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December 2, 2015

Xavier Naidoo vertritt Deutschland beim ESC – doch nicht

Xavier Naidoo vertritt Deutschland beim ESC – doch nicht

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Veröffentlicht: 21:38, 2. Dez. 2015 (CET)
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Xavier Naidoo (Archivbild von 2011)

Hamburg (Deutschland), 02.12.2015 – Zuerst hatte der Norddeutsche Rundfunk am Freitag, den 20. November bekanntgegeben, dass Xavier Naidoo Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 vertreten solle, doch einen Tag später war alles anders. Der Fernsehsender war für die Nominierung kritisiert worden. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber sagte, man habe die Situation falsch eingeschätzt und nicht mit derartigen Protesten gegen die Nominierung gerechnet. Im Internet waren mehrere Petitionen eingerichtet worden, die eine Rücknahme der Entscheidung der ARD verlangten. Man werde nun so schnell wie möglich nach einem Ersatz suchen.

Naidoo war zuletzt in Zusammenhang mit einem Auftritt vor der rechtspopulistischen Reichsbürgerbewegung am Tag der Deutschen Einheit 2014 in die Kritik geraten. Ihm werden Rassismus und Homophobie vorgeworfen. Auch in der Schwulenszene hat der Eurovision Song Contest – insbesondere seit dem Erfolg von Conchita Wurst 2014 – inzwischen Kultstatus.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Kultur

Quellen[Bearbeiten]

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May 24, 2015

Schweden siegt beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien

Schweden siegt beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien

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Veröffentlicht: 19:33, 24. Mai 2015 (CEST)
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Måns Zelmerlöw wurde Sieger

Die Moderatorinnen des Finales

Veranstaltungsort Wiener Stadthalle

Wien (Österreich), 24.05.2015 – Am gestrigen Samstag fand das Finale des Eurovision Song Contest 2015 in Wien statt. Aus 40 Teilnehmerländern der European Broadcasting Union waren zuvor in zwei Halbfinalshows 27 Finalisten ermittelt worden. Anlässlich des 60jähigen Jubiläums der Veranstaltung nahm einmalig auch Australien am Wettbewerb teil. Zu den Beiträgen mit historischen Bezügen gehörte Frankreichs Lied N’oubliez pas, das an den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren erinnert. Auch Armenien versuchte an ein historisches Ereignis anzuknüpfen: Mit Face the Shadow wurde eine Komposition vorgestellt, die den Völkermord in den Jahren 1915 und 1916 ins Gedächtnis rufen soll.

Deutschland versuchte mit dem Lied Black Smoke zu punkten, ging jedoch wie auch das Gastgeberland Österreich leer aus. Die meisten Sängerinnen und Sänger verwendeten die englische Sprache. Frankreich, Italien, Montenegro, Rumänien und Spanien sangen in der jeweiligen Landessprache. Sieger wurde Måns Zelmerlöw aus Schweden mit dem Lied Heroes, dessen Bühnenshow sich durch ausgefeilte visuelle Effekte, unter anderem mit animierten Strichmännchen, auszeichnete.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Land Künstler Punkte Rang
Schweden Måns Zelmerlöw 365 1
Russland Polina Gagarina 303 2
Italien Il Volo 292 3
Belgien Loïc Nottet 217 4
Australien Guy Sebastian 196 5
Lettland Aminata 186 6
Estland Elina Born & Stig Rästa 106 7
Norwegen Mørland & Debrah Scarlett 102 8
Israel Nadav Guedj 97 9
Serbien Bojana Stamenov 53 10
Georgien Nina Sublatti 51 11
Aserbaidschan Elnur Huseynov 49 12
Montenegro Knez 44 13
Slowenien Maraaya 39 14
Rumänien Voltaj 35 15
Armenien Genealogy 34 16
Albanien Elhaida Dani 34 17
Litauen Monika Linkytė & Vaidas Baumila 30 18
Griechenland Maria Elena Kyriakou 23 19
Ungarn Boggie 19 20
Spanien Edurne 15 21
Zypern John Karayiannis 11 22
Polen Monika Kuszyńska 10 23
Großbritannien Electro Velvet 5 24
Frankreich Lisa Angell 4 25
Österreich The Makemakes 0 26
Deutschland Ann Sophie 0 27

Update: Die Reihung der letzten Plätze wurde nachträglich im offiziellen Ergebnis korrigiert.

