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January 6, 2012

Baltikum: Jagdgeschwader „Richthofen“ sichert den Luftraum

Baltikum: Jagdgeschwader „Richthofen“ sichert den Luftraum

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Veröffentlicht: 20:59, 6. Jan. 2012 (CET)
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F-4 F Phantom vom Jagdgeschwader Richthofen

Šiauliai (Litauen), 06.01.2012 – Am Mittwoch hat das Jagdgeschwader 71 aus Wittmund im Rahmen des NATO-Einsatzes „Air Policing“ die Luftraumüberwachung für die Staaten Estland, Lettland und Litauen übernommen. Der Einsatz der deutschen Flieger ist bis zum 27. April vorgesehen.

14 NATO-Partner stellen Soldaten und Kampfjets für die zu bewältigenden Aufgaben, sie lösen sich dabei turnusmäßig ab. Die Bundeswehr entsandte Soldaten in den Jahren 2005, 2008, 2009 und 2011. Das Kontingent für 2012 sind 100 Soldaten und mehrere Jagdflugzeuge des Typs F-4 F Phantom.

Bei sogenannten Air-Policing-Einsätzen übernimmt die NATO den Schutz des Luftraums von NATO-Mitgliedern, die selbst keine ausreichende Luftwaffe und Luftverteidigung haben, um die Souveränität des Staates in der Luft zu gewährleisten. Die Vereinbarungen wurden im Zuge der NATO-Erweiterung verabschiedet.

Neben diesen Truppen wurden Jägerleitoffiziere in einen multinationalen Luftverteidigungsgefechtsstand ins litauische Kaunas entsandt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:NATO

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December 26, 2011

München: Zwei alkoholisierte Männer werden von der U-Bahn erfasst

München: Zwei alkoholisierte Männer werden von der U-Bahn erfasst

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Veröffentlicht: 17:14, 26. Dez. 2011 (CET)
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Bahnsteig Quiddestraße (Archivbild)

München (Deutschland), 26.12.2011 – In München-Neuperlach am Bahnsteig der U5, U-Bahnhof Qiddestraße ließen ein 26-jähriger estnischer und ein 40-jähriger rumänischer Arbeitsloser die Beine über die Bahnsteigkante baumeln. Als die U-Bahn einfuhr wurden die Unterschenkel zwischen U-Bahn und Bahnsteig eingeklemmt.

Beide Arbeitslose waren erheblich alkoholisiert. Der 46-jährige U-Bahn-Fahrer konnte trotz einer Schnellbremsung den Unfall nicht mehr verhindern. Der 26-Jährige wird mit Wadenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär versorgt wird. Der 40-Jährige verweigerte eine Behandlung, nachdem er am Bahnsteig erstversorgt wurde. Der U-Bahnführer wurde vom Kriseninterventionsteam betreut, er hatte einen Schock erlitten. Der U-Bahnzug wurde leicht beschädigt. Es entstanden erhebliche Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Bahnunfälle

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February 28, 2011

Estland: 26 Kilometer über die Ostsee – 30 Zentimeter Eis unter den Rädern

Estland: 26 Kilometer über die Ostsee – 30 Zentimeter Eis unter den Rädern

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Veröffentlicht: 18:18, 28. Feb. 2011 (CET)
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Rohukula (Estland), 28.02.2011 – Die Eisstraße zwischen dem Festlandhafen Rohukula und der Insel Hiiumaa wurde am Freitag, den 18. Februar 2011 durch die Autobahnbehörde von Estland freigegeben. Diese besondere Straße, die nur kurze Zeit im Jahr mit Kraftfahrzeugen genutzt werden kann, führt 26 Kilometer über die zugefrorene Ostsee. 150 Minuten dauert die Überfahrt mit der Fähre, mit dem Auto auf dem Eis ist man 30 Minuten unterwegs. Nur alle drei Minuten darf ein Fahrzeug aufs Eis, ein großer Sicherheitsabstand muss bei der Überfahrt eingehalten werden. Vor allem am Wochenende wird die Möglichkeit, auf dem mindestens 30 Zentimeter dicken Eis zu fahren, rege genutzt. Auf der Insel Hiiumaa leben 10.000 Menschen.

