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March 8, 2009

Reisebus auf Tauernautobahn ausgebrannt

Reisebus auf Tauernautobahn ausgebrannt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Reisebus auf Tauernautobahn ausgebrannt

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Veröffentlicht: 15:24, 8. Mär. 2009 (CET)
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Verlauf der Tauernautobahn

Bischofshofen (Österreich), 08.03.2009 – Auf der Tauernautobahn (A 10) nahe Bischofshofen ist am Samstagmorgen ein deutscher Reisebus nach der Passage des Reittunnels im Pongau (Bundesland: Salzburg) mit 50 Jugendlichen aus dem Großraum Düsseldorf und Ratingen im Alter zwischen 16 bis 21 Jahren an Bord vollständig ausgebrannt, nachdem alle Passagiere und der Fahrzeugführer den Doppeldecker-Bus mit Gepäckanhänger rechtzeitig verlassen konnten.

Der Busfahrer hatte die Rauchentwicklung bemerkt und sein Gespann auf dem rechten Fahrstreifen angehalten. Drei Jugendliche hatten leichte Atemprobleme, die ambulant vor Ort behandelt werden konnten. Erst nach der Evakuierung des Busses wurde dieser ein Raub der Flammmen. Die Jugendlichen hatten ihre Angehörigen über den Vorfall informiert; der Busveranstalter konnte glücklicherweise insoweit beruhigen, dass niemand ernsthaft verletzt worden war. Der größte Teil der Gruppe konnte die Fahrt in einem Ersatzbus in das Skigebiet Mölltaler Gletscher fortsetzen, da ihr Gepäck im nicht in Brand geratenen Anhänger untergebracht war. Nur einige Ski-Touristen haben auf Grund der Tatsache, dass ihr Gepäck, das im Kofferraum des Busses selbst lagerte, verbrannt war, und wegen anderer Bedenken die vom Busunternehmen organisierte Rückreise angetreten.

Die Brandursache ist noch unklar, es wird aber seitens der zuständigen Polizei von einem Kabel- und Elektronikdefekt im Motorraum ausgegangen. Infolge der durch die Rauchentwicklung schlechten Sicht fuhren einige Autos und ein Lastwagen in die Unglückstelle. Es kam zu Verletzten und einer zeitweiligen Vollsperrung der Autobahn im Unfallbereich. Eine Stellungnahme des Krefelder Busveranstalters steht noch aus.

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Quellen

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January 15, 2008

Vier-Schanzen-Tournee 2007/08

Vier-Schanzen-Tournee 2007/08 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Vier-Schanzen-Tournee 2007/08

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Veröffentlicht: 11:56, 15. Jan. 2008 (CET)
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Oberstdorf / Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) / Bischofshofen (Österreich), 15.01.2008 – Am 29. Dezember 2007 begann die 56. Vierschanzentournee mit einem von vier Springen in Oberstdorf. Bei der Qualifikation erzielte der Deutsche Michael Neumayer die beste Weite: Mit 129 Metern und daraus resultierenden 129,2 Punkten belegte er den sechsten Platz.

Die Ergebnisse der anderen Deutschen: Martin Schmitt sprang auf die Marke von 116,5 Metern und erzielte 105,7 Punkte. Mit diesem Ergebnis schaffte er Platz 45 und damit gerade noch die Qualifikation. Severin Freund und Stephan Hocke sprangen beide je 123 Meter (118,9 Punkte). Julian Musiol sprang 116,5 Meter (105,7 Punkte). Der Oberstdorfer Georg Späth sprang 119 Meter (111,6 Punkte). Martin Schmitt, Michael Neumayer, Stephan Hocke, Julian Musiol und Georg Späth waren somit für das erste Springen der besten 50 qualifiziert. Ausgeschieden sind Jörg Ritzerfeld, Andreas Wank, Felix Schoft, Erik Simon und Kevin Horlacher. Sieger der Qualifikation war der Österreicher Thomas Morgenstern. Er flog 136,0 Meter weit und erzielte so 141,8 Punkte.

Das eigentliche Springen gewann ebenfalls Thomas Morgenstern mit 136,5 sowie 141,5 Metern. Sein Landsmann Gregor Schlierenzauer wurde Zweiter mit 280,7 Punkten, Dritter der Finne Janne Ahonen. Michael Neumayer wurde mit Platz sieben bester Deutscher. Martin Schmitt wurde elfter. Georg Späth erreichte Platz 30. Im ersten Durchgang sind Michael Uhrmann, Stephan Hocke und Julian Musiol ausgeschieden.