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Fotostrecke: Das Eurovision Village am Wiener Rathausplatz

Fotostrecke: Das Eurovision Village am Wiener Rathausplatz

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Veröffentlicht: 19:33, 24. Mai 2015 (CEST)
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Wien (Österreich), 24.05.2015 – Das Eurovision Village am Wiener Rathausplatz öffnete am 18. Mai seine Pforten. Als Basislager der Fans des Eurovision Song Contest 2015 bot es bis zum Finale in der Nacht von Samstag auf Sonntag Platz für Public Viewing, Gastronomie und Veranstaltungen von Konzerten bis Modeschauen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Schweden siegt beim Eurovision Song Contest 2015 in Wien (24.05.2015)
  • Fotostrecke: Das war der Eurovision Song Contest 2015 (24.05.2015)
  • Fotostrecke: So bereitete sich Österreich auf den Eurovision Song Contest vor (24.05.2015)

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Fotostrecke: So bereitete sich Österreich auf den Eurovision Song Contest vor

Fotostrecke: So bereitete sich Österreich auf den Eurovision Song Contest vor

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Veröffentlicht: 19:34, 24. Mai 2015 (CEST)
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Wien (Österreich), 24.05.2015 – Der Eurovision Song Contest 2015 beschäftigte das Gastgeberland Österreich schon Monate vor der eigentlichen Veranstaltung.

7. März: Die sechs Finalisten des österreichischen Vorentscheids treten gemeinsam bei einem Clubkonzert im Chaya Fuera in Wien auf.

13. März: Das Fernsehpublikum und eine internationale Jury küren die Band The Makemakes zu Österreichs Kandidaten.

Im Wiener Stadtbild zeigten sich die Vorbereitungen zum Eurovision Song Contest unter anderem im Anbringen von „Ampelpärchen“: Die Darstellungen von hetero- und homosexuellen Pärchen mit Herz an 120 Wiener Ampeln bleiben – anders als ursprünglich geplant – auch nach dem Song Contest bestehen.

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Fotostrecke: Das war der Eurovision Song Contest 2015

Fotostrecke: Das war der Eurovision Song Contest 2015

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Veröffentlicht: 19:33, 24. Mai 2015 (CEST)
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Wien (Österreich), 24.05.2015 – In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging die 60. Ausgabe des Eurovision Song Contests in Wien mit einem Sieg des für Schweden antretenden Sängers Måns Zelmerlöw zu Ende.

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May 27, 2012

„It is good to have a choice“ – Schweden ist Sieger beim Eurovision Song Contest in Aserbaidschan

„It is good to have a choice“ – Schweden ist Sieger beim Eurovision Song Contest in Aserbaidschan

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Veröffentlicht: 16:19, 27. Mai 2012 (CEST)
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Loreen – Aufnahme von 2012

Baku (Aserbaidschan), 27.05.2012 – Die schwedische Sängerin Loreen hat mit dem Song „Euphoria“ den ersten Platz beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) errungen, der im aserbaidschanischen Baku ausgetragen wurde. Die 28-Jährige ist keine Unbekannte in Schweden, 2004 wurde sie Vierte bei der Castingshow „Idol“, einer schwedischen Variante von „Deutschland sucht den Superstar“, damals mit dem Künstlernamen Lorén Talhaoui. Im Jahr 2005 wurde sie Moderatorin einer schwedischen Fernsehshow. Auf Platz 2 kam die russische Gruppe Buranowskije Babuschki, die schon seit mehr als 40 Jahren besteht. Die sechs Sängerinnen traten zu ihrem Lied „Party For Everybody“ als russische Großmütter verkleidet auf, die älteste Teilnehmerin war 76 Jahre alt.

