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June 24, 2011

Der Italiener Draghi wird neuer EZB-Präsident

Der Italiener Draghi wird neuer EZB-Präsident

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Veröffentlicht: 22:21, 24. Jun. 2011 (CEST)
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Brüssel (Belgien), 24.06.2011 – Mario Draghi, zurzeit noch Gouverneur der Banca d’Italia, wird neuer Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Er wird Nachfolger des Franzosen Jean-Claude Trichet auf dem Chefsessel. Die Entscheidung fiel auf dem heutigen Gipfeltreffen der Europäischen Union in Brüssel. Der Ernennung war der Ernennung Draghis ein Streit zwischen Frankreich und Italien über die angemessene Repräsentation italienischer Vertreter im Führungsgremium der EZB vorangegangen. Letztlich war die Einigung auf Draghi erst durch den Rücktritt des Italieners Lorenzo Bini Smaghi vom EZB-Direktorium frei geworden. Die Amtszeit des neuen EZB-Präsidenten läuft bis 2019. Draghi gilt als Fachmann für Geld- und Währungspolitik.

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December 25, 2005

Rücktritt des italienischen Notenbankchefs Fazio

Rücktritt des italienischen Notenbankchefs Fazio

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Rom (Italien), 25.12.2005 – Der umstrittene italienische Notenbankchef Antonio Fazio ist am Montag, den 19. Dezember, von seinem Amt züruckgetreten. Wie die Banca d’Italia in Rom bekannt gab, soll Fazio seine Entscheidung allein und für das Wohl des Landes getroffen haben.

Fazio überreichte sein Rücktrittsgesuch dem Aufsichtsratvorsitzenden Paolo Ferrari. Gegen Fazio wird wegen Insiderhandels und Amtsmissbrauchs ermittelt. Er hatte sich bis zuletzt gegen eine Aufgabe seines Postens gewehrt, hatten sich doch bereits Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, mit einer Rücktrittsaufforderung an Fazio gewandt. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, in die Übernahme der italienischen Banca Antonveneta eingegriffen zu haben.

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December 1, 2005

Europäische Zentralbank erhöht die Leitzinsen

Europäische Zentralbank erhöht die Leitzinsen

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Artikelstatus: Fertig 22:02, 1. Dez. 2005 (CET)
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EZB Hochhaus in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main (Deutschland), 01.12.2005 – Die Europäische Zentralbank (EZB) gab heute eine Erhöhung der Leitzinsen um einen Viertelprozentpunkt von derzeit zwei Prozent auf 2,25 Prozent bekannt. Damit verteuern sich im Euro-Raum die Kreditzinsen. Die Maßnahme tritt am 6. Dezember 2005 in Kraft.

Auf einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Zentralbankrates in Frankfurt gab EZB-Präsident Jean-Claude Trichet diese Maßnahme bekannt. Damit solle das Vertrauen in die Geldwertstabilität in Europa gestärkt werden.

Die Finanzmärkte reagierten positiv auf die Nachricht. Der DAX zog auf über 5250 Punkte an, was den höchsten Stand nach dem April 2002 bedeutet. Einige Politiker und Gewerkschafter kritisierten den Schritt als zu früh. Die gerade anspringende Konjunktur könnte durch die Zinsanhebung gefährdet werden. Die deutsche Bundesregierung reagierte gelassen. Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) kommentierte die geldpolitischen Beschlüsse der Zentralbank mit den Worten: „Ich erwarte keine negativen Folgen für die deutsche Konjunktur.“

Weitere zinspolitische Maßnahmen ließ EZB-Präsident Trichet zunächst offen. Allgemein wird jedoch nicht damit gerechnet, dass damit eine Zinserhöhungswelle durch die EZB eingeläutet werde.

Die EZB trifft ihre Entscheidungen auf Grund der Beobachtung der wichtigsten wirtschaftlichen Kennziffern. Für das Jahr 2006 rechnet die EZB mit einer Inflationsrate von 2,1 Prozent. Die Wachstumsprognose für die nächsten beiden Jahre liegt bei 1,9 Prozent.

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