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March 29, 2006

Erste Details zum Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön bekannt

Erste Details zum Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön bekannt

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Artikelstatus: Fertig 13:31, 29. Mrz. 2006 (CEST)
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Rantzau (Deutschland), 29.03.2006 – In der Nähe des schleswig-holsteinischen Ortes Rantzau im Landkreis Plön ist am Freitagnachmittag, den 24. März ein Sportflugzeug vom Typ „Aquila A 210“ mit der Kennung D-EAIZ abgestürzt. Am Montag danach gab die zuständige Polizeidienststelle erste Informationen zu dem Absturz bekannt.

Demnach gehörte die Maschine dem Sportclub „Airbus-Motorfluggruppe e.V.“, dessen Standort der Flughafen Hamburg-Finkenwerder ist. Der Absturz ereignete sich rund 70 Kilometer von Finkenwerder entfernt. Bei den Insassen handelt es sich um den 38-jährigen Gunnar T. aus Hamburg und den 25-jährigen Daniel M., einen Kanadier, der in Hamburg wohnte. Gunnar T. war Fluglehrer, beide Männer waren jedoch im Besitz einer gültigen Fluglizenz. Sie meldeten sich ordnungsgemäß bei der Flugkontrolle ab und gaben an, einen Flug in der Region Schleswig-Holstein unternehmen zu wollen. Die voraussichtliche Flugdauer gaben beide mit etwa einer Stunde an.

Gestartet war die einmotorige Aquila A 210 um 12:01 Uhr in Finkenwerder. Ein Zeuge hatte die Maschine um 12:50 Uhr noch in der Nähe von Rantzau in der Luft gesehen. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Auffälligkeiten in der Flugweise und an der Maschine. Was zwischen 12:50 Uhr und 16:20 Uhr passiert ist, ist ebenfalls noch unklar. Bei der Funkleitstelle ging kein Notruf ein. Nach Angaben der Zeitschrift „Die Welt“ fiel in der Funkleitstelle niemandem auf, dass das Flugzeug auch drei Stunden nach der angekündigten Rückkehr noch nicht in Finkenwerder eingetroffen war. Gefunden wurde die Maschine um 16:20 Uhr zufällig von einem Waldarbeiter auf einem abseits gelegenen Feld. Der Mann alarmierte umgehend die Rettung.

Die beiden Toten befinden sich momentan in der Rechtsmedizin in Kiel. Die Obduktion ist für Dienstag vorgesehen. Die Ursache für den Absturz ist derzeit noch nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Kiel hatte das Flugzeugwrack am Freitag Abend nach der Bergung durch das THW zu Ermittlungszwecken beschlagnahmt. Das Bundesamt für Luftsicherheit aus Braunschweig untersucht derzeit den Motor der Maschine, den Flugzeugtorso hat die Kripo in Verwahrung. Bisher gibt es noch keine Erkenntnisse, ob technische Gründe oder menschliches Versagen der Grund für den Absturz waren.

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March 26, 2006

Zwei Tote bei Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön

Zwei Tote bei Absturz eines Sportflugzeugs im Landkreis Plön

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Artikelstatus: Fertig 20:07, 26. Mrz. 2006 (CEST)
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Rantzau (Deutschland), 26.03.2006 – In der Nähe des schleswig-holsteinischen Ortes Rantzau im Landkreis Plön ist am Freitagnachmittag ein einmotoriges Sportflugzeug vom Typ „Aquila A 210“ abgestürzt. Die Polizei in Kiel hat den Flugzeugtyp mit „DEMONA“ angegeben, dies trifft jedoch nicht zu. Der NDR spricht von einem Flugzeug des Typs „Super Dimona“ des Herstellers Diamond Aircraft.

An Bord befanden sich zwei Personen, beide kamen bei dem Absturz ums Leben. Nach ersten Vermutungen der Polizei sind die 24 und 38 Jahre alten Männer in Hamburg gestartet. Die Maschine gehörte laut Polizeiangaben vermutlich einem Hamburger Luftsportverein. Nähere Informationen über die Toten und den Zielort des Fluges sind der Polizei zwar bekannt, wurden aber noch nicht an die Öffentlichkeit übermittelt.

Am Boden gab es keine Verletzten. Die Maschine schlug auf unbebautem Gebiet auf freiem Feld rund einen Kilometer vom Ort Rantzau entfernt auf. Wann sich der Absturz genau ereignete, ist nicht bekannt. Gefunden wurde das Flugzeug gegen 16:20 Uhr von einem Waldarbeiter. Er alarmierte die Rettung. Die Maschine wurde beim Aufprall völlig zerstört.

Insgesamt waren Freiwillige Feuerwehren aus drei Ortschaften sowie acht Polizeiwagen, vier Sanitätsfahrzeuge und ein Notarzt angerückt. Die Bergung der Toten übernahm am Abend das Technische Hilfswerk unter Zuhilfenahme einer Flutlichtanlage. Sie wurden noch am Freitag in die Kieler Rechtsmedizin überführt.

Die Unglücksursache wird derzeit ermittelt. Dazu wurden bereits die zuständige Kriminaldienststelle sowie das Bundesamt für Luftsicherheit aus Braunschweig eingeschaltet. Dabei soll auch geklärt werden, ob der Pilot eine Notlandung versuchte, die nicht funktioniert hatte.

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