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June 1, 2011

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

Joseph Blatter als Fifa-Chef wiedergewählt

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Veröffentlicht: 23:42, 1. Jun. 2011 (CEST)
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Zürich (Schweiz), 01.06.2011 – Joseph Blatter wurde heute erneut zum Chef des Fußballweltverbandes Fifa gewählt. Im Rahmen eines Fifa-Kongresses wurde er dabei in seinem Amt bestätigt. Trotz vieler Krisen und Korruptionsvorwürfen wurde Blatter heute mit großer Mehrheit, immerhin 91 Prozent, wiedergewählt. Die „Spitze der Fifa-Pyramide“ ist nunmehr seit 12 Jahren im Amt und wurde jetzt für weitere vier Jahre wiedergewählt.

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December 2, 2010

Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, 2022 in Katar

Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland, 2022 in Katar

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Veröffentlicht: 23:55, 2. Dez. 2010 (CET)
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Zürich (Schweiz), 02.12.2010 – Das Exekutivkomitee des Weltfußballverbandes (FIFA) hat entschieden. Die Fußballweltmeisterschaft 2018 wird nach Russland vergeben, Gastgeber des FIFA-Turniers 2011 ist der Golfstaat Katar. Im Vorfeld des Ausscheidungsverfahrens für die Vergabe der nächsten beiden Fußballweltmeisterschaften war viel von Korruption und Schiebung die Rede gewesen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin war erst gar nicht angereist.

Die Entscheidung der FIFA kam am Ende für viele Beobachter jedoch überraschend. Vor allem den Staat am Persischen Golf hatte niemand „auf dem Zettel“. Katar hatte schon angekündigt, die Turniere – wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius – in klimatisierten Stadien austragen zu wollen. Russland setzte sich gegen den im Vorfeld favorisierten Bewerber England sowie die Doppelbewerbungen Portugal/Spanien sowie Belgien/Niederlande durch.

Russland veranschlagt die erforderlichen Investitionen für die Fußball-WM im eigenen Land mit umgerechnet 3,82 Milliarden US-Dollar. Es ist das erste Mal, dass eine Fußballweltmeisterschaft in Russland stattfindet.

Auszüge aus Pressekommentaren

Beobachter des Auswahlverfahrens fragen nach den Gründen, warum dieses Mal gleich über zwei Austragungsorte entschieden wurde. Ein Kommentator bei der Zeit (Titel des Kommentars: „Zwei Sieger, doppelter Profit“) weist in diesem Zusammenhang auf das fortgeschrittene Alter der FIFA-Exekutivmitglieder hin. Eine weitere Einzelheit, die Verdachtsmomente für den Vorwurf der Bestechung liefern könnte, ist der Hinweis auf die großzügige finanzielle Unterstützung des Emirs von Katar bei der Wahl des heutigen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter (1998).

„Die Welt“ ist der Auffassung, dass das diesjährige Auswahlverfahren den Ruf der FIFA weiter ruiniert und ihr vordergründiges Interesse nicht der geeignetsten Sportstätte galt, sondern an dem lukrativsten Angebot orientiert war. Die Fußballer des Ölstaates haben noch nie an einer WM-Ausscheidung teilgenommen. Die Zeitung kommentiert: „Die Fifa aber hat die großen Chancen des kleinen Staates clever erkannt. Er bietet das Tor zu einer neuen Fußball-Welt im Mittleren Osten und eine perfekte Möglichkeit zur internationalen TV-Vermarktung. Kein anderer Bewerber konnte durch Zeitverschiebungen eine höhere Reichweite bieten als Katar. Das bringt der Fifa vor allem eines: noch mehr Geld.“

Die Süddeutsche Zeitung hebt das taktische Geschick des FIFA-Präsidenten hervor, der mit der Wahl Russlands als Austragungsort seine erneute Kandidatur für das Amt des FIFA-Präsidenten vorbereite: „Für Blatter war die Veranstaltung eine Flucht nach vorne: Mal wieder von diversen Affären belastet, ist ihm nach innen ein bemerkenswerter Befreiungsschlag gelungen. Mit der Kür Russlands sicherte er sich ein üppiges Stimmenpaket, das er dringend braucht, wenn er sich im Mai 2011 zur Wiederwahl stellt.“

