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February 9, 2006

Südseestaat Palau erlässt Gesetz zum Verbot von Plastiktüten

Südseestaat Palau erlässt Gesetz zum Verbot von Plastiktüten

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Artikelstatus: Fertig 16:42, 9. Feb. 2006 (CET)
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Hinweis: Dieser Artikel ist eine Ente. Der Entwurf für dieses Gesetz wurde einmal im Senat von Palau behandelt, ist aber nie verabschiedet worden, siehe Senate Bill 7-142 hier.


Palau

Palau, 09.02.2006 – Eine Reihe von Inselstaaten haben bereits Verordnungen gegen die Verwendung von Plastiktüten erlassen. Jetzt hat auch der Inselstaat Palau ein Gesetz zum Verbot von Plastiktüten auf den Weg gebracht.

Initiator des Gesetzes ist der Senator Santy Asanuma. Das Gesetz sieht diverse Strafen vor. Betroffen sind unter anderem Einreisende, die Plastiktüten ins Land einführen. Pro Tüte wird ein US-Dollar Strafe fällig. Auch Einzelhandelsläden, die ihren Kunden weiterhin Tüten zur Verfügung stellen, müssen zahlen. Pro Tüte wird hier eine Geldstrafe von 100 US-Dollar fällig.

Asanuma befürchtet bei einer weiteren Verwendung von Plastiktüten eine Umweltkatastrophe für das Land. Er sagte: „Die Plastiktüten, die praktisch überall abgegeben werden, bedrohen unsere natürlich schöne Umwelt.“

Vor Palau hatte im Jahr 2003 bereits der Staat Papua Neuguinea den Einsatz von Plastiktüten verboten.

Die Umweltorganisation Algalita Marine Research Foundation (AMRF) berichtete bereits 2004 von Untersuchungen, nach denen sich Tonnen von Plastikabfall im Meer angesammelt hätten. Eine Sprecherin von Greenpeace Österreich bestätigte diese Aussagen. Greenpeace zufolge werden weltweit rund 100.000 Millionen Tonnen Plastik für Verpackungen hergestellt. Davon gelangen zehn Prozent als Abfall aus den umliegenden Ländern ins Meer, aber auch Schiffe entsorgen Plastik im Ozean. Greenpeace weiter: „Der subtropische Wirbel des Nordpazifik durchmisst eine weite Strecke. Das Wasser fließt dort in einer langsamen Spirale im Uhrzeigersinn. Dadurch, dass die Winde schwach sind, treibt die Strömung alle schwimmenden Stoffe ins Zentrum des Wirbels. Bis zu sechs Kilogramm Plastikabfall kommen dort auf ein Kilogramm natürlich vorkommenden Planktons.“

In Umweltkreisen haben diese Abfallwirbel bereits Namen erhalten: „Asian Trash Trail“ – „Trash Vortex“ – „Eastern Garbage Patch“. Greenpeace glaubt, im Wirbel „Asian Trash Trail“ befinde sich Plastikabfall aus den 1950er-Jahren, da sich Plastik biologisch nur sehr schwer abbaut. Die US-amerikanische Wetter- und Ozeanbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) geht davon aus, dass der Plastikmüll noch mindestens weitere 15 Jahre in den Meeren verbleibt. Durch Temperatureinwirkungen zerfalle der Abfall und gebe giftige Stoffe frei. Durch Fische in Form von Nahrungsmitteln gelange das Gift wieder zu den Menschen. Bestätigt haben auch Wissenschaftler der University of Plymouth diese Ergebnisse. Sie haben bereits 2004 bei Untersuchungen des Meerwassers Kunststoffrückstände gefunden.

Quellen

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September 8, 2005

Extrem starke Sonneneruption

Extrem starke Sonneneruption – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Extrem starke Sonneneruption

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Sonneneruption vom 7.9.2005. Quelle: NOAA

Washington D.C. (USA), 08.09.2005 – Die US-amerikanische Wetter- und Ozeanbehörde (NOAA) meldet, dass gestern um 19:40 Uhr MESZ eine extrem starke Sonneneruption stattgefunden hat. Mit einer Stärke von mindestens „X17“ ist es die fünftstärkste, die je gemessen wurde.

Die Eruption ereignete sich von der Erde aus gesehen am Sonnenhorizont und zeigte damit von der Erde weg. Trotzdem brach in Nord- und Südamerika die komplette Hochfrequenzkommunikation zusammen. Die NOAA führt auch Probleme mit dem Funk beim Rettungseinsatz im vom Hurrikan „Katrina“ betroffenen Gebiet auf die Eruption zurück. In den nächsten zwei Wochen erwartet sie weitere Probleme.

Sonneneruptionen und die darauf folgenden Plasmawolken sind mit einer Sprengkraft von einer Milliarde Megatonnen die stärksten Explosionen in unserem Sonnensystem. Sie entstehen durch starke Magnetfeldwechsel in der Sonnenatmosphäre.

Quellen

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