Luft gesehen. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Auffälligkeiten in der Flugweise und an der Maschine. Was zwischen 12:50 Uhr und 16:20 Uhr passiert ist, ist ebenfalls noch unklar. Bei der Funkleitstelle ging kein Notruf ein. Nach Angaben der Zeitschrift „Die Welt“ fiel in der Funkleitstelle niemandem auf, dass das Flugzeug auch drei Stunden nach der angekündigten Rückkehr noch nicht in Finkenwerder eingetroffen war. Gefunden wurde die Maschine um 16:20 Uhr zufällig von einem Waldarbeiter auf einem abseits gelegenen Feld. Der Mann alarmierte umgehend die Rettung.

Die beiden Toten befinden sich momentan in der Rechtsmedizin in Kiel. Die Obduktion ist für Dienstag vorgesehen. Die Ursache für den Absturz ist derzeit noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Kiel hatte das Flugzeugwrack am Freitag Abend nach der Bergung durch das THW zu Ermittlungszwecken beschlagnahmt. Das Bundesamt für Luftsicherheit aus Braunschweig untersucht derzeit den Motor der Maschine, den Flugzeugtorso hat die Kripo in Verwahrung. Bisher gibt es noch keine Erkenntnisse, ob technische Gründe oder menschliches Versagen der Grund für den Absturz waren.

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  • Zwei Tote bei Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön (26.03.2006)

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March 26, 2006

Zwei Tote bei Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön

Zwei Tote bei Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön

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Artikelstatus: Fertig 20:07, 26. Mrz. 2006 (CEST)
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Rantzau (Deutschland), 26.03.2006 – In der Nähe des schleswig-holsteinischen Ortes Rantzau im Landkreis Plön ist am Freitagnachmittag ein einmotoriges Sportflugzeug vom Typ „Aquila A 210“ abgestürzt. Die Polizei in Kiel hat den Flugzeugtyp mit „DEMONA“ angegeben, dies trifft jedoch nicht zu. Der NDR spricht von einem Flugzeug des Typs „Super Dimona“ des Herstellers Diamond Aircraft.

An Bord befanden sich zwei Personen, beide kamen bei dem Absturz ums Leben. Nach ersten Vermutungen der Polizei sind die 24 und 38 Jahre alten Männer in Hamburg gestartet. Die Maschine gehörte laut Polizeiangaben vermutlich einem Hamburger Luftsportverein. Nähere Informationen über die Toten und den Zielort des Fluges sind der Polizei zwar bekannt, wurden aber noch nicht an die Öffentlichkeit übermittelt.

Am Boden gab es keine Verletzten. Die Maschine schlug auf unbebautem Gebiet auf freiem Feld rund einen Kilometer vom Ort Rantzau entfernt auf. Wann sich der Absturz genau ereignete, ist nicht bekannt. Gefunden wurde das Flugzeug gegen 16:20 Uhr von einem Waldarbeiter. Er alarmierte die Rettung. Die Maschine wurde beim Aufprall völlig zerstört.

Insgesamt waren Freiwillige Feuerwehren aus drei Ortschaften sowie acht Polizeiwagen, vier Sanitätsfahrzeuge und ein Notarzt angerückt. Die Bergung der Toten übernahm am Abend das Technische Hilfswerk unter Zuhilfenahme einer Flutlichtanlage. Sie wurden noch am Freitag in die Kieler Rechtsmedizin überführt.

Die Unglücksursache wird derzeit ermittelt. Dazu wurden bereits die zuständige Kriminaldienststelle sowie das Bundesamt für Luftsicherheit aus Braunschweig eingeschaltet. Dabei soll auch geklärt werden, ob der Pilot eine Notlandung versuchte, die nicht funktioniert hatte.

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March 23, 2006

Hubschrauberabsturz in Kassel weiterhin rätselhaft

Hubschrauberabsturz in Kassel weiterhin rätselhaft

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Artikelstatus: Fertig 17:57, 23. Mrz. 2006 (CET)
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Niestetal (Deutschland), 23.03.2006 – Am Montagmittag ist im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma abgestürzt. Auch einen Tag nach dem Absturz ist die Unglücksursache unbekannt. Der 46-jährige Pilot befindet sich nach wie vor in Lebensgefahr.

Wie die Polizei mittlerweile bekannt gab, gehörte der verunglückte Hubschrauber vom Typ „Agusta A 109 C“ der Firma „Sky Liner Helikopter Service“ aus Linz. Er sollte nach Venezuela überführt werden. Dort wartete sein Käufer auf ihn.

Flugexperten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen hatten noch am Montagnachmittag die Überreste der Maschine untersucht und konnten den Defekt dabei nicht lokalisieren. Der Hubschrauber wurde am Montagabend um 20:40 Uhr nach Kassel geschleppt. Dort wird er in einer Halle aufbewahrt. Nachdem die ersten Untersuchungen zu keinem Ergebnis geführt haben, müssen möglicherweise Teile des Wracks oder die gesamten Überreste nach Braunschweig transportiert werden.

