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December 24, 2011

Kuba: Begnadigung für Häftlinge zum Weihnachtsfest

Kuba: Begnadigung für Häftlinge zum Weihnachtsfest

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Veröffentlicht: 11:01, 25. Dez. 2011 (CET)
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Raúl Castro, seit dem Rückzug seines legendären Bruders Fidel Regierungschef von Kuba

Havanna (Kuba), 24.12.2011 – Der kubanische Regierungschef Raúl Castro, jüngerer Bruder des Staatsgründers und jahrzehntelangen Revolutionsführers Fidel Castro, hat vor dem Parlament eine Weihnachtsamnestie angekündigt. Insgesamt 2.900 Strafgefangene sollen vorzeitig, also vor Ablauf der von den Gerichten verhängten Freiheitsstrafen, entlassen werden. Begünstigt sind vornehmlich ältere und besonders junge Häftlinge, die noch kein langes Strafregister haben und die in der Haft eine gute Führung an den Tag gelegt haben. Es soll sich um die umfangreichste Amnestie in der Geschichte der karibischen Republik handeln.

Unter den für die vorzeitige Entlassung vorgesehenen Straftätern sollen sich auch solche befinden, die wegen Taten verurteilt wurden, die sich gegen die Sicherheit des Staates richteten. Verurteilte Terroristen, Mörder, Spione oder Drogenhändler könnten allerdings nicht von der Amnestie profitieren.

Nach Castro erfolgt die Amnestie aus humanitären Gründen. Sie sei auch als Antwort auf entsprechende Forderungen der katholischen Kirche zu sehen. Das Kirchenoberhaupt, Papst Benedikt XVI., wird Kuba in den nächsten Monaten besuchen.

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February 20, 2008

Kuba: Fidel Castro tritt zurück

Kuba: Fidel Castro tritt zurück – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kuba: Fidel Castro tritt zurück

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Veröffentlicht: 13:33, 20. Feb. 2008 (CET)
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Fidel Castro (2003)
Autor: Antônio Milena/Agência Brasil (Lizenz: CC-BY 2.5 Brasilien)

Havanna (Kuba), 20.02.2008 – Der 81-jährige Fidel Castro kündigte nach beinahe 50 Jahren an der Spitze Kubas an, vom Amt des Staatschefs und als Militärführer zurückzutreten. Laut der kommunistischen Parteizeitung „Granma“ sagte Castro: „Weder strebe ich noch nehme ich die Bürde des Präsidenten des Staatsrates und des Oberkommandierenden an.“

Bereits im Juli 2006 übertrug Castro nach einer Darmoperation die Regierungsgeschäfte an seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl Castro. Am folgenden Sonntag wählt die neue kubanische Nationalversammlung aus ihrer Mitte den Staatsrat, der wiederum den Staats- und Regierungschef bestimmt.

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August 15, 2007

Feiern zum einundachtzigsten Geburtstag von Fidel Castro in Havanna

Feiern zum einundachtzigsten Geburtstag von Fidel Castro in Havanna

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Veröffentlicht: 22:52, 15. Aug. 2007 (CEST)
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Havanna (Kuba), 15.08.2007 – Am Montag, den 13. August wurden in Havanna die Feierlichkeiten zum 81. Geburtstag von Fidel Alejandro Castro Ruz mit einem Feuerwerk begangen.

Der Revolutionsführer Fidel Castro, der zurzeit seine Ämter als Staatspräsident, Staatsratsvorsitzender sowie Ministerratsvorsitzender ruhen lässt, erholt sich derzeit von den Strapazen einer schweren Unterleibsoperation und wohnte den Feiern selbst nicht bei. Auch seine zur Tradition gewordene mehrstündige Rede musste dieses Jahr ausfallen.

Allerdings fiel in diesem Jahr der Geburtstag mit dem Ende des Karneval zusammen, so dass viele Kubaner mit freudigen Tänzen auf die Straßen gingen, Schüler- und Jugendgruppen führten Umzüge auf.

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August 19, 2006

Raúl Castro: „Meinem Bruder geht es besser.“

Raúl Castro: „Meinem Bruder geht es besser.“

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Artikelstatus: Fertig 23:27, 19. Aug. 2006 (CEST)
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Havanna (Kuba), 19.08.2006 – Raúl Castro, der Bruder des erkrankten kubanischen Staatspräsidenten, hat heute zum ersten Mal seit der Übergabe der Amtsgeschäfte von Fidel Castro an ihn ein Zeitungsinterview gegeben. Diese Tatsache allein hat bereits Nachrichtenwert, weil es in den Wochen seit der Erkrankung Fidel Castros immer wieder Gerüchte über eine vorzeitige Abdankung des kubanischen Revolutionsführers gegeben hatte. Fidel Castro ist mit einer Regierungszeit von 47 Jahren der am längsten amtierende Staatspräsident der Welt.

