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July 1, 2016

Befreiung vom Visum für Vietnam wird verlängert

Filed under: Hanoi,Themenportal Asien,Themenportal Vietnam — admin @ 5:00 am

Befreiung vom Visum für Vietnam wird verlängert

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Visum für Vietnam

Hanoi (Vietnam), 01.07.2016 – Das Rätsel um die Verlängerung der Befreiung vom Visum für Vietnam ist gelöst. Am heutigen Tag, dem 01.07.2016 erreichten uns offizielle Meldungen aus Vietnam, in denen bekannt gegeben wird, dass den Wünschen des vietnamesischen Tourismusministerium entsprochen und die Befreiung vom Visum für die Staatsbürger aus fünf europäischen Staaten nun doch um ein Jahr, bis zum 30.06.2017 verlängert wird. Für einige Vietnam-Urlauber dürfte diese Meldung wohl aber zu spät kommen, da diese Ihr Visum bereits beantragt haben.

Rückblick: Aufhebung der Visumpflicht für Vietnam

Im Juni 2016 gab die vietnamesische Regierung die Aufhebung der Visumpflicht für die Bürger aus fünf europäischen Staaten bekannt. Diese Visumbefreiung für Vietnam betraf die Bürger von Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien bei einer maximalen Aufenthaltsdauer von 15 Tagen in Vietnam. Vor einer erneuten visumfreien Einreise in Vietnam musste zudem ein Monat vergangen sein. Dieses Visumprojekt der Vietnamesen war auf ein Jahr, vom 01.07.2015 bis 30.06.2016 begrenzt (ITI-HOLIDAY berichtete ausführlich). In den vergangenen Wochen, vor Ablauf dieser Frist kam es zu zahlreichen Spekulationen, denn die vietnamesische Regierung ließ sich Zeit mit einer offiziellen Meldung bezüglich dieser Visumbefreiung. Es gab von offizieller vietnamesischer Seite weder eine Bestätigung noch ein Dementi dazu ob diese Regelung auslaufen oder verlängert werden soll.

Spekulationen: Visumbefreiung für Vietnam

Während die vietnamesischen Botschaften weltweit (z.B. die Mitarbeiter der vietnamesischen Botschaft in Berlin) in den vergangenen Wochen gern behaupteten, dass die derzeitige Visumbefreiung zum 30.06.2016 ausläuft und nicht verlängert wird, kamen von inoffizieller Seite in Vietnam ganz andere Meldungen. Aus Vietnam hieß es inoffiziell, dass die Visumbefreiung in Vietnam, für die Bürger von Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien, nicht nur verlängert, sondern sogar auf 30 Tage erweitert werden soll. Darüber berichtete auch die vietnamesische Tagespresse, jedoch ohne entsprechende Nachweise.

die Katze ist aus dem Sack: Visumbefreiung Vietnam verlängert

Seit heute, den 01.07.2016 steht es nunmehr offiziell fest. Die Visumbefreiung in Vietnam wird für Bürger aus Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien um ein Jahr, zu den bisherigen Bedingungen verlängert und endet zum 30.06.2017. Die ersten vietnamesischen Auslandsvertretungen, wie die vietnamesische Botschaft in Berlin haben die Neuigkeiten auf ihren Webseiten bereits veröffentlicht. Andere, wie die vietnamesische Botschaft in London behaupten immer noch, dass es keine offizielle Bestätigung zu diesen Gerüchten aus Vietnam gibt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Befreiung vom Visum Vietnam für deutsche Touristen (18.06.2015)

Quellen[Bearbeiten]

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June 10, 2011

Streit um Hoheit über die Spratly-Inseln verschärft sich

Streit um Hoheit über die Spratly-Inseln verschärft sich

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Veröffentlicht: 21:37, 10. Jun. 2011 (CEST)
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Lage der umstrittenen Inselgruppe

Karte der Inseln

Manila (Philippinen) / Peking (Volksrepublik China) / Hanoi (Vietnam), 10.06.2011 – Der diplomatische Streit über die Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer verschärft sich. Peking warnte inzwischen die Philippinen davor, in dem Gebiet Erkundungsbohrungen durchzuführen. In der Region werden große Mengen Erdgas und Erdöl vermutet. Nicht weniger als sechs Staaten machen Ansprüche auf Teile der Inselgruppe geltend: Die Republik China, die Philippinen, Brunei, Malaysia, Vietnam und die Volksrepublik China. Alle Staaten, bis auf die Republik China und Brunei, halten einige der nur wenige Hektare großen Inseln, die zu der Gruppe zählen, besetzt. Die Volksrepublik betrachtet das gesamte Südchinesische Meer als chinesisches Binnenmeer. Aus Verärgerung darüber haben die Philippinen das Meer in „West Philippine Sea“ umbenannt.

