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April 23, 2007

Barcelona feiert Sant Jordi

Artikelstatus: Fertig 18:40, 23. Apr. 2007 (CEST)
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Einer der vielen Rosenstände in Barcelona

Einer der vielen Rosenstände in Barcelona

Barcelona (Spanien), 23.04.2007 – Wie jedes Jahr werden auch heute wieder tausende Rosen und Bücher zu Ehren des Heiligen Georg in ganz Katalonien verschenkt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, werden am Abend tausende Menschen in den Straßen trinken und ausgelassen feiern.

Es ist nicht genau bekannt, warum und seit wann die Einwohner Kataloniens Rosen am Tag ihres Schutzpatrons verschenken. Dokumenten zufolge reichen die Wurzeln bis in das 15. Jahrhundert zurück. Eine Legende besagt, dass Georg eine Königstochter aus den Klauen eines Drachen befreite und diesen tötete. Aus dessen Blut sei dann eine Rose entsprungen. Außerdem ist seit dem Jahr 1926 der 23. April in Spanien „Tag des Buches“.

Als kleiner negativer Aspekt ist die Vermüllung des Stadtstrandes zu nennen.

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November 14, 2005

Bauarbeiten am Erfurter Hauptbahnhof bringt Vollsperrung mit sich

Bauschild

Bauschild

Baustelle

Baustelle

Erfurt (Deutschland), 14.11.2005 – Am 27. November, dem 1. Advent, wird der neue Teil des Erfurter Bahnhofes in Betrieb genommen. Vor Inbetriebnahme müssen noch weitere Bauarbeiten durchgeführt werden, so dass es unter anderem zu einer zwölfstündigen Vollsperrung des Bahnhofes kommen wird.

Die Inbetriebnahme wird in vier Phasen eingeteilt. In der ersten Phase werden ab dem 21. November die Abstellgleise gesperrt. Das hat keine direkten Auswirkungen auf den laufenden Verkehr, jedoch kann es zu Verzögerungen bei der Bereitstellung von Zügen kommen.

Die zweite Phase, ab dem 24. November, bringt eine eingleisige Sperrung der Ostausfahrt des Bahnhofs und, ab dem 26. November, die eingleisige Sperrung der Westausfahrt mit sich. Die Zugausfälle beschränken sich auf den Regionalverkehr und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr kompensiert. Der Fernverkehr wird weiter durch den Bahnhof fahren, dabei kann es jedoch zu Verspätungen kommen.

Am 26. November beginnt um 21:00 Uhr die dritte Phase. Dabei wird der Bahnhof vollständig gesperrt. Der Fernverkehr endet jeweils in Eisenach und Weimar. Zwischen beiden Stationen und dem Erfurter Bahnhof fahren Busse. Einige Züge werden auch über Eichenberg umgeleitet. Die Nachtzüge umfahren an dem Tag Eisenach, Erfurt und Weimar über die Strecke der Saalebahn. Die Regionalzüge fahren bis Arnstadt, Gotha, Erfurt-Neudietendorf, Erfurt-West (=Bischleben), Erfurt-Ost und Weimar. Die dritte Phase soll bis zum 27. November, 09:00 Uhr, dauern. Trotz der Inbetriebnahme um 09:00 Uhr werden Regionalbahnen immer noch vor Erfurt enden und per Schienenersatzverkehr bis abends um 21:00 Uhr weiterfahren.

Am 26. November werden die Verspätungen auf der Strecke Arnstadt-Erfurt wegfallen, da bis dahin die Gleissanierung abgeschlossen sein wird. Diese Maßnahme soll für eine Entlastung sorgen. Weitere Informationen erhalten die Kunden an den Servicepunkte der Bahn, auch ein Rufnummer für weitere Anfragen wurde unter der Telefonnummer 01805 194 195 (12 Cent pro Minute) geschaltet.

Nach der Inbetriebnahme werden auch die Geschäfte aus der Containerstadt auf dem Bahnhofsvorplatz in den Bahnhof ziehen. Den neuen Bahnhofsbereich werden noch nicht alle Züge nutzen, da die Kapazität nicht gegeben ist. Teilweise werden die Züge auch noch vom alten Bahnhofsbereich abfahren.

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March 17, 2005

ASL: Aufsteiger FC Schaffhausen beim FC Basel zu Gast

Artikelstatus: Fertig
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Basel (Schweiz), 17.03.2005 – Wenn der Letzte der Tabelle gegen den Spitzenreiter spielt, dazu noch in dessen Stadion, dann darf man meist getrost eine einseitige Partie erwarten – im Speziellen, wenn diese Partie im Rahmen der Axpo Super League stattfindet und der Gastgeber der FC Basel ist, der ein etwa zehn mal so teures Kader sein eigen nennt, als der Aufsteiger aus Schaffhausen.