Dass noch am Montagabend Drogenspürhunde der Polizei an der Unfallstelle eingesetzt wurden, begründete die Polizei damit, dass der Hubschrauber über die Grenze aus dem Ausland nach Deutschland geflogen sei.

Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen muss neben dem Defekt der Maschine auch klären, ob der Pilot richtig gehandelt hat. Er war weitergeflogen, obwohl er den Defekt der Maschine bemerkt hatte. Dies geht daraus hervor, dass er während des Fluges seine drei Passagiere im Alter von 20, 31 und 52 Jahren bei einem nicht geplanten Zwischenstopp am Hohen Meißner in Thüringen aussteigen ließ.

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March 19, 2006

Erneuter Flugunfall auf dem Flugplatz Schönhagen

Erneuter Flugunfall auf dem Flugplatz Schönhagen

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Artikelstatus: Fertig 15:10, 19. Mrz. 2006 (CET)
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Trebbin (Deutschland), 19.03.2006 – Am Montagmittag, den 6. März, hat sich auf dem Flugplatz Schönhagen in der Nähe der Stadt Trebbin ein Flugunfall ereignet. Der Alarm bei der Polizei ging um 12:07 Uhr ein. Verursacher des Unfalls war eine 22-jährige Frau, die seit den Morgenstunden Flugunterricht mit einer zweisitzigen Maschine vom Typ „Aquila A 210“ nahm.

Sie befand sich mit einem Kleinflugzeug alleine auf einer angemeldeten Übungsstunde. Ihr Fluglehrer begleitete sie in einer anderen Maschine. Gegen 12:00 Uhr kamen beide zum Flugplatz zurück. Der Fluglehrer landete zuerst. Danach setzte die Schülerin zur Landung an. Dabei raste ihr Flugzeug über die Piste hinaus und durchbrach die Umzäunung des Flugplatzes. Außerhalb des Flughafens kam die Maschine zum Stehen.

Am Flugzeug entstand nach Angaben der zuständigen Polizeidienststelle bei der Bruchlandung großer Sachschaden. Der Tank wurde beschädigt, so dass rund 40 Liter Kerosin ausliefen. Die Feuerwehr musste anrücken um es zu beseitigen. Die Höhe des Schadens wurde etwa mit 100.000 Euro benannt. Experten haben bereits von Totalschaden gesprochen. Die Flugschülerin kam ohne Verletzungen davon. Die Bergungsarbeiten dauerten bis 13:30 Uhr.

Zur Ermittlung der Unglücksursache wurde das Bundesluftfahrtamt aus Braunschweig eingeschaltet. Der Geschäftsführer des Flugplatzes gab an: „Die Maschine der Flugschülerin war offenbar zu schnell. Die Maschine setzte zu spät auf, rollte durch zwei Gräben und blieb in einem Absperrzaun hängen. Das Bugrad brach ab, ebenso eine Tragfläche.“

Der Flugplatz Schönhagen weist pro Jahr 47.000 Starts und Landungen aus und zählt damit zu den belegtesten Flugplätzen im Osten Deutschlands. Nach dem Unfall hat der Bürgerverein “Schönhagen und Umgebung” eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Potsdam erstattet. Auf dem Flugplatz war es bereits des öfteren zu Zwischenfällen gekommen. Erst im November 2005 löste ein Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge auf diesem Flugplatz eine Strafanzeige aus. Die Bevölkerung sieht in den Unfällen eine Gefährdung der Bevölkerung. Die Ankläger werfen den Betreibern des Flugplatzes eine “eklatante Missachtung einfachster Sicherheitsvorkehrungen” vor. Auf dem Flugplatz sind Starts und Landungen unter dem Motto: „Fliegen ohne Flugleiter“ üblich. Das bedeutet, die Maschinen dürfen starten, auch wenn der Tower nicht besetzt ist. Allerdings war der Tower bei dem Unfall am 6. März besetzt, bei dem im November hingegen nicht. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat sich bisher zur Strafanzeige noch nicht geäußert.

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January 30, 2006

Motorenausfall zwingt zur Notlandung auf dem Acker

Motorenausfall zwingt zur Notlandung auf dem Acker

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Artikelstatus: Fertig 22:05, 30. Jan. 2006 (CET)
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Ziemetshausen (Bayern), 30.01.2006 – Ein Kleinflugzeug der Marke Bölkow musste am Montagnachmittag, den 23. Januar 2006 auf einem gefrorenen Acker in der Nähe von Ziemetshausen notlanden. Der Unglückort befand sich 400 Meter von Ortsrand entfernt. Das Flugzeug war mit zwei Personen besetzt, die beide unverletzt blieben. Sie waren auf dem Flughafen in Augsburg-Mühlhausen gestartet und wollten nach Memmingen fliegen. Warum der Motor in der Luft aussetzte, ist noch nicht geklärt und wird nun vom Luftfahrtbundesamt in Braunschweig untersucht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro, unter anderem wurde das Fahrwerk des Flugzeuges in Mitleidenschaft gezogen.

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