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February 10, 2012

Kaiserslautern-Dansenberg: Explosionsgefahr nach Gasaustritt

Kaiserslautern-Dansenberg: Explosionsgefahr nach Gasaustritt

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Veröffentlicht: 20:45, 10. Feb. 2012 (CET)
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Arbeiten mit einem Trennschleifer

Kaiserslautern (Deutschland), 10.02.2012 – Am Vormittag des 9. Februar 2012 kam es im Kaiserslauterer Ortsteil Dansenberg zu einem größeren Feuerwehreinsatz, als bei Arbeiten in einer ehemaligen Gaststätte eine Gasleitung mit einem Trennschleifer angesägt wurde. Die verursachenden Arbeiter retteten sich ins Freie und verständigten den örtlichen Gasversorgungsbetrieb sowie die Feuerwehr. Die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen städtischen Arbeiter sperrten den Gefahrenbereich ab und begannen mit der Evakuierung umliegender Gebäude.

Ein Trupp der städtischen Berufsfeuerwehr, der durch freiwillige Feuerwehreinheiten aus Dansenberg sowie der Stadt Kaiserslautern unterstützt wurde, drang in das Gebäude vor und dichtete die Leckage ab. Im Kamin glühten noch Aschereste, es bestand Explosionsgefahr.

Neben der Feuerwehr kamen auch Kräfte des Katastrophenschutzes der Stadt Kaiserslautern sowie ein Leitender Notarzt zum Einsatz. Er betreute vor allem die evakuierten Menschen in der Dansenberger Sporthalle.

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  • Portal:Feuerwehr

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July 31, 2011

Moskau: Mindestens fünf Tote bei Schiffskollision

Moskau: Mindestens fünf Tote bei Schiffskollision

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Veröffentlicht: 12:15, 31. Jul. 2011 (CEST)
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Moskau (Russland), 31.07.2011 – Sonntag, eine Stunde nach Mitternacht, kollidierten auf der Moskwa im Stadtgebiet von Moskau zwei Schiffe. Der Katastrophenschutz teilte mit, dass ein privater Ausflugsdampfer mit einer Barkasse zusammengestoßen und gesunken sei.

Auf dem Ausflugsschiff hielten sich zum Unfallzeitpunkt 17 Personen auf. Sieben Personen sind gerettet, fünf Leichen geborgen, die restlichen fünf Personen werden noch vermisst.

Juri Besedin, stellvertretender Leiter des Katastrophenschutzes: „Das Unglück hat sich in der Nähe des Luschniki-Stadions ereignet. Unfallursache ist ein Verstoß gegen die Schifffahrtsregeln“.

Wenige Wochen vorher, am 10. Juli 2011, war die „Bulgaria“ auf der Wolga in der russischen Teilrepublik Tatarstan gesunken. Mehr als 100 Todesopfer waren zu beklagen. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Der Havarist stand kurz vor der Abwrackung. Nach der Bergung wurden zahlreiche nicht genehmigte Umbauten festgestellt.

Fluss Moskwa in Moskau (Archivbild)

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  • Portal:Moskau

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February 11, 2008

London: Großbrand auf Straßenmarkt in Camden

London: Großbrand auf Straßenmarkt in Camden

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Veröffentlicht: 13:43, 11. Feb. 2008 (CET)
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Camden High Street

Bild des Ereignisses
Quelle – Pete Coleman über Flickr

London (Vereinigtes Königreich), 11.02.2008 – Auf dem berühmten Londoner Straßenmarkt Camden Market ist am Samstag Abend um circa 19:20 Uhr (GMT) ein Großbrand ausgebrochen.

Das Feuer soll in einem kleinen T-Shirt-Laden an der nördlichen Seite des Camden Canal Market ausgebrochen sein und sich rasch ausgebreitet haben. Ein Polizeisprecher konnte erste Medienberichte nicht bestätigen, wonach Zeugen eine Explosion gehört haben wollen. Das Feuer soll sich zwischen Camden Canal Market und der östlichen Chalk Farm Road befinden. Auch der berühmte Club Hawley Arms ist von den Flammen betroffen. Die beiden oberen Stockwerke des bei Prominenten beliebten Pubs brannten aus.