Entgegen aller Vorankündigungen spielte der Heimclub auch im Spiel der Wiedergutmachung in der selben Formation, wie noch vor drei Tagen in Thun, als es eine schmerzhafte 0:3 Schlappe absetzte. Trainer Christian Gross hatte vor dem Spiel einen „Heimsieg“ gefordert „um die Enttäuschung vom 0:3 gegen den FC Thun drei Tage zuvor wieder einigermassen abzufedern“, liess aber bis auf Mesbah die selbe Equipe auflaufen. Von Beginn an sah sich der Gast vom Rheinfall einer Angriffswelle nach der anderen gegenübergesetzt, doch Gimenez schob den Ball in seiner ersten starken Aktion um Zentimeter am gegnerischen Torwart und Pfosten vorbei (6. Minute).

Im Gegensatz zum Sonntag zeigte sich der FC Basel auch weiterhin in Spiellaune, wenngleich vor allem im zentralen Mittelfeld lange nicht alles gut anzusehen war: Huggel blieb auch ein weiteres mal blass und fiel mehr durch Stolpern und Fehlpässe auf, als durch solide Abräumarbeit im defensiven Mittelfeld. Trotzdem kam der Meister nach etwas mehr als 20 Minuten zum 1:0 – Chipperfield hatte einen langen Flankenball Carignanos von der Grundlinie mit Wucht in die Maschen gedroschen (19. Minute). Wenige Minuten später war es Gimenez, der Huggels Kopfball von der gegnerischen Torlinie köpfte – Torwart Herzog war bereits geschlagen.

Ein spielerisches Highlight durch ein sehenswertes Solo von Kleber in Zusammenarbeit mit Gimenez brachte noch vor der Pause das verdiente 2:0 durch Carignano (39. Minute). Auch nach der Halbzeitpause zeigte sich Basel souverän und kam durch einen satten Schuss von Kleber zum 3:0 (50. Minute), die Vorabeit hatte der wiederum starke Zanni geleistet. Wie meist in den Partien des letzten halben Jahres zeigten sich die Basler Spieler hernach leicht unkonzentriert, wodurch die Gäste durch Todisco zum 1:3 kamen – die Verteidigung um Müller hatte nicht gut ausgesehen und Zuberbühler im Tor keine Abwehrchance (56. Minute).

Eine kurze Tempoverschärfung des FC Basel hatte in der 63. Minute das 4:1 durch Delgado zur Folge, die Zuschauer im nur mit 19.212 Zuschauern schwach besetzten St. Jakobs Parc hofften bereits auf ein „Stängeli“. Jedoch schien nach dem 4:1 der Arbeitstag der Basler Spieler beendet, sie zeichneten sich fortwährend lediglich durch schwaches Stellungsspiel aus, das zu einigen gefüährlichen Freistosssituationen führte, woraus auch das 2:4 durch Rizzo (79. Minute) resultierte, der einen Ball aus knapp 17 Metern genau ins rechte Obere Tor-Eck zimmerte. Wenige Augenblicke später hätten die Gäste beinahe erneut reüssiert, als ein weiterer Freistoss erneut nur um haaresbreite das Ziel verfehlte.

Von der Souveränität vergangener Tage war nichts mehr zu sehen, spätestens als Todisco in der 90. Minute auch noch das 3:4 gelang, lagen die Basler Nerven blank und im Stadion sehnte man sich nach dem Abpfiff. Letztlich blieb es beim trotzdem verdienten 4:3 für den FC Basel, der jedoch auch in diesem Spiel unter seinen Möglichkeiten blieb.

Telegramm

FC Basel – FC Schaffhausen 4:3 (2:0) St. Jakob-Park – 19’212 Zuschauer – SR René Rogalla (Wallisellen)

Tore:

19. Chipperfield (Carignano) 1:0. 39. Carignano (Kléber) 2:0. 50. Kléber (Zanni) 3:0. 56. Todisco (Truckenbrod) 3:1. 63. Delgado (Carignano) 4:1. 79. Rizzo 4:2. 90. Todisco 4:3.

FC Basel:

Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Müller, Kléber; Huggel; Zanni, Chipperfield; Delgado (86. Barberis); Carignano (71. Rossi), Gimenez – Trainer: Christian Gross

FC Schaffhausen:

Herzog; Miladin (43. Maric), Sereinig, Miéville, Rizzo; Truckenbrod, Tsawa, Pesenti, Dos Santos (60. Senn); Todisco, Yasar (63. Hengemühle) – Trainer: Jürgen Seeberger

Gelbe Karten:

40. Yasar (Foul), 57. Sereinig (Handspiel), 84. Todisco (Foul), 90. Chipperfield (Foul)

Bemerkungen:

Basel ohne Petric, Smiljanic, Sterjovski und Yakin (alle verletzt), sowie ohne Meili (nicht im Aufgebot);

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