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February 21, 2006

Iran: Keine Überlebenden bei Absturz eines Kleinflugzeugs vom Typ Falcon

Iran: Keine Überlebenden bei Absturz eines Kleinflugzeugs vom Typ Falcon

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Artikelstatus: Fertig 08:51, 21. Feb. 2006 (CET)
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Teheran (Iran), 21.02.2006 – Bei einem Absturz eines Kleinflugzeugs vom Typ „Falcon“ sind am 16. Februar im Iran nahe der irakischen Grenze mehrere Menschen ums Leben gekommen. An Bord befanden sich sieben oder acht Insassen, von denen keiner überlebt hat. Gemäß der Nachrichtenagentur „Mehr“ startete die Maschine von einer Basis in Aserbaidschan und hat die kurdische Provinz überflogen. Untersuchungen hätten ergeben, dass an Bord möglicherweise drei bis fünf Israelis gewesen seien.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

  • IRNA.ir (Islamic Republic News Agency): „Falcon jet plane crashes on Iran-Iraq border“ (englischsprachige Quelle) (19.02.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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February 19, 2006

Notlandung in Kiel-Holtenau war eine Meisterleistung

Notlandung in Kiel-Holtenau war eine Meisterleistung

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Artikelstatus: Fertig 13:20, 19. Feb. 2006 (CET)
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Kiel (Deutschland), 19.02.2006 – Am Mittwoch war ein russischer Jet vom Typ „Falcon 20“ auf dem Flughafen Kiel-Holtenau notgelandet. Obwohl die Staatsanwaltschaft ursprünglich gegen die Crew des am Mittwoch notgelandeten russischen Jets ermittelte, bezeichnete der Flughafenchef den Landevorgang jetzt als Meisterleistung der Piloten. Der Staatsanwalt bezeichnete den halbwegs guten Ausgang des Vorfalls sogar als „Wunder“. Bei der Notlandung wurden alle sechs Personen an Bord verletzt.

Nach und nach wurde bekannt, was sich am Mittwochabend an Bord abgespielt hatte.

Eine Rauchpatrone, die versehentlich geöffnet wurde, verqualmte das gesamte Flugzeuginnere. Die 22-jährige Stewardess an Bord stand erst am Anfang ihrer Berufsausübung. Sie wusste nicht, dass das Teil, das sie in der Bordküche des Jets öffnete, eine Rauchpatrone war. Durch die versehentliche Öffnung der Patrone gab es eine Verpuffung, die wiederum den Rauch auslöste. Da die Patrone unter anderem für ein Feuer unter Wasser hergestellt wurde, löste das darin enthaltene Magnesium einen sehr starken Qualm im Inneren der Kabine aus. Die Piloten konnten durch den Qualm im Flugzeuginneren nichts mehr sehen. Sie konnten den Landevorgang nur noch mit einem geöffneten Fenster im Cockpit absolvieren.

Zu klären ist nun die Frage, wie die Patrone in die Küche gelangen konnte. Die Patrone gilt als pyrotechnisches Hilfsmittel für Notfälle, wenn ein Flugzeug über dem Meer oder unwegsamem Gelände verschollen geht. Für solche Hilfsmittel sind in allen Flugzeugen gesicherte Ablageorte vorgeschrieben.

Am Freitag, zwei Tage nach der Notlandung, wurden die verletzten Personen aus den Kieler Krankenhäusern entlassen.

Ebenfalls am Freitag gegen 15:00 Uhr wurde der Jet geborgen. Dazu wurde am Freitagmorgen ein 140-Tonnen-Kran zum Flughafen gebracht. Die Maschine aus dem Jahr 1970 erlitt einen Totalschaden. Sie ist von außen völlig demoliert, das Hauptfahrwerk ist verbogen, die Flugzeugkabine ist angeknickt, und das Bugrad ist abgebrochen. Da die Triebwerke jedoch noch intakt sind, soll die Falcon nun „ausgeschlachtet“ werden. Der Rest wird verschrottet. Dazu hatte die Flughafenleitung die Genehmigung des Flugzeugeigentümers eingeholt.