Garmisch-Partenkirchen

Das zweite Springen der Tournee sollte in Garmisch-Partenkirchen erfolgen. Das Qualifikationsspringen musste allerdings am 31. Dezember 2007 wegen schlechter Windverhältnisse abgebrochen werden, nachdem vier Springer ihre Sprünge absolviert hatten. Die Qualifikation wurde auf Dienstag, den 1. Januar 2008 verschoben. Der Deutsche Ski-Verband (DSV) hatte zwölf Springer an den Start der Qualifikation geschickt, sechs davon kamen in den ersten Durchgang. Die Entscheidung der besten 50 Springer erreichten nicht: Christian Ulmer, Kevin Horlacher, Julian Musiol, Erik Simon, Andreas Wank und Jörg Ritzerfeld. Severin Freund konnte wegen eines Magen-Darm-Infektes nicht starten. Nach dem ersten Durchgang führte der Finne Janne Ahonen vor dem Schweizer Andreas Küttel mit 130,5 Punkten und dem Norweger Tom Hilde mit 130,4 Punkten. Bester Deutscher war Michael Neumayer auf Platz sieben. Martin Schmitt und Georg Späth belegten im ersten Durchgang die Plätze 21 und 29. Nach dem zweiten Durchgang siegte der Österreicher Gregor Schlierenzauer, auf Platz zwei kam Janne Ahonen, und Platz drei erreichte Michael Neumayer. Thomas Morgenstern, der erste Sieger dieser Vier-Schanzen-Tournee, landete auf Platz sechs. Martin Schmitt erreichte den 19. Platz, den 30. Rang sicherte sich Georg Späth.

Innsbruck

Die Qualifikation zum Springen in Innsbruck am 3. Januar 2008 musste wegen schlechter Wetterverhältnisse abgesagt werden. Bei starkem Wind war auch zuvor das Training nach 24 Springern unterbrochen worden. Einige Trainer hielten die Bedingungen für gefährlich. Das dritte Springen der Schanzentournee wurde abgesagt und wurde am 5. Januar 2008 in Bischofshofen nachgeholt.

Bischofshofen

Es gewannen schließlich Janne Ahonen vor Thomas Morgenstern und Simon Ammann. Auf Platz sieben überzeugte der Deutsche Michael Neumayer mit Sprüngen von 130 und 132 Metern. Er belegte so beim vorletzten Springen in der Gesamtwertung Platz sechs. Die anderen beiden Deutschen, Georg Späth mit 105,3 Punkten und der angeschlagene Michael Uhrmann mit 98,8 Punkten, hatten auf den Plätzen 35 bzw. 44 das Finale verpasst. In der Qualifikation sind bereits Severin Freund und Felix Schoft ausgeschieden.

Janne Ahonen siegte am 6. Januar 2008 beim letzten Springen der Vierschanzentournee vor Anders Bardal und Thomas Morgenstern. Damit ist Jens Weißflog mit vier Gesamtsiegen nicht mehr Rekordhalter und wurde vom Finnen Janne Ahonen mit fünf Tourensiegen abgelöst. Der erste Durchgang wurde geprägt von Dauerregen und dem vorzeitigen Ausscheiden einiger Tourfavoriten, beispielsweise Gregor Schlierenzauer, Tom Hilde und Simon Ammann. Die Anlaufspur wurde durch den Dauerregen sehr beeinträchtigt, und im Verlauf des Wettbewerbs konnten die Springer deshalb immer langsamer starten. Davon konnte der Deutsche Michael Neumayer profitieren: Er landete auf Platz zehn und im der Gesamtwertung auf Platz drei. In der Gesamtwertung lag Ahonen mit 1085,8 Punkten am Ende klar vor Thomas Morgenstern mit 1066,0 Punkten und Neumayer mit 994,6 Punkten. Achter in der Gesamtwertung wurde Martin Schmitt mit 955,9 Punkten. Er konnte Nutzen aus seiner frühen Startzeit ziehen und verbuchte in Bischofshofen als Vierter sein bestes Saisonergebnis. Janne Ahonen konnte nach seinen Erfolgen in den Jahren 1999, 2003, 2005 und 2006 seinen fünften Triumph feiern. Lob gab es auch vom vormaligen Rekordhalter Jens Weißflog, der seinen Hut vor dem Finnen zog. Der österreichische Trainer Alexander Pointner bedauerte die schlechten Bedingungen des Springens. So war die dritte Station in Innsbruck am Freitag ganz abgesagt und am Samstag in Bischofshofen nachgeholt worden. Georg Späth landete auf Platz 20, Severin Freund wurde 22. und Felix Schoft verbuchte einen 44. Platz. Michael Uhrmann war in der Qualifikation ausgeschieden.

Quellen

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January 8, 2007

Anders Jacobsen gewinnt die Vierschanzentournee

Anders Jacobsen gewinnt die Vierschanzentournee

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Artikelstatus: Fertig 10:25, 8. Jan. 2007 (CET)
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Bischofshofen (Österreich), 08.01.2007 – Der zweite Platz in der Tageswertung beim gestrigen Abschlussspringen der 55. Vierschanzentournee im österreichischen Bischofshofen reichte dem Norweger Anders Jacobsen zum Gesamtsieg der Tour. Der 21-jährige Jacobsen war bis Mai 2006 als Klempner tätig, bevor er nun als Senkrechtstarter bei der 55. Auflage der wohl bekanntesten Skisprungkonkurrenz von sich reden machte.

Gregor Schlierenzauer aus Österreich belegte Platz zwei in der Gesamtwertung und machte sich mit dem Tagessieg beim gestrigen Springen in Bischofshofen selbst wohl das schönste Geschenk zu seinem 17. Geburtstag. Auf Platz drei sowohl in der Tages- als auch in der Gesamtwertung landete Simon Amman aus der Schweiz. Michael Uhrmann verteidigte seinen neunten Platz und ist damit bester deutscher Springer.

Quellen

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