WikiNews de

May 12, 2010

Europäische Kommission gibt grünes Licht für den Beitritt Estlands zur Euro-Zone

Europäische Kommission gibt grünes Licht für den Beitritt Estlands zur Euro-Zone

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:33, 12. Mai 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Lage des Baltikums (Estland, Lettland, Litauen und Oblast Kaliningrad)

Brüssel (Belgien) / Tallinn (Estland), 12.05.2010 – Als 17. Land und erstes Land des Baltikums darf Estland 2011 den Euro einführen. Eine entsprechende Empfehlung der EU-Kommission gab der für Währungsfragen zuständige finnische EU-Kommissar Olli Rehn heute auf einer Pressekonferenz bekannt. Die EU-Finanzminister müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

Rehn lobte die Regierung in Tallinn für ihren strikten Sparkurs der vergangenen Jahre. Estland, das 1,3 Millionen Einwohner hat, habe Schulden und Inflation im Griff. Damit seien die Bedingungen für den Beitritt zur Euro-Zone erfüllt. Bereits 2007 hatte Estland einen Versuch gemacht, der Euro-Zone beizutreten. Damals war der Antrag aber wegen einer zu hohen Inflationsrate in Estland gescheitert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Europäische Union

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 7, 2009

Mathematik-Olympiade in Tallinn: Schweriner Schüler besuchten Partnerstadt

Mathematik-Olympiade in Tallinn: Schweriner Schüler besuchten Partnerstadt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 13:12, 7. Feb. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Schwerin (Deutschland) / Tallinn (Estland), 07.02.2009 – Ende Januar dieses Jahres besuchten vier Schweriner Schülerinnen und Schüler die estnische Hauptstadt, um an der dortigen Mathematik-Olympiade teilzunehmen. Der Besuch war bereits das dritte Mal, dass Schülerinnen und Schülern aus Schwerin und Tallinn im Rahmen einer städtepartnerschaftlichen Mathematik-Olympiade aufeinandertrafen. Vor zwei Jahren hatten Georg-Christian Riedel und Manfred Aleff die Zusammenarbeit ins Leben gerufen.

Zunächst hatten im November 2007 Schülergruppen aus beiden Städten dieselben Aufgaben in ihren jeweiligen Heimatstädten gelöst. Genau ein Jahr später erfolgte der Besuch einer vierköpfigen Schülergruppe aus Tallinn in Schwerin. Initiator Georg-Christian Riedel sagte, bei dem Zusammentreffen handele es sich nun schon um so etwas wie eine Tradition. Im nächsten Jahr soll den Organisatoren zufolge auch die lettische Hauptstadt Riga mit in die Partnerschaft einbezogen werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Mathematik
  • Portal:Bildung

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 28, 2007

Estnischer Schriftsteller Jaan Kross 87-jährig verstorben

Estnischer Schriftsteller Jaan Kross 87-jährig verstorben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:59, 28. Dez. 2007 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Tallinn (Estland), 28.12.2007 – Am Donnerstag, den 27. Dezember 2007 verstarb in Tallinn der estnische Schriftsteller Jaan Kross.

Der 87-Jährige zählt zu den bekanntesten Schriftstellern Estlands, wurde er doch in den letzten zwei Jahrzehnten auch als Anwärter für den Literaturnobelpreis gehandelt.

Geboren wurde er am 18. Februar 1920 in Tallinn. Er besuchte die Universität Tartu und schloss dort 1944 sein Studium als Jurist ab. Danach wurde er von den Nazis verhaftet und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis. Anschließend wurde er von den an die Macht kommenden Sowjets zwischen 1946 und 1954 in ein sowjetisches Gulag nach Sibirien verbracht.

Die meisten seiner Werke beschreiben historische Begebenheiten, die er in Romanen und Kurzgeschichten verarbeitet hat. Er wird deshalb auch als ein Wiederbeleber des historischen Romans angesehen.

Viele seiner Werke sind ins Deutsche übersetzt worden. Darunter „Der Verrückte des Zaren“, „Professor Martens Abreise“, „Das Leben des Balthasar Rüssow“ sowie das frühe Werk „Ausgrabungen“. Seine Memoiren veröffentlichte er im Jahre 2003 unter dem Titel „Kallid kaasteelised“ (Teure Weggefährten) selbst.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 11, 2006

Estland ratifizierte die EU-Verfassung

Estland ratifizierte die EU-Verfassung – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Estland ratifizierte die EU-Verfassung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:16, 11. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Tallinn (Estland), 11.05.2006 – Mit großer Mehrheit hat am Dienstag das Parlament in Tallinn die EU-Verfassung ratifiziert. Mit nur einer Gegenstimme und 73 Ja-Stimmen fiel die Entscheidung eindeutig aus.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:EU-Verfassung

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 11, 2005

Leichen des Hubschrauberunglücks gefunden

Leichen des Hubschrauberunglücks gefunden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:54, 20. Aug 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Tallinn (Estland), 11.08.2005 – Das Wrack des vor Estland in die Ostsee gestürzten Hubschraubers wird in Kürze gehoben. Laut estnischem Innenministerium und der Nachrichtenagentur Interfax befinden sich die 14 Leichen noch im Wrack auf dem Meeresboden. Bergungstaucher fanden die Leichen im Hubschrauberwrack, welches in zwei Teile zerbrochen ist. Die Bergung in der Nacht musste wegen stürmischen Seeganges unterbrochen werden.

Gestern war der Hubschrauber mit zwei Crew-Mitgliedern und zwölf Passagieren in Tallinn bei kräftigem Wind gestartet um nach Helsinki zu fliegen. Etwas später war dann der Funkkontakt abgebrochen, die Unfallursache ist bis jetzt noch immer nicht geklärt, die Ermittlungen laufen weiter.

Nach der Bergung sollen die Hubschrauberteile per Schiff in den Hafen und anschließend zum Flugplatz von Tallinn gebracht werden.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 1, 2005

Estland: Stimmabgabe per Internet heftig umstritten

Estland: Stimmabgabe per Internet heftig umstritten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Tallinn (Estland), 01.07.2005 – Bei den Lokalwahlen im Herbst wird in Estland erstmalig die Stimmabgabe per Internet möglich sein. Anfang dieser Woche einigte sich das estnische Parlament auf die neue Form der Wahlmöglichkeit.

Estland ist mit diesem Projekt weltweit Vorreiter. Die im Land selbst entwickelte Onlineanwendung ist bereits einsatzfähig und kann im Herbst angewandt werden. Vor der endgültigen Beschlussfassung war eine heftige Debatte deswegen entbrannt.

Staatspräsident Arnold Rüütel hatte zuvor Widerstand gegen diese Entscheidung geleistet, indem er zweimal die Unterzeichnung des Gesetzes ablehnte. Trotzdem stimmten im Reichstag in dritter Lesung 52 der 101 Abgeordneten für die neue Wahlform. Nach der Abstimmung hatte Rüütel den Gang vor das estnische Verfassungsgericht angekündigt.

Die estnischen Bürger gelten im Umgang mit dem Internet als sehr fortschrittlich. Viele staatliche Dienstleistungen können bereits jetzt online abgewickelt werden – gleichgültig, ob es um die Steuererklärung oder die Beantragung eines Reisepasses geht.

Der Widerstand Rüütels begründete sich auf die Tatsache, dass bei der Stimmabgabe per Internet der Wähler seine Entscheidung so lange ändern kann bis die Wahllokale schließen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.