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May 9, 2005

Königin Beatrix feierte Thronjubiläum

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Königin Beatrix feierte Thronjubiläum

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Königin Beatrix 2004 beim holländischen Queenstag in Groningen

Amsterdam / Den Haag (Niederlande), 09.05.2005 – Die niederländische Königin Beatrix feierte am 30. April 2005 silbernes Thronjubiläum, und die Niederländer feierten mit. Die Thronbesteigung von Beatrix Armgard Wilhelmina, Prinzessin von Oranien-Nassau, hatte am 30. April 1980 stattgefunden.

Über eine Million Bürger des Landes säumten in überwiegend orangefarbener Kleidung die Straßen und Plätze Amsterdams. Es fand ein riesiges Volksfest statt, die Atmosphäre des Tages war herzlich und locker, Musikbands spielten auf Brücken, in den Parks ging es fröhlich zu, viele Menschen tanzten.

Die Königin nahm zusammen mit ihren Söhnen Constantijn und Johan Friso sowie Kronprinz Willem Alexander mit seiner Frau Máxima an den Jubiläumsfeierlichkeiten in Den Haag teil. Die beiden Parlamentskammern trafen sich im historischen Rittersaal aus dem 13. Jahrhundert zu einer Sondersitzung.

In den kommenden Wochen und Monaten besucht die 67-jährige Königin alle Provinzen ihres Landes. Sie wird auch zu den Niederländischen Antillen in der Karibik reisen und mit ihren dortigen 16 Millionen Untertanen feiern.

Im Juli wird Beatrix erneut Großmutter. Ihr Sohn Willem-Alexander und seine Frau, die niederländische Prinzessin Máxima mit argentinischer Abstammung erwarten ihr zweites Kind. Die Beiden haben bereits eine 16 Monate alte Tochter Catharina-Amalia, die im Dezember 2003 geboren wurde.

In den 25 Jahren ihrer Herrschaft hat Beatrix die Herzen ihrer Landsleute erobert. Eine kürzlich erfolgte Umfrage in den Niederlanden brachte die erfreuliche Botschaft, dass über 90 Prozent der Bewohner der Niederlande mit ihrer Königin zufrieden sind.

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Quellen

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March 6, 2005

Anastacia in Concert

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Anastacia in Concert

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Arena Nürnberg

Nürnberg (Deutschland), 06.03.2005 – Popstar Anastacia war diese Woche zu Besuch in Nürnberg. In der großen Halle der Arena gab sie ein seit Wochen ausverkauftes Konzert. Nach ihrem nur 30-minütigen Auftritt bei Rock im Park vor einigen Jahren durften sie ihre Fans diesmal volle zwei Stunden genießen. Zirka 10.000 waren es, die sich dieses Konzert nicht entgehen lassen wollten.

Die Vorfreude war groß und sie wurde nicht entäuscht. Als ein Bündel an Kraft und Energie und voller Spaß am Gesang trat Anastacia auf. Ihre Rock- und Soul-Lieder schmetterte sie stimmgewaltig in die Halle, untermalt von spektakulären Lichteffekten. So viel Power hätte man der Sängerin zwei Jahre nach ihrer schweren Erkrankung gar nicht zugetraut.

Anastacia sang nicht nur von Liebe und Herzschmerz, vielmehr hatte sie auch noch verschiedene Botschaften in ihren rockigen Auftritt gepackt. In einem mitreißenden Song beklagte sie die amerikanische Besetzung des Iraks, sie forderte auf, mehr gegen die Verbreitung von Aids zu tun und etwas gegen den Hungertod vieler Kinder zu unternehmen.

In der von Anastacia angedeuteten Stripshow erhitzten sich zwar die Gemüter, der überwiegenden Anzahl der Fans aber gefiel es. Ihre Show zog sie nach einem festen Programm ab, sie ließ sich aber trotzdem auf ein kleines Risiko ein, indem sie zwei junge, weibliche Fans zum Mitsingen und Mittanzen auf die Bühne holte. Das Publikum belohnte die mutigen Sängerinnen mit einem riesigen Applaus.

Mitgebracht hatte Anastacia eine große Band, drei Hintergrundsänger und -sängerinnen sowie eine Tanzgruppe, die das Publikum während der zahlreichen Umziehpausen unterhielt.

