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January 25, 2006

Erneute Haft für Mehmet Ali Ağca

Erneute Haft für Mehmet Ali Ağca – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erneute Haft für Mehmet Ali Ağca

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Artikelstatus: Fertig 16:17, 25. Jan. 2006 (CET)
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Ankara (Türkei), 25.01.2006 – Der Türke und Papstattentäter Mehmet Ali Ağca musste, wie Wikinews bereits berichtete, erneut bis 2010 in Haft. Die Inhaftierung wurde auf Grund eines Beschlusses des Berufungsgerichtes veranlasst. Berufung hatte die Regierung selbst eingelegt. Die Staatsanwaltschaft entschied außerdem am Montag, dass die Haft bis 2010 dauern wird.

Während seiner Verhaftung hatte sich Ağca wieder als Messias bezeichnet. Dies tat er bereits in einem Brief, den er 2000 an die türkische Regierung schickte.

Themenverwandte Artikel

  • Mehmet Ali Ağca wurde aus dem Gefängnis entlassen (12.01.2006)
  • Mehmet Ali Ağca muss nicht zum Militär (17.01.2006)
  • Mehmet Ali Ağca in Istanbul wieder in Haft (22.01.2006)

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January 22, 2006

Mehmet Ali Ağca in Istanbul wieder in Haft

Mehmet Ali Ağca in Istanbul wieder in Haft

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Artikelstatus: Fertig 12:57, 22. Jan. 2006 (CET)
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Istanbul (Türkei), 22.01.2006 – Vor einer Woche wurde Mehmet Ali Ağca aus dem Gefängnis entlassen. Am Freitag, dem 20. Januar, wurde der Papstattentäter in Istanbul erneut inhaftiert. Es hat nach Angaben des Provinzgouverneurs von Istanbul Verfahrensfehler bei der Freilassung gegeben.

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January 17, 2006

Mehmet Ali Ağca muss nicht zum Militär

Mehmet Ali Ağca muss nicht zum Militär

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Artikelstatus: Fertig 19:32, 17. Jan. 2006 (CET)
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Istanbul (Türkei), 17.01.2006 – Nach Angaben von NTV muss der Papst-Attentäter Mehmet Ali Ağca nicht zum Militär, da er nicht wehrtauglich sei. Der Türke wurde letzte Woche aus der Haft entlassen und gleich zu einem Musterungsbüro gebracht, da er seinen Militärdienst noch nicht abgeleistet hatte. Mittlerweile versucht die türkische Regierung, eine erneute Inhaftierung zu erreichen.

Unter dessen berichtete die türkische Zeitung „Hürriyet“ am Dienstag, dass der Türke 2000 dem türkischen Geheimdienst Millî İstihbarat Teşkilâtı (MIT) seine Hilfe bei der Suche und Festnahme von Al-Kaida Chef Osama bin Laden angeboten habe. Mit der Übergabe des Terrorchefs an die USA sollte sich die Türkei sich bei den Amerikanern für die Hilfe bei der Festnahme des kurdischen Rebellenchefs Abdullah Öcalan 1999 revanchieren.

In dem selben Brief behauptet Ağca er habe vom Vatikan das Angebot bekommen, eine Position als Kardinal und 50 Millionen Dollar zu bekommen, wenn er dem Katholizismus beitrete. Er habe aber abgelehnt. Der Türke bezeichnete sich selbst in dem Brief sogar als „Messias“.

Quellen

  • Focus Online: „Papst-Attentäter wollte Bin Laden jagen“ (17.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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January 12, 2006

Mehmet Ali Ağca wurde aus dem Gefängnis entlassen

Mehmet Ali Ağca wurde aus dem Gefängnis entlassen

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Artikelstatus: Fertig 15:47, 12. Jan. 2006 (CET)
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Istanbul (Türkei), 12.01.2006 – Heute morgen wurde Mehmet Ali Ağca, der am 13. Mai 1981 ein Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübte, aus der Haftanstalt Kartal in Istanbul vorzeitig entlassen. Er wurde direkt danach zu einem Musterungsbüro der Armee gebracht und in einem Militärkrankenhaus auf Musterungsfähigkeit untersucht. Der 48-Jährige hatte noch keinen Militärdienst abgeleistet. Da es in der Türkei keine Altersgrenze für die Musterung gibt, wird er nun eingezogen.