In der vergangenen Woche hatte der philippinische Staatspräsident Benigno Aquino III. die Volksrepublik China beschuldigt, einen Zwischenfall provoziert zu haben, bei dem ein chinesisches Schiff auf philippinische Fischer geschossen haben soll. Der chinesische Botschafter auf den Philippinen wies diesen Vorwurf zurück. Liu Jianchao sagte in Manila, man habe die Angaben überprüft und festgestellt, dass es keine Schüsse auf philippinische Fischer gegeben habe. Aquino wirft der Volksrepublik China insgesamt sieben solcher Vorfälle innerhalb der vergangenen vier Monate vor. Aquinos Sprecher Edwin Lacierda erklärte am 9. Juni in Manila, das Land halte an multilateralen Verhandlungen über die Gebietsanspruche fest, doch philippinische „Territorialrechte müssen mit Entschlossenheit durchgesetzt werden“.

Vorwürfe Manilas über chinesische Einschüchterungsversuche beruhten auf „Gerüchten“. „Es ist ziemlich unglücklich, dass diese Frage … mit einem bösen Gerücht aufgeworfen wurde“, reagierte Liu auf Berichte, nach dem unter anderem zwei chinesische Kampfflugzeuge über den Spratly-Inseln sehr nah an einen philippinischen Jet gekommen seien. Einige der Zwischenfälle seien Missverständnisse, bei denen wissenschaftliche Erkundungen als militärische Aktivitäten verstanden worden seien. Er betonte, dass die Volksrepublik China den Streit um den Besitz des Gebietes friedlich lösen wolle. Dies müsse in bilateralen Gesprächen erfolgen, ohne Einmischung der Vereinigten Staaten. US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte am 4. Juni Befürchtungen geäußert, dass es zu Gefechten kommen könnte, wenn die Staaten, die sich um die Inseln streiten, keinen Mechanismus zu einer friedlichen Beilegung beschließen würden. In Anbetracht des bestimmten Auftretens der chinesischen Marine wachsen bei den Regierungen in der Region die Zweifel am Willen Pekings zu einer friedlichen Lösung.

Lui sagte, die Volksrepublik werde sich an einen im Jahr 2002 zwischen China und den zehn Mitgliedern der Vereinigung der südostasiatischen Staaten geschlossenen Pakt halten. In dem Vertrag hatten sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, Maßnahmen zu unterlassen, durch welche die Spannungen in dem Gebiet erhöht werden könnten. Der Botschafter erklärte jedoch in einer Pressekonferenz, dass die Volksrepublik China im Recht sei, wenn sie ihre Souveränität in den Spratly-Inseln schütze, auch wenn sie sich zu militärischer Zurückhaltung im Südchinesischen Meer verpflichtet habe. „Wir üben die Jurisdiktion über dieses Gebiet aus, also werden wir alles tun, was angemessen ist, für uns zu tun, um unsere Jurisdiktion auszuüben“, sagte Lui vor der Presse.

Auch zwischen Vietnam und der Volksrepublik China droht der Disput zu eskalieren. Hacker beider Nationen stellten Beleidigungen und nationale Symbole auf Regierungswebsites des jeweils anderen Landes ein. Am Sonntag (5. Juni) hatten sich in Hanoi vor der Botschaft der Volksrepublik China hunderte von Demonstranten gegen das chinesische Vorgehen im Südchinesischen Meer gewandt. In dem kommunistischen, autoritär regierten Vietnam sind solche Demonstrationen sehr selten.

Am Donnerstag (9. Juni) hatte Hanoi offiziell in Peking diplomatisch protestiert, weil ein chinesisches Fischerboot die seismologischen Messkabel eines vietnamesischen Erkundungsschiffes „absichtlich gerammt“ habe. Das vom staatlichen Energiekonzern PetroVietnam gecharterte Schiff operierte innerhalb der 200 Seemeilen umfassenden ausschließlichen Wirtschaftszone Vietnams, behauptet die vietnamesische Regierung.

