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September 16, 2005

Erste digitale Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb genommen

Erste digitale Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb genommen

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Schwyz (Schweiz), 16.09.2005 – Im Kanton Schwyz wurden Anfang Juli aufgrund eines regierungsrätlichen Radarkonzepts die ersten digitalen Geschwindigkeitsmessanlagen mit moderner Laser-Messtechnik aufgebaut und in den Praxisbetrieb übernommen. Die Geräte beinhalten ein multifunktionales Mess-System. Sie können nicht nur die Geschwindigkeit der Fahrzeuge messen, sondern auch den Verkehrsfluss 24 Stunden pro Tag überwachen.

Begonnen wurde am 4. Juli in Altendorf, Galgenen und Freienbach. Mitte Juli begann der Aufbau im Bereich Goldau auf der A4.

Die Schwyzer Polizei möchte damit die Unfallquote im Kanton senken und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Insgesamt wurden zehn Radaranlagen aufgebaut. Die drei Anlagen im Bereich Altendorf, Galgenen und Freienbach überwachen im innerstädtischen Ortskern den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen.

Beste Erfahrungen hat die Polizei mit baugleichen Geräten bereits in Luzern, St. Gallen und Zürich gemacht. Im Kanton Schwyz wird die Polizei ebenfalls Erfahrungsberichte anfertigen. Sollten diese positiv ausfallen und das Schwyzer Parlament die Finanzierung absegnen, ist bis zum Jahr 2007 die Anschaffung sechs zusätzlicher Geschwindigkeitsmessanlagen geplant.

Quellen

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December 16, 2004

Mediation über vierspurigen Ausbau der B 10 Landau-Pirmasens gescheitert

Mediation über vierspurigen Ausbau der B 10 Landau-Pirmasens gescheitert

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Rheinland-Pfalz

Leinsweiler (Deutschland), 16.12.2004 – Das neunte Treffen zur Beratung des geplanten vierspurigen Ausbaus der Bundesstraße 10 zwischen Landau und Pirmasens ist in der Nähe von Landau in der Pfalz am gestrigen Mittwochabend ohne Konsens beendet worden. Ein Kompromiss konnte in dem seit Jahresbeginn von der Beratungsfirma Prognos begleiteten und vom Land Rheinland-Pfalz getragenen Mediationsverfahren nicht gefunden werden. Der Leiter des Mediationsverfahrens Claus Meissner, ehemaliger Präsident des baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshofes, erklärte, Gegner und Befürworter des Ausbaus hätten sich nicht genügend aufeinander zu bewegt, um gemeinsam konkrete Empfehlungen zu formulieren. Strittige Punkte blieben Schutz vor Straßenlärm, Geschwindigkeitsregelungen und Fahrverbote sowie Ausbauvorbereitungen und Baumaßnahmen der Baubehörden während des Mediationsverfahrens. Der vierspurige Ausbau soll die Stau- und Unfallhäufigkeit senken und eine erhöhte Verkehrsdichte erlauben. Gegner des Ausbaus halten die regionalwirtschaftliche Notwendigkeit für nicht erwiesen und die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Fremdenverkehr für nicht tragbar, auch wegen der ortsnahen Führung der Trasse.

Der zuständige rheinland-pfälzische Minister Hans-Artur Bauckhage (FDP) bedauerte das Scheitern des außergerichtlichen Verfahrens und erklärte, die gewonnenen Erkenntnise würden bei den weiteren Planungen berücksichtigt. Kommunen, Wirtschaftsverbände und Behörden, Bürgerinitativen und Umweltschutzorganisationen hatten sich an dem Verfahren beteiligt, dessen Ausgang von Anfang an für keine Seite verbindlichen Charakter haben sollte. Insbesondere hatte die Landesregierung nicht zu erkennen gegeben, bei welchem Ausgang des Verfahrens sie den Verzicht auf den Ausbau eventuell befürworten würde.

Das 55 Kilometer lange Teilstück der Bundesstraße 10 verbindet die A 8 und die A 62 bei Pirmasens mit der A 65 bei Landau. Nachdem der Weiterbau der A 8 nicht hatte realisiert werden können, war die Bundesstraße mit Ortsumgehungen und kreuzungsfreien Einmündungen größtenteils dreispurig ausgebaut worden und wird seitdem vermehrt vom Fernverkehr zwischen Süddeutschland und dem Saarland bzw. Luxemburg und Belgien befahren. Schon bisher wurden auf dieser Strecke Mautkosten der französischen Autobahnstrecke zwischen Straßburg und Metz eingespart. Eine sprunghafte Zunahme des Schwerlastverkehrs nach Einführung von Mautgebühren auf bundesdeutschen Autobahnen im nächsten Jahr wird befürchtet.

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Quellen

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