Die Feuerwehr habe über 10 Rohre, 20 Löschfahrzeuge und über 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei brachte Besucher und Anwohner aus der Gefahrenzone in Sicherheit und habe den Bereich um Camden Market großräumig abgeriegelt. Es gab noch keine Angaben zur Brandursache. Die Feuerwehr gibt an, es gebe keine Berichte zu Verletzten oder Toten.

Durch den Brand wurde auch die Bahnstrecke der London Overground stark beschädigt. Wie lange die Nahverkehrsbahn den Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Camden Road und Kentish Town West nicht befahren kann, war am Sonntagmittag noch unklar.

In Camden Market gibt es sechs Straßen- und Hallenmärkte mit zahlreichen Bars, Clubs und Szeneläden. Camden Market ist besonders an den Wochenenden ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einwohner.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vereinigtes Königreich

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February 4, 2008

Wohnhausbrand in Ludwigshafen: Neun Tote und über 60 Verletzte

Wohnhausbrand in Ludwigshafen: Neun Tote und über 60 Verletzte

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Veröffentlicht: 22:38, 4. Feb. 2008 (CET)
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Ludwigshafen am Rhein (Deutschland), 04.02.2008 – Bei dem am Sonntag ausgebrochenen Großbrand in der Innenstadt von Ludwigshafen hat sich die Anzahl der Todesopfer inzwischen auf neun Personen erhöht. Zunächst wurden immer noch Menschen vermisst, von denen unklar ist, ob sie sich bei Brandausbruch im Unglücksgebäude befunden haben. Erst am Abend meldete der Fernsehsender SWR unter Berufung auf Feuerwehrchef Peter Friedrich, dass keine weiteren Personen mehr vermisst würden. Dennoch gebe es keine endgültige Sicherheit.

Mit gleichzeitig bis zu drei Drehleitern versucht die Feuerwehr, Menschen aus dem brennenden Haus zu retten und das Feuer zu löschen (Archivbild eines Drehleiterwagens)

Der Brand breitete sich mit extremer Geschwindigkeit auf das gesamte Gebäude aus, welches um 1900 errichtet wurde. Hierfür ist vor allem das hölzerne Treppenhaus mit seiner hölzernen Wandverkleidung verantwortlich zu machen. Dadurch war den Bewohnern der Fluchtweg abgeschnitten – sie konnten nur noch über die Fenster gerettet werden. Die Feuerwehr versuchte diese über Leitern und Sprungkissen aus dem Gebäude zu evakuieren. Bereits beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte schlugen die Flammen aus dem Gebäude. Ein großer Teil des Daches stürzte ein. Aufgrund der erheblichen Gefährdung der Einsatzkräfte mussten sie jegliche Maßnahmen im Inneren des Gebäudes schon nach wenigen Minuten abbrechen. Im Flur abgestellte Gegenstände erschwerten zusätzlich ihre Arbeit.

Das Feuer am Danziger Platz 32, einem von vor allem türkischen Familien bewohnten Mietshaus, war gestern Nachmittag um 16.23 Uhr ausgebrochen. Kurz zuvor führte noch der große Ludwigshafener Fastnachtsumzug an diesem Brandobjekt vorbei, der von 250.000 Menschen besucht wurde. Nach Polizeiangaben war das Gebäude von 52 Menschen bewohnt. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, der dem Brandausbruch vorausgegangen war. Die ursprünglich angegebene Zahl von 35 Verletzten hat sich auf insgesamt 60 Personen erhöht, von denen noch 24 in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Im Fachjargon spricht man hier von einem Massenanfall von Verletzten (MANV). Unter ihnen befinden sich mehrere Säuglinge und Kinder sowie elf Polizisten und ein Feuerwehrmann. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, nach Aussagen eines Notarztes befinden sie sich zwar nicht mehr in akuter Lebensgefahr, eine Langzeitprognose diesbezüglich ist zum momentanen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich. Noch immer ist nicht eindeutig geklärt, wohin die einzelnen Opfer gebracht wurden. Viele Angehörige und Eltern suchten deshalb in der Nacht und am Montag in den umliegenden Krankenhäusern nach ihren Familienmitgliedern und Kindern.