Schätzungsweise 120 Millionen Zuschauer verfolgten die Live-Übertragung.

Der international bekannte Sänger Engelbert Humperdinck erreichte für Großbritannien nur den vorletzten Platz. Deutschland kam mit dem Lied „Standing Still“ von Roman Lob auf den achten Platz von insgesamt 42 Teilnehmern. Am Finale waren 26 Titel beteiligt.

Auf die politische Lage in Aserbaidschan spielte als einzige die Fernsehmoderatorin Anke Engelke an, die die Ergebnisse der deutschen Jury durchgab. Im Anschluss an die Begrüßung sagte sie zu den aserbaidschanischen Moderatoren wörtlich: „Tonight nobody could vote for their own country. But it is good to be able to vote. And it is good to have a choice. Good luck on your journey, Azerbaijan. Europe is watching you.“ (dt.: „Niemand konnte heute abend für sein eigenes Land stimmen. Aber es ist gut, wählen zu können. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf deinem Weg, Aserbaidschan. Europa schaut auf Euch.“)

Unmittelbar vor der Punktevergabe war der Schwiergersohn des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, ein Sänger namens Emin, zu einer Showeinlage mit Seilen von der Saaldecke herabgelassen worden. Die Baku Crystal Hall, in der die Veranstaltung stattfand, war von einer Firma errichtet worden, die der Familie des Präsidenten gehört. Noch kurz vor dem Beginn der Show waren über 60 Demonstranten von der Polizei in Baku festgenommen worden, etwa zehn davon wurden dabei verletzt. Der Politiker Volker Beck von Bündnis 90/Die Grünen äußerte die Befürchtung, dass die Repressalien gegen Oppositionelle nach dem Abschluss des ESC zunehmen würden. In der Presse war darauf hingewiesen worden, dass insbesondere Homosexuelle, unter denen viele Fans des Eurovision Song Contest sind, in Aserbaidschan unterdrückt werden. Es handelt sich um eines der autoritärsten Regime, die aus der früheren Sowjetunion hervorgegangen sind.

Der 58. Eurovision Song Contest soll am 18. Mai 2013 in Stockholm stattfinden.

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Category:Eurovision 2012“.

Quellen[Bearbeiten]

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May 25, 2012

Amnesty International äußert Kritik an deutschen Rüstungsexporten

Amnesty International äußert Kritik an deutschen Rüstungsexporten

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Veröffentlicht: 12:33, 25. Mai 2012 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 25.05.2012 – Amnesty International hat den 50. Jahresbericht veröffentlicht. Die Jahresberichte von Amnesty geben ein weltweites Bild von der Lage der Menschenrechte. Im neuen „Amnesty Report“ werden in 101 von 155 Staaten Folter und Misshandlung durch die Sicherheitskräfte sowie in 91 Staaten Einschränkungen der Meinungsfreiheit dokumentiert.

Der Bericht kritisiert auch Deutschland, weil Roma in den Kosovo abgeschoben wurden. Roma werden im Kosovo diskriminiert. Außerdem hätten deutsche Rüstungsexporte nach Ägypten, Libyen, Bahrain und Jemen die Niederschlagung von dortigen Protestbewegungen möglich gemacht.

Der Generalsekretär von Amnesty International Deutschland, Wolfgang Grenz, sagte gegenüber dem Hamburger Abendblatt: „Es ist ein Unding, dass es für den Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen klare Regeln gibt, aber der Waffenhandel bisher international keiner Kontrolle unterliegt”. Grenz wies aber auch darauf hin, dass das Jahr 2011 ein „außergewöhnliches Jahr“ gewesen sei, in dem „weltweit unzählige Menschen auf die Straße gingen, um ihre Rechte einzufordern“. Wirtschaftliche und außenpolitische Interessen würden immer noch stärker gewichtet als die Menschenrechte.

