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March 2, 2006

Jean Todt: Der Ferrari-Teamchef wurde 60

Jean Todt: Der Ferrari-Teamchef wurde 60

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Maranello (Italien), 02.03.2006 – Jean Todt feierte am 26. Februar einen runden Geburtstag, den 60. Der Franzose Todt ist Teamchef des italienischen Formel-1-Teams Ferrari. Seit dem 1. Juli 1993 steht er in Diensten der Italiener, deren Hauptsitz sich in Maranello befindet.

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March 24, 2005

Ferrari beim nächsten Rennen mit neuem Auto

Ferrari beim nächsten Rennen mit neuem Auto

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Mugello (Italien) / Manama (Bahrain), 24.03.2005 – Nach dem missglückten Saisonstart will Ferrari beim am übernächsten Wochenende stattfindenden Großen Preis von Bahrain mit einem neuen Auto starten. In den ersten beiden Saisonläufen trat Ferrari mit einem modifizierten Vorjahresauto an. Mit 16 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Renault sind die Italiener lediglich Vierte in der Konstrukteursweltmeisterschaft. In der Fahrerwertung liegt Michael Schumacher mit nur zwei Zählern auf Platz elf.

„Der „Mugello-Test“ bestätigte das Potenzial des Autos. Wir werden zwei F2005, also für jeden Fahrer einen, mitnehmen, während das T-Car ein F2004 M sein wird, welcher in Australien und Malaysia eingesetzt wurde. Die unterschiedlichen Ergebnisse der ersten beiden Rennen gaben uns einen positiven Anreiz. Zusammen mit Bridgestone haben wir uns dazu entschlossen, das Entwicklungsprogramm zu beschleunigen und wir glauben, dass die Kombination aus verschiedenen neuen Elementen – Auto und Reifen – uns nach zwei defensiven Rennen wieder in die Offensive bringen wird“ sagte Teamchef Jean Todt heute morgen nach dem Ende der Ferrari-Testfahrten in Mugello.

Michael Schumacher hatte zuletzt fünfmal in Folge die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen, Ferrari sogar sechsmal in Folge die Konstrukteursweltmeisterschaft. Ob der neue F2005 der große Wurf ist, und ob Ferrari in Bahrain um den Sieg fahren kann, muss sich zeigen. Zum jetzigen Saisonzeitpunkt, nach zwei von 19 Rennen, ist es jedenfalls noch viel zu früh, ein Team abzuschreiben. Die ersten beiden Rennen wurden von den Renault-Piloten Giancarlo Fisichella und Fernando Alonso gewonnen.

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December 3, 2004

Formel 1: Die Toyota-Ferrari-Spionageaffäre

Formel 1: Die Toyota-Ferrari-Spionageaffäre

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Köln (Deutschland) / Maranello (Italien), 03.12.2004 – Im Oktober 2003 spielten sich in der Köln-Marsdorfer Formel1-Toyota-Fabrik Szenen ab, wie sie sonst nur aus Spielfilmen bekannt sind: Aktenordner wurden beschlagnahmt, Software gesichert und Büros durchsucht. Der Grund hierfür war, dass Ferrari-Sportdirektor Jean Todt im Mai 2003 Anzeige gegen zwei ehemalige Ferrari-Ingenieure gestellt hatte, die aus Maranello zu Toyota gewechselt waren und dabei einige sensible Daten mitgenommen haben sollen.

Während die gesamte Affäre bislang als ausschließlich auf die beiden Ex-Ferrari-Mitarbeiter bezogen und die Toyota Motorsport GmbH als unbeteiligt galt, erklärte Siegmar Raupach, Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, nun überraschend, dass man auch „gegen Verantwortliche der Toyota Motorsport GmbH“ ermittle.

In einem Interview mit der italienischen Zeitung „Gazzetta dello Sport“ enthüllte Raupach, dass Toyota angeblich Ferrari-Software (entweder ein Computerprogramm oder einen Quellcode) in das eigene System übernommen habe. Aus diesem Grund würden sich die Japaner auch weigern, die „Ferrari-Daten“ zurückzugeben, da die Italiener dann „mehr“ zurückbekommen würden. Schließlich wurden die Daten im Toyota-System untrennbar miteinander verbunden.

In wie fern diese Aussage korrekt ist, lässt sich nur schwer nachprüfen, da Computerausdrucke der fraglichen Daten laut Raupach „zehntausende von Seiten“ füllen würden.

In einer ersten Stellungnahme zu den Vorwürfen in besagtem Artikel erklärte Toyota, dass die Aussagen in der „Gazzetta dello Sport“ „einige ernsthafte Auslassungen und Ungenauigkeiten“ beinhalten würden, die einen „völlig falschen Eindruck der wahren Fakten“ verursachen würden.

Die deutschen Behörden erhalten dennoch die volle Unterstützung seitens TMG. So sollen alle gewünschten Materialien und Kopien freiwillig übergeben worden sein.

Da in den „freiwillig ausgehändigten Materialien“ allerdings einige „vertrauliche Daten“, welche ausschließliches Eigentum von TMG sind, vorhanden sind, verlangten die Anwälte des Kölner Rennstalls, dass nur jene vertraulichen Informationen auch nach Italien weitergereicht würden, welche in diesem Fall auch tatsächlich von Interesse sind.

„Wir bedauern sehr, dass ehemalige Ferrari-Angestellte sich unrechtmäßig Materialien während ihrer Zeit bei Ferrari angeeignet haben“, liest sich eine allgemeine Stellungnahme der Weiß-Roten zur Spionageaffäre. „Personalwechsel zwischen verschiedenen Teams sind in der Formel 1 allerdings nichts Ungewöhnliches und das Risiko von Datenverlusten ein allgemein bekanntes Problem.“

„Zu diesem Zeitpunkt betreffen die Anschuldigungen nur Einzelpersonen und deren Verhalten. Toyota Motorsport war hingegen niemals absichtlich in das Erwerben von Materialien oder Daten anderer Teams involviert.“

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