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  • Portal:Fußball-Weltmeisterschaft

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July 7, 2010

Fußball-WM: Minirock-Meisjes werden nicht bestraft

Fußball-WM: Minirock-Meisjes werden nicht bestraft

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Veröffentlicht: 17:50, 7. Jul. 2010 (CEST)
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Johannesburg (Südafrika), 07.07.2010 – Die Justiz Südafrikas hat das Verfahren gegen zwei Niederländerinnen eingestellt, die des unerlaubten Ambush-Marketings beschuldigt wurden. Die beiden Frauen, die in Untersuchungshaft saßen, wurden freigelassen. Der Schritt erfolgte, nachdem die FIFA sich mit der niederländischen Brauerei „Bavaria“ geeinigt hatte, dass das Unternehmen bis 2022 nicht mehr die Auflagen der FIFA zu kommerziellen Aktivitäten verletzen wird.

Die beiden Frauen sollen eine Gruppe von 36 Fans angeführt haben, die beim Spiel Niederlande gegen Dänemark in orangefarbenen Minikleidern ins Stadion ging. Die FIFA hat kritisiert, dass an diese Kleidchen ein kleines Etikett mit dem Namen der Brauerei angenäht gewesen sei. Der Weltfußballverband hat der US-amerikanischen Brauerei Anheusser-Bush mit ihrer Marke „Budweiser“ das alleinige Werberecht in den Weltmeisterschaftsstadien verkauft.

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Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Fußball-Weltmeisterschaft 2010“.

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February 1, 2008

FIFA empört über neues Transferurteil

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FIFA empört über neues Transferurteil

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Veröffentlicht: 18:15, 1. Feb. 2008 (CET)
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Lausanne (Schweiz), 01.02.2008 – Ein Urteil des Court of Arbitration for Sport, des Internationalen Sportgerichtshofes in Lausanne, zum Transfer von Fußballspielern erschüttert die FIFA.

Der CAS hatte im Transferfall des schottischen Fußballspielers Andy Webster zu entscheiden, der im Jahre 2006 trotz eines bestehenden Vertrages vom schottischen Fußballverein Heart of Midlothian zum englischen Premier League Team Wigan Athletic gewechselt war. Das schottische Team Heart of Midlothian hatte einen Schadenersatz von 5,4 Millionen Euro, dem Transferwert von Andy Webster verlangt. Die FIFA-Schlichtungskommission hatte im April 2007 eine Strafe von 843.000 Euro für Andy Webster und Wigan Athletics festgesetzt.

Der CAS-Sportgerichtshof erklärte den Transfer von Andy Webster unter Bezug auf Artikel 17 Abs. 1 der FIFA Transferordnung für rechtmäßig. Danach können Fußballprofis nach zwei maximal drei Jahren ihren Verein ins Ausland verlassen. Webster wurde lediglich zur Zahlung der noch ausstehenden Gehaltszahlungen von 150.000 Pfund Sterling (zirka 200.000 Euro) an die Hearts of Midlothian verpflichtet.

Diese Ablöseregelung wird gravierende Auswirkungen auf das internationale Transfersystem im Fußball haben, weil sich der Transferpreis nicht mehr am Marktwert eines Profifußballers orientiert, sondern nur noch am ausstehenden Gehalt. Die FIFA bewertete das Urteil als verheerend. „Die Hände reiben können sich wohl einzig die Spielervermittler, die ihre Klienten, wie im Fall von Webster, gewinnbringend neuen Clubs anbieten können!“

Die Webster-Entscheidung werde die Transfersummen drücken und die Spielergehälter noch schneller steigen lassen. Langfristige Verträge werden zum einseitigen Risiko für die Fußballvereine, weil sie potentielle Käufer nicht mehr abschrecken würden. Die Deutsche Fußball Liga beruft sich auf deutsches Arbeitsrecht und droht Artikel-17-Spielern mit der Verweigerung der internationalen Freigabe. Nach dem CAS-Urteil aber wird die DFL damit wohl nicht mehr durchkommen.

