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September 16, 2005

Onur Air-Maschine rutscht von der Landepiste

Onur Air-Maschine rutscht von der Landepiste

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Artikelstatus: Fertig
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Eine MD-88. Quelle: Adrian Pingstone

Istanbul / Kayseri (Türkei), 16.09.2005 – Eine Maschine der türkischen Fluggesellschaft Onur Air ist am Freitagmorgen bei regennasser Rollbahn von der Piste auf dem Flughafen Istanbul abgekommen. Dabei handelte es sich um eine Passagiermaschine des Typs McDonnell Douglas MD-88“, die sich auf einem Inlandsflug auf dem Weg von Kayseri in die türkische Metropole befand. Verletzt wurde niemand.

Eine gewisse Relevanz gewinnt dieser Vorgang, da die Fluggesellschaft in mehreren europäischen Staaten kurzzeitig mit einem Flugverbot belegt wurde.

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  • Zürich: Startverbot für Onur-Air-Maschine (08.09.2005)
  • Portal:Luftfahrt

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September 8, 2005

Zürich: Startverbot für Onur-Air-Maschine

Zürich: Startverbot für Onur-Air-Maschine

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Artikelstatus: Fertig 21:16, 8. Sep. 2005 (CEST)
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Zürich (Schweiz), 08.09.2005 – Einem Airbus der türkischen Fluggesellschaft Onur Air wurde am Morgen des 31. August erneut die Starterlaubnis verweigert. Das Verbot ging vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) in Zürich aus. Bei einer Inspektion der Maschine, eines Airbus A-300, wurden Mängel im Hydrauliksystem festgestellt.

Das Flugzeug sollte in Zürich-Kloten starten, zuvor wurde es jedoch routinemässig einer Inspektion unterzogen. Dabei wurde der technische Defekt festgestellt. Die Behörde bestand auf Behebung des Fehlers und gab bekannt, die Starterlaubnis erst zu erteilen, wenn die Maschine repariert worden sei.

Bereits am 13. Mai hatte das Bazl zusammen mit anderen Staaten in Europa ein Landeverbot für Onur Air-Maschinen ausgesprochen. Dies wurde zwar am 24. Mai wieder aufgehoben, aber seitdem wird jede Onur-Air-Maschine in der Schweiz vor dem Abflug einer regelmässigen Kontrolle unterzogen.

In der gleichen Woche gab es in Deutschland Probleme mit einer Onur-Air-Maschine. Passagiere eines Fluges von Antalya nach Leipzig berichteten über lose Kabel, die beim Start der Maschine aus der Decken-Innenverkleidung herabgefallen seien. Die Fluggäste gaben an, sie hätten die Verkleidung festgehalten. Als die Fluggesellschaft daraufhin angesprochen wurde, meinten Vertreter von Onur Air gegenüber der französischen Nachrichtenagentur afp, diese Beschädigung hätte keinen Einfluss auf die Sicherheit des Flugzeuges gehabt und wäre ein «Ereignis ohne Bedeutung» gewesen.

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  • Themenportal Airbus

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June 2, 2005

Erneute Panne bei Onur-Air

Erneute Panne bei Onur-Air – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erneute Panne bei Onur-Air

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Artikelstatus: Fertig 2. Jun. 2005 (CEST)
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Eindhoven (Niederlande) / Antalya (Türkei), 02.06.2005 – Nur wenige Tage nachdem Onur-Air die Einflugerlaubnis für Deutschland unter strengen Auflagen zurückerhalten hat, ist gestern erneut eine technische Panne mit einem Onur-Air-Flugzeug aufgetreten.

Betroffen war ein Airbus A321; kurz vor dem Start einer mit 138 Passagieren besetzten Chartermaschine vom Flughafen Eindhoven lief Kerosin aus einem Tank aus. Die niederländischen Sicherheitsinspektoren stellten einen defekten Tankverschluss fest.

Die Onur-Air-Mannschaft hatte den Defekt nicht bemerkt, denn das Flugzeug stand bereits klar zum Anrollen in Richtung der Startbahn. Erst ein Mitarbeiter des Flughafens hatte von seinem Bürofenster aus den herablaufenden Treibstoff gesehen und die Flugsicherheit informiert.

Bei der relativ neuen Maschine, die erst Mitte Mai bei Onur-Air eingesetzt wurde, bestand keine Gefahr, da die Konstruktion verhindert, dass Kerosin an die heißen Motoren gelangen kann. Die Passagiere wurden am Abend mit einem anderen Flugzeug von Onur-Air nach Antalya geflogen.

