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January 27, 2007

Urteil im Hartz-Prozess: Bewährung und Geldstrafe

Urteil im Hartz-Prozess: Bewährung und Geldstrafe

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Artikelstatus: Fertig 12:06, 27. Jan. 2007 (CET)
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Peter Hartz

Braunschweig (Deutschland), 27.01.2007 – Der frühere Personalvorstand der Volkswagen AG Peter Hartz ist vom Landgericht Braunschweig vorgestern zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und der maximal möglichen Geldstrafe von 360 Tagessätzen – in diesem Fall 576.000 Euro – verurteilt worden. Nach Ansicht des Gerichts habe Hartz sich in 21 Fällen der Veruntreuung strafbar gemacht und dabei dem früheren Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert einen Betrag von rund 2,6 Millionen Euro zukommen lassen.

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August 11, 2006

Peter Hartz wurde 65 Jahre alt

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Peter Hartz wurde 65 Jahre alt

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Artikelstatus: Fertig 07:27, 11. Aug. 2006 (CEST)
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Braunschweig (Deutschland), 11.08.2006 – Der ehemalige Personalvorstand und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Peter Hartz, wurde vorgestern 65 Jahre alt. Bei VW war er seit dem 1. Oktober 1993.

Seinen Namen trägt die rot-grüne Reform auf dem deutschen Arbeitsmarkt, die Hartz-Reform. Getrübt ist sein 65. Geburtstag durch den größten VW-Skandal, den der Autohersteller jemals zu verzeichnen hatte. Derzeit läuft ein Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen Peter Hartz.

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October 7, 2005

Ermittlungsverfahren gegen Peter Hartz wegen Untreue

Ermittlungsverfahren gegen Peter Hartz wegen Untreue

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Braunschweig (Deutschland), 07.10.2005 – Gegen den Manager und ehemaligen Personalchef von VW, Peter Hartz, hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig im Rahmen ihrer Untersuchungen in der VW-Affäre ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue eröffnet. Heute wurden auch die Räumlichkeiten von Hartz bei VW durchsucht und mögliches Beweismaterial beschlagnahmt.

Noch am Mittwoch, dem 28. September, hieß es von der Staatsanwalt, nach einer sechsstündigen Vernehmung an diesem Tag bestehe weiterhin kein Anfangsverdacht wegen Untreue. Nun wurden seine Zeugenaussagen aber nochmals überprüft. Jetzt bestehe jedoch der Verdacht, Hartz könne von einem eventuellen Spesenbetrug Kenntnis gehabt beziehungsweise ihn gebilligt haben. Auch sein ehemaliger Arbeitskollege, der Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer, wurde wegen der Vorwürfe gegen Hartz nochmals vernommen.

Auf die VW-Aktie haben sich die Ereignisse bisher nicht niedergeschlagen. Börsenfachleute und Börsenkunden beziehen das Ermittlungsverfahren auf die Privatperson Hartz, nicht auf den VW-Konzern.

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July 9, 2005

VW-Affäre: Personalchef Hartz bietet Rücktritt an

VW-Affäre: Personalchef Hartz bietet Rücktritt an

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Wolfsburg (Deutschland), 09.07.2005 – Peter Hartz, VW-Personalvorstand, hat nach den schweren Vorwürfen in der Korruptions- und Schmiergeldaffäre um den Wolfsburger Autokonzern am gestrigen Freitag, dem 8. Juli, Konsequenzen gezogen und dem Aufsichtrat seinen Rücktritt angeboten. Er wolle damit weiteren Schaden vom Unternehmen abwenden.

In den letzten Tagen war bekannt geworden, dass dem VW-Betriebsrat auf Anweisung von Hartz ein Budget zur freien Verfügung bereit gestellt worden sein soll. Mit diesem Geld seien unter anderem Luxusreisen und Besuche bei Edel-Prostituierten gezahlt worden.

Der Aufsichtsrat hat sich bisher zu Hartz Rücktrittsangebot nicht geäußert. Noch Anfang des Monats hatte sich VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hinter Hartz gestellt. Christian Wulff, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, welches größter VW-Anteilseigner ist, und Mitglied im Aufsichtsrat, hingegen ließ verlauten, es würden weder für Peter Hartz noch für andere Persilscheine ausgestellt. Weiterhin äußerte er bei Sabine Christiansen, dass er den Rücktritt von Hartz auf der kommenden Aufsichtsratsitzung unterstützen wird.

Ins Rollen kam die Affäre nach Anschuldigungen gegen den ehemaligen Manager der tschechischen VW-Tochter Skoda Helmuth Schuster und einen seiner Mitarbeiter, Klaus-Joachim G., und den mittlerweile zurückgetretenen VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert.

Gemeinsam hätten sie über eigens gegründete Tarnfirmen in den letzten Jahren Aufträge von VW erschlichen und Firmengelder auf Privatkonten umgeleitet. Schuster habe unter anderem einen Betrag von drei Millionen Euro für die Zusage, eine Fabrik in Indien zu eröffnen, von einer indischen Provinzregierung erhalten. Das Verhalten des Betriebsrats bei strittigen Entscheidungen sei durch teuere Reisen und Besuche bei Prostituierten beeinflusst worden.

Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig nach einer Anzeige des VW-Konzerns. VW selbst hat eine lückenlose Aufklärung angekündigt und mit der internen Prüfung die Wirtschaftsprüfungsfirma KPMG beauftragt.

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