Weitere Schwerpunkte des Berichts sind die Unterdrückung der Menschenrechte in China, mit denen die Regierung einer Bewegung nach dem Vorbild des Arabischen Frühlings zuvorkommen wollte, und andererseits die Besserung der Lage im Nachbarland Myanmar, dem früheren Birma. Erfreulich war die Abschaffung der Todesstrafe in Benin, Ghana, Nigeria und Sierra Leone sowie im US-amerikanischen Bundesstaat Illinois im Jahr 2011. In Oregon wurden alle Hinrichtungen durch den Gouverneur gestoppt.

Wenige Tage vor der Durchführung des diesjährigen Eurovision Song Contest in Aserbaidschan, wies Amnesty auf die Missachtung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit in dem Land hin. Dort seien „17 gewaltlose politische Gefangene in Haft“, auf deren Freilassung hingewirkt werden müsse.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Amnesty International

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February 21, 2012

Italien: Gewinner des Sanremo-Festivals 2012 steht fest

Italien: Gewinner des Sanremo-Festivals 2012 steht fest

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Veröffentlicht: 20:45, 21. Feb. 2012 (CET)
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Emma Marrone

Sanremo (Italien), 21.02.2012 – Emma Marrone, Siegerin der Castingshow Amici di Maria De Filippi 2010, hat das Sanremo-Festival 2012 gewonnen.

Am Freitag gewann Alessandro Casillo mit dem Stück „È Vero“ (Es ist wahr) das Finale der Newcomer (Giovani). Die Kandidaten beider Finalsendungen wurden von einem Live-Orchester begleitet. Während der fünf Tage waren unter anderem Gäste wie Elisabetta Canalis, Adriano Celentano und Shaggy dabei. Moderator des Festivals war wie ein Jahr zuvor Gianni Morandi.

Während des Festivals gaben Ell & Nikki, die Gewinner des Eurovision Song Contest 2011, namens der Rundfunkanstalt RAI den italienischen Kandidaten für den Eurovision Song Contest 2012 bekannt. Ein Komitee der RAI wählte einen Kandidaten aus den Finalisten unter den etablierten Künstlern (Artisti) und Giovani aus und entschied sich für Nina Zilli, die mit dem Stück „Per sempre“ am Finale der Artisti teilnahm. Es steht noch nicht fest, ob sie in Baku dieses oder ein anderes Stück singen wird. 2011 entsandte Italien Raphael Gualazzi, den letztjährigen Sieger der Newcomer, der in Düsseldorf den zweiten Platz belegte.

Weblinks[Bearbeiten]

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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May 15, 2011

Finale Eurovision Song Contest 2011

Finale Eurovision Song Contest 2011 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Finale Eurovision Song Contest 2011

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Veröffentlicht: 01:18, 15. Mai 2011 (CEST)
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Die Bühne in der ESPRIT arena

Düsseldorf (Deutschland), 15.05.2011 – Zum 56. Mal fand gestern der Eurovision Song Contest statt. In Deutschland nach 1983 und 1957 zum dritten Mal. Der Austragungsort war die ESPRIT arena in Düsseldorf. 120 Millionen Zuschauer waren am Fernsehen dabei und 36.000 live. Einige wenige Restkarten gab es noch an der Abendkasse zwischen 15 und 20 Uhr.

Auf der Reeperbahn fand die offizielle Feier „Countdown für Deutschland“ statt. Die Teilnehmerzahl war auf 5000 begrenzt. In weiteren Städten gab es Public-Viewing-Veranstaltungen, so auch in der Fischauktionshalle in Düsseldorf in der Großen Elbstraße 9. Die ARD übertrug das Ereignis live in die Wohnzimmer.

Bereits Stunden vor dem Event herrschte Partystimmung. Durch die Altstadt von Düsseldorf zogen die Anhänger der verschiedenen Nationen. Sie führten die Fahnen ihrer Länder mit und hüllten sich teilweise darin ein. Die Farben der verschiedenen Nationen wurden auf alle erdenklichen Weisen zur Schau getragen. Viele Holländer waren in orangen Perücken zu sehnen. So wurde sich eingestimmt auf den großen Abend.