Die Pressesprecherin des vietnamesischen Außenministeriums bezeichnete den Vorfall als „inakzeptabel für Vietnam“ und teilte mit, dass der chinesischen Botschaft in Hanoi mitgeteilt wurde, man sei mit solchen Akten nicht einverstanden. Nguyễn Phương Nga bezeichnete den Zwischenfall vor der Presse von China als „vorbedacht und sorgfältig geplant“, um ein unumstrittenes Gebiet in den Territorialstreit einzubringen. Nga betonte, dass das Operationsgebiet des vietnamesischen Schiffes vollständig unter der Souveränität Hanois stehe, im Einklang mit der 1982 beschlossenen Seerechtskonvention der Vereinten Nationen. Nga sagt, dass das vietnamesische Forschungsschiff durch den Zwischenfall daran gehindert worden sei, normal zu operieren.

Erst am 26. Mai haben nach Angaben aus Hanoi drei chinesische Küstenwachboote die Erkundungskabel eines anderen vietnamesischen Ölsuchschiffes, der „Binh Minh 2“, beschädigt. Auch dieser Zwischenfall soll sich in der ausschließlichen Wirtschaftszone Vietnams ereignet haben. Die vietnamesische Regierung teilte mit, dass das Forschungsschiff nun von acht Schiffen „eskortiert“ werde, machte hierzu jedoch keine näheren Angaben. Peking hatte anschließend Vietnam aufgefordert, „Abstand vom Schaffen von Probleme zu nehmen“ und gesagt, dass die Operation der vietnamesischen Schiffe „illegal“ sei.

Der vietnamesische Premierminister Nguyễn Tấn Dũng erklärte seine Entschlossenheit, die „unanfechtbare“ Souveränität Vietnams zu schützen. In einem in der Tageszeitung „Thanh Niên“ veröffentlichten Artikel bestätigte er „die unanfechtbare maritime Souveränität hinsichtlich beider Archipele, den Paracel-Inseln und den Spratly-Inseln“, zu deren Verteidigung Volk und Armee „aufs stärkste entschlossen“ seien. In Vietnam haben sich wegen der territorialen Dispute um die vermutlich ölreichen Gewässer in der letzten Zeit antichinesische Ressentiments verstärkt, und die Beziehungen zwischen Peking und Hanoi sind auf dem schlechtesten Stand seit Jahren.

Quellen

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October 19, 2010

Überschwemmungen in Vietnam fordern mehr als 30 Opfer

Überschwemmungen in Vietnam fordern mehr als 30 Opfer

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Veröffentlicht: 14:19, 19. Okt. 2010 (CEST)
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Hanoi (Vietnam), 19.10.2010 – Schwere Überschwemmungen haben im Zentrum Vietnams mindestens 30 Menschenleben gefordert. Viele weitere werden vermisst, darunter 13 Insassen eines Autobusses, der von einem Sturzbach davongespült wurde. 17 Fahrgästen gelang es noch rechtzeitig, aus dem Autobus zu flüchten. Durch die Überflutungen sind mindestens 100.000 Haushalte von der Außenwelt abgeschnitten; viele Straßen und Bahnverbindungen wurden unterbrochen.

Lage Vietnams in Südostasien

Besonders betroffen sind die Provinzen Nghệ An und Hà Tĩnh sowie die Nachbarprovinz Quảng Bình.

Inger Andersen, die Vizepräsidentin der Weltbank, die sich zurzeit auf einer Asienreise befindet, erklärte in einem Interview aus Vietnam der Nachrichtenagentur Agence France-Presse, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen für Vietnam sei. „Das Land sieht sich größeren Intensitäten von Überflutungen und größeren Intensitäten von Dürren gegenüber“, sagte Andersen. „Mit Überschwemmungen und Dürren fertig zu werden (…) wird zum entscheidenden Schüssel zum Abmildern von klimatischen Schocks und klimatischen Ereignissen.“

In Vietnam sind Regenfälle während der Taifunsaison häufig. Bereits Anfang des Monats waren durch Überschwemmungen rund 60 Menschen gestorben. Die Behörden fürchten, dass der Taifun „Megi“ weitere Niederschläge in die Region bringt. Der Taifun war am Montag, dem 18. Oktober auf die philippinische Hauptinsel Luzon getroffen. Unter Überschwemmungen leiden auch Thailand und der Süden Chinas. Dort mussten mehr als 100.000 Bewohner ihre Häuser verlassen.

