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October 18, 2007

LKW-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A44

LKW-Fahrer stirbt bei Unfall auf der A44

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Veröffentlicht: 08:48, 18. Okt. 2007 (CEST)
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Büren (Westfalen) (Deutschland), 18.10.2007 – Am 16. Oktober um 15.45 Uhr geriet ein Silotransporter auf der Autobahn 44 kurz hinter der Anschlussstelle Büren aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Lastwagen durchbrach als erstes die Seitenleitplanke, danach fuhr er über den unbefestigten Grünstreifen und begrub mehrere Büsche unter sich. Dann kippte das 40-Tonnen-Gespann um und rutschte auf der rechten Seite weiter, bis es vor einem Baum liegen blieb. Die sofort alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr konnten den LKW-Fahrer, der aus Kassel stammte, nur noch tot aus dem Fahrerhaus bergen.

Quellen

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January 12, 2007

Esperanto-Atmosphäre auf der Wewelsburg

Esperanto-Atmosphäre auf der Wewelsburg

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Artikelstatus: Fertig 21:36, 12. Jan. 2007 (CET)
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Das Esperanto-Symbol

Büren (Deutschland), 12.01.2007 – Vom 27. Dezember 2006 bis zum 3. Januar 2007 fand auf der Wewelsburg in der Nähe von Paderborn die 50. Internationale Woche (auf Esperanto: „internacia semajno“ (IS)) statt. 209 junge (und junggebliebene) Esperantosprecher – hauptsächlich aus Europa – kamen dort zusammen, um gemeinsam den Jahreswechsel zu erleben. Zu den Teilnehmern des IS gehörten als Ehrengäste auch ehemalige Organisatoren und Teilnehmer vorangegangener Tagungen.

Die Internationale Woche ist ein großes Jugendtreffen, das schon seit dem Jahreswechsel 1957/58 alljährlich von der Deutschen Esperanto-Jugend organisiert wird. Das erste IS stand damals unter dem Thema „Kulturelle, politische und ökonomische Fragen zur Vereinigung Europas“.

Zum Programm des IS gehörten Esperantokurse für Anfänger und Fortgeschrittene, Seminare für aktive und zukünftige Esperanto-Lehrer, Vorlesungen über die politische Geschichte des Welt-Esperanto-Bundes und vieles mehr.

Bei einer Führung durch die Burg und das örtliche Museum zur Kriegsgeschichte erfuhren die Teilnehmer der Internationalen Woche vieles über die nationalsozialistische Vergangenheit der Wewelsburg, die während des 3. Reiches vom Leiter der SS-Organisation, Heinrich Himmler, zu einem Zentrum des „tausendjährigen“ deutschen Imperiums gemacht werden sollte. In dieser Zeit diente die Burg als Ort für Treffen der SS-Führer und als Grab für SS-Angehörige. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Burg renoviert, und seitdem wird sie als Jugendherberge genutzt.

Wegen des Jubiläums gab es auch ein umfangreiches Konzertprogramm, bei dem einige Teilnehmer die Gelegenheit zum Tanz nutzten. Aber auch die nächtlich stattfindenden Diskos luden zum Tanzen ein. Eine ruhigere Atmosphäre war im „Gufujo“ anzutreffen. Dort wurden eine große Auswahl an Teesorten, leise Musik, mitternächtliche Konzerte und Puppentheateraufführungen angeboten. Eine andere Möglichkeit zur Entspannung bot das Spielzimmer: Dort verbrachten die Esperantisten ihre Zeit in freundschaftlicher Runde mit ansprechenden und unterhaltsamen Brettspielen. Offenbar war Go dieses Jahr das beliebteste Spiel. Auch bei vielen Neulingen weckte das Spiel Interesse.

Das Ausflugsprogramm bot die Gelegenheit, das Computermuseum in Paderborn zu besichtigen, die Umgebung der Wewelsburg näher kennenzulernen, eine Waldorfschule und eine Biogasanlage zu besichtigen oder ins Schwimmbad zu gehen.

Die 51. Internationale Woche wird im kommenden Jahr in Würzburg stattfinden.

Weiterführende Informationen

Quellen

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