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May 16, 2005

Onur Air fliegt jetzt Belgien an

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Onur Air fliegt jetzt Belgien an

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Artikelstatus: Fertig 14:39, 16. Mai 2005 (UTC)
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Brüssel (Belgien), 16.05.2005 – Mittlerweile ist die türkische Fluggesellschaft Onur Air auf belgische Flughäfen ausgewichen. Auf dem Provinz-Flughafen Charleroi sind circa 10 Maschinen mit Passagieren aus Frankreich gelandet.

Neben den bekannten Sicherheitsmängeln wie defekte Triebwerke und abgefahrene Reifen wurde nun auch bekannt, dass in einigen Fällen auf den Flügen von Onur Air Unterlagen fehlten, die zwingend mitgeführt werden müssen. So waren notwendige Versicherungspolicen nicht an Bord, ebenso hatten Piloten ihre Fluglizenzen nicht dabei.

Mittlerweile haben Luftfahrtexperten bekannt gegeben, dass Onur Air regelmäßig Chartermaschinen aus der Ex-Sowjetunion, Portugal und Jordanien eingesetzt hat. Bis November 2002 war ein Airbus aus Kirgisien im Einsatz. Die Firmenleitung von Onur Air will diese Angaben nicht bestätigen.

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May 15, 2005

Erste Details zu Onur Air bekannt

Erste Details zu Onur Air bekannt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erste Details zu Onur Air bekannt

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Artikelstatus: Fertig 21:45, 15. Mai 2005 (UTC)
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Braunschweig (Deutschland) / Amsterdam (Niederlande) / Istanbul / Ankara (Türkei), 15.05.2005 – Die Zentrale Onur Airs in Istanbul hat auf das am Donnerstag ausgesprochene Flugverbot mit der Androhung von Klagen gegen Deutschland und die Niederlande reagiert. Onur-Air-Chef Cankut Bagana erwartet eine Erklärung für die Entscheidung der Luftfahrtbehörden. Käme diese nicht, werde er den Gang vor Gericht antreten. Bis zum Verbot flog Onur Air 73 Flughäfen in ganz Europa an. Sie besitzt 25 Maschinen des Typ Airbus A 320, A 321 und A 300. Nach eigenen Angaben beförderte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Fluggäste aus Westeuropa in die verschiedenen Urlaubsländer.

Ein Mitarbeiter der Onur Air in Düsseldorf hingegen zeigte sich kooperativ. Er bat um Aufklärung, welche Mängel vorhanden seien, damit diese behoben werden könnten. Derzeit ist Onur Air damit beschäftigt, alle Flugpassagiere auf andere Airlines umzubuchen. Probleme gäbe es dabei nicht, diese Aktion sei nur sehr kostspielig und zeitaufwändig.

Mittlerweile wurden auch erste Details bekannt, wegen denen das Flugverbot ausgesprochen wurde. Offenbar wurden bereits seit längerer Zeit bei Onur Air-Maschinen erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Neben zahlreichen Zwischenfällen hat ein Vorgang vom letzten Dienstag den Anlass für das Verbot ausgelöst. Eine Sprecherin aus den Niederlanden nannte dabei konkret den Start eines Airbus in Antalya. Dabei habe der Pilot eine Fehlermeldung in dem zum Abbremsen nötigen Schubumkehrsystem erhalten. Trotzdem sei das Flugzeug gestartet und später auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet. Auch Probleme mit defekten Triebwerken und abgewetzten Reifen wurden genannt.

Onur Air hätte zuvor schon mehrere Warnungen von den Luftfahrtbehörden bekommen, auch eine „letzte Warnung“ sei den Verantwortlichen zugegangen. Jetzt ist es Angelegenheit Onur Airs, Verbesserungen an den Maschinen nachzuweisen, ehe das Flugverbot wieder aufgehoben würde.

Bereits morgen sollen Luftfahrtbehörden in den Niederlanden Gespräche zwischen den türkischen, niederländischen und deutschen Luftfahrtbehörden stattfinden. Die Verantwortlichen aus Ankara sind bestrebt, die Krise baldmöglichst beilegen zu können. Der türkische Verkehrsminister Yildirim sagte in einem Fernsehbericht: „Wir erwarten, dass das Problem im gegenseitigen Verständnis gelöst wird.“

Nach dem Flugverbot verhängte die Türkei kurzfristig ein Landeverbot für deutsche Ersatzmaschinen. Nach einer Intervention der deutschen Botschaft in Ankara und des Außenministeriums wurde dieses aber wieder aufgehoben. Auch der deutsche Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe hatte wegen der vielen tausend europäischen Fluggäste vermittelt.

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  • Flugverbot für türkische Chartergesellschaft Onur Air (14.05.2005)

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