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September 29, 2014

Fährverbindung Harwich – Esbjerg eingestellt

Fährverbindung Harwich – Esbjerg eingestellt

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Veröffentlicht: 29.09.2014, 06:40 (CEST)
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Die Sirena Seaways (2010 noch in den Farben der DFDS Tor Line)

Kopenhagen (Dänemark), 29.09.2014 – Mit dem Ende des Sommerfahrplans stellt die Reederei DFDS die letzte Personenfährverbindung, die bis dahin England und Skandinavien miteinander verband, ein. Die Fähre von Harwich nach Esbjerg am 29. September wird das Ende einer Ära sein, heißt es dazu von der Reederei. Die Verbindung von Dänemark nach England wurde 1875 eröffnet und ist, so sagte ein Sprecher der Reederei, von historischer Bedeutung für das Unternehmen gewesen. Doch sinkende Passagierzahlen bei steigenden Kosten lassen für die Reederei keine Alternative mehr zu, als die Verbindung einzustellen, wird gesagt. In Spitzenzeiten beförderte die Fährverbindung 300.000 Personen zwischen beiden Häfen pro Jahr, doch zuletzt waren es nur noch 80.000. DFDS versuchte, die Route gewinnbringend zu halten, indem ein kombinierter Fracht- und Passagierverkehr eingeführt wurde, und auch Einschnitte im Personalbereich hatte es gegeben. Ausschlaggebend für die jetzige Einstellung war der EU-Beschluss zur Einführung von schwefelarmem Schiffstreibstoff zum 1. Januar 2015, die die Kosten für die Fährverbindung um zwei Millionen britische Pfund steigen lassen würden, was nicht mehr tragbar ist, sagt die Rederei.

Das Fährschiff – die Sirena Seaways –, das seit 2003 auf der Route verkehrt, soll von der Reederei auf anderen Verbindungen eingesetzt werden; ebenso werden die 110 Personen des Schiffspersonals weiterbeschäftigt. Es wird jedoch erwartet, dass acht Arbeitsplätze in Harwich und sechs in Esbjerg gestrichen werden.

DFDS betreibt trotz der Einstellung der Personenfähre weiterhin eine reine Frachtverbindung zwischen Esbjerg und Immingham im Norden Englands. Die Reederei Regina Lines hat unterdessen angekündigt, dass sie ab dem Frühjahr 2015 die Strecke Esbjerg–Harwich wieder mit einer Personenfähre betreiben möchte.

Quellen[Bearbeiten]

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February 5, 2011

Schiffspiraterie: Möglicherweise Tote an Bord des deutschen Frachters „Beluga Nomination“

Schiffspiraterie: Möglicherweise Tote an Bord des deutschen Frachters „Beluga Nomination“

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Veröffentlicht: 16:27, 5. Feb. 2011 (CET)
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Länder am Horn von Afrika

Bremen (Stadt) (Deutschland) / Harardheere (Somalia), 05.02.2011 – Wie die Beluga-Reederei in Bremen mitteilte, sind möglicherweise drei Besatzungsmitglieder an Bord ihres vor der somalischen Küste entführten Frachters „Beluga Nomination“ ums Leben gekommen. Zwei Seeleute sind vermutlich von somalischen Piraten erschossen worden. Das dritte Opfer ist mutmaßlich der leitende Schiffsingenieur, der bei einem Fluchtversuch ertrunken ist. Der genaue Hergang an Bord des Schiffes ist bisher noch unklar.

Der Frachter der Bremer Reederei war vor rund zwei Wochen mit zwölf Besatzungsmitgliedern aus der Ukraine, Russland, Polen und den Philippinen vor der somalischen Küste von Piraten gekapert worden. Die Besatzung konnte sich zunächst in einen besonders gepanzerten Schutzraum retten. Nach zwei Tagen war es den Piraten jedoch gelungen, die Stahltüren aufzubrechen. In dieser Zeit war die Besatzung des Schiffes auf sich allein gestellt. Mit einem dänischen Kriegsschiff und einem Patrouillenboot der Seychellen soll es später zu einem Feuergefecht gekommen sein, in dessen Verlauf nach Medienberichten zwei Piraten getötet wurden. Zwei Matrosen der Beluga Nomination unternahmen dabei einen Fluchtversuch mit einem Motorboot. Ob diese beiden Matrosen gerettet werden konnten oder durch Schüsse der Piraten getötet wurden, darüber gibt es in den Berichten unterschiedliche Darstellungen.

Das Schiff ankert gegenwärtig in Harardheere in Somalia. Die Reederei, die in telefonischem Kontakt mit der Besatzung des Schiffes steht, erklärte, den sieben verbliebenen Besatzungsmitgliedern ginge es den Umständen entsprechend gut. Eine konkrete Lösegeldforderung gebe es zurzeit nicht. Die Reederei kündigte an, ab sofort privates Sicherheitspersonal auf den Schiffen dieser Route einsetzen zu wollen.

