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July 29, 2007

Feuerwehrmann erliegt Verletzungen nach Unfall im Einsatz

Feuerwehrmann erliegt Verletzungen nach Unfall im Einsatz

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Veröffentlicht: 20:09, 29. Jul. 2007 (CEST)
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Steiermark

Kapfenberg (Österreich), 29.07.2007 – Ein 31-jähriger Taucher der Stadtfeuerwehr Kapfenberg erlag am Samstag, den 21. Juli seinen schweren Verletzungen. Diese hatte er sich bei der Suche nach einem Feuerwehrkameraden im obersteirischen Kindberg drei Tage zuvor zugezogen.

Der Mann wurde während des Taucheinsatzes durch einen plötzlichen Pegelanstieg des Flusses Mürz über ein Wehr gezogen und stürzte über fünf Meter auf ein Betonpodest. Danach versank er auf den Grund des Gewässers. Kurz darauf wurde er von Kollegen geborgen. Nach erfolgreicher Reanimation wurde er mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Graz geflogen. Seitdem lag er auf der Intensivstation im künstlichen Tiefschlaf.

Der Mann war seit 20 Jahren Mitglied der Stadtfeuerwehr und hätte am Dienstag, dem 24. Juli 2007, gemeinsam mit einem Kameraden für eine Lebensrettung geehrt werden sollen. Er hinterlässt eine neunjährige Tochter.

Quellen

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March 29, 2006

Organisierter Diebstahl im Böhler-Werk Kapfenberg aufgeklärt

Organisierter Diebstahl im Böhler-Werk Kapfenberg aufgeklärt

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Artikelstatus: Fertig 14:57, 29. Mrz. 2006 (CEST)
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Steiermark

Kapfenberg (Österreich), 29.03.2006 – Schaden in Millionenhöhe hat eine organisierte Diebstahlsbande in Stahlwerken der Obersteiermark verursacht. In der Nacht auf Samstag, den 25. März 2006 konnte die Gendarmerie die Ganoven auf frischer Tat ertappen, nachdem sie bereits seit längerer Zeit unbemerkt überwacht worden waren.

Die Diebstähle liefen bereits seit dem Jahr 2004. Begonnen hatte die Serie beim Böhler Edelstahlwerk in Kapfenberg. Dort fanden bis Ende des Jahres 2005 mehrere Diebstähle satt. Entwendet wurden in Kapfenberg jedesmal tonnenweise Legierungsmaterialien, die mit LKW abtransportiert wurden. Ab Januar 2006 verlagerte die Bande ihr Tätigkeitsgebiet auf ein anderes Stahlwerk in der Steiermark. Die Ware wurde nach dem Diebstahl nach Tschechien geschmuggelt und von dort aus nach Osteuropa verkauft.

Das gestohlene Material hat einen Sachwert in Millionenhöhe. Alleine der Wert des Diebstahls am 25. März 2006, zwei Tonnen Legierungsmaterial, hat einen Wert von rund 60.000 Euro. Insgesamt entstand seit Anfang 2006 ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Die Beute vom Samstag wurde sichergestellt. Aufgefallen waren die nächtlichen Diebstähle, nachdem im Stahlwerk Böhler ein außergewöhnlich hoher Verbrauch von Legierungsmaterial festgestellt worden war. Daraufhin hatte die Werksleitung die Kripo eingeschaltet. Dann kamen die Ermittler durch wochenlange Überwachungsmaßnahmen auf die Spur der Ganoven. Dass diese mit ihrem Tätigkeitsgebiet auf ein anderes Stahlwerk auswichen, begründete sich mit scharfen Sicherheitsvorkehrungen, die in Kapfenberg neu eingerichtet worden waren.

Als Täter hat die Kripo zwei Männer im Verdacht: einen 37-jährigen Tschechen – er soll der Chef der Bande sein – und seinen Kompagnon, einen 32-jährigen Obersteierer. Beide wurden bei dem Diebstahl am Samstag am Tatort angetroffen und verhaftet. Zwei weitere Männer, die in den Stahlwerken angestellt waren und dem Tschechen bei den Diebstählen geholfen hatten, sind flüchtig, ebenso wie weitere Verdächtige aus dem Umfeld des Tschechen. Auf deren Spur kam die Kripo im Laufe des Samstags mittels Hausdurchsuchungen bei den beiden verhafteten Männern.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • steiermark.ORF.at: „Stahlbande richtet Millionenschaden an“ (26.03.2006)
  • DiePresse.com: „Bande entwendete Stahl in Millionenhöhe“ (27.03.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Kleine Zeitung Online: „Bande plünderte Stahlwerke“ (26.03.2006, 09:21 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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March 24, 2006