Zur Verschrottung wurde das Flugzeug per Tieflader an einen abgelegenen Platz in Flughafennähe gebracht. Zuvor beförderte der Kran den 13 Tonnen schweren Jet von der abschüssigen Böschung hinauf neben die Landebahn. Flugtechniker entleerten dann den mit rund 1.300 Liter Kerosin gefüllten Tank, bevor er abtransportiert wurde.

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Quellen

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February 17, 2006

Notlandung in Kiel wegen geöffneter Rauchpatrone

Notlandung in Kiel wegen geöffneter Rauchpatrone

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Artikelstatus: Fertig 08:52, 17. Feb. 2006 (CET)
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Kiel (Deutschland), 17.02.2006 – Gegen die Crew des vorgestern auf dem Flughafen Kiel-Holtenau notgelandeten Jets wird jetzt ermittelt. Eine 22-jährige Stewardess hatte versehentlich eine Rauchpatrone geöffnet. Durch die Öffnung gab es eine Verpuffung, die wiederum den Rauch im Cockpit auslöste.

Die Ermittlungen gegen die Crew basieren auf fahrlässiger Körperverletzung und auf fahrlässiger Gefährdung des Luftverkehrs.

Der Flughafen war wegen des Zwischenfalls bis Donnerstagmittag 13:00 Uhr gesperrt. Die Landebahn konnte bis dahin nicht genutzt werden. Die Maschine, eine Falcon 20, liegt noch am Unglücksort. Bevor sie abtransportiert werden kann, muss erst das restliche Kerosin an Bord, rund zwei Tonnen, abgepumpt werden.

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January 21, 2006

Falcon 5 musste notlanden

Falcon 5 musste notlanden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Falcon 5 musste notlanden

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Artikelstatus: Fertig 14:13, 21. Jan. 2006 (CET)
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Melsbroek (Belgien), 21.01.2006 – Eine Militärmaschine vom Typ „Falcon 5“ musste am Donnerstagnachmittag, den 19. Januar 2006 auf dem Militärflughafen Melsbroek notlanden. Die Maschine gehört der belgischen Luftwaffe.

Das Flugzeug landete sicher auf dem Militärflughafen, obwohl es Befürchtungen gab, beim Aufsetzen der Maschine könne es Probleme geben. Die Piloten rechneten mit einem Einknicken des Fahrwerks, da die Fahrwerksverriegelung Probleme angezeigt hatte.

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  • Portal:Luftfahrt

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March 26, 2005

USA liefern F-16-Kampfflugzeuge an Pakistan

USA liefern F-16-Kampfflugzeuge an Pakistan

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Washington D.C. (Vereinigte Staaten) / Islamabad (Pakistan), 26.03.2005 – US-Präsident George W. Bush hat sich dazu entschlossen, die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen an Pakistan zu genehmigen.

Obwohl sich der Konflikt zwischen Indien und Pakistan um die Grenzregion Kaschmir in den letzten Monaten entspannt hat, blieb Indien ein strikter Gegner dieses Waffengeschäfts. Bush hat den indischen Regierungschef Manmohan Singh bereits telefonisch über die Waffenlieferung informiert. Die indische Regierung zeigte sich merklich enttäuscht und befürchtet negative Auswirkungen auf die Machtbalance in der Region.

Die F-16-Kampfjets, die vom US-Rüstungskonzern Lockheed Martin gebaut werden, können auch mit Atomwaffen bestückt werden.

