Es gibt keinen zweiten Akt in dem Leben eines Amerikaners

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Armstrong spricht zu Krebsforschern

Plano (Vereinigte Staaten) / Paris (Frankreich), 25.07.2005 – Der Schriftsteller Fitzgerald schrieb einmal: „Es gibt keinen zweiten Akt in dem Leben eines Amerikaners.“

Lance Armstrong hat die Welt bereits mit zwei Akten seines unglaublichen und bewundertswerten Lebens in Erstaunen versetzt. Jetzt, mit dem Rücktritt vom aktiven Radsport nach siebenmaliger in Folge gewonnenen Tour de France, wartet die Welt gespannt auf den dritten Akt im Leben des Lance Armstrong.

Was der bringen mag, ist momentan ziemlich offen. Sicher hingegen ist, dass Armstrong, wie er sagte, selber der größte Fan seines Sports ist und auch in Zukunft auf die eine oder andere Weise dem Radsport treu bleiben wird.

Armstrong wird in den letzten Tagen in den Medien immer wieder mit einer Politikerkarriere, wie der von Arnold Schwarzenegger, in Verbindung gebracht. Das mag etwas hochgegriffen klingen, aber Lance braucht Ziele. Viele Kommentatoren bezweifeln, dass es einem Lance Armstrong möglich sein wird, einfach das Leben zu genießen. Dass er eine Führungspersönlichkeit ist, Ausstrahlung und ein natürliches Redetalent hat, ist landläufig bekannt. Der Posten des Gouverneuers von Texas wäre also ein mögliches Ziel, auch wenn die New York Times meint, dass er diejenigen, die das in den nächsten zwei Jahrzehnten vorschlagen, mit einem finsteren Blick bedenken solle. Aber vielleicht in Akt Nummer vier?

Gestern sagte er, dass er die Gitarren seiner Freundin Sheryl Crow bespannen werde, versprach aber gleichzeitig, nicht selber singen zu wollen.

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Quellen