Die Teilnehmer im Finale waren:

Platz Startnr. Land Sprache Interpret Titel
(M = Musik; T = Text)
Übersetzung Punkte
21 1 Finnland Englisch Paradise Oskar Da Da Dam
M/T: Axel Ehnström
Da Da Dam 57
6 2 Bosnien und Herzegowina Englisch, Bosnisch Dino Merlin[1] Love in Rewind
M/T: Dino Merlin
Liebe im Rücklauf 125
5 3 Dänemark Englisch A Friend in London New Tomorrow
M/T: Lise Cabble, Jakob Schack Glæsner
Neues Morgen 134
19 4 Litauen Englisch, Französisch Evelina Sašenko C’est ma vie
M: Paulius Zdanavičius; T: Andrius Kairys
Das ist mein Leben 63
22 5 Ungarn Englisch, Ungarisch Kati Wolf What About My Dreams
M: Viktor Rakonczai, Gergő Rácz; T: Péter Geszti, Johnny K. Palmer
Und meine Träume? 53
8 6 Irland Englisch Jedward Lipstick
M/T: Daniel Priddy, Lars Halvor Jensen, Martin Michael Larsson
Lippenstift 119
3 7 Schweden Englisch Eric Saade Popular
M/T: Fredrik Kempe
Beliebt 185
24 8 Estland Englisch Getter Jaani Rockefeller Street
M/T: Sven Lõhmus
Rockefeller Street 44
7 9 Griechenland Englisch, Griechisch Loukas Giorkas feat. Stereo Mike Watch My Dance
M: Giannis Christodoulopoulos; T: Eleana Vrachali
Schau meinem Tanz zu 120
16 10 Russland Englisch, Russisch Alexei Worobjow Get You
M/T: Alexei Worobjow, RedOne, AJ Junior, Bilal „The Chef“, Eric Sanicola
Dich bekommen 77
16 11 Frankreich Korsisch Amaury Vassili[2] Sognu[3]
M: Daniel Moyne, Quentin Bachelet; T: Jean-Pierre Marcellesi, Julie Miller
Traum 82
2 12 Italien Italienisch Raphael Gualazzi Madness of Love
M/T: Raphael Gualazzi
Liebeswahn 189
25 13 Schweiz Englisch Anna Rossinelli In Love for a While
M/T: David Klein
Zeitweise verliebt 19
11 14 Vereinigtes Königreich Englisch Blue I Can
M/T: Ciaron Bell, Ben Collier, Ian Hope, Duncan James, Liam Keenan, Lee Ryan, StarSign
Ich kann 100
12 15 Moldawien Englisch Zdob și Zdub So Lucky
M: Mihai Gîncu, Marc Elsner; T: Andy Schuman, Marc Elsner
So glücklich 97
10 16 Deutschland Englisch Lena Taken by a Stranger
M/T: Gus Seyffert, Nicole Morier, Monica Birkenes
Fasziniert von einem Fremden 107
17 17 Rumänien Englisch Hotel FM Change
M: Gabriel Băruța; T: Alexandra Ivan, Gabriel Băruța
Verändern 77
18 18 Österreich Englisch Nadine Beiler The Secret Is Love
M: Thomas Rabitsch; T: Nadine Beiler
Das Geheimnis ist Liebe 64
1 19 Aserbaidschan Englisch Ell & Nikki Running Scared
M: Stefan Örn, Sandra Bjurman, Iain Farquharson; T: Stefan Örn, Sandra Bjurman
In Panik geraten 221
13 20 Slowenien Englisch Maja Keuc No One
M: Matjaž Vlašič; T: Urša Vlašič
Niemand 96
20 21 Island Englisch Sigurjón’s Friends Coming home
M: Sjonni Brink; T: Thorunn Clausen, Sjonni Brink
Nach Hause kommen 61
23 22 Spanien Spanisch, Galicisch Lucía Pérez Que me quiten lo bailao
M/T: Rafael Artesero
Ich hatte Spaß, was kümmert mich der Rest 50
4 23 Ukraine Englisch Mika Newton Angel
M: Ruslan Kvinta; T: Maryna Skomorohova
Engel 159
14 24 Serbien Serbisch Nina Čaroban
M/T: Kristina Kovač
Zauberhaft 85
9 25 Georgien Englisch Eldrine One More Day
M: DJ BE$$; T: DJ Rock, Mikheil Chelidze
Noch einen Tag 110

