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December 16, 2010

Voyager-Sonde erreicht Grenze des Sonnensystems

Voyager-Sonde erreicht Grenze des Sonnensystems

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Veröffentlicht: 23:02, 16. Dez. 2010 (CET)
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Künstlerische Darstellung der Voyager-Sonde im All

Pasadena (Vereinigte Staaten), 16.12.2010 – Die im Jahr 1977 ins All geschossene Raumsonde Voyager 1 hat nach 33 Jahren die Grenze unseres Sonnensystems erreicht. Die Sonde ist mit einer Entfernung von mehr als 17 Milliarden Kilometern zur Sonne das am weitesten von der Erde entfernte von Menschenhand geschaffene Objekt im Weltall.

Wie die NASA am 13. Dezember mitteilte, befindet sich Voyager 1 nun in einer Zone, in der die Geschwindigkeit des Sonnenwinds auf Null abgesunken ist. Diese auch Heliopause genannte Zone stellt die Grenze zwischen dem Sonnensystem und dem interstellaren Raum dar. Zwar hatte die NASA bereits vor einigen Monaten den Wert Null gemessen, aber wegen Schwankungen in der Geschwindigkeit des Sonnenwinds waren noch weitere Messungen nötig, damit sich die Wissenschaftler wirklich sicher waren.

Voyager 1 wurde zusammen mit ihrer kurz vorher gestarteten Schwestersonde Voyager 2 von der NASA ins All geschickt, um das äußere Sonnensystem zu erkunden. Voyager 1 flog an den Planeten Jupiter und Saturn vorbei und sendete Bilder zurück an die Erde. Um ein nahes Vorbeifliegen am Saturnmond Titan und den Ringen des Saturn zu erreichen, wurde eine Flugbahn gewählt, die die Sonde danach aus der Ebene der Planetenbahnen ablenkte und sie zuerst die Grenze des Sonnensystems erreichen ließ. Voyager 2 hingegen besuchte auch noch die weiter außen gelegenen Planeten Uranus und Neptun.

Die jetzige Entfernung der Voyager 1 von der Sonne beträgt 17,4 Milliarden Kilometer. Es dauert fast 13 Stunden, bis ein von der Sonde geschicktes Signal auf der Erde empfangen wird. Die Sonde fliegt mit einer Geschwindigkeit von 17 Kilometern pro Sekunde. Neben Untersuchungen der Heliopause mit ihren Partikeldetektoren macht die Sonde auch Ultraviolettaufnahmen des Sternenhimmels.

Die Wissenschaftler erwarten, dass Voyager 1 in etwa fünf Jahren die Heliopause verlassen und endgültig in den interstellaren Raum eintreten wird. Voyager 2 wird ein paar Jahre später folgen. Es wird erwartet, dass beide Sonden noch mindestens ein Jahrzehnt lang Daten senden werden.

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March 10, 2006

„Cassini“ entdeckte neue Wasservorräte

„Cassini“ entdeckte neue Wasservorräte

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Artikelstatus: Fertig 19:29, 10. Mär. 2006 (CET)
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Saturnmond Enceladus (Foto: NASA)

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 10.03.2006 – Die NASA-Sonde „Cassini“ hat auf dem kleinen Saturnmond Enceladus Wasser entdeckt. Es befindet sich in Becken, die einige wenige Meter unter der Oberfläche liegen. Das Wasser aus den Becken sprüht geysirartig hervor.

Damit wird der Saturnmond, der seinen Mutterplaneten in einer Entfernung von 238.000 Kilometern umkreist, für die Wissenschaftler besonders interessant. Weil die Wasservorräte nur wenige Meter unter der Oberfläche liegen, steigt der Mond zu einem Kandidaten auf, der Lebensformen beherbergen könnte.

Von der Entdeckung vulkanischer Aktivitäten auf Enceladus wurden die Wissenschaftler überrascht. Der Vulkanismus auf dem nur 500 km im Durchmesser messenden Mond verändert das bisherige Bild des Sonnensystems. Bisher war man der Ansicht, dass außer der Erde nur der Jupiter-Mond Io und der Neptun-Mond Triton vulkanische Aktivitäten aufweisen.

Cassini kam zuletzt im Jahr 2005 an Enceladus vorbei. Das nächste Rendezvous der Sonde mit dem kleinen Saturnmond wird im Jahre 2008 stattfinden.

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January 19, 2006

Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet

Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet

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Artikelstatus: Fertig 23:06, 19. Jan. 2006 (CET)
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Start von „New Horizons“

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 19.01.2006 – Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt ist eine Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet. Die Sonde mit dem Namen „New Horizons“ hob an Bord einer Rakete vom Typ „Atlas V 551“ um 20.00 Uhr MEZ vom US-amerikanischen Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral ab. Sie soll im Juli 2015 den Planeten am Rande unseres Sonnensystems erreichen.

Der heutige Start war bereits der dritte Versuch. Vorgestern machte das Wetter der NASA einen Strich durch die Rechnung, gestern gab es technische Probleme. 44 Minuten und 55 Sekunden nach dem Start trennte sich die Plutosonde von der obersten Stufe der Rakete. Vertreter der NASA bezeichneten den Missionsverlauf bis dahin als Erfolg.

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December 22, 2005

NASA verschiebt den Start der ersten Raumsonde zum Pluto

NASA verschiebt den Start der ersten Raumsonde zum Pluto

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Artikelstatus: Fertig 15:47, 22. Dez. 2005 (CET)
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Startvorbereitungen der Trägerrakete für die „New Horizons“ Raumsonde

Washington D.C. / Cape Canaveral (USA), 22.12.2005 – Die NASA gab heute einen neuen Termin für den Start der ersten Raumsonde zum Pluto bekannt. Ursprünglich sollte die Sonde mit dem Namen „New Horizons“ am 11. Januar 2006 an der Spitze der Trägerrakete „Atlas V“ starten. Der neue Termin wird voraussichtlich der 17. Januar 2006 werden.

Begründet wurde die Verschiebung mit technischen Problemen. Der Start soll vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida erfolgen. Bis die Sonde die rund sechs Milliarden Kilometer zurückgelegt haben wird, vergehen voraussichtlich rund zehn Jahre.

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November 9, 2005

Europäische Raumsonde „Venus Express“ zum Nachbarplaneten gestartet

Europäische Raumsonde „Venus Express“ zum Nachbarplaneten gestartet

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Toulouse (Frankreich), 09.11.2005 – Heute ist die europäische Raumsonde Venus Express zur Venus, dem Nachbarplaneten der Erde, gestartet. Der Start erfolgte um 03:33 Uhr GMT mit einer Trägerrakete des Typs Sojus-FG/Fregat vom kasachischen Kosmodrom Baikonyr.

Anfang Juli dieses Jahres konnten die vorbereitenden Tests erfolgreich beendet werden. Am 7. August brachte eine An-124 Frachtmaschine die fertig gebaute Sonde nach Baikonyr. Die Raumsonde wurde von der Firma EADS Astrium im Auftrag der ESA (European Space Agency) gebaut.

Am 11. April 2006 soll die Sonde beim inneren Nachbarplaneten ankommen. Sie wird für mindestens zwei Venus-Tage – ein Venus-Tag entspricht ca. 243 Erdentagen – deren Atmosphäre auf ihre Struktur, Zusammensetzung und Dynamik untersuchen. Die Raumsonde hat sieben wissenschaftliche Instrumente an Bord.

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