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September 3, 2013

Greenpeace-Schiff gestoppt – russische Küstenwache durchsucht Arctic Sunrise

Greenpeace-Schiff gestoppt – russische Küstenwache durchsucht Arctic Sunrise

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Veröffentlicht: 19:07, 3. Sep. 2013 (CEST)
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Greenpeace-Schiff
Arctic Sunrise 2007

Moskau (Russland) / Hamburg (Deutschland), 03.09.2013 – Bei Protestaktionen im Nordpolarmeer wurde am 26. August das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise von der russischen Küstenwache gestoppt und durchsucht. Unter Androhung von Schusswaffengebrauch führten vier Beamte der Viktor Kingisepp eine „Inspektion“ auf dem Eisbrecher durch und verhängten eine Vier-Seemeilen-Verbotszone um die Geolog Dmitriy Nalivkin. Vorangegangen war eine Schlauchbootaktion mit „Save-the-Arctic“-Bannern, um mit der permanenten Anwesenheit bei Erdölexplorationen von Rosneft und ExxonMobil deren Aktivitäten in der Karasee zu dokumentieren sowie die Öffentlichkeit auf die Schäden am arktischen Ökosystem hinzuweisen. Die russischen Behörden hatten bereits am 21. August eine Weiterfahrt untersagt.

Hintergrund ist das Engagement von Greenpeace für ein Schutzgebiet „Hohe Arktis“, in dem die Förderung von Öl und Gas sowie die industrielle Fischerei verboten werden sollen. Die Arktis dürfe nicht „wirtschaftlichen Interessen geopfert werden“. Die deutsche Bundesregierung wurde bereits im April aufgefordert, bei der UNO die Einrichtung eines Schutzgebietes „Hohe Arktis“ zu beantragen. Die Arktis gehöre allen Menschen, Thema ist daher auch das Verhindern Ausbeutung der ökologisch sensiblen Region nördlich des Polarkreises.[1]

„Die Durchsuchungsaktion der russischen Küstenwache entspricht nicht internationalem Recht und wurde gegen den ausdrücklichen Willen der Crew und unter Gewaltandrohung durchgeführt“, so Benjamin Borgerding von Greenpeace Deutschland. Ebenso wenig gerechtfertigt sei eine Vier-Seemeilen-Verbotszone um die Geolog Dmitriy Nalivkin. Seismische Untersuchungen bei der Suche nach Erdöl oder Erdgas haben meist eine verheerende Schallweiterleitung im Meer zur Folge. Diese Schallwellen können bei Walen schwere Schäden zur Folge haben und schlimmstenfalls zum Tod führen. Solche Erdölexploration verstoße im dortigen Arktis-Naturpark gegen russisches Recht. Christoph von Lieven (Greenpeace Deutschland) sieht auch die Bundesregierung in der Verantwortung: Deutschland als mit Abstand größter Abnehmer von russischem Öl und Gas solle seinen Einfluss zum Schutz der Arktis geltend machen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Russland beansprucht Arktis (30.07.2007)
  • NASA-Satelliten enthüllen abschmelzende arktische Eisflächen (30.09.2005)
  • Portal:Greenpeace
  • Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Portal:Umwelt- und Naturschutz“.
  • Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Portal:Arktis“.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Protestpostkarte Ihre Stimme für ein Schutzgebiet „Hohe Arktis“, April 2013

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October 4, 2011

Arktis: Forscher von Ozonloch beunruhigt

Arktis: Forscher von Ozonloch beunruhigt

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Veröffentlicht: 06:59, 4. Okt. 2011 (CEST)
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Von einer Webcam aufgenommenes Foto vom Nordpol

Nordpol, 04.10.2011 – Nach einer Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin „Nature“ haben Forscher ein Ozonloch über der Arktis von der fünffachen Größe Deutschlands entdeckt.

Wissenschaftler sind beunruhigt. Durch den Mangel an Ozon sind die Menschen und andere Lebewesen einer erhöhten Dosis von ultraviolettem Licht ausgesetzt. Eine Ursache für die Entstehung des Loches soll die extreme, außergewöhnliche Kälte sein. Innerhalb von zwei Wochen sei das Loch über Russland und die Mongolei gezogen.

Zum Mangel von Ozon kommt es insbesondere durch von Menschen freigesetzte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW).

Wegen noch extremerer Kälte ist seit Jahren ein Ozonloch am Südpol bekannt. Dort wird es seit Anfang der 1980er Jahre saisonal jeweils im Spätwinter und Frühjahr festgestellt. Laut der Veröffentlichung kann man am Nordpol dieses Jahr erstmals von einem Ozonloch sprechen.

