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December 31, 2012

Skyfall: Bondfilm spielt mehr als 1 Milliarde US-Dollar ein

Skyfall: Bondfilm spielt mehr als 1 Milliarde US-Dollar ein

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Veröffentlicht: 17:28, 31. Dez. 2012 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich), 31.12.2012 – Bis gestern Abend konnte Skyfall, der 23. Bond-Film, mit dem die Produzenten das 50. Jubiläum feiern wollen, an den Kinokassen beeindrucken und spielte als 14. Film und erster Bond überhaupt mehr als eine Milliarde US-Dollar ein. Dies ist knapp das Einspielergebnis der Vorgängerfilme Casino Royale und Ein Quantum Trost zusammen. Und das in nur gut zwei Monaten. Jeff Blake, Vorsitzender der Marketingabteilung von Sony Pictures, gab gestern Abend den unerwarteten Großerfolg bekannt. Das Filmjahr 2012 endet damit, dass Skyfall nach den Superheldenfilmen Marvel’s The Avengers und The Dark Knight Rises finanziell am dritterfolgreichsten ist.

Quellen[Bearbeiten]

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March 7, 2008

Frankreich wird die Niederlande nach Ausstrahlung des Islamfilms von Wilders unterstützen

Frankreich wird die Niederlande nach Ausstrahlung des Islamfilms von Wilders unterstützen

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Veröffentlicht: 14:50, 7. Mär. 2008 (CET)
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Paris (Frankreich), 07.03.2008 – Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am 5. März bekannt gegeben, dass Frankreich hinter dem Islamfilm von Geert Wilders steht. Frankreich würde die Niederlande unterstützen, wenn es nach der Ausstrahlung Probleme mit Moslems und moslemischen Staaten bekäme. Die Zusicherung zur Hilfe gab der französische Präsident am 5. März dem Ministerpräsidenten Balkenende, der ihn Paris besuchte und um Unterstützung bat.

Der noch nicht ausgestrahlte Islamfilm von Geert Wilders hat viel Aufregung verursacht und führte sogar schon zu Unruhen in moslemischen Ländern. Sowohl die niederländische als auch die dänische Flagge wurde von Moslems verbrannt. Zuletzt sind diese Länder erneut wegen Karikaturen über den Islam in Misskredit gebracht worden. Norwegen und Schweden haben bereits angedeutet, hinter diesen Karikaturen aus Dänemark zu stehen.

Quellen

niederländische Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 05.03.2008.

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December 24, 2007

Herr der Ringe wird zum Fünfteiler: „Der kleine Hobbit“ soll in zwei Teilen bis 2011 verfilmt werden

Herr der Ringe wird zum Fünfteiler: „Der kleine Hobbit“ soll in zwei Teilen bis 2011 verfilmt werden

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Veröffentlicht: 14:59, 24. Dez. 2007 (CET)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 24.12.2007 – Die „Herr der Ringe“-Trilogie erhält eine Vorgeschichte: Der Roman „Der kleine Hobbit“ von Tolkien soll in zwei Teilen bis 2010 beziehungsweise 2011 verfilmt werden. Das ließen „MGM“ und „new line“ am Dienstag dieser Woche verlauten. Der Roman handelt von den Reisen des Bilbo Beutlin, der im ersten Teil von „Herr der Ringe“ den Ring an Frodo übergibt. Doch nicht nur Bilbo ist ein Bindeglied zur außerordentlich erfolgreichen Trilogie. Auch Gandalf und Gollum sind Teil des noch zu verfilmenden Romans. Ob die Trilogie explizit mit der nun nachgereichten Vorgeschichte verknüpft wird und damit eine ähnlich skurrile Verfilmungsreihenfolge wie bei „Star Wars“ entsteht, oder ob sich die Verfilmung an den Kinderbuch-Duktus der Romanvorlage hält und damit zum eigenständigen Werk wird, ist noch nicht abzusehen.

