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November 2, 2005

Studentensatellit sendet keine Signale mehr

Studentensatellit sendet keine Signale mehr

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Noordwijk (Niederlande), 02.11.2005 – Am letzten Donnerstag startete der weltweit erste Studentensatellit, „SSETI-Express“, vom russischen Kosmodrom Plesetsk mit einer Rakete ins All. Der Satellit war durch Studenten an 23 Universitäten aus zwölf Ländern in einem gemeinsamen Projekt gebaut worden. Aus Deutschland waren die Universitäten in Stuttgart, Würzburg und Dortmund dabei vertreten.

Der Satellit sendete am Freitag seine ersten Signale zur Bodenstation, schwieg danach jedoch. Als Ursache wurde ein Ausfall im elektronischen System vermutet, wonach sich die Batterien nicht mehr selbstständig aufladen könnten. Es besteht aber Hoffnung, dass dennoch der Kontakt wieder aufgenommen werden kann.

Der Satellit Sseti hat auch drei Minisatelliten in die Umlaufbahn getragen, die sich bei Erreichen dieser abtrennen sollten. Zu einem der drei verloren die Forscher ebenfalls den Kontakt. Der Minisatellit der Würzburger Informatikstudenten „UWE-1“ funktioniert hingegen wunderbar.

Das Projekt ist trotz Ausfalls nicht gescheitert, so Projektleiter Neil Melville. „Die Sseti-Teams sind natürlich enttäuscht, doch die Mission war aus pädagogischer und technischer Hinsicht dennoch ein Erfolg. Die Studenten haben jetzt wirklich alle Aspekte einer Weltraummission miterlebt.“

2008 soll der nächste Studentensatellit ins All geschossen werden, und um das Jahr 2010 herum soll eine Studenten-Satellitenmission zum Mond erfolgen.

Quellen

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August 26, 2005

Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich

Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich

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Würzburg (Deutschland), 26.08.2005 – Der Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich. Ursprünglich sollte der von der Universität Würzburg gebaute würfelförmige Kleinsatellit „UWE-1“ am 27. August vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk als Sekundärnutzlast einer Kosmos-3M-Rakete in seine Umlaufbahn geschossen werden.

Allerdings gibt es technische Probleme an einem anderen Satelliten, der mit dem gleichen Flug in den Weltraum starten soll. „UWE-1“ wird begleitet von einem japanischen und ein norwegischen Pico-Satelliten sowie dem Kleinsatelliten „SSETI-Express“. Der Start ist nun für den 27. September vorgesehen.

Der „Universität Würzburg Experimentalsatellit“, so der volle Name des Pico-Satelliten, ist gerade einmal ein Kilogramm schwer und hat die Form eines zehn Zentimeter großen Würfels. Federführend ist das Institut für Informatik, von der auch die Kontrollstation betrieben wird. Das Institut möchte mit Hilfe des Miniwürfels die Übertragung von Internetdaten im Weltraum verbessern. Während die Kommunikation auf der Erde problemlos läuft, gibt es im Weltall öfters Störungen, Verfahren, die Störungen zu minimieren sollen mit UWE-1 ausprobiert werden. Getestet werden soll weiter auch eine neue Solarzellenart bestehend aus dem Material Galliumarsenid, die einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzt.

Befindet sich der Satellit nicht in Reichweite der Würzburger Station, kann mit ihm über das Internet von anderen Stationen aus in den USA oder Japan kommuniziert werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

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June 29, 2005

Erster deutscher Pico-Satellit soll im August ins Weltall starten

Erster deutscher Pico-Satellit soll im August ins Weltall starten

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Artikelstatus: Fertig 21:44, 26. Aug 2005 (CEST)
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Würzburg (Deutschland), 29.06.2005 – Extrem kleine Satelliten werden auch Pico-Satelliten genannt, so heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 29. Juni 2005. Einen solchen Flugkörper hat dank moderner Microtechnik das Institut nun konstruiert und gebaut, am 25. August soll dieser nun vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk als Sekundärnutzlast einer Kosmos-3M-Rakete in seine Umlaufbahn geschossen werden. Er wird begleitet von einem japanischen und einem norwegischen Pico-Satelliten sowie dem Kleinsatelliten „SSETI-Express“. Der „Universität Würzburg Experimentalsatellit“, kurz UWE-1 genannt, ist gerade einmal ein Kilogrammm schwer und hat die Form eines zehn Zentimeter großen Würfels.

Federführend ist das Institut für Informatik, von der auch die Kontrollstation betrieben wird. Das Institut möchte mit Hilfe des Miniwürfels die Übertragung von Internetdaten im Weltraum verbessern. Während die Kommunikation auf der Erde problemlos läuft, gibt es im Weltall öfters Störungen. Verfahren, die Störungen zu minimieren sollen mit UWE-1 ausprobiert werden. Getestet werden soll weiter auch eine neue Solarzellenart, bestehend aus dem Material Galliumarsenid, die einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzt.

Befindet sich der Satellit nicht in Reichweite der Würzburger Station, kann mit ihm über das Internet von anderen Stationen aus in den USA oder Japan kommuniziert werden.

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Quellen

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