Themenverwandte Artikel

  • Riesiges Ozonloch über der nördlichen Erdkugel entdeckt (03.03.2005)

Quellen

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March 21, 2010

NASA-Operation IceBridge setzt Luftüberwachung der Eisflächen fort

NASA-Operation IceBridge setzt Luftüberwachung der Eisflächen fort

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Veröffentlicht: 17:08, 21. Mär. 2010 (CET)
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Ausdehnung des arktischen Eises (2007)

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 21.03.2010 – Am Montag startet die NASA in die diesjährige Beobachtungssaison der Operation IceBridge, deren Ziel die Erfassung von Daten über die Ausdehnung und Bewegung von Eisflächen in den arktischen Regionen der Erde ist. Die Operation fand zum ersten Mal im März 2009 statt, sie füllt eine Lücke in der Überwachung der Eisflächen aus dem Weltall durch das Satellitenprogramm ICESat. Der Satellit ICESat I wird wahrscheinlich dieses Jahr seine Arbeit einstellen, der Nachfolger ICESat II wird erst zwischen 2014 und 2015 gestartet.

Tom Wagner, Programm-Manager des Kryosphärenprogramms am NASA-Hauptquartier in Washington, erklärt das Ziel der Mission so: „Ziel der Mission ist die Sammlung der wichtigsten Daten um unsere Vorhersagemodelle für die Meereshöhe und des globalen Klimawandels zu verbessern.“[1]

Zur Beobachtung werden Propellermaschinen der NASA eingesetzt, darunter die Douglas DC-8 und die Lockheed P-3b. Rund 200 wissenschaftliche Flugstunden sind für die diesjährige Frühjahrssaison geplant. Eine DC-8 wird Montag/Dienstag in Thule (Grönland) eintreffen, wo die Wissenschaftler in den nächsten vier bis fünf Wochen ihr Flugprogramm mit 10 bis 12 wissenschaftlichen Flügen absolvieren werden. Ihre größte Aufmerksamkeit gilt dabei den arktischen Eisflächen, die im März/April ihre größte Ausdehnung erreichen. Bei ihrer Arbeit stützen sie sich hauptsächlich auf moderne Lasertechnik wie das ATM (Airborne Topographic Mapper), das es ermöglicht, Höhenveränderungen der Eisflächen genau zu messen. Dabei werden Laserreflektoren auf dem Boden als Referenzpunkte genutzt. Die wissenschaftliche Betreuung und Durchführung des Projekts wird vom Goddard Space Flight Center (Greenbelt, Maryland) geleistet. Außerdem sind Wissenschaftler weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen der Vereinigten Staaten beteiligt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wissenschaft
  • NASA-Satelliten enthüllen abschmelzende arktische Eisflächen (30.09.2005)

Referenzen

  1. engl. Originalzitat lt. NASA: The mission’s goal is to collect the most important data for improving predictive models of sea level rise and global climate change.

Quellen

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July 30, 2007

Russland beansprucht Arktis

Russland beansprucht Arktis – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Russland beansprucht Arktis

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Veröffentlicht: 22:41, 30. Jul. 2007 (CEST)
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Moskau (Russland), 30.07.2007 – Russland beansprucht in der Arktis für die eventuelle Ausbeutung von Erdöl ein Stück Meeresgrund von der Größe Westeuropas. Hierzu hat Russland angekündigt, ein bemanntes Miniatur-U-Boot namens „Mir“ zu dem 1,2 Millionen Quadratkilometer großen Gebiet zu senden, um erstens in einer Tiefe von 4.000 Metern eine Fahne aufzustellen und damit das Gebiet zu beanspruchen und zweitens Bodenproben zu entnehmen, die beweisen sollen, dass das Lomonossow-Unterwassergebirge zum sibirischen Kontinentalschelf gehört und damit russisches Territorium ist. Diese Ansprüche werden von den Vereinigten Staaten, Kanada, Dänemark und Norwegen abgelehnt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wirtschaft
  • Portal:Russland

Quellen

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March 24, 2007

Färöer: Treibgut direkt vom Nordpol

Färöer: Treibgut direkt vom Nordpol – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Färöer: Treibgut direkt vom Nordpol

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Artikelstatus: Fertig 23:14, 24. Mär. 2007 (CET)
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Lage der Färöer

Fámjin (Färöer), 24.03.2007 – Spielende Kinder entdeckten in Fámjin an der Westküste von Suðuroy einen sonderbaren schwarzen Kasten als Treibgut im Hafen. Er kam direkt vom Nordpol und brauchte nur drei Jahre, um sich aus dem „ewigen Eis“ zu befreien.