Erneut schwerer Arbeitsunfall im Böhler-Werk Kapfenberg

Erneut schwerer Arbeitsunfall im Böhler-Werk Kapfenberg

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Artikelstatus: Fertig 16:01, 24. Mrz. 2006 (CET)
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Steiermark

Kapfenberg (Österreich), 24.03.2006 – Im April 2005 ereignete sich beim Edelstahlerzeuger Böhler-Uddeholm in Kapfenberg ein Arbeitsunfall, bei dem vier Mitarbeiter getötet wurden. Damals explodierte ein Stahlofen. Ein halbes Jahr später, im Oktober 2005, starb ein 21-jähriger Arbeiter bei unsachgemäß durchgeführten Wartungsarbeiten. Am Donnerstagmorgen geschah im gleichen Werk wiederum ein schwerer Unfall.

Diesmal ging der Unfall jedoch nicht tödlich aus. Der betroffene Mitarbeiter erlitt schwere Verletzungen an den Beinen. Es handelt sich um einen 29-jährigen Obersteierer aus Krieglach, der in der gestrigen Nachtschicht arbeitete. Kurz nach Mitternacht war er dabei, einen Stahlblock in einen der Stahlofen einzusetzen. Der Stahlblock mit einem Gewicht von 1,6 Tonnen wurde mit einem Kran zum Ofen transportiert. Kurz vor dem Ofen stürzte der Block auf den Hallenboden. Der Arbeiter, der unmittelbar daneben stand, sah den Block herabfallen, konnte dem umkippenden Stahlblock jedoch nicht mehr schnell genug ausweichen und wurde am Oberschenkel getroffen. Wäre der Stahlblock einige Zentimeter näher am Arbeiter herabgefallen, wären noch schwerere oder tödliche Verletzungen die Folge gewesen. Der Mann wurde umgehend in das Krankenhaus in Bruck an der Mur gebracht. Warum der Stahlblock vom Kran rutschte, ist bisher nicht bekannt.

Themenverwandte Artikel

  • Österreich: Explosion in Stahlwerk (08.04.2005)
  • Österreich: Ursache für Explosion in Stahlwerk ermittelt (09.04.2005)
  • Österreich: Stahlwerk wieder geöffnet (11.04.2005)
  • Erneut tödlicher Unfall im Böhler Edelstahl Werk (20.10.2005)
  • Organisierter Diebstahl im Böhler-Werk Kapfenberg aufgeklärt (28.03.2006)

Quellen

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February 5, 2006

Familientragödie in Kapfenberg

Familientragödie in Kapfenberg – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Familientragödie in Kapfenberg

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Artikelstatus: Fertig 11:52, 7. Feb. 2006 (CET)
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Kapfenberg (Österreich), 05.02.2006 – Am Samstag Abend wurde in Kapfenberg eine Familientragödie entdeckt. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses ging gegen 18:00 Uhr in den Keller des Anwesens. Dort fand er eine Leiche vor. Es handelte sich um einen 70jährigen Mann aus dem Haus, der sich im Keller erhängt hatte.

Die Polizei öffnete daraufhin die Wohnung des Mannes und fanden dort seine Frau tot mit Handtüchern zugedeckt im Wohnzimmer vor. Die 50-jährige wurde vermutlich mit einer Hacke getötet. Die Frau hatte am Körper Abwehrverletzungen die auf einen Kampf hindeuteten. Es deutet alles daraufhin, dass der Mann seine Frau umgebracht hat und anschließend im Keller Selbstmord beging. Die am Sonntag erfolgte Obduktion der Opfer hat die ersten Vermutungen auf Mord, sowie Selbstmord bestätigt. Erste Ermittlungen in der Nachbarschaft gaben Hinweise auf ein mögliches Tatmotiv. So kam es am Samstag gegen 14:00 Uhr zu einem heftigen Streit in der Wohnung in dessen Folge der Mann die Frau erschlug und danach in den Keller ging.