Jackson hatte sich nach der Umsetzung der Trilogie von einer weiteren Tolkien-Produktion distanziert: „… in Zukunft heißt es: Keine Elben mehr und keine Hobbits und keine Zauberer. Nein, nein, nein.. Man kann auch noch andere Geschichten erzählen.“[1] Doch ein Hintertürchen ließ er sich offen, denn auf die Frage ob er den kleinen Hobbit verfilmen würde, antwortete Jackson im gleichen Interview: „Die Situation mit den Rechten ist sehr schwierig, man müsste sich erst mal mit United Artists einigen. Aber wenn das möglich wäre, würde ich schon sehr ernsthaft darüber nachdenken.“[1]

Die Einigung über finanzielle Streitigkeiten im Nachgang der Produktion, bedeutet für nun Jackson Mehreinnahmen durch die „Herr-der-Ringe“-Trilogie, von ungefähr 40 Millionen US-Dollar. Damit steht Jackson für die Verfilmung von „Der kleine Hobbit“ nun definitiv zur Verfügung, er wird sich jedoch auf die Produktion des Filmes beschränken und die Inszenierung nicht selbst übernehmen.

Dies habe nicht mit den vorangegangenen Streitigkeiten zu tun, so Jacksons Manager, sondern vielmehr mit Jacksons akuter Zeitnot, weil Jackson momentan in anderen Filmprojekten engagiert sei. „Der kleine Hobbit“ bedeute sicherlich viele Jahre intensive Arbeit und Jackson wolle die Fans nicht noch länger warten lassen. Aus diesem Grund werde er die Inszenierung in andere Hände geben, damit die Produktion unmittelbar beginnen könne. Ein aussichtsreicher Kandidat für die Regisseursarbeit ist derzeit Guillermo del Toro. Er inszenierte unter anderem „Pans Labyrinth“.

Referenzen

  1. 1,0 1,1 sueddeutsche.de: „Und Frodo ist doch ein Mädchen!“ (16.12.03)

Quellen

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November 17, 2007

Erster Film des Miyazaki-Sohns im deutschen Kino

Erster Film des Miyazaki-Sohns im deutschen Kino

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Veröffentlicht: 16:33, 17. Nov. 2007 (CET)
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Tōkyō (Japan), 17.11.2007 – Goro Miyazaki, der Sohn des Anime-Regisseurs Hayao Miyazaki („Prinzessin Mononoke“, „Chihiros Reise ins Zauberland“), hat seinen ersten Film produziert. „Die Chroniken von Erdsee“ entfernt sich dabei jedoch bei der Handlung von anderen Filmen des Studios Ghibli. Wie bei Ghibli üblich, erwarten den Zuschauer handgezeichnete und detaillierte Bilder.

Der Film orientiert sich an Ursula Kroeber Le Guins Erdsee-Zyklus mit hunderten von Inselreichen. Goro Miyazaki benutzte bei seinem Film Teile aus mehreren Romanen.

Die Handlung des Films: Als klar wird, dass das Gleichgewicht der Welt gestört ist, muss Erzmagier Sperber die Ursachen dafür finden. Er trifft auf Prinz Arren von Enlad, der seinen Vater erstochen hat. Mit der Geheimpolizei auf den Fersen erwartet das Duo Begegnungen mit Sklavenhändlern und Drogendealern. Das Böse ist jedoch nicht generell vorhanden, sondern entspringt einer einzigen Gestalt, was für Ghibli-Filme atypisch ist.

Kritiken: Andreas Fischer vom Onlinedienst „monstersandcritics.de“ bemängelt fehlende Kreativität. Die Handlung stolpere „dröge vor sich hin“. Goro Miyazaki hätte sich keine eigene Handschrift zugetraut. Auch die Dialoge, Charaktere und Animationen bemängelte der Filmkritiker.

Georg Howahl vom Onlinedienst „derwesten.de“ nannte den Film nett, „aber nicht ganz so fantastisch […] wie die des Altmeisters“, womit er Goros Vater Hayai meinte. Es seien Parallelen zur Artus-Saga und manchmal Ähnlichkeiten zu „Herr der Ringe“ zu erkennen.