Der Kasten wurde von dem jungen Uhrmacher Jørgen Amundsen, einem Nachkommen des norwegischen Polarforschers Roald Amundsen, im Jahre 2004 am Nordpol vergraben. Er wollte so seinem Vorfahren ein Denkmal setzen, denn auf seiner Reise hatte er 250 Exemplare einer limitierten Edeluhr aus eigener Schmiede dabei, die extremsten Bedingungen stand halten soll. Während „The Polar Timepiece # 001/250“ am Pol vergraben wurde, gelangten die restlichen 249 Exemplare in den Handel – für gut 10.000 Euro das Stück.

Am Donnerstag zeigten die Kinder in Fámjin ihren rätselhaften Fund ihrem Großvater, der den Kasten öffnete. Darin befand sich ein weiterer Plastikbehälter und darin eine Uhr, die akkurat die Uhrzeit anzeigte, obwohl sie lange im Seewasser gelegen haben muss. Es ist eindeutig die Uhr, die 2004 am Nordpol vergraben wurde.

Quellen

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September 30, 2005

NASA-Satelliten enthüllen abschmelzende arktische Eisflächen

NASA-Satelliten enthüllen abschmelzende arktische Eisflächen

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Artikelstatus: Fertig 22:44, 30. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Greenbelt (USA) / Hamburg (Deutschland), 30.09.2005 – Nach der Auswertung von Satellitendaten über die Ausdehnung der arktischen Eisflächen bestätigten US-amerikanische Wissenschaftler eine seit Jahren andauernde Verkleinerung der Eisfläche im arktischen Meer. Fast zeitgleich veröffentlichten Wissenschaftler des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie neue Modellrechnungen über die Entwicklung des Weltklimas in den nächsten Jahrzehnten. Für das Ende dieses Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg von vier Grad prognostiziert. Außerdem sagen die Forscher aufgrund ihrer Computersimulationen ein Ansteigen des Meeresspiegels um 30 Zentimeter voraus.

Mit Hilfe der Satellitenbilder von NIMBUS-7 ließ sich ein Rückgang des arktischen Meereises um 8,5 Prozent pro Dekade (zehn Jahre) nachweisen. Mit Datum vom 21. September 2005 beträgt die Ausdehnung der Eisfläche 2,05 Millionen Quadratkilometer.

Die Auswertung der Daten geschieht in unterbrochener Folge seit 1978. Seitdem wurde ein kontinuierlicher Rückgang der Eisfläche festgestellt. Seit dem Jahre 2002 zeigt sich jedoch eine dramatische Beschleunigung dieses Prozesses. Das Minimum der arktischen Eisausdehnung wird jedes Jahr etwa im September erreicht, weil der Sommer auf der Nordhalbkugel dann zu Ende geht. Beim langfristigen Vergleich der Septemberdaten zeigte sich: Die vier letzten Messungen vom September 2002 bis zum September 2005 zeigen einen um 20 Prozent stärkeren Rückgang der Eisfläche als in den Jahren 1979 bis 2000.

Auch die Dicke des von jahreszeitlichen Schwankungen unabhängigen Eises wurde mit Hilfe von Mikrowellendetektoren untersucht. Diese Eisschichten nehmen mit einer Rate von 9,8 Prozent pro Dekade ab.

Die Arbeit der Forscher richtet sich nun auf die Aufklärung der Faktoren, die zu diesen Veränderungen beitragen: In welchem Maße sind sie durch eine natürliche Variation des Erdklimas bedingt und in welcher Weise wirken sich hier langfristige Wirkungen der von Menschen verursachten Klimaänderungen (Treibhauseffekt) aus?

Die von den Wissenschaftlern des Hamburger Instituts für Meteorologie erstellten Computersimulationen und Modellrechnungen leisten zu dieser Frage einen wichtigen Beitrag. Die Meteorologen klärten zunächst mit Hilfe historischer Klimadaten ab, wie zuverlässig ihre Modellrechnungen sind, indem sie die erwarteten Klimaveränderungen des vergangenen Jahrhunderts mit den tatsächlich eingetretenen Veränderungen verglichen. Ihre Prognose für das 21. Jahrhundert gewinnt dadurch an Plausibilität. Die Wissenschaftler erwarten, dass die Meereisflächen der Arktis im weiteren Verlauf dieses Jahrhunderts unter bestimmten Bedingungen im Sommer vollständig abschmelzen könnten. Die Folgen des Klimawandels für Europa bestünden in trockeneren und wärmeren Sommern. Im Winter ist mit höheren Niederschlägen bei insgesamt wärmeren Temperaturen zu rechnen. Die Häufigkeit des Auftretens von Starkregenfällen und anderer extremer Wetterereignisse wird steigen. Als wichtigstes Ergebnis ihrer Forschungen sehen die Wissenschaftler jedoch die Erhöhung der globalen Mitteltemperatur an. Diese geht mit einer Verschiebung der globalen Klimazonen einher. Praktisch bedeutet dies eine weitere Ausdehnung der Wüstenzonen der Erde, beispielsweise der Sahara, nach Norden.