Zeugen wollten wissen, die Frau hätte ihrem Mann vor einigen Tagen von Trennungsabsichten berichtet. Sie hatte aus einer früheren Ehe eine Tochter im Alter von 13 Jahren, die aber nicht bei dem Ehepaar sondern beim Vater lebte. Grund für die angekündigte Scheidung nach sechsjähriger Ehe soll ein anderer Mann sein. Der Tat liegt somit ein Eifersuchtsmotiv zugrunde.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Kapfenberg

Quellen

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January 10, 2006

Es brannte im Kapfenberger Kino

Es brannte im Kapfenberger Kino – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Es brannte im Kapfenberger Kino

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Artikelstatus: Fertig 21:36, 10. Jan. 2006 (CET)
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Kapfenberg (Österreich), 10.01.2006 – Das Altstadtkino in Kapfenberg ist derzeit geschlossen. Wegen eines Brandes im Laufe des gestrigen Montags kann der Betrieb im Kinocenter derzeit nicht fortgesetzt werden.

Der Ort des Brandausbruchs war kurz nach 16:00 Uhr nach Feuerwehrangaben die Zwischendecke zur der im Kinocenter befindlichen Pizzeria. 15 Menschen, die sich zur Zeit des Brandausbruches im Gebäude aufhielten, wurden evakuiert. Im Kino fand zu dieser Zeit keine Filmvorführung statt.

Allerdings berichten die Quellen nicht einheitlich vom Brandausbrauch. Die Quelle ORF berichtet, das Feuer sei im Pizzaofen entstanden. Von dort aus habe es die Zwischendecke in Brand gesetzt.

Das Feuer wütete so stark, dass das Gebäude einzubrechen drohte. Die Feuerwehr fand anhand einer Wärmebildkamera die Brandherde in der Decke. Um das Feuer in der Decke löschen zu können, musste diese geöffnet werden. Im Einsatz waren fünf verschiedene Feuerwehrdienstellen mit 78 Feuerwehrmännern. Die Quelle ORF berichtet von 50 Feuerwehrmännern. Sie mussten schwere Atemschutzgeräte einsetzen. Bei den Löscharbeiten, die erst am Abend beendet werden konnten, wurde ein Feuerwehrmann schwer verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden. Er erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Der entstandene Sachschaden hat eine beträchtliche Höhe. Der Kinobetrieb kann in absehbarer Zeit nicht aufgenommen werden. Nach Feuerwehrangaben droht das Gebäude einzustürzen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Kapfenberg
  • Portal:Brände

Quellen

  • Kleine Zeitung Steiermark Online: „Brand im Stadtkino Kapfenberg: Feuerwehrmann verletzt“ (10.01.2006, 10:37 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • ORF.at: „Brand im Stadtkino“ (09.01.2006)

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November 16, 2005

Randale und Sprühparolen in Kapfenberger Kirchen

Randale und Sprühparolen in Kapfenberger Kirchen

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Kapfenberg (Österreich), 16.11.2005 – In Karpfenberg wurde ein Randalierer in der St. Oswald Kirche durch einen Messdiener gestört. Der Ministrant wollte etwas in die Sakristei tragen und bemerkte dabei, dass jemand in der Kirche randalierte. Er lief zur Pastoralassistentin Hildegard Reichel, der er sofort davon berichtete. Herbeigerufene Polizeibeamten konnten den 23-jährigen Täter, Christian S., an einer Bushaltestelle auflesen. Sie wiesen den verwirrten jungen Mann in die Grazer Sigmund-Freud-Klinik ein. Gegenüber der Polizei sagte er aus, er habe Stimmen gehört, die ihm befohlen hätten, etwas zu zerstören. Bei dieser Randale wurde ein Kruzifix beschädigt, das ewige Licht zerstört und eine Engelstatue umgeworfen.

Schon am Wochenende ereignete sich ein Fall von Vandalismus in der St. Martin Kirchen am Kapfenberger Friedhof. Es wurden mehrere Schmierereien an den Wänden der Kirche hinterlassen. Ein Schriftzug lautet „Mafia“. Hier ermittelt die Polizei nach den Tätern.

Quellen

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November 6, 2005

Kapfenberg: Selbstmord auf den Bahngleisen

Kapfenberg: Selbstmord auf den Bahngleisen

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Artikelstatus: Fertig 07:35, 7. Nov. 2005 (CET)
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Kapfenberg (Österreich), 06.11.2005 – Die Polizei in Kapfenberg hatte gestern Nacht mit einem Selbstmord zu tun.