Vor allem bei Exil-Kubanern machten Gerüchte die Runde, hinter den Kulissen der kubanischen Parteiherrschaft tobten Machtkämpfe um die Castro-Nachfolge. Diese stützten sich vor allem auf die Tatsache, dass sich der Bruder des Präsidenten, der zurzeit die Staatsmacht Kubas repräsentiert, seit dem krankheitsbedingten Abtritt Fidel Castros von der politischen Bühne kein einziges Mal in der Öffentlichkeit habe blicken lassen – bis auf den Empfang für den venezolanischen Staatspräsidenten Chávez vor drei Tagen. Nun brach Raúl Castro sein Schweigen. Er gab der Parteizeitung Granma ein Interview. Er äußerte sich positiv über den Gesundheitszustand seines Bruders. Dieser habe eine außerordentliche körperliche und mentale Verfassung. Zu seiner geringen öffentlichen Präsenz seit der Übernahme der Geschäfte des Staatspräsidenten und Parteivorsitzenden erklärte Raúl Castro: „Ich bin nicht gewöhnt, außer wenn es nötig ist, häufig öffentliche Auftritte zu machen.“ Diejenigen im Ausland, die darüber „spekulieren, wann ich im Fernsehen oder in den Zeitungen erscheine oder nicht“, kümmerten ihn nicht. „Ich bin immer diskret gewesen, das ist meine Art.“ Zuletzt hatte der Besuch des venezolanischen Präsidenten, Hugo Chávez, dazu beigetragen, entsprechende Gerüchte über einen angeblichen Machtkampf zu zerstreuen.

Raúl Castro äußerte sich in dem Interview auch über das Verhältnis seines Landes zu den USA. Kuba sei angesichts der Wunschvorstellungen einiger „Falken“ in der US-Regierung bereit, jedweden Angriff abzuwehren. Deshalb habe er am 1. August eine substantielle Verstärkung der Kampfkraft der kubanischen Armee befohlen. Unter anderem seien einige zehntausend Reservisten und zivile Milizen mobilisiert worden. Die kubanische Führung habe eben nicht ausschließen können, dass in der US-Führung „jemand ausrastet“. Inzwischen wird jedoch unter Berufung auf Parteikreise berichtet, dass die zivilen Milizen wieder demobilisiert worden seien. Zum künftigen Verhältnis seines Landes zu den USA erklärte Castro, Kuba sei nach wie vor zu einer Normalisierung der Beziehungen bereit, jedoch auf „gleicher Augenhöhe“. In diesem Zusammenhang wies er Äußerungen von US-Präsident George W. Bush zurück, in denen dieser den Kubanern bei der Errichtung einer der Demokratie verpflichteten Übergangsregierung Unterstützung zugesichert hatte.

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August 14, 2006

Fidel Castro wurde gestern 80 Jahre alt

Fidel Castro wurde gestern 80 Jahre alt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fidel Castro wurde gestern 80 Jahre alt

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Artikelstatus: Fertig 15:10, 14. Aug. 2006 (CEST)
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Havanna (Kuba), 14.08.2006 – Fidel Castro, kubanischer Staatspräsident, wurde gestern 80 Jahre alt. Die Geburtstagsfeierlichkeiten sind bis in den Winter verschoben worden. Nachdem Fidel Castro am 1. August 2006 wegen Magen-Darm-Blutungen ins Krankenhaus musste, verlautete bereits am 3. August, sein Gesundheitszustand sei „stabil“. Die Regierungsgeschäfte hatte er im Voraus an seinen jüngeren Bruder Raúl Castro abgegeben. Raúl Castro ist Oberkommandierender der Revolutionären Streitkräfte (FAR).

Gestern wurden erstmals nach seiner Operation Fotos von Fidel Castro veröffentlicht. Sein Gesundheitszustand hatte Spekulationen über seinen Abtritt von der politischen Bühne geschürt. Erstmals nach der Übergabe der Amtsgeschäfte an seinen Bruder Rául war dieser in der Öffentlichkeit zu sehen, als er den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez am Flughafen Havanna begrüßte.

Gestern versammelten sich auf der Uferpromenade Malecon, gleich gegenüber der US-Vertretung, mehr als 3.000 Menschen zu einem Geburtstagskonzert. Fidel Castro hatte schon am 1. August darum gebeten, seinen Geburtstag nicht ohne ihn zu feiern, sondern am 2. Dezember mit ihm. Dann, am 2. Dezember, genau vor einem halben Jahrhundert, hatten Fidel Castro und 81 schwer bewaffnete Guerilleros kubanischen Boden betreten. Diese Aktion bildete den Anfang vom Ende der Batista-Diktatur.

