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November 13, 2005

Prinzessin Sayako: Abschiedsbesuch bei den Eltern

Prinzessin Sayako: Abschiedsbesuch bei den Eltern

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Artikelstatus: Fertig 00:29, 13. Nov. 2005 (CET)
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Prinzessin Sayako auf der Expo 2005

Tōkyō (Japan), 13.11.2005 – In drei Tagen heiratet die Tochter des japanischen Kaisers einen Bürgerlichen. Dafür muss Prinzessin Sayako auf ihren Titel verzichten. Gleichzeitig muss sie ihre Wohnung im Kaiserpalast räumen.

Gestern fand die feierliche Verabschiedung von ihren Eltern Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko und ihrer Familie statt. Am kommenden Dienstag heiratet Sayako einen Rathausangestellten. Es ist der 40-jährige Yoshiko Kuroda.

Die 36-jährige Prinzessin trug einen prächtigen Kimono aus zwölf Lagen Seide. Bei der Zeremonie betete Sayako zu den Göttern und erwies den Geistern der bisherigen Kaiser ihre Ehrerbietung. Bei ihren Eltern bedankte sie sich für Alles.

Sayako kennt ihren künftigen Ehemann von Kindesalter an. Vor zwei Jahren trafen sie sich auf einer Party ihres Bruders, Prinz Akishino, und verliebten sich ineinander.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Hochzeiten und Geburten

Quellen

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October 21, 2005

Semesteranfangsparty in Ilmenau zu Ende gegangen

Semesteranfangsparty in Ilmenau zu Ende gegangen

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Ilmenau (Deutschland), 21.10.2005 – Am gestrigen Abend feierten die Ilmenauer Studenten ihre Semesteranfangsparty in der Ilmenauer Festhalle. Zu Gast waren neben ortsansässigen Studenten auch Mitarbeiter der Universität sowie Studenten anderer Thüringer Hochschulen. Der Veranstalter war, wie jedes Jahr, der Studentenrat. Er organisierte den Abend gemeinsam mit den Ilmenauer Studentenclubs, die einen Teil der Bewirtung übernahmen, sowie weiteren lokalen Gastronomen, Veranstaltern und Sicherheitsfirmen.

Als Programmpunkte wurden die Bands „Campus“ aus München, „Rapjazzoul“ aus Halle und „The Jones“ aus Ilmenau geboten. Des Weiteren traten mehrere DJs im angeschlossenen Hühnerhof, einer Diskothek, auf und es wurde auf einer Bar GoGo-Tanz geboten. Zusätzlich gab es Informationsstände verschiedener Vereine an der Technischen Universität.

Für die Studenten wurde auch ein Shuttle zum Campus und zum Bahnhof angeboten, der den ganzen Abend über fuhr, dennoch fuhren viele mit dem eigenen Auto, wodurch verstärkt Kontrollen an den Ausfallstraßen seitens der Polizei durchgeführt wurden.

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February 28, 2005

And the Oscar goes to …

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Los Angeles (USA), 28.02.2005 – Heute Nacht um 01:00 Uhr MEZ begann in Hollywood die 77. Oscar-Verleihung. Die Erwartungen waren groß, auch eine Delegation deutscher Filmemacher war nach Hollywood gereist.

Strahlender Gewinner dieser Oscar-Nacht war der 74-jährige Clint Eastwood. Er erhielt den Preis für den besten Film des Jahres, ein Boxer-Drama namens „Million Dollar Baby“, und er erhielt den Regie-Oscar für diesen Film. Mit dem Oscar für die beste Schauspielerin Hilary Swank ging ein weiterer Oscar an diesen Film.

Eine Enttäuschung mag der Abend für Leo di Caprio und Martin Scorsese gewesen sein. Entgegen den Erwartungen wurde „Aviator“ nicht als bester Film des Jahres ausgezeichnet. Aviator erhielt zwar fünf Academy Awards, unter anderem auch die Australierin Cate Blanchett als beste Nebendarstellerin, aber die große Ehre des besten Films blieb ihnen verwehrt. Für Leo di Caprio war dies die zweite Oscar-Nominierung seiner Karriere, und auch dieses Mal ging er leer aus.

Als bester Darsteller des Jahres wurde der 37-jährige Jamie Foxx für seine Darstellung der Soul-Legende Ray Charles in dem Film „Ray“ mit einem Oscar ausgezeichnet.

Die beiden nominierten Filme aus Deutschland, „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel in der Kategorie „Bester Auslandsfilm“ sowie der Beitrag „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ (Kategorie Dokumentarfilm), wurden ebenfalls nicht berücksichtigt. Bester Ausländischer Film wurde der spanische Beitrag „Das Meer in mir“ (Mar adentro).

Die deutschen Teilnehmer der Academy Awards ließen sich die Enttäuschung nicht allzu sehr anmerken. „Unter den Nominierten zu sein, sei eine große Anerkennung für ihre Arbeit gewesen“, erklärten sie dem Fernsehreporter und verschwanden auf einer der zahlreichen Oscar-Partys in Hollywood.

