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December 12, 2007

Schalke 04 erreicht Achtelfinale in der Champions League – Werder Bremen scheidet aus

Schalke 04 erreicht Achtelfinale in der Champions League – Werder Bremen scheidet aus

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Veröffentlicht: 13:03, 12. Dez. 2007 (CET)
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Gelsenkirchen (Deutschland) / Piräus (Griechenland), 12.12.2007 – Im letzten Spiel der Gruppenphase der Champions-League-Saison 2007/2008 hat der FC Schalke 04 gestern mit einem souveränen 3:1-Sieg über Rosenborg Trondheim den Einzug in das Achtelfinale geschafft. Ligakonkurrent Werder Bremen scheiterte zeitgleich mit einem 0:3 an Olympiakos Piräus. Bremen scheidet daher aus der Champions League aus, kann als Gruppendritter aber im UEFA-Pokal weiterspielen.

Die Veltins-Arena in Gelsenkirchen

Bereits in der 12. Spielminute ging Schalke 04 mit einem Treffer von Gerald Asamoah vor 53.951 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena in Führung. Nur sieben Minuten später erhöhte Abwehrspieler Rafinha nach einem Doppelpass mit Kevin Kurányi auf 2:0. Einen kleinen Rückschlag erlitt die Mannschaft allerdings, als dem Team aus Norwegen nach einem Stellungsfehler von Heiko Westermann der Anschlusstreffer gelang. Torschütze war Yssouf Koné. Anschließend wirkte die Gelsenkirchener Mannschaft minutenlang geschockt und fand nur schwer ins Spiel zurück. Für die Erlösung sorgte in der 36. Spielminute dann aber erneut eine Aktion von Kurányi, der diesmal selbst den Ball in das Tor der „Trollkinder“ einnetzte und so für das spätere Endergebnis von 3:1 sorgte. Die zweite Halbzeit blieb ohne nennenswerte Aktionen; es schien beinahe, als hätten die Norweger sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Für sie geht es im UEFA-Pokal weiter.

Schalke beendet die Gruppenphase mit acht Punkten hinter der Mannschaft des FC Chelsea die mit zwölf Punkten Gruppenerster wurde. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat der FC Schalke 04 damit das Achtelfinale der Champions League erreicht. Für die einzige im Wettbewerb verbliebene deutsche Mannschaft bedeutet dies Einkünfte von mehr als 12 Millionen Euro für die Vereinskasse. Trainer Mirko Slomka zeigte sich erfreut über die Leistung seiner Mannschaft. Er sagte: „Es ist fantastisch, dass wir es geschafft haben. Das ist ein toller Erfolg für die Mannschaft und den ganzen Verein. Wir waren immer irgendwie in Aufbruchstimmung; jetzt haben wir es endlich mal geschafft, die nächste Runde zu erreichen.“ Auch die Zuschauer zeigten ihre Begeisterung. Während des Spiels und insbesondere in der Schlussphase feierten sie ihr Team mit Wechselgesängen und einer LaOla-Welle.

Im Vorfeld des Spieles hatte es allerdings Unruhe gegeben. Grund war die Suspendierung der Schalker Spieler Mladen Krstajic und Ivan Rakitic. Diese waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach einem zuvor absolvierten Bundesliga-Spiel zusammen mit Teamkollege Jermaine Jones – der aber wegen einer Gelbsperre ohnehin für das Spiel gesperrt war – in einer Duisburger Diskothek beim Feiern fotografiert worden. Damit hatten sie nach Aussage von Manager Müller gegen klare Vereinbarungen verstoßen. Im Anschluss an das Spiel zeigten sich die Schalker Profis solidarisch mit den suspendierten Kollegen. Sie präsentierten demonstrativ die Trikots der beiden Spieler in Richtung der Nordkurve. Eine Aktion die auch das Gefallen des Managers fand: Er habe Zlatan Bajramovic gesagt, dass es „eine geile Aktion“ gewesen sei. In einem Interview mit Radio Emscher Lippe erklärte er zudem, dass aus seiner Sicht nichts gegen einen Einsatz der Spieler beim nächsten Bundesliga-Spiel spräche. Die Fußballprofis hätten sich bei Vereinsführung und Mannschaft für ihr Verhalten entschuldigt. Kevin Kurányi sagte, dass der Vorfall die Mannschaft sogar „gepusht“ habe, weil sie wirklich eine Mannschaft seien. Als Mannschaft habe man gezeigt, dass man hinter den drei Spielern stehe. Mit einem Sieg habe man es „wiedergutmachen wollen“. Für die Maßnahme der Suspendierung zeigte er aber Verständnis, sie sei „ok“ gewesen.