Ein Lokführer sah während der Fahrt von seinem Fahrerraum aus einen Mann mit dem Rücken zum Zug auf den Gleisen stehen. Trotz Signalgebung durch den Lokführer reagierte der 35-jährige Mann nicht. Daraufhin leitete der Lokführer umgehend eine Notbremsung ein. Der Zug kam jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er erfasste den Mann und schleuderte ihn auf die Seite. Dabei wurde er sehr schwer verletzt.

Der Lokführer verständigte eiligt die Rettungskräfte. Der sofort herbeigeeilte Notarzt konnte den Mann wiederbeleben und ins Spital einliefern. Dort verstarb er jedoch kurz darauf. Aufgrund der Todesumstände ermittelt die Polizei nun in Richtung Selbstmord.

Quellen

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October 20, 2005

Erneut tödlicher Unfall im Böhler Edelstahl Werk

Erneut tödlicher Unfall im Böhler Edelstahl Werk

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Kapfenberg (Österreich), 20.10.2005 – Beim Edelstahlerzeuger Böhler Edelstahlwerk in Kapfenberg in der Steiermark hat sich nach Polizeiangaben vorgestern Morgen gegen 08:40 Uhr erneut ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein 21-jähriger Arbeiter starb. Über das Unglück im April berichtete Wikinews ausführlich. Damals starben fünf Arbeiter beim Stahlabstich.

Ein 21-jähriger Arbeiter des Stahlwerks war mit Wartungsarbeiten beschäftigt. Er geriet zwischen einen Druckstempel und eine Platte einer Stahlpresse. Nachdem der Arbeiter eine Hydraulikleitung abgeklemmt hatte, sank der Druck in der Leitung ab. Dieser hatte den Stempel hochgehalten. Der Polizeisprecher dazu: „Der junge Mann hat einen fatalen Fehler begangen, als er einen Hydraulikschlauch wechseln wollte und diesen abklemmte.“ Für die Arbeiten an der Presse wäre das Abklemmen nicht notwendig gewesen.

Das Landeskriminalamt hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Ersten Erläuterungen zufolge hatte der Arbeiter die Sicherheitsvorschriften für die Wartung der Maschine nicht beachtet. Die Vorschriften verlangen vor dem Ablassen des Hydrauliköls eine Verankerung des Stempels durch einen Kran.

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April 11, 2005

Österreich: Stahlwerk wieder geöffnet

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Österreich: Stahlwerk wieder geöffnet

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Steiermark

Kapfenberg (Österreich), 11.04.2005 – Die Zahl der toten Arbeiter hat sich auf fünf erhöht. Das unmittelbar nach dem Unfall gesperrte Stahlwerk wurde nach umfassenden Ermittlungen der Behörden wieder geöffnet. Jetzt beginnen die Instandsetzungsarbeiten. Als Ursache für die Verpuffung wird mittlerweile Restfeuchtigkeit in einer Gießpfanne angenommen. Diese Restfeuchtigkeit führte nach Expertenangaben aller Wahrscheinlichkeit nach beim Stahlabstich zu einer chemischen Reaktion, die Knallgas freisetzte, das detonationsartig explodierte und große Mengen flüssigen Stahls aus der Pfanne schleuderte. Derzeit wird geklärt, warum diese Restfeuchtigkeit in der Mauerung der Gießpfanne trotz Sicherheitsmaßnahmen verblieben war. Diese Pfanne wird nun zerlegt, um die Ursache zu erkunden. Der materielle Schaden im Werk ist relativ gering. Der Betrieb soll kommenden Montag wieder aufgenommen werden.

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April 9, 2005

Österreich: Ursache für Explosion in Stahlwerk ermittelt

Österreich: Ursache für Explosion in Stahlwerk ermittelt

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Steiermark

Kapfenberg (Österreich), 09.04.2005 – In ersten Berichten über das gestrige Unglück im Stahlwerk Böhler-Uddeholm wurde als Ursache die Explosion eines Stahlofens vermutet. Mittlerweile hat die Kriminalabteilung des Landesgendarmeriekommandos nähere Einzelheiten bekannt gegeben. Demnach ereignete sich eine chemische Reaktion. Diese ließ sich auf eine explosionsartige Verpuffung in der offenen Gießpfanne zurückführen. Es befanden sich rund 55 Tonnen 1.800 Grad Celsius heißen flüssigen Stahls in der Pfanne.

Im Anschluss an die Rettungsarbeiten wurde ein Kriseninterventionsteam angefordert, das Kollegen und Angehörige der Opfer psychologisch betreut.

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