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November 5, 2008

Über 120 Tote durch Hochwasser in Vietnam und China

Über 120 Tote durch Hochwasser in Vietnam und China

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Veröffentlicht: 15:20, 5. Nov. 2008 (CET)
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Überflutete Straße in Hanoi.
Foto: Bình Giang

Hanoi (Vietnam), 05.11.2008 – Dreitägiger Dauerregen hat in Vietnam und in China zu Hochwasser und Überschwemmungen geführt. Im chinesischen Südwesten wurden 51 Personen durch Schlammlawinen und Flutwasser getötet, und mindestens 43 Personen werden vermisst. Nach Angaben der Zeitung China Daily sind die Fluten in der Provinz Guangxi die schwersten seit 101 Jahren. In Vietnam forderte die Naturkatastrophe 92 Menschenleben. Betroffen ist auch Hanoi, wo alleine 20 Personen durch Blitzschlag, Ertrinken oder Stromschlag ihr Leben verloren. In der drei Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt sind 35.000 Haushalte von den Überflutungen betroffen. In Zentralvietnam wurden 41 Personen getötet, 44 entfallen auf die nördlichen Provinzen einschließlich der Hauptstadt.

Nach den Worten des kommunistischen Parteichefs Hanois, Pham Quang Nghi, handelt es sich um „die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte Hanois“. Das vietnamesische Gesundheitsministerium erwartete in den am meisten betroffenen Gebieten Seuchen wie Cholera und Typhus.

Die Regenfälle haben am Montag, dem 3. November, zwar nachgelassen, nahmen aber am 4. November wieder an Intensität zu. Viele Straßenverbindungen zu abgelegenen Ortschaften sind unterbrochen. 9.000 Soldaten wurden in die Mündungsregion des Roten Flusses beordert, weil durch das Hochwasser der Bruch von Deichen befürchtet wurde.

Die Meteorologen sagten für die kommenden Tage weitere Regenfälle voraus. Die Preise für Lebensmittel stiegen infolge der Flut. Nach Schätzungen der Regierung wurden etwa 260.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzflächen überschwemmt.

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October 2, 2006

Flucht vor dem Taifun in Vietnam

Flucht vor dem Taifun in Vietnam – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flucht vor dem Taifun in Vietnam

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Artikelstatus: Fertig 16:07, 2. Okt. 2006 (CEST)
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Karte von Vietnam

Hanoi (Vietnam), 02.10.2006 – Tausende Menschen befinden sich in Vietnam auf der Flucht vor dem Wirbelsturm „Xangsane“. Das nationale Meteorologiezentrum erklärte, der Sturm sei extrem stark und könnte weite Teile des Landes verwüsten.

Die Behörden rechnen wegen des starken Regens vor allem mit Überschwemmungen und Erdrutschen und wollen deshalb insgesamt 185.000 Menschen evakuieren. Bereits über 400 Touristen befänden sich bereits in Notunterkünften. Etliche Flüge wurden gestrichen und Boote in die Häfen zurückgerufen.

Der Sturm erreichte am Sonntag mit zeitweise 150 Stundenkilometern und peitschendem Regen die zentralvietnamesische Küste und hat dabei mehrere Touristenzentren verwüstet. Mindestens fünf Menschen verloren dabei das Leben, darunter ein sechsjähriges Mädchen, welches von einem zusammenstürzenden Wohnhaus erschlagen wurde. Über 70 Menschen wurden verletzt, Touristen sind bisher nicht gefährdet. Bislang wurden rund 600 Häuser beschädigt, mit weiteren Opfern wird gerechnet.

Nachdem der Sturm weiter in das Landesinnere gezogen war, schwächte er sich ab und wurde zum Tropensturm herabgestuft.

Auf den Philippinen kostete der Taifun zuvor nach offiziellen Angaben mindestens 120 Menschen das Leben und zerstörte über 1.200 Häuser.