Nils Stolberg, geschäftsführender Gesellschafter der Reederei, erhob gegen die NATO, die EU und die Seychellen schwere Vorwürfe in Zusammenhang mit dem Befreiungsversuch der Besatzung: „Wir sind der Überzeugung, dass der tragische Tod einer unserer Kollegen hätte verhindert werden können, wenn es nur ein professionelles, koordiniertes, abgestimmtes Vorgehen seitens der Einsatzkräfte vor Ort gegeben hätte.“

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Quellen

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September 12, 2006

Größtes Containerschiff der Welt erstmals in Deutschland

Größtes Containerschiff der Welt erstmals in Deutschland

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Artikelstatus: Fertig 21:33, 12. Sep. 2006 (CEST)
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Bremerhaven (Deutschland), 12.09.2006 – Das derzeit weltgrößte Containerschiff der Welt hat auf seiner Jungfernfahrt am 10. September nun auch in Deutschland angelegt. Die Emma Mærsk der dänischen Mærsk-Reederei machte an der Stromkaje in Bremerhaven fest. Der Neubau ist mit einer Länge von 398 Metern und einer Breite von gut 56 Metern das erste Schiff, für das der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven gebaut wurde. In Bremerhaven hingegen musste man die Weser auf einer Breite von 600 Metern um 425.000 Kubikmeter Sand erleichtern. Die Emma Mærsk wird ihre Reise unter anderem nach Singapur, China und Japan fortsetzen, bis sie dann am 8. November auf der Rückreise wieder in Bremerhaven erwartet wird.

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  • Weltgrößtes Containerschiff in Hamburg eingetroffen (30.04.2005)

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April 17, 2006

Freedom of the Seas in Hamburg eingetroffen

Freedom of the Seas in Hamburg eingetroffen

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Artikelstatus: Fertig 19:06, 17. Apr. 2006 (CEST)
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Eindockmanöver im Hamburger Hafen

Hamburg (Deutschland), 17.04.2006 – In den frühen Morgenstunden des Ostermontags ist das Kreuzfahrtschiff „Freedom of the Seas“ erstmals im Hamburger Hafen eingetroffen. Es ist das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Tausende Menschen begrüßten das Schiff an den Landungsbrücken.

Die „Queen Mary 2“ war bisher das größte Kreuzfahrtschiff. Die „Queen“ ist auch sechs Meter länger als die 339 Meter lange und 72 Meter hohe „Freedom“, aber dafür 15 Meter schmaler.

Gebaut wurde das Hotelschiff „Freedom“ mit 160.000 Bruttoregistertonnen und 18 Decks in Finnland. Sie soll in den kommenden Wochen im Trockendock der Hamburger Werft „Blohm + Voss“ fertiggestellt werden. Sie gehört einer in Miami beheimateten Reederei. In Finnland lief die „Freedom“ am 22. August 2005 vom Stapel. Am 22. April 2006 startet sie in Hamburg zu einer Probefahrt durch die Ostsee. Im Juni 2006 soll das Luxusschiff erstmals Gäste an Bord nehmen. Es bietet Platz für 4.370 Passagiere und 1.360 Besatzungsmitglieder.

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November 6, 2005

Überfallenes Kreuzfahrtschiff nahm Kurs auf die Seychellen

Überfallenes Kreuzfahrtschiff nahm Kurs auf die Seychellen

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Lage Somalias

Victoria (Seychellen) / Mogadischu (Somalia), 06.11.2005 – Gestern wurde ein Luxus-Kreuzfahrtschiff überfallen. Piraten hatten vor der somalischen Küste das Schiff „Seabourn Spirit“ mit britischen und US-amerikanischen Touristen geentert.

Die Piraten stammen aus Somalia. Sie hatten sich der „Seabourn Spirit“ rund 160 Kilometer vor der somalischen Küste mit zwei kleinen Schnellbooten genähert und ihr aufgelauert. Nach Angaben der Präsidentin der Kreuzfahrtgesellschaft hatten sie unmittelbar danach mit Panzerabwehrraketen und Maschinengewehren auf das Luxusschiff geschossen. Dabei wurde ein Crewmitglied verletzt. Das Schiff selbst wurde minimal beschädigt und konnte entkommen.

Es befindet sich jetzt auf dem Weg auf die Seychellen.

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August 24, 2005

Feuer auf Kreuzfahrtschiff vor Piräus ausgebrochen

Feuer auf Kreuzfahrtschiff vor Piräus ausgebrochen

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Athen / Piräus (Griechenland), 24.08.2005 – Auf dem italienischen Kreuzfahrtschiff „Costa Classica“ ist ein Feuer ausgebrochen.