Eine Stunde nach Alarmierung der Feuerwehr konnten zwei Kinder von den Einsatzkräften aus einer brennenden Wohnung gerettet werden, wo sie sich hinter einem Sofa versteckten. Bei den anfänglichen Rettungsmaßnahmen spielten sich dramatische Szenen ab. So wurden von den Bewohnern des Gebäudes Kinder aus den Fenstern in die Hände von Polizisten geworfen. In der Panik sprangen mehrere Menschen aus den Fenstern in die Tiefe, wobei sich eine Frau tödliche Verletzungen zuzog.

Mit Kranwagen wird das Brandobjekt Stockwerk um Stockwerk abgetragen (Archivbild: Brand an Schloss Elmau (2005))

Insgesamt acht Leichen konnten in den frühen Morgenstunden aus den Brandobjekt geborgen werden; eine weitere Frau erlag in einem Mannheimer Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Unter den Toten befinden sich fünf Kinder und eine schwangere Frau. Die meisten der Opfer verstarben nach Auskunft von Peter Friedrich, Branddirektor von Ludwigshafen, vermutlich an Rauchvergiftung. Das einsturzgefährdete Gebäude wird nicht mehr begehbar sein, so dass auch am Montag keine Durchsuchung möglich war. Deshalb gehe man nun dazu über, das Gebäude Stockwerk um Stockwerk abzutragen und einzeln zu untersuchen. Hierzu kommen Kranwagen des technischen Hilfswerkes und der Berufsfeuerwehr Mannheim zum Einsatz. Dass hier in den folgenden Tagen womöglich noch weitere Leichen gefunden werden, konnte nicht sicher ausgeschlossen werden. Zum Unglückszeitpunkt befanden sich viele Gäste im Gebäude, die den vorbeiziehenden Ludwigshafener Fastnachtsumzug verfolgt hatten. Außerdem fand dort auch ein Kindergeburtstag mit Dutzenden von Gästen statt.

Rund 500 Einsatzkräfte waren vor Ort, darunter rund 60 Feuerwehrleute, außerdem Kriseninterventionsteams und Kräfte des Katastrophenschutzes aus der gesamten Pfalz. Einige Rettungskräfte wurden durch diesen Einsatz derart traumatisiert, dass sie „ihren Job an den Nagel hängen wollten“, äußerte sich Polizeipräsident Fromm. Für die Opfer des Brandes wurde durch die Stadt Ludwigshafen ein Spendenkonto eingerichtet. Im Rathaus wurde außerdem ein Kondolenzbuch angelegt. Ministerpräsident Kurt Beck besuchte am Morgen die Unglücksstelle und sagte ebenso wie die Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen eine 5.000 Euro umfassende Soforthilfe zu. Aufgrund des Unglücks wurden alle Karnevalsfeiern in Ludwigshafen abgesagt und Trauerbeflaggung angeordnet. Kurt Beck und CDU-Landeschef Christian Baldauf kündigten an, den Mainzer Rosenmontagszug aus Respekt vor den Todesopfern nicht zu besuchen. Auf einem dem Brandobjekt gegenüberliegenden Parkplatz versammelten sich zahlreiche Schaulustige; viele von ihnen waren noch vom Fastnachtsumzug kostümiert.

Was zum Ausbruch des Brandes geführt hat, bleibt weiter unklar. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wird sich eine 50-köpfige Sonderkommission des Landeskriminalamtes mit dieser Frage beschäftigen. Eine fremdenfeindliche Tat sei eher unwahrscheinlich. Auch die gängigen Brandschutzrichtlinien wurden in dem Gebäude eingehalten. Nach Aussage der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse hat es sich bei diesem Feuer um das größte Brandereignis in Ludwigshafen seit Ende des zweiten Weltkrieges gehandelt. Bundesweit betrachtet war dieser Brand der schwerste seit einem Wohnhausbrand 2005 in Berlin, der ebenfalls neun Tote forderte. Zuvor kamen 1992 ebenfalls neun Personen bei einem schweren Brand im saarländischen Neunkirchen ums Leben.