Nach Ansicht von Tony Higgins, Vertreter der internationalen Spielergewerkschaft Fifpro, haben Fußballer jetzt die gleichen Rechte wie normale Arbeitnehmer. Sie könnten Verträge jetzt auch einseitig kündigen. Das sei die bedeutendste Veränderung seit der Bosman-Entscheidung im Jahre 1995.

Die Webster-Entscheidung wird schon mit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 15. Dezember 1995, der sogenannten Bosman-Entscheidung (EuGH RS C-415/93, Slg 1995, I-4921), verglichen. Seinerzeit war es um den ablösefreien Wechsel des belgischen Profifußballers Jean-Marc Bosman vom RFC Lüttich zum französischen Zweitligisten USL Dünkirchen gegangen.

Die beiden Fußballvereine Heart of Midlothian und Wigan Athletic haben bereits Einspruch gegen die CAS-Entscheidung eingelegt.

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October 30, 2007

FIFA vergibt Fußball-Weltmeisterschaften nach Deutschland und Brasilien

FIFA vergibt Fußball-Weltmeisterschaften nach Deutschland und Brasilien

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Veröffentlicht: 21:17, 30. Okt. 2007 (CET)
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Zürich (Schweiz), 30.10.2007 – Am heutigen Nachmittag hat die „Fédération Internationale de Football Association“, kurz FIFA, die Vergabe zweier Fußball-Weltmeisterschaften bekannt gegeben. Demnach wird Deutschland die Weltmeisterschaft der Frauen im Jahr 2011 austragen, Brasilien tritt als Gastgeber der Herren-WM im Jahr 2014 auf. Deutschland setzte sich gegen Kanada durch, Brasilien musste sich keinem Gegenkandidaten stellen. Brasilien hatte zuletzt im Jahr 1950 eine Weltmeisterschaft im Fußball ausgetragen, für Deutschland handelt es sich im Frauenfußball um eine Premiere.

Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011

Ausgangssituation

Zu Beginn hatten bis zum von der FIFA festgelegten Bewerbungstermin sechs Länder kandidiert. Dabei handelte es sich um die Schweiz, Frankreich, Peru, Australien, Kanada und Deutschland. Im Laufe des Jahres waren bis Mitte Oktober die ersten vier Länder aus dem Wettbewerb ausgestiegen.

Die Schweiz hatte ihre Aufgabe damit begründetet, dass mit Frankreich und Deutschland ein dritter europäischer Kandidat keine Chance habe. Zu Gunsten von Deutschland stieg später auch Frankreich aus, dafür soll Deutschland seinerseits das Nachbarland bei der Bewerbung zur Europameisterschaft der Frauen 2013 unterstützen. Zum Stichtag der Bekanntgabe waren damit nur noch Kanada und Deutschland im Rennen um die Vergabe.

Chancen von Deutschland im Vorfeld

FIFA-Chef Sepp Blatter

Im Vorfeld hatte Deutschland als Favorit gegolten. Dazu hatten mehrere Gründe beigetragen, als einer der wichtigsten galt die Tatsache, dass bereits 1999 und 2003 die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen auf nordamerikanischem Boden ausgetragen worden war, in Europa jedoch zuletzt 1995. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball Verbands (DFB) nannte die Bewerbung von Kanada „sehr respektabel“ stellte aber gleichzeitig fest, dass „Europa dran ist.“

„Wenn sich Deutschland bewirbt und auch noch den ‘Kaiser’ [Franz Beckenbauer] – wie schon vor der Männer-WM – in der ganzen Welt herumschickt, würde ich sagen, dass sie in die Favoritenrolle gekommen sind“, sagte der FIFA-Chef Sepp Blatter bereits im September, als noch die Bewerbungen von vier Ländern vorlagen.

Ein weiterer Punkt, der für Deutschland als Austragungsort sprach, war die Möglichkeit, die Spiele in zwölf Stadien auszutragen. Ausgehend von den Zuschauerquoten der Fernsehübertragungen der dieses Jahr in China ausgetragenen Weltmeisterschaft kann in Deutschland zudem mit einer großen Resonanz von Seiten der Bevölkerung ausgegangen werden. Das Finale zwischen Brasilien und Deutschland brachte der berichtenden Sendeanstalt teilweise bis zu 50 Prozent an Marktanteil ein. Laut einer Umfrage würden sich 94 Prozent der sportlich Interessierten in Deutschland eine Weltmeisterschaft im eigenen Land wünschen.