Spätestens als Anastacia wieder einmal hinter der Bühne verschwand und ihre Stimme vom Band eingespielt wurde, kamen einige Fans ins Grübeln. Man hörte nämlich keinen Unterschied zur Livestimme von vorher. Und schon hörte man im näheren Umkreis Diskussionen, ob denn der ganze Abend vielleicht aus Playback bestand?

Am Ende des Konzerts bekam Anastacia ihren Lohn: minutenlange Begeisterungsstürme. An Nürnberg wird sie bestimmt gerne zurückdenken. Wer weiß, vielleicht besucht sie diese Stadt bald wieder.

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January 3, 2005

Jazz-Legende Artie Shaw gestorben

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Jazz-Legende Artie Shaw gestorben

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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 03.01.2005 – Der US-amerikanische Jazzmusiker, Klarinettist und Bandleader Artie Shaw ist am 30. Dezember 2004 im Alter von 94 Jahren nach mehrjähriger schwerer Krankheit gestorben.

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Artie Shaws Karriere begann Anfang der 1930er Jahre in New Haven, Connecticut. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker 1936 durch Studioaufnahmen mit Billie Holiday und Bunny Berigan. 1937 gründete er seine eigene Big Band, die zu den erfolgreichsten Orchestern der Swing Ära wurde. Sein größter Hit der damaligen Zeit war „Begin the Beguine“. Während des Zweiten Weltkriegs leitete er eine Big Band der US Navy, mit der er 1943 und 1944 durch den Pazifik zum Zweck der Truppenbetreuung tourte.

Artie Shaw gehört zusammen mit Benny Goodman und Woody Herman zu den überragenden Klarinettisten der Swing-Zeit. Shaw, der achtmal verheiratet war, unter anderem mit Ava Gardner und Lana Turner, zog sich bereits 1954 aus dem Musikleben zurück.

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December 28, 2004

Das SOUND, der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg und Christiane F.

Das SOUND, der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg und Christiane F.

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Saarland

Dillingen (Deutschland), 28.12.2004 – Die „Diskothek SOUND Saarland“ ist von Bürgermeister Franz-Josef Berg (CDU) am 22. Dezember geschlossen worden. Es handelt sich nicht um irgendeine Diskothek, sondern um eine Filiale des berühmten SOUND Berlin in der Genthiner Straße, bekannt geworden durch das Buch und den Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und den dazugehörigen Soundtrack von David Bowie. Die „Diskothek SOUND Saarland“ in der Kleinstadt Dillingen existiert seit 25 Jahren und gehört zu den wenigen Diskotheken der Region, in denen nicht Mainstream abgespielt wird, sondern auch Alternative, Hip-Hop oder Dark Wave eine Chance haben. Zudem werden hier beispielsweise Migranten nicht diskriminiert. Dillingen hat einen sehr hohen Ausländeranteil, vor allem türkische und italienische Bürger. Im SOUND werden auch Menschen mit Behinderung gerne gesehen. Als Einzugsgebiet des SOUND kann die ganze Region Saar-Lor-Lux-Trier-Pfalz angesehen werden.

Grund für die Entziehung der Konzession durch die Stadtverwaltung war eine Drogenrazzia am 24.10.2004. Dabei wurden Drogen, unter anderem auch synthetische Drogen wie XTC, in größerem Umfang sichergestellt. 79 Personen, meist Jugendliche, wurden vorläufig festgenommen. 140 Polizisten waren im Einsatz. Von den 231 Gästen im Sound war etwa ein Drittel im Besitz von Drogen. Dies fand an einem Sonntag morgen, bei der so genannten „After Hour“ statt, mit der das SOUND recht erfolgreich die Technoszene ansprach. Als Reaktion auf die Razzia wurde diese Techno-Party aus dem Programm gestrichen. Dennoch entzog Bürgermeister Berg der Diskothek die Konzession. „Ich bin sicher, dass der Entzug der Konzession für das SOUND die breite Zustimmung der Bevölkerung finden wird.“, so Berg.