Nach dem Attentat auf den Papst war Mehmet Ali Ağca 19 Jahre lang in Italien inhaftiert. Im Jahr 2000 wurde er vom damaligen italienischen Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi begnadigt, woraufhin er an die Türkei ausgeliefert wurde. In Istanbul war Ağca für einen Mord an einem Journalisten und zwei bewaffneten Überfällen in den 70er Jahren bis heute inhaftiert. Ursprünglich wurde er 1980 in seiner Abwesenheit wegen dieser Taten zum Tode verurteilt. Die Todesstrafe wurde jedoch in eine Haftstrafe von 36 Jahren umgewandelt. Durch eine Amnestie im Jahr 2002 und einer Strafminderung konnte er bereits heute das Gefängnis verlassen.

Der Vatikan reagierte zurückhaltend auf die Nachricht der Haftentlassung. Papst Johannes Paul II. hatte zwei Jahre nach dem Attentat den Täter im Gefängnis besucht, mit ihm gebetet und ihm verziehen. Was nun in der Türkei ablaufe, sei nach Angaben des Vatikans außerhalb des Wirkungsbereiches des Heiligen Stuhls, alle Entscheidungen müssten die dafür zuständigen Gerichte fällen. Ağca hofft auf ein Treffen mit dem aktuellen Papst Benedikt XVI., wenn dieser im November in die Türkei reist.

Die Hintergründe für das Attentat auf Papst Johannes Paul II. sind nach wie vor nicht geklärt.

Themenverwandte Artikel

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May 6, 2005

Wichtige Personalentscheidungen im Vatikan

Wichtige Personalentscheidungen im Vatikan

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Regierungspalast im Vatikan

Vatikan (Vatikanstaat), 06.05.2005 – Bereits kurz nach seiner Wahl zum Papst bestätigte Benedikt XVI. den 77-jährigen Kurienkardinal Angelo Sodano als Kardinalsstaatssekretär ebenso wie die übrigen Mitarbeiter der Kurie. Dann wurde bekannt, dass Sodano als Nachfolger Ratzingers zum neuen Dekan des Kardinalskollegiums gewählt wurde. Der Papst bestätigte die Entscheidung der Kardinäle. Der „Kardinalschef“ hat vor allem nach einem Papsttod wichtige Aufgaben zu erfüllen. Sodano wäre damit auch automatisch Leiter des nächsten Konklaves.

Außerdem hat der Papst bestimmt, wer sein „Bodyguard“ werden soll. Es ist Camillo Cibin. Er befindet sich immer an der Seite des Papstes, sein Titel lautet: „Direktor der Sicherheitsdienste und des Katastrophenschutzes“. Der Mann ist 81 Jahre alt und somit drei Jahre älter als der Heilige Vater selbst. Dieses Amt hat er bereits seit 1963 inne. Schon seit Lebzeiten von Paul VI. beschützt er den jeweiligen Papst.

Papst Johannes Paul II. hat er mehrmals das Leben gerettet. Er warf einen als Priester verkleideten Attentäter im letzten Moment zu Boden. Nur bei dem Attentat auf Johannes Paul II., bei dem der Papst von dem Türken Ali Ağca 1981 angeschossen und schwer verletzt worden war, konnte er nicht helfen. An den Ruhestand denkt Cibin noch lange nicht. Er trainiert in seinem Alter immer noch regelmäßig und hält sich durch die so genannte „Mittelmeer-Diät“ fit.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Papst

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