Engagement Deutschlands

Bereits im Dezember 2005 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Rede verkündet: „Weil der deutsche Frauenfußball immer mehr im Kommen ist, würde es ihm, wie ich meine, gut zu Gesicht stehen, wenn wir uns um die Austragung der Weltmeisterschaft 2011 bewerben würden. Ich sage jedenfalls: Sollte sich der DFB zu einer solchen Bewerbung entschließen, werde ich dieses Vorhaben gerne unterstützen.“

Ende Januar 2006 verkündete der „Deutscher Fußball-Bund“, kurz „DFB“, dann offiziell, dass man sich bewerben werde. Theo Zwanziger hatte dies auf einer Mittelstandsvereinigung der CDU bekannt gegeben. Ursprünglich wollte er „ein Konzept mit sechs bis acht Stadien vorlegen“, schlussendlich waren es dann zwölf. Insgesamt legte der DFB eine 1212 Seiten starke Bewerbungsmappe vor.

Bei der Vergabe am heutigen Dienstag wurde zudem Angela Merkel mit einer Videobotschaft live der Vergabe in Zürich zugeschaltet. Vor Ort waren zudem die Nationalspielerinnen Birgit Prinz und Fatmire Bajramaj. Wie bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft der Herren im Jahr 2006 hatte sich auch Franz Beckenbauer wieder engagiert.

Fußball-Weltmeisterschaft der Herren 2014

Das „Maracanã“-Stadion in Rio de Janeiro

Nach dem Rotationssystem der FIFA sollte die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft der Herren im Jahr 2014 in Südamerika stattfinden. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Gewinners hatten bis auf Brasilien alle Kandidaten ihre Bewerbungen zurückgezogen, so dass bereits im Vorfeld klar war, wer von der FIFA bestimmt werden würde. Lediglich formale Hürdern hätten Brasilien noch die Rechte an der Austragung nehmen können.

„Für uns besteht kein Zweifel, dass Brasilien seinen Zusagen im Bewerbungsdossier nachkommen wird“, sagte Hugo Salcedo, Kopf einer Gruppe von Inspektoren, die Brasilien Ende August 2007 auf seine „WM-Tauglichkeit“ hin überprüft hatten. Im Bericht der FIFA-Beauftragten war aber gleichzeitig festgestellt worden, dass keines der Stadien ausreichend war, um den Ansprüchen des Verbandes zu genügen.

Weitere unsichere Punkte bildeten die angestrebte Finanzierung, die zu 90 Prozent aus privaten Geldern bestehen soll, eine zum jetzigen Zeitpunkt wesentlich zu niedrige Anzahl von Hotelbetten und die vom brasilianischen Fußballverband „Confederação Brasileira de Futebol“, kurz „CBF“ angesetzte Summe zur Aufrüstung und zum Neubau von Stadien. Diese liegt bei 765 Millionen Euro und sei „mit Vorsicht zu genießen“, da ähnliche Arbeiten zur WM 2006 in Deutschland in etwa das doppelte gekostet hätten, so die FIFA.

Die diesjährige Vergabe wird auch die letzte sein, die nach dem von der FIFA beschlossenen Rotationsprinzip ausgetragen wird, wie der Verband am Montag bekannt gab. Dieses war eingeführt worden, um eine gerechterere Verteilung der Turniere auf die einzelnen Kontinente zu gewährleisten. Demnach wäre nach der WM in Deutschland im vergangenen Jahr frühestens 2030 mit einer erneuten Weltmeisterschaft auf europäischem Boden zu rechnen gewesen.

