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October 19, 2005

Zehntausende Kraniche rasten in der Vorpommerschen Boddenlandschaft

Zehntausende Kraniche rasten in der Vorpommerschen Boddenlandschaft

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Kranich (Grus grus)

Groß Mohrdorf (Deutschland), 19.10.2005 – Die Vorpommersche Boddenlandschaft ist der größte Nationalpark im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die Gegend ist zurzeit Rastplatz zehntausender Kraniche, die hier einige Tage rasten, um Kraft zu tanken für ihren Weiterflug in ihre Überwinterungsgebiete in Südfrankreich und Spanien.

Die Zahl der Kraniche in der Vorpommerschen Boddenlandschaft erreicht in dieser Woche ihren Höhepunkt. Eine Zählung vom 13.10.2005 ergab eine Zahl von 43.070 Kranichen, die hier ihre Schlafplätze eingerichtet haben. Das berichtet Dr. Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums (NABU, WWF, Lufthansa).

Die Zahl wäre noch weit höher, hätten nicht am letzten Wochenende bereits 20.000 Kraniche ihren Flug nach Süden angetreten. Aus den skandinavischen Ländern waren in den letzten Tagen weitere tausende Kraniche in die Region gekommen. Sie hatten das schöne Wetter ausgenutzt, um die Überquerung der Ostsee zu wagen. Die Nachrücker füllten die entstandene Lücke durch die abgeflogenen Kraniche in etwa wieder auf. Sie nehmen entweder auf abgeernteten Maisfeldern, die noch von den Stoppeln der abgeernteten Maispflanzen übersät sind, oder auf so genannten Ablenkflächen Nahrung auf. Zurzeit äsen hier noch immer ungefähr 40.000 dieser außergewöhnlichen Vögel.

Dieses Naturschauspiel lockt auch viele Naturfreunde an, die sich in einer Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf über Hintergründe des Vogelzugs informieren können.

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October 18, 2005

Faszinierender Anblick: Kraniche äsen auf dem Maisfeld

Faszinierender Anblick: Kraniche äsen auf dem Maisfeld

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Artikelstatus: Fertig 08:44, 18. Okt. 2005 (CEST)
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Fehrbellin (Deutschland), 18.10.2005 – Ein abgeerntetes Maisfeld ist unter anderem Schauplatz für ein Naturschauspiel der besonderen Art. Es lockt die Menschen sogar aus dem Ausland nach Linum, zehntausende von Kranichen machen bei ihrem Flug ins Winterquartier im Süden Rast auf einer Teichlandschaft im Nordosten von Berlin. Beobachtet werden sie dabei beispielsweise von einer 53-jährigen Berlinerin, die einem Journalisten der Zeitung „Die Welt“ ihre Geschichte erzählt.

Die Biologen rechnen in diesem Jahr mit bis zu 50.000 Tieren, die sich auf einem 240 Hektar großen Gelände für etwa drei Wochen niederlassen. Nachdem sie dort Kraft getankt haben, fliegen sie nach Südspanien oder Nordafrika weiter.

Auch die Bewohner des Ortes Linum freuen sich über das Ereignis, lockt es doch ab Ende September viele Vogelkundler an. Sie fluten aus diesem Anlass extra die Wiesen. Der Naturschutzbund will nun zusätzliche Hochstände bauen, um den Besucheransturm zu bewältigen.

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