Abgestimmt wurde über Telefon oder per SMS, wobei man nicht für den Kandidaten aus dem eigenen Land Stimmen verteilen konnte. Die Punkte im Finale wurden durch die 43 Teilnehmerländer vergeben. Zu 50 Prozent wurde die Zuschauerabstimmung gewertet, weitere 50 Prozent flossen in jedem Land durch fünf Mitglieder einer Expertenjury ein. Jedes Land vergab an zehn Konkurrenten Punkte. Die Wertungen acht, zehn und zwölf Punkte werden live verkündet. Die Wertungen bis sieben eingeblendet. Daraus wurde der Gewinner 2011 ermittelt.

Eine gigantische LED-Wand untermalte die Auftritte optisch. Der riesige Energiebedarf wurde durch vier wohnzimmergroße Generatoren befriedigt. 2500 Journalisten waren akkreditiert. Perfekter Sound, eine beeindruckende Lightshow, eine Veranstaltung der Superlative. Die Bekanntgabe der Abstimmungsergebnisse wurde so gesteuert, dass lange der Sieger nicht feststand. Nach Auswertung von drei Viertel der abgegebenen Stimmen konnte sich Aserbaidschan deutlich nach oben absetzen, nach 41 Abstimmungen standen sie als Sieger fest. Moderiert wurde durch Anke Engelke und Stefan Raab. Anke Engelke trug ein extravagantes schwarzes Kleid. Der Moderator aus Irland glich sich mit einer Perücke an die hochstehende Frisur der Interpreten aus Irland an.

Bereits vor dem Finale in Deutschland standen die Termine für 2012 fest. Das Finale in Baku wird am 26. Mai 2012 und beide Halbfinalsendungen werden jeweils am 22. und 24. Mai stattfinden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Musik
  • Eurovision Song Contest 2009 in Moskau: Was sagen die Ehemaligen? (11.05.2009)

Quellen

Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

Fußnoten

  1. Dino Merlin returns as 2011 representative (1. Dezember 2010, abgerufen 6. Dezember 2010, oikotimes.com, englisch)
  2. Amaury Vassili to the Eurovision Song Contest (abgerufen am 31. Januar 2011, ESCToday, englisch)
  3. France: ‘Sognu’ to premiere on Monday 7th March! (abgerufen am 1. März 2011, ESCDaily, englisch)

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June 3, 2010

Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest

Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest

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Veröffentlicht: 22:47, 3. Jun. 2010 (CEST)
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Lena Meyer-Landrut während der Proben am 22. Mai

Foto: Aktiv I Oslo.no/Flickr

Oslo (Norwegen), 03.06.2010 – Lena Meyer-Landrut hat am 29. Mai mit ihrem Titel „Satellite“ für Deutschland den diesjährigen Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen. Meyer-Landrut, die mit der Startnummer 22 in den Wettbewerb gegangen war, erhielt 246 Punkte. Den zweiten Platz belegte die türkische Gruppe maNga mit „We Could Be The Same“ und 170 Punkten. Den dritten Platz belegten Paula Seling & Ovi mit „Playing With Fire“. Der rumänische Beitrag erhielt 162 Punkte.

Beim zweiten Beitrag, dem von Spanien, lief ein Fan auf die Bühne und posierte. Nach dem Lied wurde er von Sicherheitskräften von der Bühne geholt. Der spanische Sänger Daniel Diges durfte deswegen noch einmal auftreten.

In der Presse- und Medienlandschaft fand der Gewinn der Hannoveranerin regen Anklang. Der Berliner Kurier sagte, sie habe es „geschafft, den Eurovision Song Contest zu entstauben“.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Eurovision Song Contest 2010“.

Quellen

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