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July 31, 2012

Gabriele Pauli bittet erfolglos um Wiederaufnahme in die CSU

Gabriele Pauli bittet erfolglos um Wiederaufnahme in die CSU

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Veröffentlicht: 16:44, 31. Jul. 2012 (CEST)
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Datei:Dr Gabriele Pauli.jpg
Dr. Gabriele Pauli (fraktionslos)

München (Deutschland), 31.07.2012 – Das Mitglied des bayerischen Landtags Gabriele Pauli (55, fraktionslos) hat ohne Erfolg darum ersucht, wieder in die CSU-Fraktion aufgenommen zu werden. Nachdem sie das entsprechende Schreiben an den Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid abgegeben hatte, hat sich der Vorstand der Partei damit befasst und das Anliegen ablehnend beschieden. Der Parteivorsitzende und Ministerpräsident des Freistaats Horst Seehofer hat nach Medienberichten auf der Vorstandssitzung im Sinne der Ablehnung das Wort ergriffen.

Pauli war 18 Jahre lang, von 1990 bis 2008, Landrätin des Landkreises Fürth. Gewählt wurde sie stets als Kandidatin der CSU. Im Jahr 2008 verließ sie die Partei und erlangte über die Liste der Freien Wähler einen Sitz im bayerischen Landtag. Als Grund für ihren Bruch mit den Christsozialen gab sie einen schwerwiegenden Vertrauensbruch im Verhältnis zum damaligen Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Edmund Stoiber an. Dieser Konflikt dauerte bereits seit 2006 an. Nachdem es ihr 2009 nicht gelungen war, für die Freien Wähler in das Europaparlament gewählt zu werden, kündigte sie die Gründung einer eigenen Partei an und wurde aus der Fraktion der Freien Wähler ausgeschlossen. Aus der von ihr mitbegründeten Kleinpartei ist sie bereits im Folgejahr 2010 wieder ausgetreten. Seither ist sie fraktionslose Einzelabgeordnete im Landtag und verfügt über keine parteipolitische Verankerung mehr.

Bundesweite Aufmerksamkeit erregte der Konflikt mit Edmund Stoiber. Dieser gilt als ein Mitauslöser für die Beendigung von dessen politischer Karriere.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Politik in Bayern
  • Portal:CSU

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September 29, 2007

Erwin Huber zum neuen CSU-Vorsitzenden gewählt – Gabriele Pauli abgestraft

Erwin Huber zum neuen CSU-Vorsitzenden gewählt – Gabriele Pauli abgestraft

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Veröffentlicht: 22:26, 29. Sep. 2007 (CEST)
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München (Deutschland), 29.09.2007 – Der heutige CSU-Parteitag in München brachte für die Christlich-Soziale Union Bayerns einen Führungswechsel, wenn auch keinen Generationswechsel. Der langjährige CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber trat zurück und machte den Weg frei für den amtierenden bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber als neuem Vorsitzenden, der mit 58,2 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Zum ersten Mal seit über 50 Jahren in der Geschichte dieser Partei kam es auf dem Parteitag zu einer Kampfkandidatur. Die Delegierten konnten zwischen drei Bewerbern wählen. Neben dem als Favoriten ins Rennen gegangenen Erwin Huber kandidierten der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer sowie die Fürther Landrätin Gabriele Pauli für das Amt. Während Seehofer mit 39,1 Prozent der Delegiertenstimmen ein respektables Ergebnis erzielte, wurde Gabriele Pauli mit nur 2,5 Prozent der Delegiertenstimmen deklassiert. Sie gehört auch nicht mehr dem Vorstand ihrer Partei an. Ihr Bezirksverband Nürnberg-Fürth-Schwabach hatte sie nicht mehr nominiert.

Horst Seehofer wurde mit 91,8 Prozent als stellvertretender Parteivorsitzender wiedergewählt.

Trotz der erkennbar geringen Unterstützung für die Fürther Landrätin war das Medieninteresse auf die Auftritte Paulis gerichtet. Mit einem Diskussionsbeitrag unmittelbar vor dem eigentlichen Wahlgang sorgte sie noch einmal für Aufsehen. Der CSU-Führung warf sie in ihrem Beitrag Mobbing gegen ihre Person vor: „Man hat versucht, mich in die Ecke des Rotlichts zu stellen. Man hat mir den Parteiaustritt nahe gelegt“, sagte sie vor den rund 1.000 Delegierten. Außerdem verlangte sie von Beckstein eine Erklärung, warum dieser ihr eine psychiatrische Behandlung nahe gelegt habe.

Die Vorstellungen Paulis von einer befristeten Ehe (Wikinews berichtete) wurden auf dem Parteitag ebenfalls zurückgewiesen. Der neue Parteivorsitzende Huber sagte, solche Vorstellungen von einer befristeten Ehe seien nicht kinderfreundlich.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:CSU

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September 20, 2007

Gabriele Pauli (CSU) fordert Befristung der Ehe

Gabriele Pauli (CSU) fordert Befristung der Ehe

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Veröffentlicht: 16:19, 20. Sep. 2007 (CEST)
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München (Deutschland), 20.09.2007 – Gabriele Pauli, die auf dem CSU-Parteitag Ende September voraussichtlich gegen Erwin Huber und Horst Seehofer zur Wahl des neuen Vorsitzenden antreten wird, hat in einer Wahlkampfrede vorgeschlagen, dass standesamtliche Ehen zukünftig nur noch auf sieben Jahre befristet geschlossen werden sollten. Auf Wunsch der Ehepartner könne die Ehe am Ende dieser Zeit gegebenenfalls verlängert werden.

Bei der CSU-Führung stießen diese Pläne auf Ablehnung.

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December 22, 2006

Stoiber-Vertrauter Höhenberger zurückgetreten

Stoiber-Vertrauter Höhenberger zurückgetreten

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Artikelstatus: Fertig 23:56, 22. Dez. 2006 (CET)
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München (Deutschland), 22.12.2006 – Die CSU-interne Bespitzelungsaffäre um die Fürther Landrätin Gabriele Pauli, die dem Büroleiter Edmund Stoibers vorgeworfen hatte, sie bespitzelt zu haben, hat heute zum Rücktritt des Stoiber-Vertrauten Michael Höhenberger geführt, der das Büro des Minsterpräsidenten führt.

Wie es hieß, habe er darum gebeten, von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Wie die bayrische Staatskanzlei heute mitteilte, habe der Ministerpräsident dieser Bitte entsprochen.

Die CSU-Landrätin Pauli gilt als schärfste parteiinterne Kritikerin Stoibers. Dem Büroleiter Stoibers hatte sie vorgeworfen, ihr Privatleben ausspioniert zu haben. Zum Zwecke der Informationsgewinnung über ihre privaten Lebensumstände habe sich Höhenberger telefonisch an einen gemeinsamen Bekannten gewandt. Höhenberger hatte die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen. Anlässlich seines Rücktritts hat Höhenberger heute erklärt, Stoiber sei über das Telefongespräch nicht informiert gewesen.

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