Goro Miyazaki gab in einem WAZ-Interview zu, er reiche „nicht an meinen Vater heran in meinem Talent, Filme zu machen“. Er könne jedoch seine Ideen umsetzen.

Quellen

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March 13, 2005

Solaris: Science-Fiction auf die Bühne gebracht

Solaris: Science-Fiction auf die Bühne gebracht

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Artikelstatus: Fertig 13. Mär. 2005 (CET)
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Nürnberg Staatstheater

Nürnberg (Deutschland), 13.03.2005 – Das Nürnberger Staatstheater hat es gewagt, ein Science-Fiction-Stück auf die Bühne zu bringen. In der Sparte Kammerspiele läuft derzeit die Aufführung „Solaris“. Premiere war am 12.02.2005.

Die Konkurrenz am Abend war groß. Gleichzeitig wurde dem Publikum im Staatstheater eine Oper und ein Schauspielstück angeboten. Trotzdem waren die Kammerspiele gut zu zwei Drittel gefüllt.

Viele Zuschauer hatten große Erwartungen an die Bühnenumsetzung. Zum einen weil die Drehbuchvorlage, der Roman „Solaris“ des Polen Stanislaw Lem, in Literaturkreisen den Ruf hat, der beste jemals geschriebene Science-Fiction zu sein. Geschrieben hatte Lem sein Buch im Jahr 1961. Zum anderen kannten viele Besucher den im März 2003 in den deutschen Kinos gelaufenen Film „Solaris“ von Steven Soderbergh mit George Clooney. Bereits im Jahre 1971 hatte der russische Regisseur Andrei Tarkowski das Buch in Japan verfilmt. Die Spannung, wie es heutzutage ein Regisseur schafft, ein Sience-Fiction auf die Bühne zu übertragen, stand den Zuschauern in den Gesichtern geschrieben.

Auf der Bühne wird die virtuelle Welt der Raumstation nur durch Abtrennwände angedeutet. Obwohl Effekte wie in einem Film auf den Brettern der Welt nicht möglich sind, wird durch grelle Farbspiele so etwas wie Atmosphäre dargestellt. Zudem deuteten zwei Monitore die Außenwelt der Raumstation an.

Die Darsteller versuchten, das vorgefundene Chaos auf der Raumstation „Solaris“ einigermaßen durchschaubar auf die Bühne zu bringen. Nicht immer leicht, ob dieser Thematik, es ist ihnen auch zum größten Teil gelungen. Die schauspielerische Leistung war jedenfalls nicht daran schuld, dass während der Aufführung eine handvoll Zuschauer die Kammerspiele verlassen hatte. Trotzdem gab es am Ende der zweieinhalbstündigen Spieldauer freundlichen Beifall vermischt mit einigen Bravorufen.

Das Chaos im Stück hatte sich dennoch nicht ganz lüften lassen. Zuschauer, die weder das Buch noch den Film kannten, traten doch einigermaßen ratlos ihren Heimweg an. Wie sollte man auch Psychologie auf der Bühne enträtseln?

Wer die Gelegenheit noch nicht hatte, das Stück anzusehen, kann dies bis 27.04.2005 nachholen.

Inhalt: Der Psychologe Dr. Chris Kelvin wird zur Raumstation des Planeten Solaris geschickt, er soll dort unerklärlichen Vorkommnissen nachspüren. Auf dem Planeten angekommen, findet Kelvin nur Chaos, verwirrte Forscher und seltsame Phenomäne wieder. Als er seine Frau antrifft, die sich vor zehn Jahren auf der Erde das Leben genommen hatte, verschwimmen für Kelvin Realität und Wahnsinn.

Besetzung: Frank Damerius (Kelvin), Thorsten Menkenhagen (Kris), Thomas Nunner (Snaut), Tanja Kübler (Harey), Rolf Kindermann (Sartorius)

Regie: Katka Schroth
Dramatisierung: Tim Staffel
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ellen Hofmann
Videos: Ellen Hofmann

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Quellen

Originäre Berichterstattung
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