Im Laufe einer Pressekonferenz am Montagmittag wurde der Stadt Ludwigshafen von einem Angehörigen vorgeworfen, dass die Feuerwehr nicht beherzt genug eingegriffen habe. Die Verantwortlichen von Stadt und Feuerwehr wiesen diese Kritik zurück.

Quellen

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July 22, 2007

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

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Veröffentlicht: 22:02, 22. Jul. 2007 (CEST)
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Erlangen (Deutschland), 22.07.2007 – In den fränkischen Landkreisen Erlangen und Forchheim ist infolge der schweren Unwetter in der vergangenen Nacht der Katastrophenalarm ausgelöst worden. Mehrere Gemeinden wurden völlig überflutet. Einige Gemeinden wurden von anderthalb Meter hohen Fluten überschwemmt. Eine 82-jährige Frau wurde von den Wassermassen in ihrer Kellerwohnung getötet. Sie wurde von ihrer Tochter gefunden, jedoch konnten die Rettungstaucher des Technischen Hilfswerks (THW) nur noch den Leichnam bergen.

Auf der Autobahn 73, die wegen Überflutung gesperrt werden musste, wurden Menschen in ihren Autos von den Wassermassen, die zum Teil 1,50 Meter hoch auf der Fahrbahn standen, eingeschlossen. Sie wurden vom THW befreit und in Notunterkünften untergebracht. Auch auf den Bahnverkehr hatte das Wetter Auswirkungen. Die Bahnstrecke zwischen Erlangen und Bamberg wurde unterspült und wurde daraufhin komplett gesperrt. 35 Menschen mussten aus einem Zug im Baiersdorfer Bahnhof befreit werden. Innerhalb von fünf Stunden gingen im Landkreis Erlangen 2.500 Notrufe ein.

Zahlreiche Katastrophenschutzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (vor allem der Fachgruppe Wassergefahren), des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes waren für Stunden im Einsatz. In den Ort Baiersdorf ist eine Einfahrt bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Es wird vor ausströmendem Gas gewarnt.

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July 20, 2007

Rheinland-Pfalz stellt weiteres Katastrophenschutz-Konzept vor

Rheinland-Pfalz stellt weiteres Katastrophenschutz-Konzept vor

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Veröffentlicht: 18:28, 20. Jul. 2007 (CEST)
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Sprendlingen (Deutschland), 20.07.2007 – Das Land Rheinland-Pfalz hat mit der Einweihung einer Katastrophenschutzzentrale in Sprendlingen ein weiteres Konzept für den Katastrophenschutz vorgestellt. Das Land stand in der Kritik, da es nach der Wende alle Katastrophenschutzeinheiten aufgelöst hatte und nur noch Schnelleinsatzgruppen (kurz: SEG) unterhielt, die jedoch selbst nicht dem Katastrophenschutz zugeordnet werden können. Diese werden vom Personal der fünf Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Arbeiter Samariter Bund besetzt. Ende letzten Jahres wurde deshalb die erste von drei so genannten „Task Forces“ in Dienst gestellt. Dabei handelt es sich um überregionale Einheiten, die sich aus dem Personal der SEGen rekrutieren und die lokal zuständigen SEGen bei einem Großschadensfall unterstützen. Für besondere Ausnahmesituationen wurde das Konzept Sonderalarm Rettungsdienst geschaffen, das vorsieht, bei Schadensfällen mit über 150 Schwerverletzten und über 500 Verletzten alle Rettungsmittel des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes in Rheinland-Pfalz zu diesem Einsatz zu delegieren, während das Personal der SEGen die örtlichen Rettungswachen besetzt und den örtlichen Rettungsdienst aufrecht erhält.