Im zweiten Spiel des gestrigen Abends unter Beteiligung einer deutschen Mannschaft verfehlte Werder Bremen hingegen im Duell mit dem direkten Konkurrenten um Tabellenplatz zwei den Einzug in das Achtelfinale. Vor 33.500 Zuschauern im ausverkauften Karaïskákis-Stadion fiel ebenfalls nach 12 Minuten der erste – in diesem Fall aus deutscher Sicht aber unerfreuliche – Treffer. Ieroklis Stoltidis erzielte das Tor für die griechische Mannschaft, die auch fortan den Ton angeben sollte. In der 14. und 16. Spielminute verfehlte Piräus-Spieler Lomana Lualua das Tor der Werderaner jeweils nur knapp, während Werders Stürmer Boubacar Sanogo in der 26. Minute aus kurzer Entfernung Olympiakos-Torhüter Antonios Nikopolidi nicht überwinden konnte. Kurz vor Halbzeitende konnte sein Bremer Kollege Tim Wiese ebenfalls einen Torschuss von Darko Kovacevic abfangen.

Nach der Pause drängte Werder auf den Ausgleich, doch sowohl Naldo (47.) wie erneut Sanogo (62.) gelang es mit Kopfbällen nicht, den Ball in dem Gehäuse von Olympiakos unterzubringen. Nach zwei rasch aufeinanderfolgenden Treffern der Griechen in der 70. Minute durch Darko Kovaceviv und der 74. Minute erneut durch Stoltidis war das Spiel zu Ungunsten von Bremen entschieden. Bremens Kapitän Baumann erklärte im Anschluss: „Wir haben ein bisschen behäbig gespielt. Wir wollten das spielerisch lösen, und das war heute der falsche Weg.“ Während Olympiakos mit elf Zählern den zweiten Platz der Gruppe C erreichte, bleibt für Werder Bremen mit sechs Punkten nur der Weg in den UEFA-Pokal. Trainer Thomas Schaaf zeigte sich niedergeschlagen: „Wir sind natürlich enttäuscht. Wir hatten uns durch das letzte Spiel selbst wieder ins Rennen gebracht, aber heute hat es nicht gereicht.“

Quellen

Originäre Berichterstattung
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  • Premiere: „Champions League Live“ (11.12.2007) (Liveübertragung des Spiels Schalke 04 – Rosenborg Trondheim)

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August 24, 2005

Feuer auf Kreuzfahrtschiff vor Piräus ausgebrochen

Feuer auf Kreuzfahrtschiff vor Piräus ausgebrochen

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Athen / Piräus (Griechenland), 24.08.2005 – Auf dem italienischen Kreuzfahrtschiff „Costa Classica“ ist ein Feuer ausgebrochen.

Das Schiff schwimmt vor der griechischen Küste in der Region der kleinen Insel Poros südlich der griechischen Hafenstadt Piräus. Der Besatzung gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Mittlerweile sind andere Boote, Schiffe der griechischen Kriegsmarine und vorbeifahrende Frachter an der „Costa Classica“ eingetroffen. An Bord befanden sich 1.585 Urlauber und 883 Besatzungsmitglieder.

Am Nachmittag ist die Costa Classica sicher in den Hafen von Piräus eingelaufen. Das Heck über dem ersten Deck war vom Rauch des Feuers schwarz gefärbt.

Quellen

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