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August 1, 2006

Machtwechsel auf Kuba: Fidel Castro gibt vorübergehend Regierungsverantwortung ab

Machtwechsel auf Kuba: Fidel Castro gibt vorübergehend Regierungsverantwortung ab

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Artikelstatus: Fertig 16:03, 1. Aug. 2006 (CEST)
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Fidel Castro

Havanna (Kuba), 01.08.2006 – Staatschef Fidel Castro hat wegen Krankheit die Macht vorübergehend an seinen Bruder Raúl abgegeben. Das berichtete das kubanische Fernsehen gestern Abend. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) bestätigte diese Meldung heute Mittag. Danach hat Castro in einem Kommuniqué verlautbart, die Amtsgeschäfte wegen einer Darmoperation vorläufig an seinen Bruder Raúl abgegeben zu haben.

Wie es in der Erklärung weiter hieß, sei die Erkrankung Folge von Stress und Überarbeitung. Die vorläufige Ernennung seines Bruders kam nicht überraschend, da dieser als der designierte Nachfolger Fidel Castros gilt. Er ist bereits jetzt Stellvertreter seines Bruders in wichtigen staatlichen und Parteifunktionen.

Es ist das erste Mal seit der Revolution 1959, dass Castro seine Regierungsgeschäfte wegen Krankheit ruhen lässt.

Während die Menschen auf Kuba betroffen reagierten, löste die Nachricht bei vielen Exil-Kubanern in Miami Jubel aus.

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September 5, 2005

Kuba bietet USA humanitäre Hilfe an

Kuba bietet USA humanitäre Hilfe an – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kuba bietet USA humanitäre Hilfe an

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Artikelstatus: Fertig 00:03, 6. Sep. 2005 (CEST)
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Fidel Castro

Havanna (Kuba), 05.09.2005 – Kubas Staatschef Fidel Castro hat den USA medizinische Hilfe für die Opfer des Hurrikans „Katrina“ angeboten. Die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten sei trotz dem von den USA verhängten Wirtschaftsembargo gegen Kuba an keinerlei Bedingungen geknüpft, betonte Castro. Angesichts der Katastrophe müssten die beiden Länder ihren Streit unterbrechen und zur Rettung von Leben zusammenarbeiten.

Bis zu 1.100 Ärzte könnten binnen zwei Tagen bereitgestellt werden und „in einer Stunde und 50 Minuten könnte eines unserer Flugzeuge auf dem nächstgelegenen internationalen Flughafen gelandet sein“, so Fidel Castro.

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August 23, 2005

Kuba nimmt diplomatische Beziehungen zu Panama wieder auf

Kuba nimmt diplomatische Beziehungen zu Panama wieder auf

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Havanna (Kuba) / Panama-Stadt (Panama), 23.08.2005 – Die beiden mittelamerikanischen Staaten Kuba und Panama haben wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen. Am vergangenen Samstag haben die Außenminister beider Länder, Felipe Perez Roque aus Kuba und der panamaische Vize-Außenminister Ricardo Duran, die erforderlichen Dokumente ausgetauscht. Auch die beiden Staatschefs von Kuba und Panama, Fidel Castro und Martín Torrijos, nahmen an der feierlichen Zeremonie teil.

Vor einem Jahr, im August 2004, hatte Kuba die Beziehungen abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die damalige Präsidentin von Panama, Mireya Moscoso, den in Panama inhaftierten Exilkubaner Luis Posada Carriles begnadigt. Carriles hatte während eines Gipfeltreffens in Panama-Stadt im November 2000 ein Attentat auf Fidel Castro geplant, das jedoch fehlgeschlagen war. Deswegen wurde Carriles zu acht Jahren Haft verurteilt.

Gemeinsam wollen die beiden mittelamerikanischen Länder nun, nach Aussagen beider Staatschefs, wieder eine Achse gegen die USA darstellen.

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June 9, 2005

Kuba: Flucht in umgebautem Taxi gescheitert

Kuba: Flucht in umgebautem Taxi gescheitert

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Havanna (Kuba), 09.06.2005 – Zwölf Kubaner sind am Dienstag aufgebrochen, um über das Meer in die USA zu flüchten. Für die sowohl nach US-amerikanischem als auch nach kubanischem Recht unerlaubte Überfahrt hatten sie ein Taxi zu einem Boot umgebaut. Etwa 40 Kilometer vor Florida war die Reise im Taxi zu Ende. Die US-Küstenwache hatte das Boot aufgegriffen.

Die Kubaner hatten für ihre Flucht ein himmelblaues Taxi der Marke Mercury, Baujahr 1948, mit einem Schiffsbug versehen und schwimmbar gemacht.

Noch ist nicht geklärt, ob den Kubanern die Einreise in die USA gestattet wird. Nach der herrschenden Regelung hätten die Kubaner eine Aufenthaltsgenehmigung als Flüchtlinge erhalten, wenn sie das Festland erreicht hätten. Grenzgänger, die auf dem Meer abgefangen werden, dürfen jedoch nicht weiterreisen und werden normalerweise nach Kuba zurückgeschickt.

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