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Quellen

Frauen-WM

Herren-WM

Sonstige

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July 4, 2006

Torsten Frings fehlt Deutschland im Halbfinale gegen Italien

Torsten Frings fehlt Deutschland im Halbfinale gegen Italien

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Artikelstatus: Fertig 22:58, 4. Jul. 2006 (CEST)
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Zürich (Schweiz), 04.07.2006 – Die FIFA-Disziplinarkommission sperrte Torsten Frings nach Beweismaterialuntersuchung für das Halbfinalspiel gegen Italien, unter anderem von Videos und Bildern, nun doch. Begründung ist „Tätlichkeit“ (Paragraph 48). Ihm wurde vorgeworfen, nach dem Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft über das Team von Argentinien im Viertelfinale, den argentinischen Stürmer Julio Cruz, der bei Inter Mailand spielt, geschlagen zu haben. Da aber eine Provokation durch einen argentinischen Spieler vorlag, hat die Disziplinarkommission die Sperre auf zwei Länderspiele festgelegt, wobei letztere zweite Länderspielsperre auf sechs Monate Bewährung ausgesetzt ist.

Der argentinische Stürmer Cruz erklärte der „Gazzetta dello Sport“, er habe keinen Schlag bekommen, oder jedenfalls habe er ihn nicht gespürt. Auf den Fernsehbildern war jedoch deutlich zu erkennen, wie Frings den Stürmer ins Gesicht schlug.

Die Kommission verhängte gegen Frings zusätzlich eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Franken. Die deutsche Nationalmannschaft kann gegen diese Entscheidung keine Beschwerde einreichen, da dies erst ab einer Sperre von drei Spielen möglich ist.

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June 10, 2006

Sechs Prozent der Russen glauben, dass Russland die Fußball-Weltmeisterschaft gewinnen kann

Sechs Prozent der Russen glauben, dass Russland die Fußball-Weltmeisterschaft gewinnen kann

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Artikelstatus: Fertig 02:00, 10. Juni 2006 (CEST)
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Moskau (Russland), 10.06.2006 – Einer Umfrage des Levada-Zentrums zufolge glauben sechs Prozent der Russen, dass das russische Team Fußballweltmeister wird. Wahrscheinlich wissen diese Leute nicht, dass Russland nicht die Qualifikation für die Endrunde der Fußballweltmeisterschaft erreicht hat. In seiner Auswahlgruppe wurde Russland nur Dritter nach Portugal und Slowenien.

Weil das russische Team es nicht in die Endausscheidung der Weltmeisterschaft geschafft hat, müssen auch die Fußballfans darunter leiden. Die FIFA hat für Russland nur ein Kontingent von 320 Eintrittskarten zur Weltmeisterschaft, die heute, am 9. Juni, in Deutschland beginnt, zur Verfügung gestellt.

Den Fans bleibt nichts anderes übrig, als die Weltmeisterschaft im Fernsehen zu verfolgen. Obwohl in der gleichen Umfrage herauskam, dass das Interesse der Fans an dieser Weltmeisterschaft gering ist: 50 Prozent der Befragten haben nicht vor, die Spiele überhaupt anzusehen.

Zehn Prozent der Russen ziehen in Betracht, dass Brasilien Weltmeister wird, vier Prozent rechnen mit Deutschland und je ein Prozent mit England oder Spanien.

russischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 09.06.2006

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July 1, 2005

Kein Platz mehr in der FIFA für Barbados

Kein Platz mehr in der FIFA für Barbados

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Artikelstatus: Fertig 1. Jul. 2005 (CEST)
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Barbados, 01.07.2005 – Für das mittelamerikanische Land Barbados ist ab sofort kein Platz mehr in der FIFA. Der Fußball-Weltverband hat den Inselstaat mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen.

Die Ursache für den Beschluss ist in Verfehlungen einer einzelnen Person zu sehen. Mit wiederholten Verstößen gegen die FIFA-Statuten haben die Verantwortlichen ihr Vorgehen begründet. Ein Mitglied des Fußball-Verbandes in Barbados habe mehrfach die Vorschriften der internationalen Fußballgemeinschaft missachtet. Dadurch wurde die Disziplinarkommission der FIFA zu dem Fall hinzugezogen. Detaillierte Informationen, um welche Verfehlungen es sich gehandelt hat, wollte die FIFA nicht bekannt geben.

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