Mit der gestrigen Einrichtung einer neuen Katastrophenschutzzentrale in Sprendlingen wurde nun ein weiteres Konzept vorgestellt, das einerseits den Leerraum zwischen Task-Force und Sonderalarm Rettungsdienst füllt und andererseits auch Katastrophenereignisse ohne so genannten Massenanfall von Verletzten (kurz: MANV) berücksichtigt. Die für das gesamte Land in Sprendingen neu stationierte „Zentrale Einheit Landesvorhaltung Katastrophenschutz“ (ZELK) wird vom Deutschen Roten Kreuz betrieben. Sie orientiert sich am Konzept des so genannten BHP 50 (Behandlungsplatz für 50 Patienten pro Stunde) anderer Länder und vereint drei dieser BHP in sich. Während ein BHP 50 nach dem Konzept aus 123 Helfern und 67 medizinischen Fachkräften besteht, wird die ZELK aktuell von 35 Mann betrieben. Außerdem soll diese neue Einheit 1.000 bis 1.500 Menschen kurzfristig in Zelten oder sonstigen Notunterkünften unterbringen können.

Der Staatssekretär im Innenministerium, Roger Lewentz, überreichte gestern dem Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes den Bescheid über die Einrichtung dieser neuen Katastrophenschutzzentrale. Künftig könne das Land damit schnell auf Schneekatastrophen, Hochwasser und ähnliches reagieren, indem von Sprendlingen aus das ganze Land abgedeckt werde. Hierzu wird das Material auf LKW verladen.

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April 3, 2007

Jena: Gefahrgutübung der Feuerwehr

Jena: Gefahrgutübung der Feuerwehr – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Jena: Gefahrgutübung der Feuerwehr

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Artikelstatus: Fertig 10:25, 3. Apr. 2007 (CEST)
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Jena (Deutschland), 03.04.2007 – Am Samstag, den 31. März ab 14:14 Uhr (Alarmierungszeitpunkt) übten die Jenaer Feuerwehren im Bereich des neuen Lobedaer Autobahn-Tunnels mit Gefahrgut. Ziel des Übung war es nach Angaben der Einsatzleitung unter anderem, die taktischen Einsatzstandards zu überprüfen und die Abstellflächen und Bereitstellungsräume zu testen. Die Einsatzkräfte sollen für Gefahrgut-Unfälle trainiert werden. Es wurde der Zusammenstoß eines Tanklasters mit einem Personenwagen simuliert, in dessen Folge Kraftstoff austrat.

Zum Einsatz kamen etwa 40 Fahrzeuge der alarmierten Berufsfeuerwehr Jena, Feuerwehr Lobeda, Feuerwehr Göschwitz, Feuerwehr Stadtroda, freiwilligen Feuerwehr Wöllnitz, freiwilligen Feuerwehr Burgau, freiwilligen Feuerwehr Maua sowie des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes.

Michael Koch, Leiter des Amtes für Feuerwehr, Rettungswesen und Katastophenschutz, erklärte direkt im Anschluss die Übung zum vollen Erfolg: „Die Feuerwehr Jena hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Lage ist, einen Gefahrgut-Einsatz zu bewältigen“.

Der neue Tunnel an der Bundesautobahn 4 schließt sich direkt an das östliche Ende der denkmalgeschützten Saalebrücke an und erstreckt sich bis zur Anschlussstelle Lobeda (Kreuzung mit der Stadtrodaer Straße, L 1077). Primär ist er als Lärmschutzmaßnahme für die Anwohner von Lobeda gedacht, die Autobahn wird dort um etwa sieben Meter gegenüber dem Umland abgesenkt.

Beginn der gesamten Baumaßnahmen war – nach vorausgegangener etwa zehnjähriger Planungsphase – 2002, der neue Tunnel selbst wurde ab 2004 gebaut und soll am 5. Mai 2007 im Beisein von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in Betrieb genommen werden.