Themenverwandte Artikel

  • Philippinen: Hunderttausende auf Flucht vor Taifun und etliche Todesopfer (01.10.2006)
  • Portal:Naturkatastrophen

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July 31, 2006

Präsident Hugo Chávez auf Staatsbesuch in Vietnam

Präsident Hugo Chávez auf Staatsbesuch in Vietnam

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Artikelstatus: Fertig 19:21, 31. Jul. 2006 (CEST)
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Hanoi (Vietnam), 31.07.2006 – Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hielt sich heute zu einem Staatsbesuch in Vietnam auf. Chávez setzt damit seine diplomatischen Bemühungen fort, die Beziehungen zu Ländern zu vertiefen, die sich in eine von ihm so definierte Allianz gegen den amerikanischen „Imperialismus“ bringen lassen.

Chávez bezog sich in Redebeiträgen auf den Vietnamkrieg der 60-er und 70-er Jahre und erläuterte sein Ziel, Vietnam in eine gemeinsame Front gegen den „amerikanischen Imperialismus“ einzubeziehen. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass das vietnamesische Interesse eher darauf ausgerichtet ist, auch mit den USA nutzbringende gegenseitige Beziehungen zu entwickeln. Diese Beziehungen sind auch vor dem Hintergrund der anstehenden Entscheidungen über die Bewerbung Vietnams um die Mitgliedschaft bei der Welthandelsorganisation WTO zu bewerten, bei denen der US-Kongress entscheidenden Einfluss ausüben wird.

Konkretes Ergebnis des Staatsbesuchs des venezolanischen Präsidenten ist die Unterzeichnung von bilateralen Abkommen über die Zusammenarbeit bei der Erschließung von Öl- und Gasreserven sowie beim Bergbau und der Landwirtschaft.

Chávez′ Besuch in Vietnam ist Bestandteil einer diplomatischen Initiative, die ihn in verschiedene Länder führte, bei denen der venezolanische Präsident immer wieder zum Aufbau einer gegen die USA gerichteten „antiimperialistischen“ Allianz aufrief. Stationen seiner Reise waren bisher Weißrussland, Russland, der Iran und jetzt Vietnam.

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December 8, 2005

Vernichtung der Vögel vietnamesischer Städte gestoppt

Vernichtung der Vögel vietnamesischer Städte gestoppt

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Artikelstatus: Fertig 20:05, 8. Dez. 2005 (CET)
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Lage Vietnams

Hanoi (Vietnam), 08.12.2005 – Die vietnamesische Regierung hat die in Ho-Chi-Minh-Stadt, Da Nang und Hue von den Stadtverwaltungen angeordnete Vernichtung aller wild lebenden Vögel untersagt. Das Landwirtschaftsministerium in Hà Nội bezeichnete in einem Schreiben an die drei Städte die Tötungskampagnen als ungeeignet zur Bekämpfung der Vogelgrippe und schädlich für das Ökosystem, wie BirdLife International, die internationale Dachorganisation von Natur- und Vogelschutzverbänden, mitteilt. Dem Eingreifen der Regierung war eine Intervention seitens der Welternährungsorganisation FAO vorausgegangen.

Vor zwei Wochen war vom Beginn der Vernichtungsaktionen berichtet worden. Vor allem Tauben, aber auch Reiher wurden mit Gewehrschüssen erlegt, das Insektizid Trichlorfon (Dipterex) wurde in Ho-Chi-Minh-Stadt eingesetzt. Dort war auch die Geflügelzucht verboten worden, und alle in Haushalten lebenden Vögel sollten aus der Stadt gebracht werden, bis Vietnam frei von der Tierseuche sei.

Die Seuche, deren Überspringen auf den Menschen nach einer Mutation des Erregers vom Typ Influenza A-H5N1 befürchtet wird, ist inzwischen in Südostasien und China unter wildlebenden Vögeln endemisch und verursachte bisher in 19 der 64 Provinzen Vietnams Epidemien in Geflügelhaltungen. Die Stadtbehörden wollten dem Einschleppen aus dem Umland vorbeugen.

Tierseuchenexperten der FAO lehnen die Tötung wildlebender Vögel ab, weil dies ineffektiv sei und die Aufmerksamkeit ablenke von der primär nötigen Bekämpfung der Seuche unter Hausgeflügel durch Notschlachtung, Quarantäne und Impfung. Außerdem gehe von zur Geflügelzucht gehaltenen erkrankten Tieren die eigentliche Gefahr für Menschen aus, auch seien typischerweise in Städten vorkommende wilde Vogelarten bisher weniger als Träger der Seuche aufgefallen im Unterschied zu Zugvögeln, die am Wasser und in Feuchtgebieten leben, wie wilden Enten, Gänsen oder Schwänen.