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February 12, 2011

Australien: Geheimdienst richtet Zentrum zur Abwehr von Cyberangriffen ein

Australien: Geheimdienst richtet Zentrum zur Abwehr von Cyberangriffen ein

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Veröffentlicht: 15:19, 12. Mär. 2011 (CET)
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Robert McClelland

Canberra (Australien), 12.02.2011 – Die Australian Security Intelligence Organization (ASIO) hat eine Sondereinheit zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen eingerichtet. Der Justizminister Robert McClelland will damit dem Geheimdienst eine Möglichkeit geben, Angriffe anderer Staaten aus dem Internet abzuwehren. Eine enge Zusammenarbeit mit dem australischen Computer Emergency Response Team (CERT) und der Cybersicherheitsstelle des militärischen Geheimdiensts Defence Signals Directorate (DSD) ist geplant.

Grund für die Einrichtung war das 2009 entdeckte „GhostNet“, ein Spionagenetzwerk das 1295 Rechner in 103 Ländern ausgespäht hatte, zahlreiche Daten wurden gestohlen. Das Netzwerk arbeitet hauptsächlich über Rechner in China. Ein Hauptziel waren die Rechner in Büros des Dalai Lama. Ein weiterer Grund die Denial-of-Service-Attacke (DDoS) auf Server der estnischen Regierung im Jahr 2007. Cyber-Angriffe häuften sich und rücken mehr und mehr in den Blick der Öffentlichkeit.

Robert McClelland; „Angesichts solcher massiver Angriffe sowie der terroristischen Bedrohungen für das Netz kann die Regierung nicht die Hände in den Schoss legen. Man wird darauf hinarbeiten, internationale Vereinbarungen für Cyberuntersuchungen zu verbessern. Beschlossene Sache ist der Beitritt zur Cybercrime-Konvention des Europarats“. Diese wurde bereits am 8. November 2001 beschlossen und regelt unter anderem den Datenaustausch zwischen den Ländern zur Abwehr von Cyber-Angriffen.

Erst vor kurzem wurde durch den „Telecommunications Interception and Intelligent Services Act“ die Befugnisse der ASIO bei der Internetüberwachung erweitert.

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  • Portal:Computer

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January 1, 2011

Estland führt den Euro ein

Estland führt den Euro ein – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Estland führt den Euro ein

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Veröffentlicht: 17:54, 1. Jan. 2011 (CET)
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Estland, 01.01.2011 – Als 17. Land ist heute Estland der Eurozone beigetreten. Damit wächst die Zahl der Menschen, die in der Eurozone leben, um 1,3 Millionen auf 330 Millionen. Estland ist neben Luxemburg zurzeit das einzige Land, das die Maastrichtkriterien erfüllt.

Estland hatte nach seinem Beitritt zur Europäischen Union 2004 einen Wirtschaftsboom erlebt, der unter anderem durch seine niedrigen Steuersätze begünstigt wurde. Der Boom wurde durch die weltweite Finanzkrise beendet, unter deren Folgen das Land besonders litt. Es konnte jedoch seine Lage ohne Hilfe von außen durch eine strikte Sparpolitik verbessern und hat eine im EU-Vergleich äußerst geringe Staatsverschuldung. Die Arbeitslosenquote ist mit 15 Prozent vergleichsweise hoch.

Estland ist nach Slowenien und der Slowakei das dritte osteuropäische Land, das den Euro einführt. Die estnische Zentralbank Eesti Pank wird mit dem Beitritt ein Mitglied der Europäischen Zentralbank und führt seine Währungsreserven in deren Besitz über. Bei der Einführung gibt es eine zweiwöchige Übergangsphase, in der die Bevölkerung sowohl die alte als auch die neue Währung zur Bezahlung verwenden kann. Der amtliche Wechselkurs beträgt 1 Euro zu 15,6466 Estnische Kronen.