Die Zulassung der A 4 in diesem Bereich für Gefahrguttransporte war erst kürzlich Gegenstand langanhaltender Diskussionen im Verkehrsausschuss des Thüringer Landtages.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Feuerwehr

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Originäre Berichterstattung
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March 3, 2007

Kaiserslautern: Altersheim vom Katastrophenschutz evakuiert

Kaiserslautern: Altersheim vom Katastrophenschutz evakuiert

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Artikelstatus: Fertig 18:35, 3. Mär. 2007 (CET)
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Kaiserslautern (Deutschland), 03.03.2007 – Der anstehende Umzug der Seniorenwohneinrichtung St. Hedwig in Kaiserslautern wurde heute durch den Katastrophenschutz durchgeführt. Dieser nutzte die Verlegung der 75 Bewohner des Altenzentrums der Caritas für eine Übung. Die Erkenntnisse aus der Übung sollen sich in Handlungsanweisungen für die Evakuierung von Altenheimen im Katastrophenschutz niederschlagen.

Quellen

  • SWR.de: „SWR-Studio Kaiserslautern – Regionalnachrichten“ (03.03.2007, 12.30 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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October 26, 2005

Feuerwehrübung durch ernsthaften Einsatz unterbrochen

Feuerwehrübung durch ernsthaften Einsatz unterbrochen

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Artikelstatus: Fertig 14:48, 28. Okt. 2005 (CEST)
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Ilmenau (Deutschland), 26.10.2005 – Am gestrigen Nachmittag um 17:00 Uhr begann eine Großübung aller Ilmenauer Feuerwehren. Übungsobjekt war die Festhalle, zu der unter anderem Löschwasserverbindungen gelegt und in der Menschen gerettet werden sollten. Auch war es ein Teil der Übung, die daneben liegende Diskothek „Hühnerhof“ vor einem möglichen Übergreifen des Feuers zu schützen. Die Diskothek brannte vor zehn Jahren vollkommen aus. Damals drohte das Feuer auch auf die Festhalle überzugreifen.

Um 17:30 Uhr wurde die Übung jedoch von einem Ernstfall unterbrochen, als von der A 71 ein Unfall gemeldet wurde. Ein Lastwagen kam, vermutlich durch starke Windböen, auf der Reichenbachtalbrücke ins Schleudern. Dabei hob der Wind den Anhänger auf die Mittelleitplanke, so dass beide Fahrbahnen bei der Bergung des LKWs kurzzeitig gesperrt werden mussten.

Es war schon der dritte Unfall dieser Art binnen kurzer Zeit auf der Brücke. Schon lange gibt es Rufe nach Windschutzwänden für die Brücke, welche aber mit dem Hinweis abgelehnt wurden, dass die Windsäcke an beiden Enden völlig ausreichten.

In Ilmenau werden jedes Jahr zwei Großübungen durchgeführt. Die einzelnen Feuerwehren haben sich jeweils auf bestimmte Bereiche spezialisiert. In den Übungen wird das Zusammenspiel dann geprobt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände
  • Portal:Verkehrsunfälle

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October 5, 2005

Welt-Naturkatastrophen-Bericht des Internationalen Roten Kreuzes veröffentlicht

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Berlin (Deutschland), 05.10.2005 – Der am 5. Oktober 2005 in Berlin vorgestellte 13. Welt-Katastrophen-Bericht des Internationalen Roten Kreuzes wertet auf rund 250 Seiten die Naturkatastrophen 2004 aus. Dabei wird eine Gesamtopferzahl von 250 000 Menschen genannt. Mehr als 200 000 Menschen kamen Ende des Jahres 2004 bei der Tsunami-Katastrophe in Südostasien ums Leben. Ohne diese Tragödie wäre die Opferzahl von Naturkatastrophen 2004 unter 25 000 geblieben, also auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Dem Bericht zufolge hätten viele Menschenleben durch Frühwarnsysteme und bessere Kommunikation und Information gerettet werden können. Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sagte: „Die Menschen in den Entwicklungsländern sind von Naturkatastrophen besonders schlimm betroffen. Wer in großer Armut lebt, kann kaum vorsorgen und sich nur schlecht schützen. Deshalb muss neben der Armutsbekämpfung die Hilfe zur Katastrophenvorbeugung ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit sein.“

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