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April 29, 2007

Erste Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

Erste Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

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Artikelstatus: Fertig 15:19, 29. Apr. 2007 (CEST)
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Hildesheim / Salzgitter / Gifhorn (Deutschland), 29.04.2007 – Mit dem Ende der Friedenspflicht in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie begannen am Sonntag kurz nach Mitternacht in Niedersachsen und den Bundesländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin die ersten Warnstreiks zur Durchsetzung der Tarifforderungen der Industriegewerkschaft Metall (IGM). Die IGM fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Betroffen waren die Firma Bosch in Hildesheim, wo sich kurz nach Mitternacht etwa 150 Beschäftigte vor den Werkstoren einfanden, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Auch die Nachtschichten von Bosch und MAN Nutzfahrzeuge in Salzgitter legten die Arbeit nieder und zogen vor das Gewerkschaftshaus. Im Laufe des Tages sind weitere Aktionen an weiteren Standorten geplant.

In anderen Bundesländern beteiligten sich ebenfalls mehrere hundert Arbeiter und Angestellte an den Kampfmaßnahmen. So in Andernach und Neuwied bei dem Weißblechhersteller Rasselstein sowie in Rheinböllen, wo der Autoteilezulieferer Continental Teves bestreikt wurde. Im Berliner Stadtteil Spandau trat die Nachtschicht des Glühlampenherstellers Osram in Streik. Die Aktionen sollen in den nächsten Tagen fortgesetzt werden.

Jörg Hoffmann, IG Metall-Bezirksleiter im Südwesten, sagte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „Unsere Warnstreiks sollen weh tun. Und das werden sie auch.“ Für den Südwesten der Republik kündigte er Warnstreiks in mehr als 400 Betrieben an.

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April 28, 2007

IG Metall Küste ruft zu Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsens auf

IG Metall Küste ruft zu Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsens auf

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Artikelstatus: Fertig 22:52, 28. Apr. 2007 (CEST)
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Hannover (Deutschland), 28.04.2007 – Die IG Metall „Küste“ kündigte für die Nacht von Samstag auf Sonntag (29. April) erste Warnstreiks für den Bereich der Metall- und Elektroindustrie Niedersachsens an. Der IG Metall-Verhandlungsführer bei den Tarifgesprächen, Hartmut Meine, machte die Unbeweglichkeit der Arbeitgeber für die Verschärfung der Tarifauseinandersetzung verantwortlich: „Trotz der ausgesprochen guten konjunkturellen Entwicklung waren die Arbeitgeber in der Friedenspflicht nicht bereit, ihr Angebot nach oben zu korrigieren. Die Hinhaltetaktik ist eine Provokation, die die Metallerinnen und Metaller mit massiven Warnstreiks beantworten werden“, sagte Meine am Freitag in Hannover.

Für die 150.000 Beschäftigten der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie fordert die Gewerkschaft Lohnerhöhungen von 6,5 Prozent. Die Friedenspflicht endete am 28. April. Der alte Tarfvertrag war am 31. März 2007 ausgelaufen. Das Arbeitgeberangebot liegt bei 2,5 Prozent und sieht außerdem einen Einmalbetrag von 0,5 Prozent sowie ein flexibilisiertes Weihnachtsgeld vor.

Bestreikt werden sollen zunächst die Nachtschicht bei Bosch in Hildesheim und Salzgitter sowie MAN Nutzfahrzeuge in Salzgitter. Am Sonntag sollen die Streiks dann auf andere Betriebe in Niedersachsen ausgeweitet werden, darunter Continental Teves in Gifhorn. In Lüchow soll die Firma Svenska Kullagerfabriken (SKF) bestreikt werden.

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