In diesem Punkt hat Berg sich allerdings geirrt. Schon bald bildete sich ein lockeres Bündnis, das gegen das Vorgehen der Stadt mobilisierte, und dem unter anderem die saarländischen und die luxemburgischen Jusos, die grüne Jugend und die PDS Saar, die SPD-Frauen und der Dillinger Seniorenbeirat angehörten. In einer ersten Stellungnahme des Juso-Landesvorstandsmitglieds und SPD-Stadtrats Carsten Klein heißt es: „Das Drogenproblem im SOUND lässt sich mit Law & Order sicher nicht lösen. Zumal wenn man beachtet, dass die CDU-Landesregierung gleichzeitig Hilfsangebote für Drogenabhängige, wie das Drogenhilfezentrum in Saarbrücken schließen will.“ Protest-Mails wurden organisiert, Unterschriften gesammelt, eine „Coming-Out-Kampagne“ mit einem Plakat, auf dem prominente SOUND Besucher abgebildet sind, unter anderem einige Landtagsabgeordnete, Saar-Oppositionsführer Heiko Maas, die Band Steppenwolf, die einmal im SOUND auftrat und Berg selbst, durchgeführt. An einer Stadtratssitzung mit „Einwohnerfragestunde“ nahmen zirka 40 SOUND-Mitarbeiter und Gäste teil, unter anderem auch Teilnehmer einer Behindertenwerkstatt der Arbeiterwohlfahrt. Zwischendurch hatte sich auch die NPD Saar zu Wort gemeldet, das Vorgehen von Berg begrüßt und die Sammlung von Unterschriften für ein drogenfreies Saarland angekündigt. Es hätten sich Massen von Bürgern an die Rechtspartei mit der Bitte um Unterstützung für die Dillinger CDU gewandt.

Natürlich hat der Geschäftsführer des SOUND beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Konzessionsentzug eingelegt. Mittlerweile ist darüber entschieden und die Diskothek hat die Entscheidung des Bürgermeisters akzeptiert. In der Begründung heißt es unter anderem: „Weder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren noch polizeiliche Aufklärungsmaßnahmen hätten Erkenntnisse dergestalt erbracht, dass der Konzessionsinhaber die ihm obliegende Aufsichtspflicht verletzt habe.“ Nun will das SOUND ab 29.12.2004 wieder öffnen, allerdings vorerst nur mittwochs. Dennoch ist ein Widerspruch der Stadt Dillingen gegen die Gerichtsentscheidung zu befürchten. Zumindest erklärte Berg gegenüber der Presse: „Ich bleibe bei meiner Überzeugung in Sachen Schließung des SOUND richtig gehandelt zu haben.“

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December 20, 2004

Die Welt steht Kopf

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Artistin

Nürnberg (Deutschland), 20.12.2004 – Nürnberg steht Kopf und das im wahrsten Sinne des Wortes. Artisten aus aller Welt faszinieren zur Zeit Groß und Klein. Zuschauer aus allen Regionen Frankens stürmen das Zelt des Zirkus Flic Flac, dessen aktuelles Programm „Unzensiert“ alles andere als ein normales Zirkusprogramm darstellt.

Atemberaubende Vorführungen in einer modernen Circus-Show reihen sich aneinander. Die Nerven sind bis zum Zerreissen gespannt. Ob das die vier Motorräder sind, die sich gegenseitig in einer runden Holzkugel jagen, oder Luftakrobatinnen, die aus luftiger Höhe in ein kleines Wasserbasin fallen. Wo sieht man sonst einen Jongleur, der mit Feuer jongliert? Eine bunte Lasershow leitet die „Todesrad“-Vorführung von vier mutigen Jungs ein, bei der einige Zuschauer-/innen vor Nervenkitzel die Augen schließen. Zu all diesen Darbietungen hört man keine übliche Zirkusmusik sondern die Begleitband spielt live fetzige Songs, Hip Hop, Breakdance, Techno und kosmische Raumsphärenklänge. Die Artisten tragen anstatt Glitzerkostümen und Fracks Lack, Leder, Blue-Jeans oder knallbunte Trainingsanzüge.

Eines hat Flic Flac grundsätzlich nicht im Programm: Tiere. Das ist seit jeher ein Grundsatz des Zirkuschefs Juri Kaiser. Die Tierschützer sind davon begeistert. Die Zuschauer kommen auch ohne tierische Darbietungen voll auf ihre Kosten.

Nach dem Trampolin-Finale aller Artisten gab es minutenlange stehende Ovationen des Publikums. Einige davon sehen sich diese Show sicher ein zweites Mal an. Noch bis zum 16. Januar 2005 ist Gelegenheit dazu.

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