Das Schiff schwimmt vor der griechischen Küste in der Region der kleinen Insel Poros südlich der griechischen Hafenstadt Piräus. Der Besatzung gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Mittlerweile sind andere Boote, Schiffe der griechischen Kriegsmarine und vorbeifahrende Frachter an der „Costa Classica“ eingetroffen. An Bord befanden sich 1.585 Urlauber und 883 Besatzungsmitglieder.

Am Nachmittag ist die Costa Classica sicher in den Hafen von Piräus eingelaufen. Das Heck über dem ersten Deck war vom Rauch des Feuers schwarz gefärbt.

Quellen

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June 7, 2005

Pride of America mit Verspätung an Reederei übergeben

Pride of America mit Verspätung an Reederei übergeben

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Bremerhaven (Deutschland) / New York (Vereinigte Staaten), 07.06.2005 – Das auf der Bremerhavener Lloyd Werft gebaute Kreuzfahrtschiff Pride of America konnte erst mit einem Tag Verzögerung an die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) übergeben werden.

Schuld an der Verzögerung war das komplizierte rechtliche Übergabeverfahren, das nach Angaben eines Werft-Sprechers nicht rechtzeitig abgeschlossen werden konnte. Nähere Einzelheiten gab er nicht bekannt, er verwies aber auf Verzögerungen in den USA und auf die frühzeitige Schließung der Banken.

Der Bau des 280 Meter langen Schiffs hat rund 330 Millionen Euro gekostet und bietet Platz für 2.144 Passagiere. Die Taufe soll am 15. Juni in New York erfolgen.

Insgesamt hatte die Herstellung des Schiffes ein Jahr länger gedauert als ursprünglich geplant. Die Übergabe erfolgte jetzt mit mehr als einem Jahr Verspätung. Grund dafür war unter anderem ein unvorhersehbares Ereignis im Januar 2004. Damals hatte ein großer Wasserschaden durch einen Sturm das Schiff schwer beschädigt, es war teilweise mit Wasser vollgelaufen. Nach dem Schaden, der nach inoffiziellen Angaben mit rund 150 Millionen Euro zu Buche geschlagen hatte, musste die Werft Insolvenz anmelden.

Quellen

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June 1, 2005

Nach sieben Jahren wieder in Hamburg: „Queen Elizabeth 2“

Nach sieben Jahren wieder in Hamburg: „Queen Elizabeth 2“

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Luxusliner „Queen Elizabeth 2“

Hamburg (Deutschland), 01.06.2005 – Am Montag legte der Luxusliner „Queen Elizabeth 2“ (QE2) während seiner Nordland-Tour am Hamburger Hafen am Grasbrook an. Die QE2, die aus dem britischen Southampton kam, besuchte die Hansestadt zuletzt im Jahr 1998.

Das schlechte Wetter hielt tausende Schaulustiger nicht davon ab, die Einfahrt des Kreuzfahrtschiffes in den Hafen von der Seite aus zu verfolgen. Nach der Ankunft stiegen 250 Passagiere zu. Das Schiff befindet sich auf der Reise nach Norwegen. Nach einem Stopp in Oslo fährt die QE2 in die norwegischen Fjorde, macht einen Abstecher nach Amsterdam und fährt dann zurück nach Southampton. Den Ort soll sie am 10. Juni erreichen.

Bereits im Sommer 2005 erwartet Hamburg das traditionsreiche Schiff auf seiner zweiten Nordland-Tour. Der 1969 gebaute Luxusliner ist fast 300 Meter lang und hat eine Kapazität von fast 1.800 Passagieren. In Schifffahrtskreisen gilt die QE2 von der Reederei Cunard mittlerweile als Legende. Bereits im September 2003 hatte sie mit fünf Millionen gefahrenen Seemeilen einen Weltrekord aufgestellt.

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  • Weltgrößtes Containerschiff in Hamburg eingetroffen (30.04.2005)

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April 30, 2005

Weltgrößtes Containerschiff in Hamburg eingetroffen

Weltgrößtes Containerschiff in Hamburg eingetroffen

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Colombo Express 2005 in Hamburg

Hamburg (Deutschland), 30.04.2005 – Das größte Containerschiff der Welt, die „Colombo Express“ ist am gestrigen Freitag zum ersten Mal in Hamburg eingetroffen.

Das 335 Meter lange und 43 Meter breite Schiff wurde von zwei Schleppern vor der Köhlbrandbrücke begrüßt und in den Hamburger Hafen begleitet. Das Schiff mit rund 8.000 Containern an Bord befindet sich auf seiner Jungfernreise und wird in Hamburg im Containerterminal Altenwerder anlegen. Dort werden etwa 4.700 Container aus- und umgeladen. Das Schiff wird in Hamburg von der Reederei Hapag-Lloyd betreut.

Die „Colombo Express“ kam aus Shanghai und wird auch dorthin wieder zurückkehren.

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