Neu an den Klimaberechnungen des Hamburger Instituts ist die Einbeziehung von Daten über den Eintrag von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid in die Ozeane und damit in den globalen Kohlenstoff-Kreislauf der Atmosphäre sowie die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Wärmestrahlungseigenschaften der Erdatmosphäre.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

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May 20, 2005

Tsunami vom Dezember 2004 wirkte wie eine 100-Gigatonnen-Bombe

Tsunami vom Dezember 2004 wirkte wie eine 100-Gigatonnen-Bombe

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Boulder (Vereinigte Staaten), 20.05.2005 – In den letzten Monaten haben Geowissenschaftler der Universität von Colorado in Boulder die Ursachen für die Entstehung des Tsunami in Südostasien vom 26. Dezember 2004 erforscht. Jetzt haben sie Bilanz gezogen und erste Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht.

Demnach war das Erdbeben mit einer Magnitude von 9,3 der zweitstärkste jemals gemessene Erdstoß. Die Energiemenge, die dabei freigesetzt wurde, entsprach etwa einer 100-Gigatonnen-Bombe. Die gleiche Menge Energie verbrauchen die gesamten USA innerhalb von sechs Monaten. Im Vergleich dazu hatte die US-amerikanische Atombombe, die 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde, eine Sprengkraft von 12,5 Kilotonnen.

Bei dem Erdbeben im Dezember ist der Seeboden weggebrochen. Dabei wurden mehr als 30 Kubikkilometer Wasser bewegt. Diese Bewegung hat den Tsunami ausgelöst. Dessen Ausläufer sind bis zu den Küsten der Arktis, der Antarktis sowie im Osten und Westen Amerikas gemessen worden. Es gibt keinen Punkt auf der Erde, der von dem Ereignis nicht betroffen gewesen wäre.

Die Auswirkungen des Tsunami waren enorm. Über 300.000 Tote und über eine Million Obdachlose waren die Folgen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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May 10, 2005

Expedition Franz-Joseph-Land 2005

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Expedition Franz-Joseph-Land 2005

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Nordpolarmeer

Innsbruck (Österreich) / Moskau (Russland), 10.05.2005 – Seit dem 28. Mai 2005 sind zwei Österreicher und zwei Russen in Richtung Franz-Joseph-Land, zirka 900 km vom Nordpol entfernt, unterwegs. Vorgestern kam es wieder zu einer Begegnung mit einem Eisbären, wie Expeditionsleiter Christoph Höbenreich per Satellitenhandy mitteilte.

Kurz bevor gestern das Kap Tirol erstmals in der Expeditionsgeschichte zu Fuß erreicht wurde, brach der österreichische Expeditionsteilnehmer Robert Mühlthaler beim Begehen einer mit Jungeis zugefrorenen Wasserstelle bis zum Becken ein und konnte sich mit einem Hechtsprung retten.

Aus dem Gespräch mit Höbenreich: „Wir sind die ersten seit Julius Payer, die das Kap Tirol zu Fuß erreichen, und die ersten, die es alleine und aus eigener Kraft vom Süden des Archipels aus geschafft haben! Am Abend besuchen wir die Gedenktafel, die wir in Erinnerung an die beiden Tiroler Bergsteiger, Haller und Klotz bei der Anreise mit dem Hubschrauber angebracht haben. Morgen werden wir versuchen das Kap Tirol zu besteigen, so wie es Julius Payer und Johann Haller 1874 getan haben!“

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March 3, 2005

Riesiges Ozonloch über der nördlichen Erdkugel entdeckt

Riesiges Ozonloch über der nördlichen Erdkugel entdeckt

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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 03.03.2005 – Bereits vor einem Jahr haben Klimaforscher der University of Colorado eine starke Vergrößerung des Ozonlochs über der nördlichen Erdhalbkugel entdeckt. Jetzt wurde diese Entdeckung bekannt gegeben. Die Verminderung der Ozonschicht um jährlich etwa vier Prozent hat sich überraschend stark beschleunigt und bedeutet eine stärkere Zunahme der UV-Einstrahlung in den nördlichen Teilen von Amerika, Europa und Asien als erwartet.

Die Forscher vermuten, dass die Ursache in einem von der Sonne ausgehenden Partikelsturm liegt, der auf die Erde niederprasselte. Hinzu kommen ungewöhnlich heftige Winde, welche schädliche Stickstoffoxide und -dioxide in ungefähr 30 Kilometer Höhe getrieben haben.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Klimaerwärmung

Quellen

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