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October 9, 2005

F5-Jets des österreichischen Bundesheeres stiegen wegen französischer Linienmaschine auf

F5-Jets des österreichischen Bundesheeres stiegen wegen französischer Linienmaschine auf

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Graz (Österreich), 09.10.2005 – Am Samstag, den 01.10.2005 stiegen in Graz zwei Jets des Typs „Northrop F-5“ des österreichischen Bundesheeres auf. Die Abfangjäger wurden wegen eines französischen Turboprop-Flugzeugs alarmiert, das in den österreichischen Flugraum eingeflogen war.

Die Linienmaschine befand sich auf dem Weg in die Slowakei, als sie gegen 10:00 Uhr den österreichischen Luftraum erreichte. Normalerweise starten die Abfangjäger nach einem Alarm über wenig bewohntem Gebiet südlich von Graz. Wegen der Dringlichkeit stiegen sie in dem Fall jedoch direkt über dem Grazer Stadtgebiet auf. Die beiden F5 stellten die Turboprop gemeinsam mit einer Saab 105. Dieses kleine Aufklärungsflugzeug hatte sich bereits zufällig in der Luft befunden.

Der Presseoffizier der Luftstreitkräfte des Bundesheeres, Oskar Krasser, gab Details zur Abfangaktion bekannt. So flog eine der beiden „Northrop F-5“ unmittelbar hinter der Turboprop mit 15 Sitzen her, die zweite „Northrop F-5“ flog direkt neben die französische Maschine. Der Pilot dieser „Northrop F-5“ verständigte sich mit dem französischen Piloten per Handzeichen. Er deutete ihm an, er möge sich bei der zuständigen Kontrollstelle melden.

Nachdem die Kontrollstelle an die „Northrop F-5“-Jets Vollzug meldete, drehten beide Maschinen wieder ab und flogen nach Graz zurück. Laut Krasser geht die österreichische Luftraumkontrolle davon aus, dass der Pilot der französischen Maschine beim Einflug in den fremden Luftraum die üblichen Anmeldeformalitäten vergessen hatte. Er hätte sich ordnungsgemäß bei der österreichischen Luftraumkontrolle melden müssen.

Dieser Einsatz der beiden F5 war nicht der erste Vorfall in diesem Jahr. Insgesamt waren zuvor bereits 76 Schnellstarts von Abfangjägern erfolgt. Diese Starts sind notwendig, um eventuelle Luftraumverletzungen frühzeitig aufzuklären. Krasser bezeichnete dies folgendermaßen: „Es sind meistens so genannte ,no radio contact’-Situationen.“ Seinen Angaben nach erfolgen seit dem 11. September 2001 grundsätzlich derartige Abfangaktionen immer dann, wenn ein Pilot die Kontaktaufnahme mit der Bodenleitstelle unterlässt.

Militärflugzeuge aus anderen Ländern, die Österreich überfliegen möchten, benötigen dazu grundsätzlich eine Genehmigung, zivile Maschinen nicht, sie müssen sich jedoch rechtzeitig anmelden. Ab und zu kommt es auch vor, dass Maschinen über Österreich fliegen, die sich als zivil ausgeben, in Wirklichkeit jedoch Militärmaschinen sind.

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September 20, 2005

Absturz der Su-27: Russland erwartet von Litauen Einhaltung des Völkerrechts

Absturz der Su-27: Russland erwartet von Litauen Einhaltung des Völkerrechts

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Wilna (Litauen) / Moskau (Russland), 20.09.2005 – Major Valeri Trojanow, Pilot des am Donnerstagnachmittag über Litauen abgestürzten russischen Kampfflugzeuges Su-27, befindet sich noch immer in Gewahrsam Litauens. Litauen geht davon aus, dass der Pilot keine Überflugerlaubnis hatte. Das „Departement Information und Presse“ des russischen Außenministeriums gab jetzt einen offiziellen Kommentar zu dem Vorfall ab.

Demnach erwartet Russland, dass Litauen dem Major der Luftstreitkräfte die Jurisdictionsimmunität zukommen lässt. Diese Immunitätsregelung entspricht dem allgemeinen Völkerrecht. Gleiches gelte nach Meinung Russlands auch für das Flugzeug, welches ebenso wie der Pilot umgehend der Russischen Föderation übergeben werden müsse. Die Verantwortlichen des Außenministeriums erwarten von Litauen eine konstruktive Lösung dieses Problems.

Der Pilot Trojanow, der sich mit dem Schleudersitz retten konnte, wurde zwischenzeitlich von Ärzten in Wilna untersucht. Sein Zustand ist den Umständen entsprechend zufriedenstellend. Er nimmt momentan in der litauischen Hauptstadt an den Ermittlungen zum Absturz teil. Dazu gab das russische Außenministerium weiter bekannt: „Im Rahmen der von den litauischen Rechtsschutzorganen eingeleiteten Ermittlung machte Trojanow im Beisein eines Rechtsanwalts und eines Vertreters der russischen Botschaft in Vilnius Aussagen gegenüber Mitarbeitern der Generalstaatsanwaltschaft Litauens.“

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  • Russisches Kampfflugzeug SU-27 über Litauen abgestürzt (16.09.2005)

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September 16, 2005

Russisches Kampfflugzeug SU-27 über Litauen abgestürzt

Russisches Kampfflugzeug SU-27 über Litauen abgestürzt

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Wilna (Litauen) / Moskau (Russland), 16.09.2005 – Über Litauen ist am Donnerstagnachmittag ein russisches Kampfflugzeug des Typs Su-27 etwa 80 Kilometer von der russischen Grenze entfernt abgestürzt. Es zerschellte rund 55 Kilometer von Kaunas entfernt nahe dem Dorf Jotyski.

Die Internetzeitung „Russland-aktuell“ berichtete, das Flugzeug sei ein Teil einer Staffel gewesen, die sich auf dem Weg von Sankt Petersburg nach Kaliningrad befand. Auf dem Weg über die Ostsee hätte der Pilot auf Grund eines Fehlers im Navigationssystem die Orientierung verloren. Der Pilot wurde nach dem Absturz von der litauischen Polizei festgenommen. Verteidigungsminister Gediminas Kirkilas beschuldigt Russland nun, den Luftraum des EU-Landes verletzt zu haben.

Der deutsche Nachrichtensender n-tv berichtet, dass der Pilot keine Überflugerlaubnis hatte. Üblicherweise sei die Su-27 mit streng geheimer Elektronik ausgestattet.

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