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May 12, 2010

Europäische Kommission gibt grünes Licht für den Beitritt Estlands zur Euro-Zone

Europäische Kommission gibt grünes Licht für den Beitritt Estlands zur Euro-Zone

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Veröffentlicht: 19:33, 12. Mai 2010 (CEST)
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Lage des Baltikums (Estland, Lettland, Litauen und Oblast Kaliningrad)

Brüssel (Belgien) / Tallinn (Estland), 12.05.2010 – Als 17. Land und erstes Land des Baltikums darf Estland 2011 den Euro einführen. Eine entsprechende Empfehlung der EU-Kommission gab der für Währungsfragen zuständige finnische EU-Kommissar Olli Rehn heute auf einer Pressekonferenz bekannt. Die EU-Finanzminister müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

Rehn lobte die Regierung in Tallinn für ihren strikten Sparkurs der vergangenen Jahre. Estland, das 1,3 Millionen Einwohner hat, habe Schulden und Inflation im Griff. Damit seien die Bedingungen für den Beitritt zur Euro-Zone erfüllt. Bereits 2007 hatte Estland einen Versuch gemacht, der Euro-Zone beizutreten. Damals war der Antrag aber wegen einer zu hohen Inflationsrate in Estland gescheitert.

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  • Portal:Europäische Union

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December 28, 2007

Estnischer Schriftsteller Jaan Kross 87-jährig verstorben

Estnischer Schriftsteller Jaan Kross 87-jährig verstorben

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Veröffentlicht: 14:59, 28. Dez. 2007 (CET)
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Tallinn (Estland), 28.12.2007 – Am Donnerstag, den 27. Dezember 2007 verstarb in Tallinn der estnische Schriftsteller Jaan Kross.

Der 87-Jährige zählt zu den bekanntesten Schriftstellern Estlands, wurde er doch in den letzten zwei Jahrzehnten auch als Anwärter für den Literaturnobelpreis gehandelt.

Geboren wurde er am 18. Februar 1920 in Tallinn. Er besuchte die Universität Tartu und schloss dort 1944 sein Studium als Jurist ab. Danach wurde er von den Nazis verhaftet und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis. Anschließend wurde er von den an die Macht kommenden Sowjets zwischen 1946 und 1954 in ein sowjetisches Gulag nach Sibirien verbracht.

Die meisten seiner Werke beschreiben historische Begebenheiten, die er in Romanen und Kurzgeschichten verarbeitet hat. Er wird deshalb auch als ein Wiederbeleber des historischen Romans angesehen.

Viele seiner Werke sind ins Deutsche übersetzt worden. Darunter „Der Verrückte des Zaren“, „Professor Martens Abreise“, „Das Leben des Balthasar Rüssow“ sowie das frühe Werk „Ausgrabungen“. Seine Memoiren veröffentlichte er im Jahre 2003 unter dem Titel „Kallid kaasteelised“ (Teure Weggefährten) selbst.

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September 25, 2006

Greenpeaceschiff blockiert Giftmüllfrachter in estnischem Hafen

Greenpeaceschiff blockiert Giftmüllfrachter in estnischem Hafen

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Artikelstatus: Fertig 23:06, 25. Sep. 2006 (CEST)
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Greenpeaceschiff Arctic Sunrise

Paldiski (Estland), 25.09.2006 – Im Hafen von Paldiski (Estland) blockiert seit heute der 46 Meter lange Eisbrecher „Arctic Sunrise“, an dessen Bord sich ungefähr 20 Greenpeaceaktivisten befinden, den Tanker „Probo Koala“. Dieser steht im Verdacht, illegal Giftmüll in dem afrikanischen Staat Elfenbeinküste entsorgt und damit den Tod von mindestens sieben Menschen verursacht zu haben.

Die Greenpeaceaktivisten fordern von den estnischen Behörden, den Tanker bis zum Ende der Untersuchungen festzuhalten. Die estnischen Umweltschutzbehörden haben das Schiff bereits kontrolliert und bekanntgegeben, dass die Grundlagen für ein Festhalten des Schiffes fehlten.

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May 11, 2006

Estland ratifizierte die EU-Verfassung

Estland ratifizierte die EU-Verfassung – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Estland ratifizierte die EU-Verfassung

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Artikelstatus: Fertig 21:16, 11. Mai 2006 (CEST)
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Tallinn (Estland), 11.05.2006 – Mit großer Mehrheit hat am Dienstag das Parlament in Tallinn die EU-Verfassung ratifiziert. Mit nur einer Gegenstimme und 73 Ja-Stimmen fiel die Entscheidung eindeutig aus.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:EU-Verfassung

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