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November 5, 2005

Neue Ausbrüche von Vogelgrippe in Asien

Neue Ausbrüche von Vogelgrippe in Asien

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Peking (China) / Hanoi (Vietnam) / Tōkyō (Japan), 05.11.2005 – In China und Vietnam ist es zu erneuten größeren Ausbrüchen der Vogelgrippe mit dem Virus des Typs H5N1 gekommen. In Chinas Provinz Liaoning starben 9.000, in Vietnams Provinz Bac Giang 3.000 Hühner an dem Virus. Das wurde von offizieller Seite berichtet.

Das H5N1-Virus hat bislang schon Millionen von Vögeln in ganz Asien getötet, und abermals Millionen Tiere wurden geschlachtet, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das H5N1-Virus befällt auch den Menschen. Seit der Entdeckung des Virus Ende 2003 sind mehr als 60 Personen an ihm gestorben, darunter mindestens 41 in Vietnam.

Es kam am 26.10. bereits zum vierten Ausbruch in China innerhalb von drei Wochen, wie das chinesische Agrarministerium auf der Website der „World Organisation for Animal Health“ mitteilte. In der Umgebung des Dorfes Badaohao wurden vorsorglich 300.000 Tiere getötet. Frühere Ausbrüche traten in den Provinzen Hunan, Innere Mongolei und Anhui auf, wo aber keine Menschen mit dem Virus infiziert wurden.

Trotz großer Anstrengungen Chinas, die Geflügelfarmen zu kontrollieren und viele Tiere zu impfen, kam es zu dem erneuten Ausbruch. Nicht nur Geflügel auf den großen Farmen ist betroffen, sondern auch Elstern und andere Wildvögel.

In Vietnam wurden die Geflügelfarmen in den Gemeinden Yen Lu, Van Trung und Tang Tien, die alle in der Provinz Bac Giang liegen, unter Quarantäne gestellt. Das sagte die für die dortige Tiergesundheit zuständige Person. Fabio Friscia, der Gesandte der UN-Organisation für Lebensmittel und Landwirtschaft, befürchtet jedoch weitere Ausbrüche der Krankheit im Dezember und Januar.

Auch in Japan, in Ibaraki, das nördlich von Tōkyō liegt, wurden 80 Hühner mit einem Vogelgrippevirus des Typs H5 infiziert. Ob es sich dabei um den für Menschen gefährlichen Stamm H5N1 handelt, ist zur Zeit noch unklar. Die Hühner wurden vor einiger Zeit mit dem Virus infiziert, was Antikörpertests bestätigten, überlebten jedoch. Zur genauen Identifizierung des Stamms wären weitere Tests erforderlich. Die bisherigen Fälle von Vogelgrippe in Japan wurden allerdings alle durch das für Menschen ungefährliche H5N2-Virus verursacht. Die Behörden haben vor, auf Grund der neu aufgetretenen Vogelgrippefälle 180.000 Hühner schlachten zu lassen.

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  • Portal:Vogelgrippe

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October 16, 2005

Resistentes H5N1-Virus in Vietnam aufgetaucht

Resistentes H5N1-Virus in Vietnam aufgetaucht

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Artikelstatus: Fertig 21:01, 20. Okt. 2005 (CEST)
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Hanoi (Vietnam), 16.10.2005 – Tamiflu gilt als taugliches Mittel gegen die Vogelgrippe. Jetzt ist in Vietnam ein Virus des gefährlichen Typs H5N1 aufgetaucht, das gegen die Arznei resistent ist.

Ein Mädchen hatte sich bei seinem Bruder angesteckt. Tamiflu hatte aber nicht angeschlagen. Mittlerweile soll das Mädchen wieder gesund sein, aber die Wissenschaftler befürchten, dass Tamiflu möglicherweise nicht geeignet sei, um eine weltweite Epidemie zu verhindern.

Aus Asien kam am Freitag auch die beunruhigende Nachricht, dass eine neue Mutation des Vogelgrippe-Virus aufgetaucht sei, gegen die das Medikament Tamiflu nicht wirke. Eine Vermischung des Vogelgrippe-Virus H5N1 mit einem menschlichen Grippevirus könnte schlimme Auswirkungen haben. Die Wissenschaftler infizierten für ein Experiment ein Frettchen. Das Ergebnis war die Feststellung, dass weiterhin eine Empfindlichkeit gegen das Grippe-Medikament Relenza vorhanden sei.