Weblinks

Themenverwandte Artikel

  • „Aviator“ feiert Premiere
  • Oscar-Verleihung 2005 – Ein deutscher Film wurde als bester ausländischer Film nominiert

Quellen

  • Livebericht im TV auf Pro 7
  • Gewährsmann/frau

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January 1, 2005

Gelungene Sylvesterparty in der Mahagoni Bar

Gelungene Sylvesterparty in der Mahagoni Bar

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Augsburg (Deutschland), 01.01.2005 – In der Mahagoni Bar in Augsburg, die als eine der beliebtesten Locations Augsburgs gilt, wurde in der vergangenen Neujahrsnacht ausgelassen gefeiert. Die Kellergewölbe der Brauerei Hasen-Bräu waren komplett geöffnet, im hintersten Raum wurde Goa-Musik gespielt, im „Grünen Raum“ sowie vorne wurden die Stilrichtungen abgewechselt. Der Laden war durchweg voll bis unter die Decke, die Stimmung gut, auch wenn die Frischluft in den alten Mauern recht knapp war, was einige zu verfrühtem Aufbruch bewegte.

Quellen

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December 28, 2004

Das SOUND, der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg und Christiane F.

Das SOUND, der Dillinger Bürgermeister Franz-Josef Berg und Christiane F.

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Saarland

Dillingen (Deutschland), 28.12.2004 – Die „Diskothek SOUND Saarland“ ist von Bürgermeister Franz-Josef Berg (CDU) am 22. Dezember geschlossen worden. Es handelt sich nicht um irgendeine Diskothek, sondern um eine Filiale des berühmten SOUND Berlin in der Genthiner Straße, bekannt geworden durch das Buch und den Film „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ und den dazugehörigen Soundtrack von David Bowie. Die „Diskothek SOUND Saarland“ in der Kleinstadt Dillingen existiert seit 25 Jahren und gehört zu den wenigen Diskotheken der Region, in denen nicht Mainstream abgespielt wird, sondern auch Alternative, Hip-Hop oder Dark Wave eine Chance haben. Zudem werden hier beispielsweise Migranten nicht diskriminiert. Dillingen hat einen sehr hohen Ausländeranteil, vor allem türkische und italienische Bürger. Im SOUND werden auch Menschen mit Behinderung gerne gesehen. Als Einzugsgebiet des SOUND kann die ganze Region Saar-Lor-Lux-Trier-Pfalz angesehen werden.

Grund für die Entziehung der Konzession durch die Stadtverwaltung war eine Drogenrazzia am 24.10.2004. Dabei wurden Drogen, unter anderem auch synthetische Drogen wie XTC, in größerem Umfang sichergestellt. 79 Personen, meist Jugendliche, wurden vorläufig festgenommen. 140 Polizisten waren im Einsatz. Von den 231 Gästen im Sound war etwa ein Drittel im Besitz von Drogen. Dies fand an einem Sonntag morgen, bei der so genannten „After Hour“ statt, mit der das SOUND recht erfolgreich die Technoszene ansprach. Als Reaktion auf die Razzia wurde diese Techno-Party aus dem Programm gestrichen. Dennoch entzog Bürgermeister Berg der Diskothek die Konzession. „Ich bin sicher, dass der Entzug der Konzession für das SOUND die breite Zustimmung der Bevölkerung finden wird.“, so Berg.

In diesem Punkt hat Berg sich allerdings geirrt. Schon bald bildete sich ein lockeres Bündnis, das gegen das Vorgehen der Stadt mobilisierte, und dem unter anderem die saarländischen und die luxemburgischen Jusos, die grüne Jugend und die PDS Saar, die SPD-Frauen und der Dillinger Seniorenbeirat angehörten. In einer ersten Stellungnahme des Juso-Landesvorstandsmitglieds und SPD-Stadtrats Carsten Klein heißt es: „Das Drogenproblem im SOUND lässt sich mit Law & Order sicher nicht lösen. Zumal wenn man beachtet, dass die CDU-Landesregierung gleichzeitig Hilfsangebote für Drogenabhängige, wie das Drogenhilfezentrum in Saarbrücken schließen will.“ Protest-Mails wurden organisiert, Unterschriften gesammelt, eine „Coming-Out-Kampagne“ mit einem Plakat, auf dem prominente SOUND Besucher abgebildet sind, unter anderem einige Landtagsabgeordnete, Saar-Oppositionsführer Heiko Maas, die Band Steppenwolf, die einmal im SOUND auftrat und Berg selbst, durchgeführt. An einer Stadtratssitzung mit „Einwohnerfragestunde“ nahmen zirka 40 SOUND-Mitarbeiter und Gäste teil, unter anderem auch Teilnehmer einer Behindertenwerkstatt der Arbeiterwohlfahrt. Zwischendurch hatte sich auch die NPD Saar zu Wort gemeldet, das Vorgehen von Berg begrüßt und die Sammlung von Unterschriften für ein drogenfreies Saarland angekündigt. Es hätten sich Massen von Bürgern an die Rechtspartei mit der Bitte um Unterstützung für die Dillinger CDU gewandt.

Natürlich hat der Geschäftsführer des SOUND beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Konzessionsentzug eingelegt. Mittlerweile ist darüber entschieden und die Diskothek hat die Entscheidung des Bürgermeisters akzeptiert. In der Begründung heißt es unter anderem: „Weder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren noch polizeiliche Aufklärungsmaßnahmen hätten Erkenntnisse dergestalt erbracht, dass der Konzessionsinhaber die ihm obliegende Aufsichtspflicht verletzt habe.“ Nun will das SOUND ab 29.12.2004 wieder öffnen, allerdings vorerst nur mittwochs. Dennoch ist ein Widerspruch der Stadt Dillingen gegen die Gerichtsentscheidung zu befürchten. Zumindest erklärte Berg gegenüber der Presse: „Ich bleibe bei meiner Überzeugung in Sachen Schließung des SOUND richtig gehandelt zu haben.“

Themenverwandte Artikel

  • Stadtverwaltung schließt Dillinger Diskothek (28.12.2004)

Quellen

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