Vor etwa 15 Jahren wurde die Lieferung vertraglich zugesagt. Wegen der nuklearen Aufrüstung Pakistans verhängten die USA in den 1990er Jahren Sanktionen gegen Pakistan, weshalb die Lieferung nicht zustande kam. Nun begründet die US-Regierung ihre Entscheidung damit, dass die Flugzeuge wichtig für das pakistanische Engagement im Antiterrorkampf seien. Gleichzeitig erneuerte die US-Regierung einem Bericht vom Samstag zufolge die Warnung an US-Bürger, keine „nicht notwendigen“ Reisen nach Pakistan zu unternehmen.

US-Ermittler vermuten, dass Pakistan sein Nuklearprogramm auf dem Schwarzmarkt runderneuern will. Unterdessen meldete die „Los Angeles Times“ am Samstag, dass das FBI Beweise für geheime Einkäufe von High-Tech-Komponenten Pakistans in USA gefunden habe, durch die US-Gesetze verletzt worden seien. Die Komponenten seien für das pakistanische Nuklearprogramm gedacht. US-Bundesbehörden hätten zudem erklärt, dass der verbotene Handel mit den Hochtechnologie-Ausrüstungen über Humayun Khan abgewickelt worden sei. Den Geschäftsmann aus Islamabad verdächtigen US-Strafverfolger, mit militanten Islamisten in Verbindung zu stehen, so die kalifornische Zeitung.

Obgleich Präsident Bush darauf dränge, der illegalen Handel mit Nuklearmaterial und -ausrüstungen auf internationaler Ebene zu bekämpfen, seien die Bemühungen zweier US-Behörden, Ermittler nach Pakistan zu entsenden, durch Kreise in Washington selbst unterbunden worden, schrieb die „Los Angeles Times“ unter Berufung auf Kenner des Falls.

Die „Pattsituation“ sei Folge eines länger schon anhaltenden Tauziehens zwischen US-Behörden, die die Gesetze zur Nichtweiterverbreitung von Nukleartechnologie durchsetzen wollen und Politikern, die Pakistan für zu wichtig halten, um es zu verärgern. Der untersuchte illegale Handel soll Anfang 2003 stattgefunden haben.

„Dies ist das uralte Problem zwischen Pakistan und den USA. Andere Prioritäten halten die Vereinigten Staaten immer davon ab, mit Pakistans Weiterbreitung von Nukleartechnologie härter ins Gericht zu gehen. Und das reicht 15 oder 20 Jahre zurück“, zitiert das Blatt David Albright, den Direktor des Institute For Science and International Security (ISIS) in Washington. Der frühere UN-Waffeninspektor befürwortet demnach einen härteren Kurs gegenüber Pakistan.

US-amerikanische und europäische Beamte, die mit Fragen der Nichtweiterverbreitung beschäftigt sind, hätten unlängst Beweise dafür gefunden, das Pakistan wieder vermehrte Anstrengungen unternehme, im Zuge der beabsichtigten Erneuerung seines jahrzehntealten Waffenprogramms auf dem Schwarzmarkt an Nuklearkomponenten zu gelangen, heißt es weiter.

Die Ermittler verdächtigen dem Bericht zufolge jene Kreise des pakistanischen Militärs, den Deal einfädelt zu haben, die auch mit Kadir Khan in Verbindung gestanden haben könnten, dem „Vater“ des pakistanischen Atomprogramms. Khan – der mit Humayun Khan nicht verwandt ist – hatte eingeräumt, Iran, Nordkorea und Libyen mit waffentauglichem Material und Know-How beliefert zu haben.

US-Ermittler seien zunehmend frustriert über die mangelnde Unterstützung von Seiten des US-Außenministeriums, weil sie eine vermehrte Verstrickung Pakistans in den Schwarzhandel mit Nuklearmaterial feststellten. Ihnen zufolge hat Pakistan sein ohnehin schon umfangreiches Agentennetz ausgebaut, um an Nuklearkomponenten und Raketenteile zu gelangen. Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien seien zu demselben Schluss gekommen, heißt es.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Iranisches Atomprogramm
  • Portal:Luftfahrt

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