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  • Portal:Vogelgrippe

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  • swissinfo.org: „Vogelgrippe-Virus mit Resistenz gegen Tamiflu aufgetaucht“ (14.10.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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May 19, 2005

WHO warnt erneut vor weltweiter H5N1 Influenza A Epidemie

WHO warnt erneut vor weltweiter H5N1 Influenza A Epidemie

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Hanoi (Vietnam) / Manila (Philippinen) / Genf (Schweiz), 19.05.2005 – Zur Zeit unverändert sehr gering ist das Risiko, sich mit H5N1 Influenza A bei einem Menschen anzustecken. Deshalb ist die Bekämpfung des Vogelgrippe-Virus bei Vögeln (aviäre Influenza), insbesondere in Geflügelfarmen, nach wie vor das wichtigste und bis auf weiteres einzige Mittel, um die Gefahr einer Influenzapandemie zu mindern. Aber neu beobachtete Veränderungen des Vogelgrippe-Virus in seiner DNA-Sequenz und bei der Verursachung von Erkrankungen bei Menschen passen zu den Modellvorstellungen, wie ein unter Tieren auftretendes Virus sein Erbgut verändert und sich an den Menschen anpasst, und beunruhigen daher die Wissenschaftler. Obwohl die Beobachtungen zunächst nur Hinweise liefern auf eine mögliche Entwicklung, hat die Weltgesundheitsorganisation im Anschluss an eine Konferenz in Manila eine neuerliche Warnung vor einer Pandemie ausgesprochen und auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass sich Staaten und Gesundheitseinrichtungen vorbereiten.

In Vietnam war aufgefallen, dass sich in diesem Frühjahr die beobachteten Erkrankungen unterschieden – je nachdem, ob sie in Süd- oder in Nordvietnam auftraten. In Südvietnam blieben Gefährlichkeit und Altersverteilung Erkrankter in etwa unverändert, während in Nordvietnam die Gefährlichkeit abnahm – deutlich weniger als die Häfte der Erkrankten starb – und das Altersspektrum sich verbreiterte (auch Säuglinge und alte Menschen erkrankten). Diese und weitere epidemiologische Auffälligkeiten passen zu Ergebnissen von DNA-Sequenzierungen, die bei dem in Nordvietnam beobachteten H5N1 Cluster Veränderungen in der DNA-Sequenz feststellen und eine bessere Adaption des Krankeitserregers an den Menschen für möglich erscheinen lassen.

Gleichzeitig wurden bei einem mit dem Medikament Oseltamivir (Tamiflu ®) Behandelten Viren gefunden, die gegen Oseltamivir resistent waren. Es ist ein weiteres ungünstiges Zeichen, dass Resistenz anscheinend relativ schnell auftreten kann. Das Medikament gehört zu den Virostatika, deren Bevorratung die Weltgesundheitsorganisation für die Verwendung in einer Influenza-Pandemie empfiehlt.

Die Weltgesundheitsorganisation ist in der äußerst schwierigen Situation, den Zeitpunkt bestimmen zu müssen, an dem schärfere Maßnahmen eingeleitet werden zur Vorbeugung, Eingrenzung und Überwachung eines Ausbruchs unter Menschen. Dies muss rechtzeitig vor dem Ausbruch der Pandemie geschehen, weder zu früh, um nicht unnötig Kosten zu verursachen, noch zu spät. Wegen der fehlenden Immunität der Menschen gegen Influenzaviren mit Hämagglutinin-Antigen Typ 5 (H5) werden ähnliche Verhältnisse befürchtet wie 1918 (H1), 1957 (H2) und 1968 (H3), als Influenzaviren mit ebenfalls neuem Hämagglutinin-Antigen grassierten und zahlreiche Opfer forderten. Damals wurden die Gesundheitssysteme auf eine schwere Probe gestellt, und das öffentliche Leben war erheblich beeinträchtigt und zeitweise lahmgelegt. Seit dem Beginn dieser Epidemie im Januar 2004 sind auf der indochinesischen Halbinsel Millionen von Tieren der Vogelgrippe zum Opfer gefallen. 97 Menschen erkrankten, die meisten in Vietnam, 53 sind gestorben.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vogelgrippe

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